Archive for the ‘Gesellschaft’ Category

4114: Jens Spahn (CDU): Sozial ist, was Arbeit schafft.

Mittwoch, November 23rd, 2022

In einem Interview mit Sabine am Orde und Stefan Reinecke (taz 19.-25.11.22) formuliert Jens Spahn (CDU) sein sozialpolitisches Credo:

taz: Die SPD hat die Bundestagswahl auch mit 12 Euro Mindestlohn gewonnen. Die Union wirkt sozial kalt. Wo ist ihre soziale Idee?

Spahn: Unsere Idee ist: Sozial ist, was Arbeit schafft. Das ist aktuell angesichts einer Rezession, einer möglichen Deindustrialisierung unseres Landes und des drohenden Verlusts von Jobs. Das wäre weniger Wohlstand für alle. Verlieren wir Arbeitsplätze zum Beispiel in der Chemieindustrie mit einem Durchschnittseinkommen von 60- bis 70.000 Euro, dann können wir die Renten- und Krankenversicherung kaum weiter finanzieren. Diese Jobs finanzieren die sozialen Sicherheitssysteme. …

4113: Kassensturz beim RBB

Dienstag, November 22nd, 2022

Gerade als der RBB unter Patrricia Schlesinger die Geschäftsführung der ARD übernehmen wollte, wurde bei ihm eine gigantische Geldverschwendung, Filz und der Totalausfall aller Kontrollgremien offenbar. Nun hat die neue Intendantin, Katrin Vernau, einen Kassensturz angekündigt. Bis Ende 2024 müssen 41 Millionen Euro eingespart werden. Würde der Sender weiterwirtschaften wie bisher, beliefen sich die Schulden 2028 auf 174 Millionen Euro. Jetzt wird mit dem „Rasenmäher“ gespart. Hier und da ein paar Sendeminuten zu opfern, reicht nicht. Im nächsten Jahr sollen sechs Prozent des Etats eingespart werden, 2024 zwölf Prozent. Da stellen sich die altbekannten Fragen: Brauchen alle neun ARD-Anstalten Verbrauchermagazine? Ist es richtig, in den Ruhestand gehende Mitarbeiter nicht nur mit einer Pension zu versorgen, sondern auch noch mit einem Ruhegeld? Manche bekommen darüberhinaus noch Mittel aus einem Beratervertrag. Der RBB gibt 15.000 Euro monatlich aus für Pensionäre. Die neue Intendantin Katrin Vernau, 49, sagt von sich, sie denke wie eine schwäbische Hausfrau. Das wird auch nötig sein beim RBB (Aurelie von Blazekovic, SZ 19./20.11.22).

4112: Bodo Ramelow für Waffenlieferungen an die Ukraine

Montag, November 21st, 2022

Der thüringische Ministerpräsident Bodo Ramelow (Linke) spricht sich in einem Interview mit der SZ (21.11.22) entgegen den Beschlüssen seiner Partei klar für Waffenlieferungen an die Ukraine aus. Jeder, der angegeriffen werde, habe das Recht sich zu verteidigen. Seine Parteikollegin Sahra Wagenknecht griff Ramelow scharf an. Unter anderem für das Argument, die Wirtschaftssanktionen der Bundesregierung würden in Deutschland mehr Schaden anrichten als in Russland. „ich weiß nicht, warum Frau Wagenknecht das immer wieder wahrheitswidrig behauptet.“ Dasselbe gelte für das Argument, man müsse Nord Stream 2 eröffnen, weil das ein Signal an Putin wäre, dass man verhandlungsbereit sei. „Das ist Unsinn“, so Ramelow.

W.S.: Es ist erfreulich, dass es in der Linken immer noch so kluge Menschen gibt wie Bodo Ramelow.

