Huthi-Milizen haben im Roten Meer den Tanker „Swan Atlantic“ und das Containerschiff „MSC Clara“ mit Wasserflugzeugen angegriffen. Die Huthis werden vom Iran unterstützt und finanziert. Besatzungsmitglieder sind anscheinend nicht verletzt worden. Ein Schiff der US-Marine erreichte den Tanker (SZ 19.12.23).
Archive for the ‘Wirtschafts- und Finanzpolitik’ Category
4623: Huthi-Angriffe auf Schiffe im Roten Meer
Mittwoch, Dezember 20th, 20234622: Lufthansa verlangt Schadensersatz von „letzter Generation“.
Mittwoch, Dezember 20th, 2023Die Lufthansa fordert Schadensersatz von der „letzten Generation“. In Höhe von 740000 Euro. Es geht dabei um Störaktionen in Hamburg, Düsseldorf und Berlin. Die Lufthansa-Tochter Eurowings hatte bereits ähnliche Forderungen erhoben. Deren Höhe ist unbekannt (SZ 18.12.23).
4619: E-Autos bleiben langfristig teuer.
Freitag, Dezember 15th, 2023Aus einer Analyse des International Council on Clean Transportation (ICCT) und der Stiftung Mercator, in der der Neuwagenmarkt bis Ende 2022 beleuchtet wird, geht hervor, dass es noch lange dauern wird, bis E-Autos für viele Menschen erschwinglich werden. Ob ein E-Auto teurer ist als ein Verbrenner, hängt allerdings von vielen Faktoren ab. Etwa davon, wie teuer man es lädt (SZ 14.12.23).
4618: Putin will keinen Frieden.
Freitag, Dezember 15th, 2023Auf seiner Jahrespressekonferenz hat der russische Diktator Putin bekanntgegegeben, dass er an den Zielen seines Angriffskriegs gegen die Ukraine festhält und kein Interesse am Frieden hat. Es gehe darum, die Ukraine zu „entnazifizieren“, zu demilitarisieren und deren Neutralität zu garantieren. Im März 2024 kandidiert Putin erneut bei den russischen Präsidentschaftswahlen, die bekanntlich keine Wahlen sind. Seinen Angaben zufolge kämpfen derzeit 617ooo russische Soldaten in der Ukraine (SZ 15.12.23).
Den deutschen Friedensfreunden ist zu empfehlen, Putin einfach davon zu überzeugen, Frieden zu machen.
4616: Erläuterungen zur DFL-Investoren-Entscheidung
Mittwoch, Dezember 13th, 2023Einen Tag nach der Entscheidung für einen Investor bei der DFL sind einige Erläuterungen bekannt geworden. Der Vorstandschef des FC Bayern München, Jan-Christian Dreesen, glaubt zum Beispiel nicht, dass dadurch der finanzielle Rückstand der Bundesliga zur Premier League aufgeholt werden kann. Ein Investor soll bis zu einer Milliarde Euro einsetzen für eine prozentuale Beteiligung an den Medieneinnahmen der Fußballliga. Die organisierten Fans (z.B. FC St. Pauli, Union Berlin, SC Freiburg), die sich als bessere Menschen fühlen, waren von Anfang an dagegen.
Die Erlöse sollen für Digitalisierung und Internationalisierung eingesetzt werden. Interessant war die Zustimmung von Martin Kind von
Hannover 96,
weil er vom Verein zur Ablehnung verpflichtet worden war. Die Abstimmung war geheim. Zu ihrer Zustimmung haben sich neben dem FC Bayern bekannt: Borussia Dortmund, VfB Stuttgart, Darmstadt 98 und die TSG Hoffenheim. Dagegen waren Hertha BSC Berlin und Union Berlin. Denen ging alles zu schnell (SZ 13.12.23).
4615: Andrea Tandler mehr als vier Jahre in Haft
Mittwoch, Dezember 13th, 2023Nach einem Verständigungsvorschlag des Landgerichts München I, dem alle Verfahrensbeteiligten am Dienstag zugestimmt haben, muss die Politikertochter Andrea Tandler wegen Steuerhinterziehung mehr als vier Jahre in Haft. Die Angeklagten räumten die gegen sie erhobenen Vorwürfe weitgehend ein (SZ 13.12.23).
4614: Investor für DFL
Dienstag, Dezember 12th, 2023Die deutschen Profi-Fußballclubs haben mit sich 24:10:2 Stimmen dafür entschieden, dass ein Investor für die prozentuale Beteiligung an den TV-Erlösen der deutschen Fußball-Ligen eine Milliarde Euro zahlt. Der Vertrag soll maximal 20 Jahre gelten. Die organisierten Fans, die sich für die besseren Menschen halten, sind dagegen (SZ 12.12.23).
4612: Mutmaßliche Putschisten vor Gericht
Sonntag, Dezember 10th, 2023Mutmaßliche Terroristen der „Gruppe Reuß“ sollen sich bald vor Gericht verantworten. Nach einer Mitteilung des Bundesanwalts sollen noch vor Weihnachten 27 von ingesamt 69 Beschuldigten angeklagt werden. Sie werden der Mitgliedschaft in einer terroristischen Vereinigung und des Hochverrats beschuldigt. Die Verhandlungen sollen vor Gerichten in Frankfurt am Main, München und Stuttgart stattfinden. Die Ideologie der Beschuldigten war eine Mischung aus Reichsbürger-Weltanschauung, Esoterik und dem Glauben an die QAnon-Verschwörung. Es ist mehrfach der Versuch unternommen, Berufssoldaten und Bundespolizisten anzuwerben. Der Bundesanwaltschaft war es gelungen, drei verdeckte Ermittler in die Gruppe einzuschleusen. Das Ziel bestand anscheinend im Aufbau paramilitärischer Einheiten, insgesamt 75000 Mann. Sie sollten am „Tag X“ Politiker abräumen (SZ 7.12.23).
4611: AfD Sachsen ist rechtsextrem.
Samstag, Dezember 9th, 2023Der sächsische Verfassungsschutz stuft sen sächsischen Landesverban der AfD als „gesichert rechtsextrem“ ein. Amtschef Dirk-Martin Christian teilte mit, dass die Mehrheit des Landesverbands auf der Linie des thüringischen Rechtsextremisten Björn Höcke liege. In der Migrationspolitik vertrete der sächsische Landesverband völkisch-nationalistische Positionen. Er sei antisemitisch (SZ 9./10.12.23).
4608: Haushaltsnot der Bundesländer
Dienstag, Dezember 5th, 2023Der Hamburger Finanzsenator Andreas Dressel (SPD) warnt vor drastischen Folgen des Haushaltsurteils des Bundesverfassungsgerichts. Der Bund werde Leistungen an die Länder reduzieren, „obwohl manche schon jetzt in einer Haushaltsnotlage sind“. In Berlin hält man es für möglich, dass die Koalition die Schuldenbremse auch 2024 aussetzen könnte. Dressel warb für ein Sondervermögen im Grundgesetz für Transformation und Klimaschutz analog zu dem für die Bundeswehr (SZ 4.12.23).