Archive for the ‘Medien’ Category

3756: Harald Martenstein verlässt den „Tagesspiegel“.

Montag, Februar 21st, 2022

Nachdem der „Tagesspiegel“ Harald Martenstein Kolumne „Nazi-Vergleiche“ im Internet gelöscht hatte, trennte sich der Kolumnist von seinem Blatt, für das er seit 1988 gearbeitet hatte. Martenstein, der auch Kolumnist im „Zeit“-Magazin ist, hatte über das Tragen von „Ungeimpft“-Armbinden in der Form von „Judensternen“ bei Demos gegen die Corona-Maßnahmen geschrieben. Demonstranten wollten sich dadurch „zum totalen Opfer machen“. Das sei „immer eine Anmaßung, auch eine Verharmlosung, es ist für die Überlebenden schwer auszuhalten“.

Jedoch sei der „Judenstern“ bei den Demos „sicher nicht antisemitisch“, denn seine Träger identifizierten sich mit den in der NS-Zeit verfolgten Juden. An dieser Sichtweise gab es „sowohl innerhalb der Redaktion als auch von Leserinnen und Lesern“ starke Kritik. Martenstein: „Ich habe meine Meinung nicht geändert. Vielleicht irre ich mich. Wo man glaubt, nur man selbst sei im Besitz der Wahrheit, bin ich fehl am Platz.“ (Tyc, SZ 21.2.22)

3754: Theodor Lessing – der ewige Außenseiter

Sonntag, Februar 20th, 2022

Wenn in Deutschland der Name Lessing fällt, denken viele bestenfalls an Gotthold Ephraim Lessing, den Verfasser von „Nathan, dem Weisen“ oder an die Autorin Doris Lessing. Nahezu gänzlich unbekannt ist Theodor Lessing, der als Professor für Philosophie aus Hannover vor den Nazis in die Tschechoslowakei geflohen war, und dort am 30. August 1933 von sudetendeutschen Nationalsozialisten erschossen wurde. 80.000 Reichsmark hatten die Nazis auf seinen Kopf ausgesetzt, was Lessing amüsierte. 1925 hatte er schon geschrieben: „Es ist möglich, dass solch ein fanatischer Querkopf mich niederschlägt, wie sie

Rathenau

und

Harden

niedergeschlagen haben. Nun, dann werde ich zu Gott beten, dass es schnell geschehe.“

Lessing war am 8. Februar 1872 in Hannover als Kind großbürgerlicher, religiös indifferenter Juden geboren worden. Der Vater war Arzt. Lessing studierte zunächst Medizin, wechselte dann aber zur Psychologie und promovierte in Philosophie. Er war kurze Zeit Theaterkritiker des „Göttinger Tageblatts“ und arbeitete an einem sächsischen Landerziehungsheim. In Dresden konnte er sich als Jude nicht habilitieren. Erst 1908 wurde er Privatdozent an der Technischen Hochschule Hannover. Sein Leben lang wurde er vom Antisemitismus begleitet. 1910 bezeichnete ihn Thomas Mann wegen eines satirischen Artikels über den Literaturkritiker Samuel Lublinski als „Schreckbeispiel schlechter jüdischer Rasse“. Im „Sturm“ sekundierte Herwarth Walden. Man könne „ihm nur mit einer Revolverkugel sein Mundwerk stopfen“. Theodor Lessings Jugenfreund Ludwig Klages wandte sich von ihm ab und der okkulten Esoterik zu.

Im Ersten Weltkrieg bekehrte sich Lessing zum Pazifismus. Man müsse stets mit der Not im Bunde sein, niemals mit der Macht. Es entstand Lessings zentrales Werk

„Geschichte als Sinngebung des Sinnlosen“,

das heute noch ganz aktuell verwendbar ist. Aber damit machte sich Lessing bei den Nationalisten und Rechtsextremen unbeliebt. Sie hielten ihn für „zersetzend“ und „fremdblütig“. Lessing arbeitete unermüdlich weiter und gründete mit seiner zweiten Frau die Volkshochschule Hannover („Wissen ist Macht.“). 1924 klärte Theodor Lessing den Fall des Fritz Haarmann, der von 1918 bis 1924 mindestens 24 junge Männer bestialisch ermordet hatte, als Polizeiskandal. Haarmann hatte für die Polizei als Spitzel gearbeitet.

