Archive for the ‘Medien’ Category

3736: Gewerkschaften verlieren weiter Mitglieder.

Donnerstag, Februar 3rd, 2022

Zwischen 1991 und 2000 haben die acht DGB-Gewerkschaften die Hälfte ihrer Mitglieder verloren. Von 11,8 auf 5,9 Millionen. Allein im letzten Jahr haben die drei größten DGB-Gewerkschaften viele Mitglieder verloren: die IG Metall 45.000, Verdi 45.000, IG BCE 25.000. Die Corona-Pandemie hat die Entwicklung beschleunigt. Dabei beruht die gesellschaftliche Macht der Gewerkschaften gerade auch auf ihrer Mitgliederzahl. Und die Vorteile für Gewerkschaftskollegen liegen auf der Hand: Bei hohem Organisationsgrad wie in der Metallindustrie gelten die 35-Stunden-Woche und Jahresgehälter von 45.000 aufwärts. Ohne, wie in der Altenpflege, gilt das Gegenteil. Traditionell sind die Gewerkschaften stark in den großen Industriebetrieben, deren Zahl zurückgeht. Studieren mehr junge Leute, ist der gewerkschaftliche Organisationsgrad geringer. DGB-Chef Reiner Hoffmann kritisiert die oft komplizierte Sprache der Gewerkschaften. Sie müsse jünger und weiblicher werden. Insofern sendet die ab Mai ins Amt kommende neue DGB-Vorsitzende Yasmin Fahimi mit ihren 54 Jahren wohl das richtige Signal (Benedikt Peters, SZ 2.2.22).

3735: Ist Israel ein Apartheids-Staat ?

Mittwoch, Februar 2nd, 2022

„Amnesty International“ bezeichnet Israel in seinem neuestenBericht als Apartheids-Staat. Die Palästinenser würden systematisch unterdrückt. Das sei purer „Antisemitismus“, schallt es postwendend aus Jerusalem zurück. Wie immer. Die Debatte ist vergiftet und wird kein gutes Ende finden. Auch für Israel – bei aller militärischen Stärke – nicht. Ein solches Desaster müsste von der Politik verhindert werden.

Die Lage der Palästinenser im Westjordanland ist zudem eine andere als im Gazastreifen. Dort herrscht die Hamas unerbittlich und korrupt und wird von Israel blockiert. Der palästinensischen Minderheit in Israel geht es vergleichsweise gut. Sie kann wählen und wird von einer eigenen Partei vertreten. Partiell außer acht gelassen wird von „Amnesty“ der historische Kontext und die Komplexität der Lage, die de facto nicht zu übersehen ist.

„Das alles ändert jedoch nichts daran, dass die israelische Politik den Palästinensern großes Unrecht zufügt. Der Siedlungsbau verstößt gegen das Völkerrecht, die Besatzung macht das Leben von Millionen Palästinensern tagtäglich zur Hölle. Der berechtigten Kritik daran muss sich Israel stellen – auch wenn es für viele Verantwortliche gewiss sehr viel bequemer ist, diese als Spielart des Antisemitismus zurückzuweisen.“ (Peter Münch, SZ 2.2.22)

3734: Jörg Meuthen als Kronzeuge gegen die AfD

Dienstag, Februar 1st, 2022

Bei seinem Austritt aus der AfD bescheinigte Jörg Meuthen der Partei „totalitäre Anklänge“. Er wurde zum Kronzeugen gegen die eigenen Leute. Nun hat der Verfassungsschutz mehr Grund, die ganze Partei als rechtsextremen Verdachtsfall zu führen. Das Gutachten über die AfD war kurz zuvor von Bundesinnenminister Seehofer noch abgemildert worden. Nun ist eine härtere Gangart angesagt. Meuthens Inszenierung ist trotzdem unglaubwürdig, weil er selbst es ja war, der lange Zeit mit Rechtsextremisten in der Partei paktiert hat. Wie seine Vorgänger Bernd Lucke und Frauke Petry hat er sie viel zu spät bekämpft. Meuthen hat in Brandenburg zwar Andreas Kalbitz aus der Partei gedrängt, dessen Einfluss aber blieb. Die AfD kriselt. Auch weil sie viele Beamte als Mitglieder hat. Die sind zur Verfassungstreue verpflichtet und dürften in größerer Zahl die Partei verlassen. Geblieben ist die relativ unerschütterlich erscheinende Kernwählerschaft der Partei, Verfassungsfeinde, Gegner der Bundesrepublik Deutschland, Verächter der Menschenrechte (Markus Balser, SZ 31.1.22).

