Archive for the ‘Gesellschaft’ Category

2884: Digitalisierung der Lehre allein ist keine Lösung.

Dienstag, Juni 9th, 2020

Viele Universitäten in Deutschland loben sich für die Digitalisierung der Lehre. Manchmal klingt es fast so, als solle der gegenwärtige Zustand auf Dauer gestellt werden. Aber das wäre falsch. Denn die Anwesenheitslehre ist durch nichts ganz zu ersetzen. Die Universität ist der Idee nach eine Lebensform und eine Begegnungsgemeinschaft zwischen Lehrenden und Lernenden. Die digitale Lehre ist deshalb eine sinnvolle Ergänzung, aber kein Ersatz für die lebendige Universität.

Einige besonders lehrunwillige Kollegen wollen sich vor ihrer Verantwortung für im Idealfall bildungshungrige junge Menschen davonstehlen. Die Universität ist keine Fernuniversität. Hart betroffen sind von der Reduzierung der Wissenschaft Doktoranden und Studenten, die an Haus- und Examensarbeiten sitzen. In besonderem Maß können einem Erstsemester leidtun, die kaum eine Chance haben, Kommilitonen kennenzulernen (Peter Oestmann, FAZ 6.6.20; Heike Schmoll, FAZ 6.6.20).

2883: RAF-Terroristen in der DDR

Montag, Juni 8th, 2020

Als der DDR-Staatsratsvorsitzende Erich Honecker 1987 seinen Staatsbesuch in Bonn machte, da glaubten viele Bundesbürger an die Gleichwertigkeit der beiden deutschen Staaten, DDR und BRD. So, als begegneten sie sich auf Augenhöhe.

Welch schwerwiegender Irrtum!

1989 war es dann mit der DDR schon vorbei. Und am 6. Juni 1990 wurde in Berlin-Marzahn Susanne Albrecht verhaftet. Sie hatte am 30. Juli 1977 als RAF-Mitglied den Mord am Chef der Dresdener Bank, Jürgen Ponto, ermöglicht.

„Nach ihrer Festnahme ging es Schlag auf Schlag: Am 12. Juni 1990 wurde Inge Viett in Magdeburg festgenommen; zwei Tage darauf Monika Helbing und Ekkehard von Seckendorff-Gudent sowie in Senftenberg Christine Dümlein und Werner Lotze. Am 15. Juni waren Sigrid Sternebeck und Ralf Friedrich in Schwedt an der Reihe, am 18. Juni Silke Maier-Witt und Henning Beer in Neubrandenburg. Zehn steckbrieflich gesuchte RAF-Terroristen waren in nur zwölf Tagen aufgespürt worden.

Die Ermittlungen ergaben, wie es die zehn Linksextremisten in die DDR geschafft hatten. Susanne Albrecht etwa war nach etwas mehr als drei Jahren im Untergrund im September 1980 über Prag nach Ost-Berlin gekommen. Eingefädelt hatte diese Art von ‚Exil‘ die Terroristin Inge Viett, die über gute Beziehungen zur DDR-Staatssicherheit verfügte.“ (Sven Felix Kellerhoff, Die Welt 6.6.20)

Alle RAF-Terroristen bekamen milde Strafen und wurden in den Neunzigern bereits aus der Haft entlassen.

 

2882: Vanessa Springora: „Le Consentement“ (Die Einwilligung)

Sonntag, Juni 7th, 2020

Die französische Verlegerin Vanessa Springora (Edition Julliard) erzählt in ihrem autobiografischen Erfahrungsbericht „Le Consentement“ (der jetzt auf Deutsch erscheint) davon, wie sie als Vierzehnjährige von dem als pädophil bekannten Schriftsteller Gabriel Matzneff missbraucht wurde. Das hat in Frankreich einen Schock ausgelöst. Viele linksliberale Intellektuelle haben inzwischen Selbstkritik geübt. Ute Cohen hat Frau Springora in der Literarischen Welt“ (6.6.20) interviewt.

