Archive for the ‘Gesellschaft’ Category

3343: Hans Küng ist tot.

Mittwoch, April 7th, 2021

Der weltbekannte Schweizer Pfarrer und Theologe Hans Küng ist im Alter von 93 Jahren in Tübingen gestorben. Hier war er von 1960 bis 1996 Professor für katholische Theologie. Er war ein höchst gebildeter Mann und ein entschiedener Kirchenkritiker. So lehnte er das Dogma von der päpstlichen Unfehlbarkeit ab. Dafür wurde ihm 1979 von dem polnischen Papst Johannes Paul II. die kirchliche Lehrbefugnis entzogen. 1989 legte Hans Küng vor der UNESCO das Basispapier für das Symposium „Kein Weltfriede ohne Religionsfriede“ vor.

3342: Gregor Gysi war Nomenklaturkader.

Dienstag, April 6th, 2021

Regina Schild, 63, war seit 1990 Leiterin der Außenstelle der Stasi-Unterlagen-Behörde in Leipzig. Bei ihrem Ruhestand wird sie im SZ-Magazin (18.12.2020) von Patrick Bauer interviewt.

SZ-Magazin: Vergangenes Jahr gab es Streit um Gregor Gysis Rede beim Leipziger Jahrestag am 9. Oktober. Wie sehen Sie das?

Schild: Ich fand unsäglich, dass Gysi da gesprochen hat. Und ich hätte gehofft, dass er selber gemerkt hätte, wie unpassend das ist. Er hat diese Diktatur mitgestaltet. Auch wenn er sagt, er habe sich gewandelt, war er doch ein Nomenklaturkader. Sich dann am Jahrestag der Friedlichen Revolution, während der Menschen befürchten mussten, die SED ließe sie beschießen, auf die Bühne zu stellen, war ein Hohn für alle, die dabei waren.

3341: Dokumentarismus stärkt Glaubwürdigkeit.

Montag, April 5th, 2021

Der NDR hat sich mit dem angeblich dokumentarischen Film „Lovemobil“ der Filmemacherin Elke Lehrenkrauss blamiert, in dem das Leben von Straßen-Prostituierten teilweise nach-inszeniert, fiktionalisiert und dadurch tatsächlich gefälscht wurde. Dadurch wird die Glaubwürdigkeit des ganzen öffentlich-rechtlichen Rundfunks (ARD und ZDF) in Deutschland diskreditiert. Und die ist heute angesichts von Donald Trumps Lügen und der AfD wichtiger als je zuvor.

Der Regisseur Thomas Frickel schreibt dazu in der FAZ (3.4.21): „Die medienpolitische Dimension ihres Vorgehens hat Elke Lehrenkrauss, die Regisseurin des inkriminierten Films, weder bedacht noch verstanden, und der Versuch, den Betrug am Publikum mit Verweisen auf zu knappe Finanzen, Kunstfreiheit und Produktionsdruck schönzureden, macht nichts besser.“ Heute sehne sich das Publikum mehr als jemals zuvor nach Verlässlichkeit und Glaubwürdigkeit.

Tatsächlich haben sich Theorie und Praxis des Dokumentarfilm mühsam entwickelt in der Filmgeschichte bei

Robert Flaherty, John Grierson, Dsiga Vertov, Joris Ivens und Richard Leacock.

Es waren anfangs nicht zuletzt technische Probleme, die zu bewältigen waren. In den zwanziger Jahren gab es beispielsweise die Diskussion darüber, dass Joris Ivens für seinen Film „Borinage“ eine Arbeiterdemonstration wiederholen ließ, weil die zunächst gemachten Aufnahmen zu dunkel waren.

