Archive for the ‘Medien’ Category

3659: Chinesiche Tennisspielerin: erst vergewaltigt, dann versteckt

Sonntag, November 28th, 2021

Peng Shuai stand bis vor zwei Jahren an der Spitze der Weltrangliste im Damendoppel. Seither hat sie kein Spiel mehr bestritten. Am 2. November beschuldigte sie im chinesichen Netzwerk Weibo den heute 75-jährigen ehemaligen Vizepremierminister Zhang Gaoli, sie mehrfach vergewaltigt zu haben. Seither war Peng Shuai aus der Öffentlichkeit verschwunden. Jeder, der die Methoden der kommunistischen Diktaturen kennt, weiß, wie die Partei- und Staatspropaganda mit solchen „Abweichlern“ umgeht. Gnadenlos. Allerdings hat Peng Shuai offenbar das Propagandasystem ins Wanken gebracht. Es wurde häufig über ihre Vorwürfe berichtet. Und es würde doch zu weit gehen, eine Olympiasportlerin wegzusperren, während im eigenen Land die Olympischen Winterspiele stattfinden.

Aber die chinesische Propaganda ist erfindungsreich und kreativ. Und hat ihre willfährigen Helfer. So zum Beispiel den IOC-Präsidenten Thomas Bach aus Deutschland. Er ist für seine Nähe zu Diktatoren bekannt. Hat sich von Menschen wie Horst Dassler (adidas) sponsern lassen. Etc. Bach ließ sich in einer Videokonferenz mit Peng Shuai filmen, nachdem diese irgendwo (aber wo?) wieder aufgetaucht war. Die Botschaft: Peng Shuai geht es gut. So hat die chinesiche Propaganda doch noch ihr Ziel erreicht. Und Thomas Bach knüpft da an, wo er sich 2014 anlässlich der Olympischen Winterspiele in Sotschi und angesichts der russischen Annektion der Krim mit Wladimir Putin und Champagner fotografieren ließ (Johannes Knuth, SZ 23.11.21; Christoph Giesen, SZ 23.11.21).

3654: Mathias Döpfner in der Krise

Dienstag, November 23rd, 2021

Der Vorstandsvorsitzende von Springer, Mathias Döpfner, 58, steht in der Gefahr, als Vorsitzender des „Bundesverbands Digitalpublisher und Zeitungsverleger“ (BDZV) (seit 2016) abgewählt zu werden (Basisinformationen in Wilfried Scharf: Grundzüge der Kommunikationspolitik des BDZV, sozialwissenschaftliche Diplomarbeit, Göttingen 1972). Grund dafür ist eine SMS an einen Schriftsteller,  in der Döpfner behauptet hatte, der „Bild“-Chefredakteur sei der letzte und einzige Journalist, der noch „mutig gegen den neuen DDR-Obrigkeitsstaat“ in Deutschland aufbegehre. Viele Zeitungsverleger sahen dadurch ihre Branche verunglimpft und forderten den Rücktritt Döpfners. Sollte er abberufen werden, müsste eine BDZV-Delegiertenversammlung einen Nachfolger wählen.

Döpfner studierte Germanistik und Musikwissenschaft und arbeitete seit 1982 als Musikkritiker für die FAZ. Er wechselte zu Gruner & Jahr und wurde Chefredakteur der „Wochenpost“ und der „Hamburger Morgenpost“. 1996 wurde er Chefredakteur der Springer-Zeitung „Die Welt“, 1999 Vorstandsmitglied bei Springer und 2001 Vorstandsvorsitzender. Eine glänzende Karriere. Döpfner verkaufte die „Berliner Morgenpost“, das „Hamburger Abendblatt“ und die „Hörzu“ und investierte massiv in Internetgeschäfte. Mit großem Erfolg! 2019 holte er den US-Finanzinvestor KKR als gleichberechtigten Partner an Bord. Bei Springer gibt es keine Rücktrittsforderungen. Döpfner besitzt 22 Prozent der Anteile und übt 45 Prozent der Stimmrechte aus. Friede Springer schätzt Döpfner sehr und und hat ihn zu ihrem De-facto-Erben gemacht (Caspar Busse, SZ 23.11.21).