Theodor Lessing kämpfte gegen die Kaiser-Nostalgie und gegen den pensionierten „Helden von Tannenberg“, den General Paul von Hindenburg, der sich anschickte, für das Amt des Reichspräsidenten zu kandidieren. Hindenburg war Patient von Lessings Vater gewesen. Und Theodor Lessing schilderte ihn in einem Porträt als gefährliche Fehlbesetzung für das Präsidentenamt. Was sich 1933 bei der Ernennung Hitlers zum Reichskanzler bitter bewahrheitete. „Man kann sagen: ‚Besser ein Zero als ein Nero‘. Leider zeigt die Geschichte, dass hinter einem Zero immer ein künftiger Nero verborgen steht.“ Die Burschenschaften an der Technischen Hochschule wurden zu Todfeinden Lessings. In Hannover wurde ein „Kampfausschuss gegen Lessing“ gegründet. Er geriet in Lebensgefahr und musste seine Professur aufgeben. Sein kleines Haus am Stadtrand von Hannover wurde belagert. Da war Lessing schon geflohen. In seinen Lebenserinnerungen „Einmal und nie wieder“ fragte der Philosoph sich, was von seiner Arbeit geblieben war. „Dankesgrüße jener, denen Freude durch uns zufloss und der Mut zu sich selbst. Das ist der wahre Ertrag alles Wirkens. Sonst kam nichts dabei heraus.“

Theodor Lessing wurde 150 Jahre alt. Einen großen Festakt gab es nicht. Aber es gibt das „ZeitZentrum Zivilcourage“, 20 Gehminuten von der Hindenburgstraße entfernt am Theodor-Lessing-Platz (Martin Hecht, „Die Zeit“ 3.2.2022).

1987 ist Rainer Marwedels großartiges Buch

Theodor Lessing 1872 – 1933. Eine Biographie. Darmstadt und Neuwied (Luchterhand), 446 Seiten,

erschienen.

3753: Isabelle Huppert erhält in Berlin den Ehrenbären.

Samstag, Februar 19th, 2022

Für ihr Lebenswerk erhielt Isabelle Huppert – wegen Corona in Abwesenheit – auf der Berlinale den Ehrenbären. Ihre Filmografie ist fast der Gegenbeweis zu der These, dass es für Frauen über 40 keine gewichtigen Rollen mehr gibt. Bekannt geworden war Huppert 1977 in „Die Spitzenklöpplerin“. Da spielte sie schon ein junge Frau, die das doppelte Spiel aus aufgesetzt kühler, distanzierter Fassade und reichem, stürmischen, widersprüchlichem Innenleben beherrschte. Die komplizierte Frau wurde Isabelle Hupperts Spezialität. So wurde sie „La Huppert“. Sie hat auch in Michael Ciminos Flop „Heaven’s Gate“ (1980) gespielt. Aber für die USA war sie zu schwierig. Trotzdem erhielt sie für ihre Rolle in Paul Verhoevens „Elle“ (2017) eine Nominierung für den Oscar. Sie brillierte in Claude Chabrols „Biester“ und Michael Hanekes „Die Klavierspielerin“. Selten hat man eine Frauenfigur im Kino die Opferrolle so konsequent zurückweisen sehen wie hier (Barbara Schweizerhof, taz 12./13.2.22).

3752: Peter Merseburger ist gestorben.