4111: Briefwechsel Ingeborg Bachmann – Max Frisch: eine „Zerfetzung“

Sonntag, November 20th, 2022

Nach Jahrzehnten, in denen er zurückgehalten wurde, ist nun der Briefwechsel von Ingeborg Bachmann (1926-1973) und Max Frisch (1911-1991) erschienen. Ein Ereignis! Über 1.000 Seiten dick, die Hälfte davon Kommentar.

Ingeborg Bachmann/Max Frisch: „Wir haben es nicht gut gemacht.“ Der Briefwechsel. Mit Briefen von Verwandten, Freunden und Bekannten. Herausgegeben von Hans Höller, Renate Langer, Thomas Strässle, Barbara Wiedemann, Koordination: Barbara Wiedemann. München – Berlin – Zürich (Piper/Suhrkamp), 1.039 Seiten.

Die Beziehung ging von 1958 bis 1963 und endete mit einem Zusammenbruch von Ingeborg Bachmann. Von Anfang an gab es nicht nur rauschhafte Liebe, sondern auch Zweifel und Trennungsgedanken. Frisch: „Wir wären Unheil füreinander. Aber auch so ist kein Heil.“ 1959 bekam Max Frisch Hepatitis. Und Ingeborg Bachmann fuhr nach Rom. Mit ihrem neuen Liebhaber Hans Magnus Enzensberger. Laut Briefwechsel war diese Affäre viel gravierender als bisher bekannt. Auf Wunsch Bachmanns hat Enzensberger einige ihrer Briefe vernichtet. Das Krankenhaustagebuch Frischs fand Bachmann nach der Trennung, sie war entsetzt und verbrannte es. Ein Vertrauensbruch.

Ingeborg Bachmann versuchte ein Leben zu führen, wie es seinerzeit für Frauen nicht vorgesehen war. Selbstbestimmt. „Max, es ist so schwer zu erklären, aber ich habe nur ganz selten das Gefühl der Gleichberechtigung zwischen uns. Ich stehe von Anfang an etwas unter Dir oder hinter Dir. Du hast es bestimmt nicht gewollt, aber es bringt dich dazu, mit mir zu reden manchmal wie zu einer Schülerin, bald liebevoll, bald tadelnd. Ich bin aber, wenn ich nicht bei dir bin, auch erwachsen, einem Mann gewachsen und lasse mir, wie die Brechtmädchen sagen würden, nichts gefallen.“

Frisch fühlte sich Bachmann (und Paul Celan) als Schriftsteller unterlegen. Auch intellektuell. Die beiden erkannten sich als Schriftsteller an, halfen sich sogar bei ihren Werken, das war bisher unbekannt. „Sie liebt nicht mich, sowenig wie einen anderen, sondern sie liebt die Liebe und sich selbst als Liebende.“ Zunächst liebte sie den italienischen Germanisten Paolo Chiarini. Und sie war allmählich tablettenabhängig geworden, ein Verhängnis. Anscheinend neigte sie zur Sucht. Dazu kam, dass Frisch sich seinerzeit in die 28 Jahre jüngere Marianne Oellers verliebte. Der Briefwechsel zerstört aber bisher geläufige Bachmann-Mythen: sie hat keinen Selbstmordversuch unternommen und keine Abtreibung vornehmen lassen. Allerdings unterhielt sie inzwischen eine intensive Beziehung zu Paul Celan. Allmählich lief ihr Leben auf einen Zusammenbruch zu. Hier liefert der Briefwechsel erschreckende Einblicke. An Frischs „Mein Name sei Gantenbein“ hat Ingeborg Bachmann intensiv mitgewirkt, schon weil sie in der Figur der Lila selbst porträtiert wurde. Frisch akzeptierte ihre Veränderungsvorschläge. Kurze Zeit später behauptete sie, in seinem Roman missbraucht worden zu sein. Bei der Dämonisierung Max Frischs hat anscheinend auch ein fragwürdiger Psychotherapeut eine Rolle gespielt.