Literarische Welt: Matzneff ist eher mit Klaus Kinski , der seine Tochter missbraucht hat, vergleichbar. Liest man dessen Autobiografie, findet man Hinweise auf sexuelle Gewalt.

Springora: Oh, davon wusste ich nichts. Das erstaunt mich aber nicht bei diesem Charakter. Kinski war ein anrüchiger Mensch …

Literarische Welt: 1977 wurde in „Le Monde“ eine Petition veröffentlicht, die sich für straffreien Sex zwischen Erwachsenen und Minderjährigen aussprach. Unterzeichner waren viele französische Intellektuelle.

Springora: In diesem Brief steckt eine gewisse intellektuelle Unredlichkeit. Er gibt vor, die Sexualität Heranwachsender zu unterstützen, in Wirklichkeit aber verteidigt er die abweichende Sexualität Pädophiler. Homosexuelle wie Roland Barthes unterzeichneten, weil sie doppelt bestraft wurden: Homosexualität war verboten, Sex mit einem Siebzehnjährigen zum Beispiel ebenso. Barthes wollte vielleicht Sauerstoff in diese erstickende Atmosphäre einführen. Das aber war ein Trugschluss, denn Pädophilie und Homosexualität sind zweierlei Dinge: Homosexualität ist eine sexuelle Präferenz, Pädophilie aber ein psychiatrisches Krankheitsbild. Bis in die neunziger Jahre hinein haben Pädophile versucht, ihre Interessen durchzusetzen.

2881: Wie wir die USA sehen können.

Samstag, Juni 6th, 2020

Große Teile der US-Bürger, Schwarze, Weiße, Latinos oder Asiaten, fühlen sich von der politischen Klasse im Stich gelassen. Festgesetzt hat sich das Bild von einer Elite, die es sich auf Kosten der Mehrheit gutgehen lässt. Zu dieser Ansicht kann man von rechts oder links gelangen. Einerseits will der ehemalige Berater Stephen Bannon die Zerstörung der gegenwärtigen Gesellschaft. Andererseits will ein Linker wie der Demokrat Bernie Sanders mehr soziale Gerechtigkeit. Die Analysen beider Männer haben aber vieles gemeinsam. Das war übrigens einer der Gründe dafür, dass manche Anhänger von Sanders bei der letzten Wahl in das Lager Donald Trumps gewechselt waren, als Hillary Clinton zur Präsidentschaftskandidatin gemacht wurde.

Sanders will die Umverteilung des gesellschaftlichen Reichtums. Der Universitätsbesuch soll kostenlos sein. Es soll eine Krankenversicherzung für alle geben. Dabei sollten wir nicht vergessen, dass in einem so reichen Land wie den USA 27,5 Millionen Menschen keine Krankenversicherung haben.

Bill Clinton und Barack Obama haben nicht viel dafür getan, das Vertrauen in die Politik wieder herzustellen. Obama ging in seinen getragenen Reden mit den vielen rhetorischen Pausen vielen US-Amerikanern auf den Geist. Große Worte, keine Taten. Auf einzelnen Politikfeldern hat er vollkommen versagt, etwa in der Syrienpolitik!

Die meisten großen Städte in den USA werden von Demokraten regiert. Dort läuft es nicht besser als auf dem Land. Hier konzentrieren sich die Probleme. Der Mittelstand wird kleiner. Die Polizei benachteiligt systematisch Schwarze. Diese stellen 13 Prozent der Bevölkerung, aber 24 Prozent der von der Polizei getöteten Menschen und 38 Prozent aller Gefängnisinsassen.