3653: Markus Anfang ist nicht mehr Trainer von Werder Bremen.

Montag, November 22nd, 2021

Die Verträge des Fußballtrainers Markus Anfang, 47, und seines Assistenten Florian Junge mit Werder Bremen sind aufgelöst. Grund ist ein Ermittlungsverfahren der Bremer Staatsanwaltschaft wegen des Verdachts der Nutzung eines gefälschten Zertifikats. Der Impfstatus von Anfang war letztlich ungeklärt. Werder Bremen hatte ihn zunächst gestützt, konnte daran aber wegen einer „anderen Sachlage“ nicht mehr festhalten. Finanzvorstand Klaus Filbry sprach von einer „sehr klaren Indizienlage“. Anscheinend hat Markus Anfang den Klub, seine Fans und die Öffentlichkeit belogen. Werder Bremen hat einen enormen Imageschaden („Werder-Familie“), einen sportlichen und finanziellen Schaden erlitten.

Wie der Fall Kimmich zeigt, kann dadurch der deutsche Fußball schwer geschädigt werden.

Klaus Filbrich: „Für uns ist die Akte Markus Anfang geschlossen.“ (Thomas Hürner, SZ 22.11.21)

3650: Oswalt Wiener ist tot.

Samstag, November 20th, 2021

Mit 86 Jahren ist der Künstler und Philosoph Oswalt Wiener (1935-2021) an einer Lungenentzündung gestorben. Schon 1960 hatte er mit

„Die Verbesserung von Mitteleuropa. Roman“

ein Buch vorgelegt, das allen Regeln des Betriebs widersprach. Es war ein Sprachexperiment. Wiener war schon in Wien in Skandale verwickelt, wo er sich mit Friedrich Achleitner, Konrad Bayer und Gerhard Rühm als Neo-Dadaist beim Jazz präsentierte. Oder mit Otto Mühl und Günter Brus provozierte. 1968 publizierte er „Kunst und Revolution“. Einigen Rezipienten dämmerte es, dass Oswalt Wiener viel weiter dachte. Er musste Österreich verlassen und ging nach West-Berlin. Dort wurde er ein legendärer Kneipenwirt, studierte mit 50 Mathematik. Von 1992 bis 2004 gab er in Düsseldorf sein Wissen als Kunstprofessor weiter. Er machte den „homo sapiens“ lächerlich. Als einer der Ersten hatte er die Sinnlosigkeit der Welt begriffen.

3643: Was will Friedrich Merz ?

Dienstag, November 16th, 2021

Nach seinen Niederlagen gegen Annegret Kramp-Karrenbauer und Armin Laschet kandidiert Friedrich Merz zum dritten Mal für den CDU-Vorsitz. Vor fast 20 Jahren hatte er gegen Angela Merkel im Kampf um den Fraktionsvorsitz von CDU und CSU verloren. Er ist beständig. Rhetorisch ausgesprochen versiert. Und er gilt als sehr konservativ. Bei der Parteibasis beliebt. Bei Umfragen liegt er vorne. Aber hier schon sollten wir wissen, dass dabei alle Unions-Anhänger befragt werden und nicht nur die CDU-Mitglieder. Der Vorsitzende der Mittelstandsvereinigung der CDU, Carsten Linnemann, hatte Merz beschworen: „Lieber Friedrich, bleib‘ bitte bei uns.“ Friedrich Merz ist es zuzutrauen, dass er bei einem Sieg die Konkurrenten mit einbezieht. Das hat die CDU auch dringend nötig. Es war genug an Streit, Schäbigkeit und fehlender Solidarität in der Partei. Und die CSU macht alles nur noch schlimmer. Angesichts der Wahlerfolge der AfD in Ostdeutschland (16 Direktmandate und die meisten Zweitstimmen in Sachsen und Thüringen) werden alle demokratischen Parteien in Deutschland gebraucht. Auch wenn die CDU-Anhänger möglicherweise anders abstimmen als die gesamte Wählerschaft.