Max Frisch war aber bei weitem nicht der Popanz, als der er in der Bachmann-Literatur gerne dargestellt wird. Die Lesart, dass Max Frisch an Ingeborg Bachmanns Unglück alleine schuldig geworden sei, erweist sich, das schreibt die Bachmann-Expertin Ina Hartwig ausdrücklich, als falsch (SZ 19./20.11.22). Hartwig findet in dem Briefwechsel auch keine neues Geheimnis, sondern sieht die weiteren Erkenntnisse der Bachmann-Philologie als bestätigt an. Frisch und Bachmann waren beide Alkoholiker, sie zudem tablettensüchtig, weshalb sie immer wieder Kliniken aufsuchen musste. Beide waren krankhaft eifersüchtig. Nicht immer ohne Grund. Tatsächlich kennen wir ja heute bei der Betrachtung biografischer Details kaum noch Tabus. Ingeborg Bachmanns literarische Größe war Max Frisch stets bewusst. Er unterstützte sie bei „Wildermuth“. Sie verwandte das Motiv des brachialen, pedantischen, mörderischen Mannes für „Malina“. Max Frisch hat nach Bachmanns Tod ein Resümée in „Montauk“ (für mich, W.S., sein größtes Werk!) gezogen.

Max Frischs Briefe waren übrigens größtenteils nicht mehr im Nachlass Bachmanns zu finden. Wir kennen sie nur, weil Frisch davon. selbst bei banalsten Anlässen, Durchschriften angefertigt hat. Die im Affekt der ersten Verliebtheit verfassten Briefe wurden von Frisch ebenso kopiert wie die der späteren Zerrüttung. Max Frisch spricht von „Zerfetzung“ (Andreas Bernard, SZ 19./20.11.22). Im Kommentarteil ist die Überführung der Korrespondenz in poetische Werke auf beiden Seiten minutiös belegt. Frisch und Bachmann „bekämpften sich auf Leben und Tod, am Rande der Vernunft“. Das hatte Züge eines Vernichtungskriegs. „Du trittst in mein Leben, Ingeborg, wie ein langgefürchteter Engel, der da fragt Ja oder Nein.“ Der Briefwechsel bewegt einen sehr. Da war etwas zusammengewchsen, was nicht zusammengehörte (Helmut Böttiger, SZ 19./20.11.22).

4110: „NSU 2.0“-Täter verurteilt

Freitag, November 18th, 2022

Das Landgericht Frankfurt hat den „NSU 2.0“-Täter (54), der aus Berlin stammt, wegen Volksverhetzung, Störung des öffentlichen Friedens, Verwendung verfassungsfeindlicher Symbole, Beleidigung, versuchter Nötigung und Bedrohung zu fünf Jahren und zehn Monaten Haft verurteilt. Seit 2018 hatte der Angeklagte per E-Mail, Fax und SMS hasserfüllte Drohschreiben an Rechtsanwälte, Politiker, Journalisten und Vertreter des öffentlichen Lebens gesendet. Betroffen waren u.a. Jan Böhmermann, May Brit Illner, die Kabarettistin Idil Baydar. Begonnen hatte das Ganze mit Todesdrohungen gegen die Frankfurter Rechtsanwältin Seda Basay-Yildiz und ihre Familie. Bei den Ermittlungen war eine rechtsextreme Chat-Gruppe aufgeflogen, in der sich Polizeibeamte ausgetauscht hatten (SZ 18.11.22).

4109: Der große Filmregisseur Martin Scorsese wird 80.