„Man mag von dem demokratischen Präsidentschaftsbewerber Joe Biden halten, was man will. Er ist kein sonderlich beeindruckender Kandidat. Aber er ist ein integrer Mann, er kann zuhören, und er genießt das Vertrauen von großen Teilen der schwarzen Bevölkerung. Vielleicht kann Biden, zumindest für vier Jahre, eben jener Präsident der Heilung sein, den das Land jetzt braucht.“ (Christian Zaschke, SZ 6./7.6.20)

2880: Rassismus: ein Problem im deutschen Journalismus

Samstag, Juni 6th, 2020

Wenn wir die personelle Zusammensetzung der Redaktionen bei der Presse und beim öffentlich-rechtlichen Rundfunk in Deutschland betrachten, stoßen wir auf ein klassisches Mittelschichten-Phänomen. Menschen mit gefüllten Bücherregalen, mit einem finanziellen Polster in der Einstiegsphase. Jeder fünfte (5.) Einwohner Deutschlands hat einen Migrationshintergrund, aber nur jeder 50. Journalist. Auch mit der Polizeigewalt haben wir Probleme, Das zeigt der Fall Oury Jalloh. Der Mann aus Sierra Leone verbrannte vor fünfzehn Jahren an Händen und Füßen gefesselt auf einer Polizeiwache in Dessau-Roßlau (Ostdeutschland).

Von deutschen Journalisten werden Menschen mit Migrationshintergrund gerne in die Betroffenenecke gestellt, statt in die Expertenecke. Dafür gelten weiße Gesprächspartner als unvoreigenommene Beobachter. Dabei wird objektive, seriöse Berichterstattung über Rassismus nur möglich, wenn die Stimmen der sichtbaren Minderheit gehört werden. Im Journalismus auf Menschen mit Migrationshintergrund zu verzichten, ist ignorant. Wir brauchen die Vielfalt in der Berichterstattung. Nur so ist Ausdifferenzierung möglich (Dunja Ramadan, SZ 6./7.6.20).

Im übrigen wird hier deutlich, dass diese Kritik am deutschen Journalismus gerade das

Gegenteil

von dem bedeutet, was die Verfechter der These von

„Lügenpresse“

meinen.

2879: Spike Lee analysiert und betet.

Samstag, Juni 6th, 2020

Der bekannte US-Regisseur Spike Lee, geb. 1957, gehört zum „New American Cinema“ der achtziger und neunziger Jahre des 20. Jahrhunderts („Do the Right Thing“ 1988, „Malcom X“ 1992, „Inside Man“ 2006, „Kobe Doin‘ Work“ 2009, „BlacKkKansman“ 2018). Sein Thema ist der Rassismus und speziell die Diskriminierung von Afroamerikanern. So sieht er in den Überschwemmungen in New Orleans in Folge des Hurrikans Catrina keine Naturkatastrophe, sondern eine Kette von menschlichem Versagen auf Grund von Rassismus. Noch vor der Ermordung von George Floyd hat Rüdiger Sturm Spike Lee für die SZ (6./7.6.20) interviewt.

SZ: Warum sind die Wunden dieser Spaltung nie verheilt? Und wäre das überhaupt möglich?

Lee: Wenn Sie wissen wollen, warum die Wunden nicht verheilen, müssen Sie sich anschauen, wie die USA entstanden sind. Dieses Land verdankt seine Existenz der Tatsache, dass man den Ureinwohnern ihr Land weggenommen und viele Menschen versklavt hat. Das war der Anfang und ist bis heute der Grund, warum die USA so mächtig geworden sind. Mich stört es, wenn heute von Gründervätern gesprochen wird – diese weißen Männer, sie hielten Sklaven. Wenn das die Entstehungsgeschichte eines Landes ist, dann stimmt doch etwas nicht. George Washington, der erste Präsident der Vereinigten Staaten, besaß 123 Sklaven. Amerikanische Ureinwohner wurden in Konzentrationslager gesperrt. Diese Anfänge begleiten uns bis heute.

SZ: Eine Welt, in der Afroamerikaner noch immer in Gefahr sind – und wie Bürger zweiter Klasse behandelt werden.