Samstag, Februar 19th, 2022

Eine journalistische Legende der Bundesrepublik ist gestorben. Peter Merseburger, mit 93 Jahren. Er war aus der SBZ gekommen und hatte Germanistik und Philosophie studiert. 1960 kam er zum „Spiegel“. Er wurde Chefredakteur von „Panorama“ und vom NDR. Unter seiner Leitung blieb das politische Magazin verlässlich aufklärerisch. Die Springer-Presse forderte andauernd Merseburgers Absetzung, wenigstens aber Bildschirm-Abstinenz in Wahlkampfzeiten. Ab 1975 berichtete Merseburger als Korrespondent aus Berlin, London und Washinton. Im dritten Takt seiner Erfolgs-Laufbahn schrieb er Biografien über Kurt Schumacher, Rudolf Augstein und Willy Brandt (Willi Winkler, SZ 18.2.22).

3750: Margarethe von Trotta hätte gern Rosa Luxemburg dabei.

Freitag, Februar 18th, 2022

Margarethe von Trotta erhielt 1981 für „Die bleierne Zeit“ in Venedig den Goldenen Löwen. In einem Interview mit Martina Knoben (SZ 17.2.22) reflektiert sie, die demnächst 80 wird, ihr Leben und Werk.

SZ: Sie haben sich dann zielsicher interessante junge Regisseure ausgesucht.

Trotta: Die haben mich ausgesucht! Volker Schlöndorff hatte mich in einem Film gesehen und wollte mich für „Baal“ haben. In „Baal“ spielte Fassbinder die Hauptrolle, so habe ich Fassbinder kennengelernt, der dann auch mit mir Filme machen wollte. Und dann kam irgendwann Herbert Achternbusch dazu.

SZ: War das ein Machoklub?

Trotta: Fassbinder war mit seinen Leuten ganz schön übergriffig, aber weder mit Hanna Schygulla noch mit mir. Er wusste schon, mit wem er es machen kann. Nach drei Filmen habe ich dann Volker Schlöndorff geheiratet, da mochte Fassbinder mit mir nicht mehr drehen. Er wollte, dass alle auf ihn konzentriert bleiben.

SZ: Wie mutig war es damals, hinter die Kamera zu gehen?

Trotta: Nachdem ich den Film „Das siebente Siegel“ von Ingmar Bergman gesehen hatte in Paris, wusste ich: ich will Regie führen. Aber ich habe das nicht laut gesagt, weil damals durfte eine Frau an so was gar nicht denken.

SZ: Als Sie dann den Goldenen Löwen bekommen haben, 1981 für „Die bleierne Zeit“, muss das sensationell gewesen sein.

Trotta: Es war sensationell. Peter Bogdanovitch, der damals in der Jury saß, hat mir erzählt, dass er es war, der dafür gesorgt hatte, dass ich den Preis bekomme. Die Italiener wollten, dass ich ihn mit einem Italiener ex aequo bekomme. Und Bogdanovitch hat wohl gesagt: Wenn sie nicht den Hauptpreis bekommt, verlasse ich die Jury.

SZ: Sie haben viele Frauen porträtiert. Wen hätten Sie gerne bei Ihrer Feier zum 80. Geburtstag dabei?

Trotta: Rosa Luxemburg. Vielleicht weil sie die erste historische Figur war, die ich porträtiert habe. Sie war mir auch am nächsten. Und weil es am schwierigsten war, zu ihr zu finden. Eigentlich wollte Fassbinder den Film machen. Er ist darüber gestorben. Sein Produzent hat mich angerufen und gesagt, jetzt musst du den Film machen.

3749: Heinrich Breloer über den öffentlich-rechtlichen Rundfunk

Donnerstag, Februar 17th, 2022

Der vielfach für seine „Dokudramen“ („Todesspiel“ 1997, „Die Manns“ 2001, „Speer und er“ 2004, „Brecht“ 2019) ausgezeichnete Regisseur Heinrich Breloer wird 80. Im Interview mit Claudia Tieschky und Willi Winkler (SZ 16.2.22) spricht er u.a. über den öffentlich-rechtlichen Rundfunk.

