Archive for the ‘Außenpolitik’ Category

4100: Esoterik – anschlussfähig an Nazis und Neonazis

Donnerstag, November 10th, 2022

Die Psychologin Pia Lamberty und die Autorin Katharina Acun haben schon mehrere Bücher über Geheimwissen und Antisemitismus verfasst. Ihr gegenwärtiger Band

Gefährlicher Glaube. Die radikale Gedankenwelt der Esoterik. Köln (Quadriga) 2022, 300 Seiten, 22 Euro

hat es auf die Shortlist des NDR-Sachbuchpreises 2022 geschafft. Die Autorinnen sprechen darüber mit Julia Wertmann (SZ 10.11.22).

Lamberty und Ocun sehen falsche Heilsversprechen, finanzielle Ausbeutung und unterlassene medizinische Hilfeleistung. Esoterik ist dem Wortsinn nach Geheimwissen, etwas, zu dem nicht alle Zugang haben. Ein Element ist der Glaube an die Gerechtigkeit („Jeder bekommt, was er verdient.“). In der Esoterik hat das Bauchgefühl mehr Gewicht als rationale Argumente. Auf Esoterik-Messen haben Lamberty und Ocun Geschäftstüchtigkeit kennengelernt und die Verbreitung von Angst.

Die Esoterik richtet sich eher an Frauen als an Männer. Das verspricht eine gewisse Aufwertung in einer von Sexismus geprägten Welt. Eine Zielgruppe sind insbesondere die Frauen mit Kinderwunsch. Auch bei den 68ern gab es elitäre esoterische Kulte. Ein Feindbild sind die profitorientierten Pharmakonzerne. Nicht jede Esoterik ist rechtsextrem. Was wir aber überall finden, ist Antifeminismus und Antisemitismus. Deshalb ist der Anschluss an Nazis, Querdenker, Reichsbürger auch so leicht. Esoteriker geben sich gerne den Anstrich, links, feministisch und emanzipatorisch zu sein. Tatsächlich gilt das Gegenteil.

4098: Josef Schuster: Annie Ernaux ist BDS-Unterstützerin.

Mittwoch, November 9th, 2022

Der Präsident des Zentralrats der Juden in Deutschland, Josef Schuster, befasst sich in einem Beitrag für die SZ zum 9. November mit aller wünschenswerten Klarheit mit der Bedeutung dieses Gedenktags für Deutschland:

1. In einer wohlorganisierten Aktion zerstörten die Nazis und ihre Helfer am 9. November 1938 ca. 1.400 Synagogen, verwüsteten 7.500 Wohnungen und Geschäfte, ermordeten hunderte Juden und verbrachten 30.000 Juden ins Konzentrationslager.

2. Danach konnte nur die physische Vernichtung aller europäischen Juden folgen.

3. Der Fall der Berliner Mauer fand auch am 9. November statt, 1989. Aber: „Volksfeststimmung mit Würtstchenbuden und Bierzelten, die der Freude über die Niederreißung der Mauer angemessen sind, taugen nicht zum Gedenken an die Millionen von Toten des Nazi-Terrors.“

4. Gegenwärtig erleben wir einen Paradigmenwechsel in Kultur und Wissenschaft in Deutschland: Die Erinnerung an die Shoah wird ersetzt durch die Erinnerung an den Kolonialismus. Das hat den Zweck, auch Israel als Kolonialmacht diffamieren zu können.

5. Auf der Documeta in Kassel konnten wir in diesem Jahr bereits erkennen, wozu der Paradigmenwechsel führt. Wir erlebten abstoßende antisemitische Darstellungen, ohne dass die Kuratoren einschritten.

6. Mit Annie Ernaux erhält in diesem Jahr eine Autorin den Literaturnobelpreis, die Unterstützerin des vom Deutschen Bundestag als antisemitisch deklarierten BDS ist (W.S.: Ähnliches haben schon bei der Verleihung an Peter Handke erfahren, der ein Unterstützer des serbischen Diktators Milosevic war.)