3733: Steven Pinker plädiert für Offenheit.

Montag, Januar 31st, 2022

Der berühmte Evolutionsbiologe Steven Pinker hat ein neues Buch publiziert: „Mehr Rationalität. Eine Anleitung zum besseren Gebrauch des Verstandes“ (S. Fischer). Christina Berndt hat ihn für die SZ (8./9.1.22) interviewt.

SZ: Sie haben sich … sehr viel Ärger eingehandelt, zum Beispiel, weil Sie sagen, man dürfe selbst über die Vorteile des Kolonialismus diskutieren. Gilt das auch für den Faschismus?

Pinker: Wir solten zuallererst offen sein. Wenn man alles, was in einer Zeit geschehen ist, negativ belegt, dann wird man blind. Es waren Nazi-Wissenschaftler, die erstmals den Zusammenhang zwischen Rauchen und Krebs erkannten. Trotz aller Gegnerschaft gegenüber dem Nationalsozialismus sollten wir nicht die positiven Aspekte leugnen, die es da auch zu finden gibt. Die Tabakindustrie hat das benutzt: Sie hat die Warnungen vorm Rauchen diskreditiert, indem sie sagte, das war Nazi-Wissenschaft.

3732: Michael Degen resigniert.

Sonntag, Januar 30th, 2022

Der große Schauspieler Michael Degen wird neunzig Jahre alt. Sandra Kegel hat ihn für die FAZ (29.1.22) interviewt. Dabei zieht Degen eine resignierende Bilanz. Als 1932 geborener Jude hatte er den Zweiten Weltkrieg mit seiner Mutter in Verstecken in Berlin überlebt. Nach dem Krieg war er zwei Jahre in Israel.

FAZ: 1986 haben Neonazis ihre Wohnung verwüstet. Marcel Reich-Ranicki sprach in der Redaktion häufig davon, dass er zu Hause zwei Koffer bereitstehen habe, für alle Fälle. Leben Sie in Angst?

Degen: Nicht um mich. Ich habe Hitler überlebt und bin inzwischen ein sehr alter Mann, mir wird man nichts mehr tun. Aber ich habe Angst um die jungen Juden in Europa und in Deutschland, weil sie sich zunehmend brutalem und offenem Antisemitismus ausgesetzt sehen. Dass ich das, 77 Jahre nach dem barbarischsten Krieg der Menschheitsgeschichte, wieder sagen muss, hätte ich mir in meinen schlimmsten Albträumen nicht ausmalen können.

FAZ: Als einer der beliebtesten Schauspieler in Deutschland – können Sie diese heftige Zuneigung überhaupt erwidern?

Degen: Nicht pauschal, aber mir sind im Laufe meines Lebens neben einigen Unbelehrbaren auch viele aufrichtige Menschen begegnet, die ich sehr schätze.

FAZ: Konnten Sie wieder Vertrauen fassen in dieses Land?

Degen: Auch nicht pauschal. Aber ich hatte und habe in einige Politiker Vertrauen wie in Willy Brandt, Richard von Weizsäcker, Walter Steinmeier, Angela Merkel.

FAZ: Konnten Sie dennoch glücklich werden?