Klarheit in den Diskurs brachten dann Autoren wie

Klaus Wildenhahn: Über synthetischen und dokumentarischen Film. Zwölf Lesestunden. Berlin 1973 und

Bernward Wember: Wie informiert das Fernsehen? Ein Indizienbeweis. München 1976,

die beide selbst auch Dokumentarfilme drehten. Sie waren scharf in der Analyse und hart in ihren Anforderungen an Dokumentarfilmer, aber argumentativ überzeugend. Sie nutzten die neuen technischen Möglichkeiten der beweglichen Kameras. „Man darf keine Antworten in der Tasche haben – sonst lohnt sich die Reise nicht.“ Sie verlangten – zu Recht – die Ergebnisoffenheit der dokumentarischen Bemühungen.

Nur eines hatten sie noch nicht verstanden, was uns der Konstruktivismus klar vor Augen führt:

Alles, was gesagt wird, ist von jemand gesagt.

Hier von Wilfried Scharf aus Göttingen. Das dürfen wir nicht verwechseln mit dem Einsatz von Fake-News zur Machterringung und zum Machterhalt. So sehr ein naiver Begriff von Objektivität unangebracht erscheint, so falsch wäre der Verzicht auf die Objektivitätsforderung in den Massenmedien.

3340: Die offene Gesellschaft und ihre Feinde

Montag, April 5th, 2021

1. In seiner zentralen Schrift „Die offene Gesellschaft und ihre Feinde“ (1945) verordnet Karl Reimund Popper uns Optimismus.

2. Es geht dabei um den Unterschied zwischen einer freiheitlichen und einer autoritären Gesellschaft. Abgelehnt werden Faschismus, Nationalsozialismus und Sowjetkommunismus.

3. Die „offene Gesellschaft des „Westens“ ist gekennzeichnet durch Demokratie, Rechtsstaat, Menschenrechte, Liberalismus, Toleranz, Pluralismus, Marktwirtschaft.

4. Die totalitären Mächte China und Russland wollen die offene Gesellschaft vernichten. Dem Absturz unter Trump sind die USA gerade noch einmal entronnen.

5. Ungarn und Polen gehen in der EU system-abweichende Wege.

6. Wird 2024 in den USA Trump oder ein ähnlicher Schwachkopf gewählt, droht das Ende des Westens.

7. Zum Konzept des Westens gehören unausweichlich die Kontrolle der Macht, freie Wahlen, der Schutz der Opposition und von Minderheiten, Meinungsfreiheit, Gewaltenteilung, Grundrechte, Rechtsstaat.

8. Heinrich August Winkler sagt: „Die größte Bedrohung kommt immer aus dem Westen selbst, von einem Westen, der seine Werte verleugnet.“

9. Die Mächte des Westens haben keinen Völkermord an den Juden zu verantworten, keine sowjetische Zwangskollektivierung, keinen chinesischen „Sprung nach vorne“. Und doch müssen sie sich wappnen und schützen vor Angriffskriegen und anderen völkerrechtswidrigen Praktiken.

10. „Doch Liberalismus und Demokratie reichen nicht. Nur ein sozialer Westen kann seinen Zusammenhalt, seine Attraktivität bewahren. Nur ein ökologischer Westen macht es vielleicht möglich, das System Erde zu erhalten, in dem er selbst lebt.“ (Stefan Ulrich, SZ 3./4./5.4.21)

3339: Grüne sind gespalten.

Sonntag, April 4th, 2021

Die Grünen haben bei der Landtagswahl in Baden-Württemberg mit 32,6 Prozent einen grandiosen Wahlsieg errungen. Wohl nicht zuletzt auch wegen Ministerpräsident Winfried Kretschmann. Aber der konnte sich im Parteirat und im Landesvorstand nur knapp mit seinem Vorhaben durchsetzen, wieder mit der CDU zu regieren. Bei einer Niederlage dort wäre Kretschmann wohl nur der Rücktritt geblieben. Und noch ist die Krise nicht ausgestanden. Viele an der Basis bevorzugen Grün-Rot-Rot oder eine Ampel (Grün-Rot-Gelb).