7. Der deutsche Historiker Wolfgang Reinhard verlangte im Januar 2022 in der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“ einen Schlussstrich unter das Shoah-Gedenken. Bei der Erinnerung an die Shoah handle es sich um eine „Holocaust-Kultur (…) machtbesetzt und tabugeschützt“.

8. Dabei ist die Erinnerung an die Shoah konstitutiv für unser Land.

9. „Es wird eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe sein, die Erinnerung an die Shoah zu bewahren und mit der Gesellschaft weiterzuentwickeln.“

4097: Geldwäsche in Deutschland

Dienstag, November 8th, 2022

Über 100 Milliarden Euro gelangen jährlich illegal nach Deutschland, dreckiges Geld. Von russischen Oligarchen, Geheimdiensten autoritärer Staaten, Verbrechersynsikaten, Terroristen, Menschenhändlern und anderen. Darunter sind viele, welche die westliche Demokratie zerstören wollen. Tut unser Staat genug dagegen? Das haben der SZ-Finanzkorresondent Markus Zydra und sein Co-Autor Andreas Frank untersucht:

Dreckiges Geld. Wie Putins Oligarchen, die Mafia und Terroristen die westliche Demokratie angreifen. München (Piper) 2022, 256 S., 22 Euro.

Dazu haben sie mit Whistleblowern, Wissenschaftlern, Fahndern und Politikern gesprochen. Es könnte sehr viel mehr getan werden. Das würde uns stärken und schützen (SZ 8.11.22).

4095: Deutschland und die NATO

Montag, November 7th, 2022

„Wenn man also sieht, dass sämtliche Bundesregierungen in den letzten Jahren immer deutlich weniger Geld in die Verteidigung investiert haben als die zwei Prozent der Wirtschaftsleistung, zu denen sich eben jene Bundesregierungen zusammen mit allen anderen Nato-Partnern verpflichtet hatten, dann muss man zu diesem Schluss kommen: Die Verteidigungsfähigkeit Deutschlands war diesen Bundesregierungen entweder egal. Oder sie haben darauf spekuliert, dass im Ernstafll schon die Amerikaner da sein werden, um uns zu beschützen. Beide Sichtweisen sind nicht mehr haltbar.

Der ersten hat Wladimir Putin ein jähes und brutales Ende bereitet. Russlands Überfall auf die Ukraine hat deutlich gemacht, dass Deutschland zwar davon träumen kann, Friedensmacht zu sein und möglichst wenig Geld für sein Militär auszugeben. Aber die Lehre des 24. Februar 2022, an dem der erste große Landkrieg in Europa seit 1945 begann, lautet: Deutschland interessiert sich vielleicht nicht für den Krieg, aber der Krieg interessiert sich für Deutschland.

Die zweite Annahme, dass Deutschland sich auf ewig unter dem amerikanischen Schutzschirm verkriechen könne, ist ebenso falsch. Es gibt – in Washington vor allem einen Menschen, der immer noch daran glaubt, es sei Amerikas heilige Pflicht, Europa vor den Russen zu retten. Zum Glück heißt dieser Mensch Joe Biden und ist US-Präsident. Aber er wird höchstens noch sechs Jahre im Amt sein. Egal, wer ihm nachfolgt, er oder sie wird nicht mehr Milliarden amerikanischer Steuerdollars in die Verteidigung eines sehr reichen – und zuweilen recht undankbaren – Kontinents stecken. Für Europas Zukunft werden in die Zukunft die Europäer selbst sorgen müssen.

In der Nato beginnt angesichts dieser Veränderungen die Debatte darüber, ob die alte Zielmarke bei den Verteidigungsausgaben von zwei Prozent des Bruttoinlandsprodukts, die nach der Annexion der Krim durch Putin 2014 beschlossen wurde, noch angemessen ist. Ob sie angehoben werden sollte, und, wenn ja, auf welche Zahl. Auf zweieinhalb Prozent? Auf drei Prozent, wie einige osteuropäische Staaten fordern?