SZ: Vielleicht hat das öffentlich-rechtliche Fernsehen Ihrer Generation die Sehnsucht nach Unterhaltung unterschätzt?

Breloer: Im öffentlich-rechtlichen Fernsehen unterhalten wir uns über unsere Probleme. Und die Aufgabe besteht darin, das spannend und unterhaltsam zu machen. Man muss die Menschen zu sich hinführen, nicht von sich wegführen, wegträumen lassen. Ohne die Öffentlich-Rechtlichen ist die Demokratie gefährdet.

SZ: Und das öffentlich-rechtliche Fernsehen, ist das gefährdet?

Breloer: Ja, denn es gibt einen Faktor, um den kommst du nicht herum: die Zeit. Die Menschen haben am Tag alle nur 24 Stunden. Um diese Zeit kämpfen sie jetzt alle. Diese neuen Filme und Serien sind raffiniert gemacht, die binden dich, du schaust die durch – da ist kein Platz mehr für ein anderes Fernsehen. Netflix und Amazon machen Programm wie McDonalds, bisschen salzig, bisschen süß, alle nach einem Schema, und die Öffentlich-Rechtlichen machen es nach. Schon jetzt gibt es da viele Filme, wo jemand zum Beispiel mit einer Pistole in der Hand einen dunklen Flur entlanggeht, er macht ganz langsam eine Tür auf, und hinten im Bett vögeln zwei. Dann kommt Schnitt und die Einblendung „Vor vier Monaten“.

3746: Klaus Theweleit 80

Sonntag, Februar 13th, 2022

Mit seiner Dissertation „Männerphantasien“ aus dem Jahr 1977, einem seinerzeit ganz und gar ungewöhnlichen Buch, ist Klaus Theweleit, der 80 Jahre alt wird, bekannt geworden. Er setzt sich darin auseinander mit dem Selbstbild und dem Frauenbild von Männern. Nach seiner Theorie resultiert Männergewalt hauptsächlich aus der Furcht vor dem Weiblichen. Rudolf Augstein schrieb damals eine Jubelrezension. Wohl nicht ganz zu unrecht. Klaus Theweleit bezog in seine umfangreiche Gesamtanalyse auch die Populärkultur ein. Werbung, Popmusik, Comics, Fernsehen. Auch in der Wissenschaft „verpönte“ Quellen. Sein umfangreiches Gesamtwerk lässt sich als Theorie der Gewalt lesen. Es wäre gut, wenn mehr Menschen darüber etwas wüssten (Sigrid Löffler, SZ7.2.22).

3744: Telegram sperrt 64 Kanäle.

Samstag, Februar 12th, 2022

Auf Druck der Bundesregierung hat Telegram 64 Kanäle gesperrt. Das ist gegen Hass und Hetze gerichtet. Darunter sind Querdenker und Hobbyköche. Inzwischen haben bereits zwei Gespräche zwischen der Bundesregierung und Telegram stattgefunden. Man will „weiterhin in einem engen Austausch bleiben“. Das hatte Telegram-Gründer Pavel Durov schon im ersten Gespräch zugesichert. Bundesinnenministerin Nancy Faeser will durchgreifen. „Telegram darf nicht länger ein Brandbeschleuniger für Rechtsextreme, Verschwörungsideologen und andere Hetzer sein. Morddrohungen und andere gefährliche Hassposts müssen gelöscht werden und deutliche strafrechtliche Konsequenzen haben.“ (Markus Balser, SZ 12./13.2.22).