Lee: Absolut! Gerade erst wieder hat die große Pandemie wieder die Ungerechtigkeiten unseres Gesundheitssystems offengelegt. Die Todesrate unter Schwarzen ist viel höher als bei allen anderen. Wenn wir daraus nichts für die Zukunft lernen und etwas ändern, sind diese Menschen umsonst gestorben. Dass diese Lektion nicht umsonst ist, dafür bete ich, das ist meine Hoffnung.

Bei seinen Gegnern gilt Spike Lee als Italiener-Hasser. Er verfüge über reichlich negative Stereotype gegenüber Franzosen, Hispanics, Koreanern und Juden. Ja, als Antisemit gilt Spike Lee auch.

2878: Antidiskriminierungsgesetz in Berlin

Freitag, Juni 5th, 2020

In Berlin haben SPD, Linke und Grüne ein Antidiskrimierungsgesetz (LADG) beschlossen:

„Kein Mensch darf im Rahmen öffentlich-rechtlichen Handelns, aufgrund des Geschlechts, der ethnischen Herkunft, einer rassistischen Zuschreibung, der Religion und Weltanschauung, einer Behinderung, einer chronischen Erkrankung, des Lebensalters, der Sprache, der sexuellen und geschlechtlichen Identität sowie des sozialen Status diskriminiert werden.“

Das verstehen wir angesichts des Polizeiversagens in den USA besonders gut. Allerdings gibt es auch Kritik. Ihr Kern ist die sogenannte Vermutungsregelung, nach der ein Betroffener nicht beweisen muss, dass er diskriminiert worden ist. Vertreter der Sicherheitsbehörden sehen darin eine Beweislastumkehr. Dies betont insbesondere die Gewerkschaft der Polizei (GdP). (Jan Heidtmann, SZ 5.6.20)

 

2877: Rainer Werner Fassbinder 75

Mittwoch, Juni 3rd, 2020

Am 31. Mai wäre Rainer Werner Fassbinder 75 Jahre alt geworden. Ich vermisse das Rauschen im deutschen Blätterwald und kann es mir nicht erklären. Der Schauspieler, Regisseur und Produzent Fassbinder leidet möglicherweise immer noch an seinem Schmuddelimage (gestorben ist er am 10. Juni 1982 mit nur 37 Jahren in einem Drogen-Exzess). Künstlerisch aber war er der Größte. In 15 Jahren hat er 40 Filme, zwei Fernsehserien und drei Kurzfilme abgeliefert. Dazu kommen sehr viele Theaterproduktionen. Wir sind ungefähr gleich alt, und ich habe Fassbinder immer wegen seiner Kreativität beneidet. Am bekanntesten ist hier gewiss „Der Müll, die Stadt und der Tod“ (nach einem Roman von Gerhard Zwerenz 1975), in dem ein „jüdischer Immobilienspekulant“ vorkommt, der nach Ignaz Bubis modelliert sein soll. Nach energischen Protesten des jüdischen Establishments wurde das Stück als antisemitisch deklariert und nicht aufgeführt.

Fassbinder hatte keine glückliche Jugend (bis 15 lebte er bei seiner Mutter in München, dann bei seinem Vater in Köln) und keine abgeschlossene künstlerische Ausbildung. Er begann in München am „Action-Theater“ (gemeinsam mit Hanna Schygulla). 1969 brillierte er in Volker Schlöndorffs Fernsehfilm „Baal“ (Bertolt Brecht), heute noch äußerst sehenswert. Fassbinder übernahm das „Antitheater“ und lieferte seine ersten künstlerisch eigenwilligen Filme ab („Liebe ist kälter als der Tod“ 1969, „Katzelmacher“ 1969). Sein Vorbild war der in Hollywood mit seinen Melodramen sehr erfolgreiche Douglas Sirk (der im Nazi-Film als Detlef Sierck gestartet war). Fassbinders sehr schnelle Arbeitsweise wurde unterstützt von seinem „Clan“ (u.a. Irm Hermann, Barbara Valentin, Günther Kaufmann, Gottfried John, Wolfgang Schenck, Ulli Lommel, Katrin Schaake).

