In einer gemeinsamen Aktion verlassen Grüne, SPD und Linke X. Das sei in den letzten Jahren im Chaos versunken. So heißt es in einer gemeinsamen Erklärung der drei Bundestagsfraktionen. X war als Twitter entstanden. Dann 2022 zu Elon Musk gekommen. Das konnte nur in die Hose gehen (SZ 5.3.26).
Archive for the ‘Wirtschafts- und Finanzpolitik’ Category
5717: Grüne, SPD und Linke verlassen X.
Mittwoch, Mai 6th, 20265716: Immer mehr Pflegebedarf
Mittwoch, Mai 6th, 2026Die Zahl der Pflegebedürftigen ist seit 2017 stärker gestiegen als erwartet. Von drei auf sechs Millionen. Das teilte der GKV-Spitzenverband mit. Das liegt an der vermehrten Beantragung von jüngeren Personen. Der Anteil der Pflegebedürftigen an den gesetzlich Krankenversicherten stieg bis 2024 von 4,6 auf 7,6 Prozent. Für die Pflegeversicherung seinen das große Herausforderungen. Die Gutachter empfehlen die Überprüfung er Schwellenwerte (SZ 6.5.26).
5715: Grüne fordern mehr Polizei an Bahnhöfen.
Montag, Mai 4th, 2026Die Grünen lehnen lehnen die schärferen Kontrollen an Deutschlands Außengrenzen ab. Stattdessen solle mehr Polizei an deutsche Bahnhöfe. Die Konzentration der Bundespolizei an Außengrenzen sei falsch. Damit wollen die Grünen dem wachsenden Unsicherheitsgefühl der Deutschen begegnen. Außerdem wollen sie eine schnellere Geheimdienstreform und mehr Befugnisse für die Dienste (SZ 2./3.5.26).
5713: Meta muss nachbessern.
Freitag, Mai 1st, 2026Nach Einschätzung der EU-Kommission verstoßen Instagram und Facebook gegen das EU-Gesetz für digitale Dienste. Sie vernachlässigen das festgelegte Mindestalter von 13 Jahren. Dies muss der Mutterkonzern Meta ändern und verbessern, damit die gesetzlichen Bedingungen endlich erfüllt werden. Auch müssen Privatsphäre und Sicherheit gewährleistet sein. Dem Konzern drohen Geldbußen von sechs Prozent des göobalen Jahresumsatzes (SZ 30.4./1.5.26).
5712: Deutschland macht Schulden.
Donnerstag, April 30th, 2026Die Bundesregierung hat die Eckwerte für den Haushalt beschlossen. Nach dem Entwurf von Fianzminister Lars Klingbeil (SPD) sind 2027 Schulden in Höhe von 196,5 Milliarden Euro vorgesehen. Das ist der zweithöchste Wert in der Geschichte der Bundesrepublik. Einsparungen im Sozialbereich sind geplant, aber noch nicht konkret beziffert. Die Zinsausgaben steigen deutlich. Im Jahr 2030 wird jeder achte Euro aus dem Etat dafür verwendet (SZ 30.4./1.5.26).
5710: Neuer Koalitionsstreit
Montag, April 27th, 2026SPD-Fraktionschef Matthias Miersch zieht daszen der Schuldenbremse in betracht. Wegen der Iran-Krise. „Der Staat hat die Aufgabe, einen Zusammenbruch unserer Wirtschaft zu verhindern.“ „Ich will keinen teufel an die Wand malen, aber natürlich müssen im schlimmsten fall alle Optionen auf den Tisch.“ Es könne die Haushaltsnotlage ausgerufen werden. Die CDU lehnt das scharf ab. Genrealsekretär Carsten Linnemann ist empört. Vielmehr müsse mehr fearbeitet und gespart werden. „Die SPD muss beweisen, dass sie reformbereit ist, oder sagen, wenn es anders ist.“ (SZ 27.4.26)
5709: Amnesty: Genozid in Gaza
Freitag, April 24th, 2026Amnesty International kritisiert die Bundesregierung wegen ihrer Israel-Politik. Israel ignoriere das Völkerrecht. Die Genralsekretärin von Amnesty Deutschland, Julia Duchrow, sprach davon, dass Deutschland gegenüber den USA eine Appeasement-Politik betreibe. Das sei „geschichtsvergessen“. Amnesty forderte die Bundesregierung auf, das Assoziierungsabkommen der EU mit Israel auszusetzen. In Gaza werde „Genozid an den Palästinensern“ betrieben. Der gehe auch nach dem Waffenstillstand weiter (SZ 22.4.26).
5708: Antrag gegen Wal-Rettung
Donnerstag, April 23rd, 2026Eine Bürgerinitiative hat beim Verwaltungsgericht Schwerin eine Antrag gegen den laufenden Rettungsversuch des vor Poel gestrandeten Wals eingereicht. Der Antrag richtet sich gegen das Land Mecklenburg-Vorpommern „mit dem Ziel, die durchgeführten oder veranlassten maßnahmen im Zusammenhang mit der rettung einzustellen“. Das könne erst nach einem weiteren Gutachten geschehen. Gegenwärtig ist es eine private Initiative, welche die Rettung des Wals betreibt (SZ 23.4.26).
5707: VW baut weniger Autos.
Donnerstag, April 23rd, 2026VW senkt seine Produktionskapazitäten. Um bis zu eine Million. Um die globale Marktsituation abzubilden. Das sagte Konzernchef Oliver Blume. „Dann kommen wir von insgesamt über zwölf Millionen invstierten Kapazitäten auf nachhaltig neun Millionen Fahrzeuge pro Jahr.“ Für mehr Investitionen reich das gegenwärtige Gewinnniveau nicht aus. Es zeichnet sich ein weiterer Arbeitsplatzabbau ab (SZ 22.4.26).
5706: Leichter Rückgang bei Straftaten
Dienstag, April 21st, 2026Nach der polizeilichen Kriminalstatistik ging 2025 die Zahl der Straftaten leicht zurück. Erstmals seit 2021. Insgesamt um 2,3 Prozent. Die Zahl der Tatverdächtigen ging um 2,6 Prozent zurück. Besonders starke Rückgänge gab bei Jugendlichen und Zuwanderern. Nichtdeutsche Tatverdächtige sind allerdings überrepräsentiert. Die Zahl der tatverdächtigen Kinder ist ebenfalls gestiegen (um 3.3. Prozent). Die niedrigere Zahl von Verdachtsfällen hat möglicherweise mit der niedrigeren Zahl ankommender Zuwanderer zu tun (SZ 21.4.26).