Tatsächlich ist die CDU in Baden-Württemberg in Sachen Klimaschutz so kompromissbereit wie lange nicht. Wegen ihrer krachenden Wahlniederlage. Außerdem gibt es in Baden-Württemberg immer noch keinen grünen Landrat. Winfried Kretschmann hat zudem erkannt, dass bei dieser Landtagswahl viele CDU-Anhänger diesmal die Grünen und letztlich einen konservativ-grünen Ministerpräsidenten gewählt haben. Einmal abgesehen davon ist die FDP (gelb) in Sachen Klimaschutz immer noch die unzuverlässigste Partei (Rüdiger Soldt, FAZ 3.4.21).

3338: Angelica Domröse 80

Samstag, April 3rd, 2021

Bekannt geworden ist sie vielen von uns als Paula in Heiner Carows „Die Legende von Paul und Paula“ (1973), dem Kultfilm der DDR. Nach einem Drehbuch von Ulrich Plenzdorf. Es ist der Lieblingsfilm Angela Merkels. Angelica Domröse, eine schöne Frau, spielt darin eine alleinerziehende Mutter auf der Suche nach Liebe. Auf den Pfaden der Nouvelle Vague. Deswegen wird sie häufig mit Brigitte Bardot und Jean Seberg verglichen. Ihr ebenfalls durch diesen Film prominent gewordener Partner ist Winfried Glatzeder. Die beiden waren nie ein Paar.

Angelica Domröse ist 1941 in Berlin-Weißensee geboren und in einem original proletarischen Milieu vaterlos aufgewachsen. Sie wurde Stenotypistin. Aber sie gelangte auf die Bühne und in den Film. Über Helene Weigel landete sie beim Berliner Ensemble. Von 1967 bis 1979 gehörte zum Ensemble der Berliner Volksbühne. Sie spielte unter Benno Besson, Manfred Wekwerth, Manfred Karge, Matthias Langhoff. 1970 war sie in Wolfgang Luderers „Effie Briest“ die Effie.

1976 unterzeichnete Angelica Domröse die Petition gegen die Ausweisung Wolf Biermanns. Deshalb musste sie 1980 mit ihrem Mann, dem Schauspieler Hilmar Thate, die DDR verlassen und konnte nicht wieder voll an ihre Erfolge anschließen. Sie gehörte bis 1993 zum Ensemble des Schillertheaters. In Filmen Michael Hanekes und Helmut Dietls trat sie auf. 2003 nahm sie sich selbst in ihrer Autobiografie „Ich fang mich selbst ein.“ schonungslos ins Visier. Eine große Schauspielerin (Maria Wiesner, FAZ 3.4.21; Christine Dössel, SZ 3./4./5.4.21).

3337: Joseph Beuys 100 – die Legende

Freitag, April 2nd, 2021

Im Mai wäre Joseph Beuys (1921-1986) einhundert Jahre alt geworden. Er hat sein ganzes Leben so an seiner Legende gestrickt, dass die einen ihn heute für einen „Erlöser“ halten, die anderen für einen Scharlatan. 2021 wird in zahlreichen Ausstellungen Joseph Beuys‘ gedacht. Manche sehen in ihm den größten Erweiterer des Kunstbegriffs in viele Richtungen („Jeder Mensch ist ein Künstler“, Kunst als Aktion, als Prozess), für andere hat er den „teuersten Sperrmüll aller Zeiten“ produziert.

Joseph Beuys hat die Grünen mitbegründet und für sie 1980 für den Bundestag kandidiert. Trotzdem schreibt Hanno Rauterberg (Zeit 25.3.21): „Beuys war nicht der, als der er jetzt gefeiert wird. Er war nicht links, kein Systemsprenger und erst recht kein Kämpfer der Aufklärung.“ Er fühlte sich wohl im Geseiere der Esoterik, im Nebel der Begriffe, schätzte anthroposophische Kernsätze und passte gut unter die Aluhut-Träger einer „Querdenken“-Demonstration.