3631: Warnung der CDU vor einer Urwahl

Sonntag, November 7th, 2021

Urwahl hört sich so demokratisch an. In der Weimarer Republik haben wir damit ja allerdings schlechte Erfahrungen gemacht. Nun will die CDU diese Methode anwenden, nachdem die letzten beiden Parteivorsitzenden,

Annegret Kramp-Karrenbauer und Armin Laschet,

gescheitert sind. Beide wurden von der Partei nicht entschieden genug unterstützt. Sie ist zerrissen. Und Wähler verabscheuen nichts so sehr wie zerstrittene Volksparteien. Hier kommen wir auf das Problem bei Urwahlen:

Die Parteimitglieder repräsentieren nicht die Wähler.

Bei der CDU stehen sich Traditionalisten und Modernisierer (teilweise hasserfüllt) gegenüber. Angela Merkel hat alles verschlammt. Das macht es jetzt schwierig. Es droht die Gefahr der weiteren rasanten Talfahrt. Die CDU sollte sich daran erinnern, was sie in Baden-Württemberg für schlechte Erfahrungen mit Urwahlen gemacht hat. 44,2 Prozent bei der Landtagswahl 2006. 17 Prozent heute. Gratulation.

„Die Urabstimmung zerstörte Freundschaften, spaltete Kreisverbände, vor allem zwischen der traditionalistischen Landtagsfraktion und dem Landesvorsitzenden Strobl herrschte zwischen 2011 und 2021 selten Frieden. In der Frage, wie mit den Grünen umzugehen sei, fanden die Traditionalisten und die Modernisierer um Strobl bis zum Ende der ersten grün-schwarzen Legislaturperiode Anfang dieses Jahres keinen Konsens.“

(Rüdiger Soldt, FAS 7.11.21)

3630: Verschwinden Lokalzeitungen, steigt die Kriminaltät.

Sonntag, November 7th, 2021

Eine wissenschaftliche Studie in den USA von Jonas Heese (Harvard), Gerardo Perez Cavazos (San Diego) und Caspar David Peter (Rotterdam) belegt, dass dann, wenn Lokalzeitungen verschwinden, die Fälle von Betrug, Finanzvergehen, Wasser- und Luftverschmutzung sowie Verstöße gegen das Arbeitsschutzrecht zunehmen. Das Fehlen einer Lokalpresse wird anscheinend als Freifahrtsschein für Betrug und Regelverletzungen betrachtet.

In den vergangenen 20 Jahren hat sich die verkaufte Auflage aller US-Lokalzeitungen etwa halbiert. An manchen Orten gibt es gar keine freie Presse mehr. Die Forscher verwandten den „Violation Tracker“ der gemeinnützigen Organisation „Good Jobs First“, der auflistet, wie viele Strafzahlungen die 44 wichtigsten Ministerien und Regulierungsbehörden einem Unternehmen über einen gewissen Zeitraum aufgebrummt haben. Die „Deutsche Bank“ etwa und ihre Töchter  haben seit 2000 76 Regelverstöße begangen und dafür 18,3 Milliarden Dollar an Buße gezahlt.

In Kreisen, in denen es gar keine Lokalzeitungen mehr gab, erhöhte sich die Summe der Bußen um 36 Prozent. Der Ausstoß giftiger Gase stieg in Regionen, in denen Zeitungen geschlossen wurden, um 18,3 Prozent. „Ohne Lokalzeitung gibt es niemanden mehr, an den sich Mitarbeiter skrupelloser Unternehmen mit Informationen wenden können.“ Wenn es keine Lokalzeitung mehr gibt, kann ein bestraftes Unternehmen seiner Verurteilung nachkommen, ohne dass jemand darüber berichtet.