Es folgte Film auf Film: „Götter der Pest“ (1969), „Warum läuft Herr R. Amok?“ (1970), „Niklashauser Fahrt“ (1970), „Warnung vor einer heiligen Nutte“ (1971), „Händler der vier Jahreszeiten“ (1971), „Die bitteren Tränen der Petra von Kant“ (1972), „Acht Stunden sind kein Tag“ (1972-1973, fünf Folgen), „Angst essen Seele auf“ (1974), „Fontane Effi Briest“ (1974), „Mutter Küsters Fahrt zum Himmel“ (1975), „Ich will doch nur, dass ihr mich liebt“ (1975), „Bolwieser“ (1976), eine Episode in „Deutschland im Herbst“ (1978), „Berlin Alexanderplatz“ (1980, 14 Folgen), „Lili Marleen“ (1980), „Lola“ (1981), „Die Sehnsucht der Veronika Voss“ (1982).

Rainer Werner Fassbinder legte im Privatleben nicht allzu großen Wert auf Angepasstheit. Er lebte mit Frauen und Männern zusammen. Seine letzte Partnerin, Juliane Lorenz, seine Cutterin, beerbte Fassbinders Eltern und gründete die Rainer Werner Fassbinder-Stiftung, die nach und nach alle künstlerischen Hervorbringungen Fassbinders erwarb und bald ein Monopol besaß. 2019 überließ Juliane Lorenz fast den gesamten Nachlass dem „Fassbinder Center“ in Frankfurt am Main, das zu einer Forschungs- und Begegnungsstätte des deutschen Nachkriegsfilms ausgebaut werden soll.

2875: Horst Krüger über M. R.-R.

Dienstag, Juni 2nd, 2020

Zum einhundertsten Geburtstag von Marcel Reich-Ranicki ist die Literaturflut natürlich groß. Altes und Neues. Über Reich-Ranickis Temperament schreibt der Schriftsteller Horst Krüger:

Es war damals „fast beängstigend, Unruhe, Leidenschaft, Energie beflügelte das Gespräch. Es hielt ihn nicht im Sessel. Er lief durch das Zimmer, kampfeslustig. Er redete dauernd. Er war im höchsten Maße erregt. Und das Komische war: Der Grund seiner Erregung war nicht Konrad Adenauer, nicht die deutsche Wiederbewaffnung, auch nicht die Atombombe, worüber sich damals die westdeutschen Intellektuellen erregten. Der Grund seiner Erregung war –

die deutsche Literatur.“

(Jens Bisky, SZ 2.6.20)

2874: Wie gehen wir mit Verschwörungstheorien um ?

Dienstag, Juni 2nd, 2020

Unter Nr. 2846 „Wie funktionieren Verschwörungstheorien?“ habe ich hier am 12.5.20 bereits geschrieben. Mittlerweile ist erschienen:

Pia Lamberty/Katharina Nocun: Fake Facts – Wie Verschwörungstheorien unser Denken bestimmen.

Quentin Lichtblau (SZ 2.6.20) befragt Katharina Nocun.

SZ: Wie beginnt man so ein Gespräch?

Nocun: Ein guter Weg sind Fragen: Woher hast du das? Wieso glaubst du das? Inwiefern hältst du diese Quelle für vertrauenswürdig? Auch wichtig ist die Frage: Wie geht es dir eigentlich?

SZ: Einfach, um Interesse zu zeigen?

Nocun: Genau. Menschen verfallen Verschwörungsmythen oft in Phasen großer persönlicher Unsicherheit. Wenn man es schafft, auf der rein menschlichen Ebene einen Zugang zu finden, ist es für den Betroffenen vielleicht weniger attraktiv, sich in Verschwörungsmythen zu flüchten. Viele Verschwörungsmythen haben allerdings auch einen klar

antisemitischen oder rassistischen

Hintergrund, da braucht es bei allen Verständigungsversuchen eine rote Linie.