Degen: Nein. Es gab und gibt glückliche Menschen in meinem Leben. Aber es gibt auch eine Frage, die wie eine dunkle Wolke über mir schwebt: Warum habe gerade ich überlebt? Ich habe daraus die Verpflichtung abgeleitet, die Erinnerung an die Schoa lebendig zu halten. Deshalb habe ich Rollen wie in „Kannibalen“, „Der Stellvertreter“, „Ghetto“ oder „Heldenplatz“ gespielt. Darum habe ich mit meinen Büchern und mit Interviews wie diesem immer wieder versucht, das Bewusstsein der Menschen für Antisemitismus und Rassismus zu schärfen und sie zum (Um-)denken und Einschreiten zu bewegen. Aber es hat nichts genützt. Das ist eine deprimierende Bilanz nach 90 Jahren Leben.

3730: Die katholische Kirche steht vor dem moralischen Bankrott.

Donnerstag, Januar 27th, 2022

Annette Zoch schreibt: „Es geht immer noch schlimmer.“ (SZ 25.1.22). Sexueller Missbrauch wurde in der Kirche nicht ernst genommen, die Täter wurden weithin nicht verfolgt und sanktioniert, viele Verantwortliche sahen weg (Christian Geyer, FAZ 22.1.22).

Nun hat Joseph Ratzinger, der Ex-Papst, auch noch gelogen.

Dazu Zoch: „Nun ließ er mitteilen, bei der Bearbeitung seiner Stellungnahme sei ein redaktioneller Fehler passiert, das tue ihm leid. Nicht aber die Tatsache, dass in seiner Verantwortung ein auffälliger Priester aufgenommen wurde, der dann viele weitere Kinder und Jugendliche missbrauchen konnte. Nein, dafür entschuldigte sich Benedikt XVI. nicht.“ „Dies ist um so bitterer, bedenkt man, mit welcher Härte der hohe Klerus andererseits Menschen verfolgt, die gegen kirchliche Lehre verstoßen.“

Der Kriminologe und ehemalige niedersächsische Justizminister Christian Pfeiffer schreibt: „Heute muss ich feststellen: Die Bischofskonferenz hat unter Führung von Kardinal Reinhard Marx über viele Jahre hinweg Aufklärung eher verhindert als ermöglicht. Zwei zentrale Forderungen der Opferverbände blieben unerfüllt: Jeder Priester, der ein Missbrauchstäter war, sollte aus dem Priesterstand entlassen werden; jeder Bischof, der einen Missbrauchstäter geschützt hat, sollte nicht länger Bischof sein.“ Es ist zu massiven Aktenvernichtungen gekommen.

„Ich fürchte, die deutsche Justiz ist mit den Kirchen so umgegangen, wie man eine Kirche betritt – leise, respektvoll, auf Zehenspitzen. Diese Leisetreterei muss aufhören.“ „Noch herrschen in der Kirche Zustände, die im Rechtsstaat inakzeptabel sind: autoritäre Machtstrukturen, die das Vertuschen ermöglichen; arrogante Bischöfe, die sich nur dem Papst gegenüber rechenschaftspflichtig fühlen. Längst hat die Kirche sich verpflichtet, für Strafverfolgung zu sorgen und Täter mithilfe des Kirchenrechts zu sanktionieren.“

„Was nützen die ganzen Studien, wenn nichts passiert?“ (Die Zeit, 13.1.22)

Kurt Kister schreibt (SZ 25.1.22) über die katholischen Hierarchen: „Sie haben in vielen Fällen die Verbrecher in ihren Reihen geschützt, weil sie glaubten, der öffentliche Skandal sei viel schlimmer.“ „Jede Veröffentlichung eines solchen Gutachtens erschüttert die Menschen und die Kirche.“

„Die katholische Kirche in Deutschland scheint durch die Kraft der Selbstdestruktion etwas zu schaffen, was in tausend Jahren deutsche Kaiser, Martin Luther, Bismarck und selbst die Nazis nicht geschafft haben: Sie schiebt sich durch ihren verheerenden Umgang mit dem Priester-Gewaltskandal allmählich aus der Gesellschaft hinaus.“

