32 Jahre lang war Peter Kloeppel, 66, Anchorman von „RTL aktuell“, seit 1992, als Nachfolger von Hans Meiser. Das hätte ihm bei seinem Landwirtschaftsstudium in Göttingen auch niemand vorausgesagt. Nun geht er im Herbst in den Ruhestand. Er steht für Seriosität, Pflichtbewusstsein, Fleiß, Präsenz, Ehrlichkeit. Kloeppel hat den Beweis geliefert, dass es auch im privaten Fernsehen seriösen Nachrichtenjournalismus geben kann, obwohl dort sonst sehr viel Trash läuft. Die „Tagesschau“ hat im Durchschnitt 10 Millionen Zuschauer, „Heute“ 3,4 Millionen und „RTL aktuell“ immerhin noch 2,7. Kloeppel verkörpert Glaubwürdigkeit. Vor seiner Karriere als Nachrichtenmann war er USA-Korrespondent von RTL. In den USA will er demnächst viel Zeit verbringen mit seiner Familie. Er kann in dem führenden westlichen Staat mehr Positives sehen als viele andere. Die Frage ist, ob RTL die Lücke schließen kann, die Peter Kloeppel hinterlässt (Kurt Kister, SZ 15.3.24).
Archive for the ‘Wirtschafts- und Finanzpolitik’ Category
4752: Peter Kloeppel „RTL aktuell“ geht.
Freitag, März 15th, 20244749: 100 rechtsextreme Mitarbeiter der AfD-Bundestagsfraktion
Donnerstag, März 14th, 2024Die AfD-Bundestagsfraktion hat ca. 100 rechtsextreme Mitarbeiter, die aus Steuermitteln bezahlt werden. Die Sicherheitsbeauftragte der Grünen-Bundestagsfraktion, Irene Mihalic, sieht hier einen „dringenden Handlungsbedarf“. Der Erste Parlamentarische Geschäftsführer der Unionsfraktion, Thorsten Frey: „Wir dulden im Deutschen Bundestag keine Extremisten.“ Geprüft werden soll unter anderem, ob Extremisten von der Bezahlung ausgeschlosssen werden können, so dass dann die entsprechenden Abgeordneten selbst sie bezahlen müssten. Verschärft werden sollen die Voraussetzungen zum Erwerb eines Hausausweises beim Deutschen Bundestag. Bundestagspräsidentin Bärbel Bas (SPD) kündigte schon für nächste Woche Gespräche darüber an (SZ 14.3.24).
4748: Dänen müssen länger dienen.
Donnerstag, März 14th, 2024Die Wehrpflicht in Dänemark wird von vier auf elf Monate verlängert. Die Zahl der Wehrpflichtigen von 4.700 auf 5.000 erhöht. Das kündigte Ministerpräsidentin Mette Frederiksen an. Frauen müssen demnächst genauso obligatorisch zur Musterung erscheinen wie Männer „für die volle Gleichberechtigung der Geschlechter“. Der Wehretat wird in den nächsten fünf Jahren um umgerechnet 5,3 Milliarden Euro erhöht. Damit würde Dänemark in diesem und im kommenden Jahr 2,4 Prozent seines BIP für das Militär ausgeben (2023: 1,4 Prozent). Zudem versprach Frederilsen mehr militärische Unterstützung für die Ukraine. Gemessen an seiner Wirtschaftskraft ist Dänemark einer der größten Unterstützer (3,1 Prozent, Deutschland: 1,1 Prozent, USA: 0,3 Prozent) (SZ 14.3.24).
4746: Biden verschärft Kritik an Netanjahu.
Dienstag, März 12th, 2024US-Präsident Joe Biden verschärft seine Kritik am israelischen Ministerpräsidenten Benjamin Netanjahu. Zwar würden die USA die Seite Israels nie verlassen, die Lage in Gaza sei aber verheerend auf Grund der israelischen Besatzungspolitik. Netanjahu „schadet Israel mehr, als dass er Israel nützt“. Man müsse dem Leben der Gaza-Bewohner mehr Aufmerksamkeit schenken. Biden hat eine Feuerpause zum Ramadan vorgeschlagen. Und einen Gefangenenaustausch. Über sechs Wochen. Die arabischen Staaten seien bereit, Israel anzuerkennen und sich am Wiederaufbau in der Region zu beteiligen. Inzwischen sind Hilfslieferungen über See von Zypern aus angelaufen (SZ 11.3.24).
