In einer gemeinsamen Aktion verlassen Grüne, SPD und Linke X. Das sei in den letzten Jahren im Chaos versunken. So heißt es in einer gemeinsamen Erklärung der drei Bundestagsfraktionen. X war als Twitter entstanden. Dann 2022 zu Elon Musk gekommen. Das konnte nur in die Hose gehen (SZ 5.3.26).
Archive for the ‘Wissenschaft’ Category
5717: Grüne, SPD und Linke verlassen X.
Mittwoch, Mai 6th, 20265713: Meta muss nachbessern.
Freitag, Mai 1st, 2026Nach Einschätzung der EU-Kommission verstoßen Instagram und Facebook gegen das EU-Gesetz für digitale Dienste. Sie vernachlässigen das festgelegte Mindestalter von 13 Jahren. Dies muss der Mutterkonzern Meta ändern und verbessern, damit die gesetzlichen Bedingungen endlich erfüllt werden. Auch müssen Privatsphäre und Sicherheit gewährleistet sein. Dem Konzern drohen Geldbußen von sechs Prozent des göobalen Jahresumsatzes (SZ 30.4./1.5.26).
5711: Ungleiche Bildungschancen
Mittwoch, April 29th, 2026Der neue Chancenmonitor des Ifo-Instituts zeigt, dass Jungen in der Schule viel schlechter abschneiden als Mädchen. 36.9 Prpzent der Jungen und 43,5 Prozent der Mädchen besuchen ein Gymnasium. Dieser „Gender Gap“ verschärft die ohnehin starken Unterschiede bei den Bildungschancen in Deutschland. Die soziale Herkunft ist nach wie vor ein entscheidender Faktor, sagt Bildungsministerin Karin Prien (CDU). Der zweite Faktor ist das Geschlecht. Prien meint, dass mehr für die Jungen getan werden muss (SZ 29.4.26).
5704: Matthias Brandts neues Buch „Nein sagen“
Montag, April 20th, 2026Matthias Brandt, geb. 1961, ist ein sehr guter und bekannter Schauspieler, der Sohn von Rut und Willy Brandt. Er hatte 2016 bereits einen großen Erfolg mit dem Buch „Raumpatrouile“ über seine Jugend in Bonn. Matthias Brandt wollte es eigentlich vermeiden, sich nur auf Grund seiner Prominenz politisch einzumischen. Er hielt dann aber 2025 die Gedenkrede zum 20. Juli 1944 in Plötzensee. Darauf basiert sein Buch
Nein sagen. Über den 20. Juli 1944, meine Eltern und persönliche Verantwortung heute. Köln 2026, 120 Seiten, 16 Euro.
Dabei bezieht er sich sehr auf seine Eltern, die in den sechziger und siebziger Jahren auch viel Hass und Diffamierung ausgesetzt waren. Von Willy Brandt stammt der Satz „Mehr Demokratie wagen“ von 1969. Er führte die Entspannungs- und Ostpolitik und tat den Kniefall vor dem Denkmal für die Aufständischen des Warschauer Aufstands. Daraus hat Matthias Brandt gelernt. Bis heute. „Für mein Gefühl stecken wir nämlich in einer Art Lähmung fest, weil wir es nicht mehr gewohnt sind“ mit Rechtsextremisten umzugehen. Brandt unterscheidet klar zwischen bürgerlich und rechtsextrem und plädiert entschieden für das Nein sagen. Matthias Brandt hat seine Eltern als „bemerkenswert unängstlich“ in Erinnerung. Er möchte, dass wir dort anknüpfen. Er hält es für möglich, dass es wichtig ist, dass sich gerade jemand wie er selbst zur Politik äußert. Da können wir nur zustimmen (Joachim Käppner, SZ 20.4.26).
5701: Mehr Schutz vor digitaler Gewalt
Sonntag, April 19th, 2026Bundesjustizministerin Stephanie Hubig (SPD) plant ein Gesetz, das stärker gegen digitale Gewalt durchgreift. „Digitale Gewalt ist ein Massenphänomen. Während Deepfakes und Cyberstalking längst Alltag geworden sind, hinkt unser Recht der digitalen Realität hinterher.“ Im Gesetz sind härtere Strafen und zusätzliche Klagerechte für Opfer vorgesehen (SZ 18./19.4.26).
5698: Machtmissbrauch in Kliniken
Donnerstag, April 16th, 2026Nach einer Umfrage des Marburger Bunds erleben viele Ärztinnen und Ärzte in Klinik häufig Machtmissbrauch und sexuelle Gewalt. Befragt wurden 9073 Mediziner. 49 Prozent von ihnen hatten einschlägige Erfahrungen. Mehr als die Hälfte von ihnen sogar mehrmals. 13 Prozent erlebten sexuelle Gewalt. Zu den registrierten Phänomenen gehörten ein respektloser und herablassender Umgangston, Infragetsellung der fachlichen Kompetenz, Mobbing und öffentliche Bloßstellung. Meistens ging das Fehlverhalten von ärztlichen Vorgesetzten aus (SZ 15.4.26).
5697: Mehr Geld für Beamte
Donnerstag, April 16th, 2026Die Bundesregierung muss in diesem Jahr rund 3,4 Milliarden Euro mehr für die Bezahlung von Beamten ausgeben. Von 2027 an sollen es dann jährlich mehr als 3,5 Milliarden Euro sein. Das beruht auf einem Gesetzentwurf aus dem Innenministeroium. Vorgesehen ist zudem eine grundlegende Neustrukturierung der Besoldung. Die Dienst- und Versorgungsbezüge sollen von rückwirkend zum 1. April 2025 um drei Prozent angehpben werden. Das Bundesverfassungsgericht hatte eine angemessene Bezahlung angemahnt (SZ 16.4.26).
5696: Zahl der Menschen in Deutschland sinkt.
Dienstag, April 14th, 2026Laut einer Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft sinkt die Bevölkerungszahl in Deutschland. 2045 sollen nur noch 81,1 Millionen hier wohnen, heute sind es 83,5 Millionen. Hauptgrund ist die gesunkene Zuwanderung. Das Institit warnt vor negativen wirtschaftlichen Folgen. In den 2010er Jahren war die Bevölkerung meistens gewachsen. Das Jahr 2025 könnte eine Trendwende eingeleitet haben (SZ 14.4.26).
5694: Victor Orban mit zwei-Drittel-Mehrheit abgewählt.
Montag, April 13th, 2026Das gibt Hoffnung für Europa, Ungarn und seine Verfassung, eine geschlossenere Unterstützung und der Ukraine und eine Bekämpfung Russlands.
5692: Gewalt gegem Lehrkräfte
Sonntag, April 12th, 2026Lehrkräfte werden in Deutschland immer häufiger Opfer von Körperverletzung und anderen Formen von Gewalt. Das zeigt eine Auswertung der Polizeilichen Kriminalstatistik (PKS) über zehn Jahre. 2024 gab es 1283 Fälle. In den Jahren 2015 bis 2023 meldeten die Polizeibehörden zwischen 717 und 1017 Fälle. Außerdem gab es Mord, Totschlag, sexuelle Nötigung und schwere Körperverletzung. Seit 2015 hat die Zahl solcher Taten zugenommen (SZ 11./12.4.26).