Donnerstag, November 17th, 2022

Wenn unter Kennern die größten Filmregisseure genannt werden, fällt am häufigsten der Name Martin Scorsese. Er wird 80 Jahre alt. Und er dominiert Hollywood als Regisseur, Dozent und Produzent. Seine Meisterschaft ist die des brillanten Einzelstücks. Seine Stoffe kommen aus Romanen, aus seiner Lebenserfahrung und von genialen Mitstreitern. Er kann Schauspieler entfesseln und beherrscht die Sprache von Kamerabewegung, Schnitt und Musikeinsatz. Er steht für das klassische, arbeitsteilige Filmemachen. Um „Star Wars“ und „Der Herr der Ringe“ hat er stets einen großen Bogen gemacht. Und selbst er musste sich erst durchsetzen. U.a. mit Dokumentationen. Der Olymp des Filmemachen steht nur denen offen, deren Einzelstücke sich am Ende zu einer Macht verbinden. Scorsese stammt aus dem, was wir „Little Italy“ nennen, hat sich dort aber nie festbinden lassen. Er wolte zunächst Priester werden. Die Vielfalt seines Werks ist einmalig (Tobias Kniebe, SZ 17.11.22)

Da wir fast Jahrgangsgenossen sind, bin ich mit Scorseses Filmen erwachsen geworden, habe an und in ihnen gelernt und schätze sie außerordentlich (hier nur eine kleine Auswahl der wichtigsten Filme):

1973: „Hexenkessel“, mit Robert de Niro und Harvey Keitel,

1974: „Alice lebt hier nicht mehr“,

1976: „Taxi Driver“,

1986: „Die Farbe des Geldes“,

1990: „Goodfellas“,

2002: „Gangs of New York“,

2004: „Aviator“,

2006: „Departed“,

2013: „The Wolf of Wall Street“,

2019: „The Irishman“.

Martin Scorsese hat mit einzelnen Darstellern vielfach zusammengearbeitet: Rober de Niro, Harvey Keitel, Leonardo di Caprio, Joe Pesci und mehreren anderen. Er ist zum fünften mal verheiratet. Möge er uns noch den einen oder anderen Film bescheren.

 

4108: Dopingjäger Werner Franke ist tot.

Donnerstag, November 17th, 2022

Noch an seinem 80. Geburtstag vor zwei Jahren sagte er: „Ich verachte nach wie vor den deutschen Sport.“ Der Zellbiologe und bekannteste deutsche Dopingjäger Professor Dr. Werner Franke (Heidelberg). Besonders unbeliebt war er bei den Fußballern, denen er beim VfB Stuttgart und SC Freiburg Anabolika-Missbrauch in den siebziger und achtziger Jahren vorwarf. Franke belegte, dass sich Doping auch beim Fußball zur Leistungssteigerung eignet. Er opponierte rigoros gegen den organisierten Sport in Deutschland.

Mit seiner Frau, der bekannten Diskuswerferin Brigitte Berendonk, sicherte er nach der Wiedervereinigung geheime Dokumente in der Militärmedizinischen Akademie Bad Saarow. Dadurch wurde das Staatsdoping der DDR bewiesen („Doping-Dokumente – von der Forschung zum Betrug“ 1991). Auch im westdeutschen Sport spürte Franke das Doping auf. Besonderes Augenmerk legte er auf den Radsport. Mit Jan Ulrich prozessierte er erfolgreich. Dem „Doping-Opfer-Hilfeverein“ (DOH) warf er vor, ehemalige Sportler trotz unzureichender Nachweisverfahren als Dopingopfer anzuerkennen (Sebastian Fischer, SZ 17.11.22).

4107: Fifa: Bei Infantino ist alles noch viel schlimmer.

Mittwoch, November 16th, 2022

Fifa-Präsident Gianni Infantino, 52, hat auf dem G-20-Gipfel auf Bali um eine Waffenruhe in der Ukraine gebeten. Er versucht den Eindruck zu erwecken, der Fußball vereine die Welt. Kein Wort zu den Protestierenden in Iran. Der dänischen Nationalmannschaft wurde verboten, ein Trikot mit der Aufschrift „Menschenrechte für alle“ zu tragen. Gianni Infantino mimt den globalen Friedensstifter. Dabei ist nach dem Rücktritt des hochkorrupten Sepp Blatter 2015 der Filz noch schlimmer geworden. Die Fifa taumelt von Affäre zu Affäre. Selbstverständlich hätte die Weltmeisterschaft in Katar nie stattfinden dürfen. Die Entscheidung dafür ist vor 13 Jahren gefallen. An Infantinos Seite befinden sich Autokratien wie Russland. Die USA gebärdeten sich wie juristische Aufklärer. Bis sie die Austragung der WM 2026 zugesprochen bekamen. Missstände über Missstände. Nächstes Jahr will Infantino zum dritten Mal zum Fifa-Präsidenten gewählt werden. Formal entscheiden darüber 211 Fifa-Mitglieder (Johannes Aumüller, SZ 16.11.22).