„Die römische Kirche ist eine Wahlmonarchie. Ihr König, der Papst, herrscht absolut; er gilt nicht nur in Fragen der Lehre als unfehlbar, sondern er sieht sich auch in der besonderen Gnade Gottes. Der Papst wird von etwa 120 Kardinälen gewählt, die wiederum von Päpsten ernannt werden. Schon dieses System der Selbstrekrutierung verhindert tiefgreifende Reformen – und zwar Reformen jenseits des Zölibats oder der stärkeren ‚Einbindung‘ von Frauen und Laien.“

„… schon heute machen Katholiken und Evangelische kaum mehr die Hälfte der deutschen Bevölkerung aus.“

„Eine Minderheit der Katholiken stellt sich jetzt erbost gegen die offizielle Kirche. Der großen Mehrheit aber ist die Kirche egal.“

 

 

3727: Esoterik kann durchaus gefährlich sein.

Dienstag, Januar 25th, 2022

Der Fall Djokovic zeigt deutlich, dass Esoterik durchaus gefährlich sein kann. Dabei klingt vieles harmlos, kuschelig und sanft. Aber wenn ein Tennisspieler wie Djokovic sich nicht impfen lässt, dann tun es viele Fans auch nicht. In Deutschland wirkt Esoterik einerseits laut, andererseits im Stillen. Manche Ärzte empfehlen „positives Denken“ als wirksame Corona-Therapie, gesunde Ernährung, Vitamine, Mineralien, eine Darmsanierung oder Enzymtherapie. Elektrosmog soll vermieden werden. Viren brächten gar keine Krankheiten. Und Impfen sei nur ein Marketing-Konzept der Pharmaindustrie.

Was für ein Unsinn!

Es mag vernunftbasierte Gründe gegen das Impfen geben, die genannten gehören nicht dazu. Maske tragen, Kontakte begrenzen, Abstand halten, sich impfen lassen ist richtig! Viele Heilpraktiker arbeiten ohne nennenswerte Ausbildung. Manche umarmen und verschreiben Arnika-Kügelchen. Das wäre alles nicht so schlimm, beträfe es nicht auch die anderen und die ganze Gesellschaft.

Wenn es um ernste Krankheiten geht, die mit wissenschaftlichen Methoden behandelt und verhindert werden können, darf die Alternativmedizin keine Rolle spielen (Jan Schweitzer, Die Zeit 13.1.22).

3726: SPD und Russland

Montag, Januar 24th, 2022

Nils Minkmar ist einer der herausragenden politischen Journalisten in Deutschland. In einem Essay (SZ 24.1.22) analysiert er das Verhältnis der SPD zum Kommunismus und zu Russland:

Wesentlich hat Deutschland seine Vereinigung 1990 dem sowjetischen Parteichef Michail Gorbatschow zu verdanken, der den kalten Krieg beendete und der Aufnahme der DDR in die NATO im Alleingang zustimmte. Das kostete ihn die Macht. Das „gemeinsame Haus Europa“ ist sein Begriff.

Das Verhältnis der SPD zu Kommunisten ist seit langem gekennzeichnet durch Feindschaft. Seit dem Brüsseler Parteitag der russischen Sozialdemokraten 1903 kann es daran keinen Zweifel geben. Dort setzten sich die Bolschewiki durch. Unter Lenin. Ab 1924 dann unter Stalin. Insofern sollten wir viel Verständnis aufbringen für die Politik der SPD. Auch 1918/19.

Ein Protagonist des schwierigen Verhältnisses ist der Alt-Kommunist Herbert Wehner. Er lebte von 1937 bis 1941 im Hotel Lux in Moskau, dem Zentrum des internationalen Stalinismus. Deswegen konnte er sich Zeit seines Lebens nicht von dem Verdacht befreien, insgeheim Moskaus Interessen zu vertreten. Auch nicht im Kampf mit Willy Brandt („Der Mann badet gerne lau.“) In den Vordergrund trat das wieder, als klar wurde, dass Brandt von dem Stasi-Spitzel Günter Guillaume ausgespäht worden war. Dabei wird übersehen, dass Herbert Wehner der Vater des Godesberger Programms (1959/60) war, das es ermöglichte, dass die SPD auf dem Boden der sozialen Marktwirtschaft erfolgreiche Politik betreiben konnte.