Deutschland kann  sich dieser Debatte nicht verweigern. Laut Nato-Schätzungen investiert das Land in diesem Jahr 1,44 Prozent seiner Wirtschaftsleistung in die Verteidigung – mehr als Dänemark, weniger als Italien. Die Bundesregierung wird ihre Militärausgaben nicht mit einem Schlag und dauerhaft verdoppeln können, was notwendig wäre, um ein Drei-Prozent-Ziel zu erreichen. Aber es reicht auch nicht, wenn sich der Bundeskanzler und seine Ministerinnen und Minister nun plötzlich schneidg hinstellen und verkünden, Deutschland werde kündtig das zehn Jahre alte Zwei-Prozent-Ziel erfüllen – jetzt aber wirklich! Diese Marke ist obsolet, über sie ist die russische Invasionsarmee hinweggerollt. Deutschland wird deutlich darüber hinausgehen müssen.

Mindestens so wichtig ist allerdings, dass sich eine politische Erkenntnis durchsetzt. Sie sollte selbstverständlich sein, wird aber gerade in Deutschland immer wieder gerne verdrängt. Sicherheit gibt es nicht zum Spartarif.“ (Hubert Wetzel, SZ 4.11.22)

Eine Partei, die dem gar nicht gewachsen ist, ist die SPD. Sie hat Rolf Mützenich und Ralf Stegner, und ist deshalb für vernünftige Menschen gar nicht wählbar.

4092: Was bringt uns die China-Reise von Olaf Scholz?

Sonntag, November 6th, 2022

Schon vor der Reise war der Bundeskanzler angesichts der massiven Kritik daran bestrebt, die Erwartungen nicht zu hoch werden zu lassen. China hat bekanntlich seit längerem einen ideologisch ganz harten Kurs eingeschlagen. Xi Jingping hat seine dritte Amtszeit angetreten. Wir müssen mit einem Überfall auf Taiwan rechnen. Da war Olaf Scholz‘ Hinweis auf den Ukraine-Krieg und dessen scharfe Verurteilung beinahe das einzige, das der Bundeskanzler mit der Aussicht auf Resonanz vortragen konnte. Aber kann man Chinas Ablehung der Drohung mit Atomwaffen durch Putin glauben? Scholz konnte darstellen, dass er nicht auf Geheiß der USA nach China gereist war, sondern als Vertreter des freien Europa. In den Wirtschaftsbeziehungen verlangte er Augenhöhe. Er verurteilte die grausame Unterdrückung der Uiguren in Xinkiang. „Eine effektive Politik gegenüber dem Machtstreben der kommunistischen Führung in Peking kann nur eine sein, in der sich weder Europa noch der demokratische Westen auseinanderdividieren lassen.“ (Daniel Brössler, SZ 5./6.11.22)

4090: Israels Wahl verheißt nichts Gutes.

Freitag, November 4th, 2022

Bei der fünften Wahl in schneller Folge dreht sich in Israel immer alles um Benjamin Netanjahu. Denen einen gilt er als König Bibi, den anderen als Fürst der Finsternis. Inhaltlich geht es stets um Sicherheit. Das mag verständlich sein angesichts der Mullahs in Iran und der Hamas, führt aber dazu, dass Israel sich selbst blockiert. Netanjahu verspricht, Stärke zu zeigen, den Terror mit harter Hand zu bekämpfen und Stolz an den Tag zu legen. Im Alltag kamen bisher stets Chaos, Korruption und hohe Lebenshaltungskosten.