3739: Der schädliche Antirassismus

Montag, Februar 7th, 2022

Der US-Linguist John McWorter, 56, ein Schwarzer, der an der Columbia University in New York forscht und lehrt, nimmt sich in seinem neuen Buch “

„Die Erwählten. Wie der neue Antirassismus die Gesllschaft spaltet.“

die Linke vor. Und er gibt Beispiele (SZ-Interview von Sebastian Moll, 4.2.22):

„Du kannst sagen, dass standardisierte Schultests rassistisch sind und ihre Abschaffung fordern, und es spielt keine Rolle, dass du damit in Wirklichkeit sagst, schwarze Kinder sind zu dumm, um Tests zu bestehen, die abstrakte kognitive Fähigkeiten prüfen. Diese Diskussion musst du nicht mehr führen, weil du ja schon gezeigt hast, dass es Rassismus gibt. Oder du sprichst dich dagegen aus, gewalttätige schwarze junge Männer von der Schule zu werfen, weil sie in Armut und ohne Väter aufgewachsen sind. Was aber natürlich passiert, wenn diese Jungs in der Schule bleiben, ist, dass sie andere schwarze Jungs verprügeln, denn solche Dinge kommen ja nicht einer glücklichen integrierten Schule vor, sondern eher in einer vorwiegend schwarzen öffentlichen Schule. Also schaden die Erwählten schwarzen Kindern, die lernen wollen, aber das ist ja egal, weil sie gezeigt haben, dass sie strukturellen Rassismus erkannt haben. Und so geht es immer weiter, die Erwählten demonsztrieren, dass es Rassismus gibt und lassen dabei zu, dass furchtbare Dinge passieren. Und Menschen mit gesundem Menschenverstand schauen tatenlos zu, weil sie Angst haben, dass sie auf Twitter als weiße Suprematisten bezeichnet werden.“

 

3738: Für Claus Kleber hat sich der Journalismus verändert.

Sonntag, Februar 6th, 2022

Der „Heute-Journal“-Moderator Claus Kleber ist am 30.12. 21 aus dem Dienst gegangen. Er war lange Jahre Hörfunkjournalist und Fernsehmoderator bei ARD und ZDF. Weltkenntnis, Wortgewalt, Sprachwitz und Interviewschärfe gelten als seine Eigenschaften. Cord Schnibben hat ihn für die „Zeit“ (30.12.21) interviewt.

Zeit: „Der Job des Journalisten hat sich mehr verändert als jeder andere Job.“ Was meinen Sie damit?

Kleber: Die Art der Recherche, die Machart des Programms und die Rezeption des Publikums. Alle drei Aspekte unseres Gewerbes sind völlig anders, als sie vor 20 Jahren waren. Zur Rezeption: Ich glaube, dass wir Journalisten unseren Beitrag dazu geleistet haben, dass es eine große Gruppe von Menschen gab und gibt, die sich in den Medien nicht mehr vertreten sehen – Menschen mit einem konservativen Wertekostüm in Religion, Familie, Nation. Das ist die Klientel geworden, die Leute wie Boris Johnson und Donald Trump oder die AfD für sich entdeckt haben. Das sind Bereiche der Gesellschaft, die wir nicht mehr ausgeleuchtet haben. Als die dann in den sozialen Medien Plattformen gefunden haben, wo zehn Leute in Berlin und drei Leute in Buxtehude glauben konnten, hey, wir sind eine relevante Gruppe, hat sich das politisch manifestiert.

Zeit: Geben Sie den Moderatorenjob leichten Herzens auf oder schmerzt es?

Kleber: Dass mir der Abschied schwerfallen würde, war immer klar. Aber jetzt fällt es mir viel schwerer als erwartet. Weil ich mir mehr Sorgen mache, als je zuvor. Mir bricht uns an zu vielen Stellen der Boden weg, Dinge, die wir für selbstverständlich hielten: Frieden in Europa, eine funktionierende Demokratie in den USA, ein zivilisiertes politisches KLima bei uns. Und ausgerechnet jetzt hat Corona das quirlige, kreative Miteinander in den Redaktionen kaputt gemacht, das Sendungen wie das „Heute-Journal“ ausmacht. Videokonferenzen sind da nur Krücken. Da geht man nicht von Bord. Und sicher nicht leichten Herzens.