4745: Europa ist für den Klimawandel nicht gewappnet.
Dienstag, März 12th, 2024Die Europäische Umweltagentur (EEA) stellt fest, dass die EU auf den Klimawandel nicht gut genug vorbereitet ist. Nirgendwo steigen die Temperaturen so schnell wie bei uns. Das zieht Hitze, Dürren und heftige Überschwemmungen nach sich. Die bisherigen Gegenmaßnahmen teichen nicht aus (SZ 12.3.24).
4741: Ermittlungen wegen Brandanschlag bei Tesla.
Mittwoch, März 6th, 2024Durch einen Brandanschlag hat ein Stromausfall die Firma Tesla in Grünheide (Brandenburg) lahmgelegt. Auch in umliegenden Gemeinden fiel partiell der Strom aus. Ein Strommast in der Gegend hatte gebrannt. Bekannt hat sich die dazu die kommunistische Einheit „Vulkangruppe“ in einem Bekennerschreiben. Die Staatsanwaltschaft ermittelt. Der Schaden wird von Tesla im „hohen neunstelligen Bereich“ beziffert (SZ 6.3.24).
4740: GdL streikt erneut.
Dienstag, März 5th, 2024Ab Donnerstag um 2 Uhr streikt die GdL wieder. Das Flugzeug dürfte keine Alternative sein, da dort Verdi streikt. Der Güterverkehr der Bahn soll bereits ab Mittwoch um 18 Uhr bestreikt werden. Die GdL hat „Wellenstreiks“ angekündigt, die micht vorher angekündigt werden. „Damit ist die Bahn kein zuverlässiges Verkehrsmittel mehr.“ Es ist der fünfte Arbeitskampf seit Monaten. Nach Darstellung der Deutschen Bahn wird der Streik massive Auswirkungen haben. „Diese sogenannten Wellenstreiks sind eine blanke Zumutung für unsere Fahrgäste.“ (SZ 5.3.24)
4738: Niedrige Wahlbeteiligung in Iran
Montag, März 4th, 2024Die Iraner drücken ihre Ablehung des Mullah-Regimes durch eine niedrige Wahlbeteiligung aus. Landesweit waren es 41 Prozent. In Teheran 24 Prozent. Dabei gewinnen dann die Fundamentalisten. Sie sollen 18 von 30 Sitzen haben. Die Iraner warten nur darauf, dass die Macht der brutalen Mullahs zu Ende geht /SZ 4.3.24).
4736: Fregatte „Hessen“ fängt Drohnen ab.
Freitag, März 1st, 2024Die Fregatte „Hessen“ hat kurz nach ihrer Ankunft im Roten Meer zwei Huthi-Drohnen abgeschossen. Die werden bekanntlich von den Mullahs im Iran bezahlt. Das erläuterte Bundesverteidigungsminister Boris Pistorius (SPD) bei einem Truppenbesuch im bayerischen Oberviechtach. Eine der Drohnen hatte die „Hessen“ angegriffen. Die ist Teil des EU-Einsatzes Aspides im Roten Meer zum Schutz der Handelsschiffahrt (29.2.24).
4735: EU gibt 137 Milliarden Euro an Polen.
Freitag, März 1st, 2024Die EU-Kommission gibt 137 Millionen Euro an Fördergeldern für Polen frei, seit die Regierung Tusk dort wieder rechtstaatliche Verhältnisse einführt. In einem ersten Schritt genehmigte die Kommission 6,3 Milliarden aus dem Corona-Wiederaufbaufonds. Insgesamt stehen Polen 60 Milliarden Euro zu. Weitere 76,5 Milliarden Euro stammen aus dem EU-Kohäsionsfonds, aus dem die EU die regionale Entwicklung in Europa fördert. Die Gelder können bis 2027 Zug um Zug angefordert werden (SZ 1.3.24).
Das ist genau die richtige Politik für uns alle in der EU.