Das Problem rührt her auch von seinen Partnern, den ultra-orthodoxen Parteien Schas und Vereinigtes Torah-Judentum. Diese religiös versifften Parteien wollen die Befreiung ihrer Wählerschaft vom Wehrdienst und die staatliche Finanzierung ihrer religiösen Schulen. Es ist schon erstaunlich, in welch hohem Maße auch an anderen Plätzen in der Welt religiöser Eifer gute politische Lösungen unmöglich macht. Dazu gekommen sind bei dieser Wahl noch die „Religiösen Zionisten“. Sie vertreten radikale Siedler, waffenschwingende Araberhasser und Homophobe. Sie sind erst von Netanjahu selbst salonfähig gemacht worden und beschwören den Untergang Israels herauf. Netanjahu ist zur Geisel dieser rechtsextremen Partner geworden. Aber nur mit ihnen kann der den Prozess beenden, in dem ihm eine Verurteilung wegen Korruption droht (Peter Münch, SZ 3.11.22).

4089: Bosch-Chef lobt Bundesregierung.

Mittwoch, November 2nd, 2022

Der Bosch-Chef  Stefan Hartung lobt die Krisenbewältigung der Bundesregierung. „Angesichts der vielen Herausforderungen ist das schon beeindruckend“, sagt der Manager. Er wisse nicht, ob er es besser könne. Also wolle er nicht kritisieren. Das gelte auch für das gescheiterte Regierungskonzept der Gasumlage. „Das kann jedem einmal passieren.“ (SZ 2.11.22)

4087: Charlotte Knobloch 90

Sonntag, Oktober 30th, 2022

Die ehemalige Präsidentin des Zentralrats der Juden in Deutschland (2006-2010), Charlotte Knobloch, wird 90. Überlebt hatte die geborene Müchenerin den Nationalsozialismus nur, weil eine ehemalige Haushälterin ihres Onkels, Kreszentia Hummel, bereit war, Charlotte als ihr uneheliches Kind auszugeben. So wuchs Frau Knobloch in dem fränkischen Dort Arberg auf, das heute 2.000 Einwohner hat. Sie gehörte zu den Dorfkindern, arbeitete mit auf dem Feld und wusste ursprünglich nicht, was ein „Judenkind“ ist. Kreszentia Hummel wurde nach ihrem Tod in Yad Vashem als Gerechte unter den Völkern geehrt.

Charlotte Knobloch heiratete mit 19 Jahren einen Überlebenden des Krakauer Ghettos. Sie bekam drei Kinder, eine Tochter lebt in Israel. 1985 übernahm Knobloch die Leitung der Israelitischen Kultusgemeinde München und Oberbayern. Ihre verbandspolitische Linie war nicht immer unumstritten. So trat sie gegen die Verlegung von Stolpersteinen ein. Das Thema, das Charlotte Knobloch stets begleitete, ist der Antisemitismus, der gerade wieder stärker wird. Seit Jahren wird Frau Knobloch bei öffentlichen Auftritten von Bodyguards begleitet (Alexandra Föderl-Schmid, SZ 29./30.10.22).

4086: Wolf Biermann hat schon 2007 vor Putin gewarnt.

Samstag, Oktober 29th, 2022

Wolf Biermann wurde 1976 von der DDR die Wiedereinreise verweigert. Er war dorthin als 16-jähriger 1953 von Hamburg ausgereist. Er stammt aus einer jüdisch-kommunistischen Familie. Sein Vater Dagobert war Widerstandskämpfer gegen die Nazis und wurde 1943 in Auschwitz ermordet. Biermanns Protestsongs konnte die DDR nicht ertragen. Manche sagen, mit Biermanns Weggang aus der DDR habe deren Niedergang begonnen. Von vielen Kommunisten wird Biermann heute und seit langem gehasst.

Er hatte 2007 in seiner Laudatio auf Angela Merkel anlässlich der Verleihung des Leo-Baeck-Preises gesagt:

„Ich halte Russlands Stabilisator Putin aus deutscher Sicht für höchst instabil; denn Gasmann Schröders lupenreiner Demokrat kopiert seinen blutigen Vorgänger Stalin.“

In einem Interview mit Alexandra Föderl-Schmid (SZ 29./30.10.22) ergänzt Wolf Biermann seine Perspektive:

SZ: Sie selbst bezeichnen sich als „kriegsgebranntes Kommunisten- und Judenkind“ und haben einmal erklärt, Sie waren immer für den Frieden, aber niemals ein Pazifist. Gilt das immer noch?