Heute bestimmt Gerhard Schröder die Lage, zu dem Minkmar schreibt: „Auch wer sich nur noch darüber wundern kann, mit welcher törichten, ja, epischen Blindheit der frühere sozialdemokratische Bundeskanzler Gerhard Schröder geschlagen ist, wenn er in dem russischen Präsidenten einen rationalen und verlässlichen Freund und Partner sieht, …“ Schröders große politische Tat war die Nicht-Teilnahme Deutschlands am auf Lügen gegründeten und verbrecherischen Irak-Krieg der USA.

Der Historiker Timothy Snyder schrieb, dass Putin seine Macht einer Koalition aus Geheimdienst, organisiertem Verbrechen und dem Verkauf fossiler Energie verdanke. Ob das die meisten Sozis schon begriffen haben?

3725: Dixie Dörner ist tot.

Sonntag, Januar 23rd, 2022

Die DDR-Fußball-Legende Dixie Dörner ist im Alter von 70 Jahren gestorben. Der sehr flexible und elegante Fußballer konnte im Grunde auf allen Positionen spielen. Seine größten Erfolge hatte er als Libero. Der ehemalige Bundesliga-Trainer Eduard Geyer sagt über ihn: „Er war eine überragende Persönlichkeit, ein fantastischger Fußballer und ein noch feinerer Mensch.“ Der in Görlitz geborene Dörner macht 558 Spiele für die SG Dynamo Dresden, 100 Länderspiele und gewann fünf DDR-Fußballmeistertitel. Legendär sind die Auseinandersetzungen mit dem Stasi-Klub BFC Dynamo Berlin. 1976 holte Dörner mit der DDR-Mannschaft Gold in Montreal. 1990 wurde Dörner Assistent von Bundestrainer Bertie Vogts und half mit, den Europameistertitel 1996 zu gewinnen. Sein Engagement bei Werder Bremen 1997 wurde dann kein Erfolg. Aber sein Klubkollege Matthias Sammer sagte zu Dörners 70. Geburtstag vor gut einem Jahr: „Du warst deiner Zeit weit voraus.“ (Javier Caceres, SZ 20.1.22)

3724: Hardy Krüger ist gestorben.

Sonntag, Januar 23rd, 2022

Im Alter von 93 Jahren starb der deutsche Schauspieler und Schriftsteller Hardy Krüger in Palm Springs/Kalifornien. Er hat eine einmalige Karriere, auch im Ausland, gemacht. Als Angehöriger der Nazi-Elteschule (Napola) Sonthofen begann er damit 1944 in Alfred Weidenmanns Nazi-Propagandafilm „Junge Adler“ nach einem Drehbuch von Herbert Reinecker. In dem er neben Willy Fritsch und Dietmar Schönherr spielte. Er wurde noch zur Wehrmacht eingezogen, überlebte, desertierte. Seinen internationalen Durchbruch hatte er 1957 mit „Einer kam durch“ über den deutschen Offizier Franz von Werra, dem die Flucht aus einem Kriegsgefangenenlager im UK gelang. In der Folge arbeitete viel in Großbritannien und den USA. U.a. spielte er 1960 in Howard Hawks „Hatari“ neben John Wayne. Hardy Krüger kam immer wieder nach Deutschland zurück, wo seine KInder Schauspieler geworden sind. 1961 drehte er neben Loni von Friedl mit „Zwei unter Millionen“, einen Film, dessen Dreharbeiten während des Baus der Mauer in Berlin begannen. Sein ziemlich abenteuerliches Leben hat Krüger danach auch im Bücherschreiben ausgewertet (Susan Vahabzadeh, SZ 21.1.22).