Das entspricht übrigens den Ergebnissen einer Stdie aus dem Jahr 2019 von Penjie Gao, Chang Lee und Dermott Murphy von den Universitäten Illinois und Notre Dame.

Die Untersuchung hat gezeigt, dass Lokalzeitungen weithin ihre Überwachungsfunktion wahrnehmen und nicht nur Anhängsel von Anzeigenkunden sind.

(Claus Hulverscheidt, SZ 21.10.21)

3629: Verein hilft gegen Corona-Verschwörungs-Narrative.

Samstag, November 6th, 2021

Der Verein „Veritas“ hilft Angehörigen von Anhängern der Verschwörungs-Narrative. Durchschnittlich glauben in Deutschland 15 Prozent der Bevölkerung an Corona-Verschwörungs-Narrative. Deren Verwandten sind gefährdet, weil die Erzählungen bis in die Familien und Partnerschaften hinein wirken können. Geht es um Ehepartner, Geschwister, Eltern oder Kinder, kann der Leidensdruck hoch sein. Die Verschwörungs-Narrativ-Anhänger stellen plötzlich die gesamte Gesellschaft in Frage.

Die erste Regel, die dabei beachtet werden muss, lautet: Niemals in Diskussionen einsteigen.

Die Anhänger von Verschwörungs-Narrativen verteidigen ihren Schwachsinn, um mit dem ansonsten drohenden Kontrollverlust fertig zu werden. Unter Gleichgesinnten bedeutet das Festhalten an den Narrativen Sicherheit in der Gruppe. Sie verändern sich nicht auf Grund von Tatsachen, sondern Emotionen. Der Ausstiegsprozess hat zwei Ebenen: einmal den ideologischen Ausstieg und dann die Erkenntnis, dass da noch Menschen sind, die außerhalb der Verschwörungs-Erzähler für einen da sind (Verena Mayer, SZ 11.10.21).

3627: Uwe Seeler 85

Samstag, November 6th, 2021

1954 war Deutschland gerade überraschend Fußballweltmeister geworden. Ein Baustein bei der Wiedergewinnung des Selbstbewusstseins nach den Massenverbrechen in der Nazizeit. Da tauchte schon der nächste Stern am Fußballhimmel auf, der damals 18-jährige Uwe Seeler vom HSV. Ein einfacher und bodenständiger Junge, aber ein gewaltiger und torgefährlicher Stürmer. Bekannt für seine Kopfbälle und Volleyschüsse. Ein Rekord-Torschütze. Er hätte sich gebärden können wie ein Star. Aber das tat er nicht. Als er verlockende Angebote aus dem Fußball-Italien erhielt, nahm er sie nicht an, sondern blieb beim HSV. Der demgemäß um 1960 eine Erfolgsphase einlegte. Auf Augenhöhe mit Real Madrid und dem FC Barcelona.

Mit Seeler reüssierte auch wieder die deutsche Fußballnationalmannschaft (1958 in Schweden, 1966 in England, 1970 in Mexiko). Ihr Schlachtruf war „Uwe, Uwe, Uwe“. 1965 schon war Uwe Seelers Autobiografie „Alle meine Tore“ erschienen. Fußball war damals noch Volkssport. Und nicht von russischen Oligarchen und arabischen Prinzen gekauft. Wer heute noch oben mitspielen will, muss sich den Gesetzen der Finanzmärkte unterwerfen. Das gab es zu Uwe Seelers Zeiten (bis 1972) nicht.

Beim Tode von Seelers Gegner Gordon Banks im WM-Finale 1966, dem Torwart der siegreichen englischen Mannschaft, sagte 2019 der Schriftsteller Don Mullan: „Wir lebten in einer Zeit, in der Sporthelden gewöhnliche und zurückhaltende Menschen gewesen sind, deren Bescheidenheit der Treibstoff unserer Träume war.“ Inzwischen ist der Film von Reinhold Beckmann und Ole Zeisler erschienen: „Uwe Seeler. Einer von uns.“ Seeler kann nicht mehr alle Termine selbst wahrnehmen. Manchmal geht er am Stock. Mit seiner Frau Ilka ist er seit 1959 verheiratet (Holger Gertz, SZ 5.11.21).