Biermann: Ich kann ja kein Pazifist sein. Wenn nicht amerikanische und russische, englische Soldaten ihr Leben aufs Spiel gesetzt hätten im Kampf gegen die Nazis, dann würde einer wie ich gar nicht leben. Also wäre das eine verlogene Pose, wenn Biermann Pazifist wäre.

SZ: Nun gibt es in Deutschland Kritik an den Waffenlieferungen an die Ukraine. Gerade in der SPD und bei den Linken tut man sich mit diesem Thema sehr schwer.

Biermann: Na ja, das sind Dummheiten aus Klugscheißer-Motiven. Natürlich ist das Liefern von Waffen schrecklich. Was hat mein Vater getan? Sabotage gegen Waffenlieferungen im Hamburger Hafen, wo die Schiffe mit Waffen abgingen für den Faschisten, den Putschgeneral Franco. Dann kam mein Vater sechs Jahre ins normale Gefängnis und wurde dann nach Auschwitz gebracht und ermordet. Aber es ist immer ein großer Unterschied, ob man Leuten Waffen liefert, die für ihre Freiheit kämpfen, oder für Leute, die andere Völker überfallen, besetzen und ausrauben wollen.

SZ: Bundeskanzler Scholz hat gesagt, es breche eine Zeitenwende an. Es werden nun hundert Milliarden ausgegeben für die Aufrüstung. Halten Sie das für richtig?

Biermann: Ja. Weil ich die Erfahrung gemacht habe, dass man sich verteidigen muss gegen ein Mordregime. …

Und stehe auch einem Volk bei, wenn es Not ist wie jetzt die Ukraine in Putins Vernichtungskrieg. Der nicht mal Krieg genannt werden darf im russischen Riesenreich dieses Diktators. Dieser kleine Bloody-Wladimir ist der legitime Sohn aus der Ehe Stalin – Hitler. Und sein Krieg ist nicht hybrid, nicht verdeckt. Es ist ein banaler blutiger, ein altmodischer Krieg mit modernen Waffen. Für mich, den Zweckpessimisten, ist es der Beginn eines Dritten Weltkrieges.

4085: Überfischung im Nordostatlantik

Samstag, Oktober 29th, 2022

Makrele, Hering und Blauer Wittling sind im Nordatlantik die wirtschaftlich wertvollsten Hochseefische. Wie Recherchen zeigen (E. Brandstätter, D. Drepper, A. Pedroni, R.W. Poulsen, SZ 27.10.22), droht ihnen seit Jahren die Überfischung. Die Küstenstaaten einigen sich bisher jedes Jahr bei der North East Atlantiv Fishery Commission (NEAFC) über die Fangquoten. Grundlage dafür ist das Seerechtsübereinkommen der Vereinten Nationen (UN) von 1982.

Streit gibt es regelmäßig bei der Aufteilung der Quote. Alle Anrainer-Staaten fangen zusammen viel zu viele Fische. Letztlich entscheidet konkret jeder Staat alleine. Selbst Russland, das keine eigene Küstenlinie im Nordatlantik hat, nimmt traditionell an den Verhandlungen teil. Wegen des Ukraine-Kriegs dieses Jahr nicht. Als im vergangenen Jahr Großbritannien, Norwegen und die EU über die Fangquoten verhandelten, stammten 40 der 75 teilnehmende EU-Vertreter aus der Fischindustrie, 3 kamen von NGOs und 30 von einzelnen Staaten. Die EU hat es schwer, weil sie durch den Brexit einen Großteil ihrer Küstengewässer verloren hat. Die Kabeljau-Bestände im Nordatlantik sind bereits zusammengebrochen.