4106: Ukraine – Streit um Timothy Snyder

Dienstag, November 15th, 2022

Der US-amerikanische Historiker Timothy Snyder, geb. 1969, ist ein Freund der Ukraine. Gemeinsam mit Präsident Wolodimir Selenski sammelt er für ein Drohnenabwehrsystem. In dem Moment wird sofort die Ergebnisoffenheit und Objektivitätr seiner Forschung bezweifelt. Snyder hatte 2010 seinen Welt-Bestseller „Bloodlands“ veröffentlicht. Darin hatte er die „Todeszonen“ in Osteuropa im Zweiten Weltkrieg untersucht, wo hunderttausende Menschen ermordet worden sind, von Nazis, von Stalininisten und von anderen: in der Ukraine, in Weißrussland, im Baltikum, in Russland. Aber nicht entlang der Staatsgrenzen, sondern entlang der Todeszonen. So habe Stalin versucht, im Hungerwinter („Holodomor“) die Ukraine auszulöschen. Snyder unterstellt Stalin durchaus ähnliche Völkermordabsichten wie Hitler. Er nennt aber auch die Helfer der Nazis und der Stalinisten: Ukrainer, Balten, Polen. Ohne sie wäre die Shoah schwerer durchzuführen gewesen. Snyder nennt die Kreml-Lüge, die Ukraine sei ein Nazi-Staat, eine Lüge (Sonja Zekri, SZ 14.11.22).

4105: Daniel Barenboim 80

Dienstag, November 15th, 2022

Seit 1992 ist er mittlerweile Generalmusikdirektor der Staatsoper Berlin. Seit 2000 auf Lebenszeit. In Berlin hat er sich größte Verdienste erworben, das hauptstädtische Musikleben geprägt: Daniel Barenboim, der 80 Jahre alt geworden ist. Geboren ist er in Buenos Aires in eine Musikerfamilie mit russisch-jüdischem Hintergrund. Er debütierte als Pianist bereits 1950 und musste dann die nächsten Jahre als „Wunderkind“ absolvieren. 1954 gewann er seinen ersten Wettbewerb. Die Familie lebte inzwischen in Israel. Keiner hat Notentexte so „frei“ interpretiert wie Barenboim. Er wurde früh zu einer Legende. Seine Stationen als Dirigent: Paris, Chicago, Mailand.

Von 1988 an lieferte er seinen legendären Bayreuther „Ring“ ab. Er fuhr mit den Berliner Philharmonikern nach Israel und provozierte dort mit einer Zugabe aus Richard Wagners Vorspiel zu „Tristan und Isolde“. Unangefochten wirkte er. 2005 dirigierte er in Ramallah/Westjordanland ein Konzert (u.a. mit Ludwig Van Beethovens fünfter Sinfonie) seines 1999 gegründeten West-Eastern-Divan-Orchester mit Musikern aus Israel und den umliegenden arabischen Staaten. Kaum vorstellbar in den unerbittlichen Auseinandersetzungen zwischen Israel und den Palästinensern. Die Mauer zwischen israelischem und palästinensischem Staatsgebiet kritisierte er. Er will dem Frieden dienen und wird gerade dafür kritisiert. Drücken wir ihm die Daumen und wünschen ihm gute Besserung (Egbert Tholl, SZ 15.11.22).