3624: Jenny Erpenbecks „Kairos“ – ein Liebesroman zum Ende der DDR

Freitag, November 5th, 2021

Die 1967 in Ostberlin geborene Jenny Erpenbeck stammt aus einer Schriftsteller- und Künstlerfamilie (Fritz Erpenbeck, Hedda Zinner, Doris Kilias, John Erpenbeck) der DDR. Sie hat schon mehrfach bemerkenswerte Literatur hervorgebracht („Die Geschichte vom alten Kind“, „Heimsuchung“, „Gehen, ging, gegangen“), die regelmäßig von der Kritik sehr gelobt wurde. Ihr gilt infolgedessen unsere Aufmerksamkeit.

Bei ihrem neuen Roman „Kairos“ (nach dem Gott des glücklichen Augenblicks) handelt es sich um einen Liebesroman und Untergangsroman der DDR. Dabei kommt Jenny Erpenbeck neben ihren großen literarischen Fähigkeiten ihre exakte Kenntnis der DDR-Gesellschaft und Berlins zugute. Mehr als irgendwo sonst erkennen wir, warum so viele Mitglieder der Intelligenzia und Nomenklatura den Untergang der DDR als Verlust empfinden und ihn betrauern. Erpenbeck: „Was mich immer interessiert hat, auch in diesem Buch, ist diese Parallelität zwischen privaten und politischen Beziehungsstrukturen: die Mechanismen von Macht, die Zuweisung von Schuld.“ Dazu nimmt sie „Tiefenbohrungen“ vor.

Katharina, 19, und Hans, 53, verlieben sich 1986 heftig ineinander. Das gründet sich auf eine große sexuelle Anziehung. Katharina steht am Anfang ihrer Karriere, während Hans im Taumel des realen Sozialismus schon lange ein praktizierender Zyniker geworden ist, der seine Familie bedenkenlos betrügt. Er entwickelt sich immer mehr zu einem „ausgewachsenen Arschloch“. Aber sympathisch sind beide Protagonisten in der Befangenheit ihrer Perspektiven nicht. Das schildert Erpenbeck aus der Innensicht. Am Beispiel der Rollen von Ernst Busch, Hanns Eisler und Heiner Müller wird klar, welche Funktionen diese Künstler für die Selbstwahrnehmung der DDR hatten.

Anfangs überlagert der sexuelle Sturm alles, den Jenny Erpenbeck meisterhaft und glaubwürdig schildert. Überhaupt wirkt ihr Schreiben an keiner Stelle bemüht oder belehrend. Die Zeitgeschichte sickert langsam in die Liebesgeschichte ein. Das eifersüchtige und misstrauische Regime mit seiner „inneren Emigration“ verleitet Hans allmählich zum Kontrollwahn. Stasi-Mitarbeiter war er auch. Katharina wird immer mehr zu seinem Anhängsel. Ihre Liebe endet 1992, also schon in einem Deutschland, in dem sich alles zu verändern beginnt. Mit der vertrauten Welt, der Heimat, verschwindet die Liebe. Die Milieus der Protagonisten werden  abgewickelt, im Fall von Hans der DDR-Rundfunk. Die Betroffenen sind in der Seele krank geworden.

Für die „Washington Post“ und den „New Yorker“ kommt Jenny Erpenbeck für den Literatur-Nobelpreis in Frage. Aber da sind statt weißer Frauen aus Deutschland wohl erst mal andere dran.

(Volker Weidermann, Zeit 7.10.21; Thomas Winkler, taz 19.10.21; Erik Heier, tip Berlin 18/2021)