Er nahm Fußwaschungen vor. Ganz im Reich des Aberglaubens. Die 7.000 Bäume, die Joseph Beuys auf der Documenta in Kassel 1982 pflanzte, kommentierte der Künstler mit dem Satz: „Die Bäume sind nicht wichtig, um dieses Leben auf der Erde aufrechtzuerhalten, nein, die Bäume sind wichtig, um die menschliche Seele zu retten.“ Bis in die sechziger Jahre hinein nahm Beuys an den Kameradschaftstreffen seiner Stuka-Fliegerkameraden teil. Über die Bundesrepublik sagte er: „Diese Gesellschaft ist letztlich noch schlimmer als das Dritte Reich.“

Joseph Beuys wurzelte in der deutschen Romantik. In seiner Jugend war er begeisterter Nationalsozialist. 1941 meldete er sich für zwölf Jahre zur Luftwaffe. Dort soll er die Lehren Rudolf Steiners verinnerlicht haben, auch dessen spezielle Lehren zu Inkarnationen und höheren Wesen, wie sie in Waldorfschulen verbreitet sein sollen. Er begeisterte sich für Urvölker, Schamanen und keltische Symbole (Peter Richter, SZ 27./28.3.21). 1944 wurde er über der Krim abgeschossen. Daraus machte er den Mythos vom „Absturz über der Tundra“. Vielleicht ist das, wie Niklas Maak meint, „essentialistischer Kitsch“ (FAS 14.2.21). Möglichgerweise ist Joseph Beuys der deutscheste aller Künstler – auch, weil man oft nicht sagen kann, ob er in seinem Werk etwas Irrationales, Dunkles, potentiell Gewalttätiges kritisch reflektiert, gebannt oder doch gefeiert wird.

Scharfe Kritiker wie Frank Gieseke und Albert Markert sagen, Beuys sei „in dem Zug sitzen geblieben, in den er 1933 eingestiegen ist, und hat gewartet, bis die Gleise modernisiert wurden“. Für Peter Riegel steht Joseph Beuys ganz im Bann von Rudolf Steiner. Auch da, wo es um einen Volksgeist und die Auserwähltheit der Kelten und Germanen geht. Beat Wyss schrieb: „Im Künstlerhabitus hat Beuys Ideen und Symbole verinnerlicht, die er als Hitlerjunge eingeimpft bekam.“ Ihm gelinge die Verschmelzung von „völkischem Wandervogel“ und „Achtundsechziger-Rebell“.

Nach 1945 hatte der in Kleve geborene Joseph Beuys seinen Lebensschwerpunkt in Düsseldorf. Dort studierte und arbeitete er, seit 1961 als Professor (Catrin Lorch, SZ 27./28.3.21). Er sammelte auch unter den Studierenden viele Fans um sich und gebärdete sich wie ein charismatischer Führer. Dabei blieb sein Demokratiebegriff antiparlamentarisch. Angeblich ging es ihm um die Erneuerung der Gesellschaft. Zur Wissenschaft hatte er auf Grund seiner esoterischen Basis ein gestörtes Verhältnis. Kunst verstand er auch als „Heilung“, er stand der Homöopathie nahe.

Andreas Veiel, der 2017 einen Film über Joseph Beuys gedreht hat, meinte sehr dezidiert. „Ich finde bei ihm nichts Völkisches.“ Auch Hanno Rauterberg meint, dass er kein Rassist und Chauvinist sei. Beuys selbst schrieb 1972: „Ich will ja nicht zur magischen oder mythischen Welt zurück, sondern ich will anhand dieser Bilder Geschichtsanalysen betreiben.“ Möglicherweise muss Beuys heute viel stärker als bisher historisch gesehen werden. Es gibt einige Filme über sein Werk, die uns dabei behilflich sein können.

3335: Zum 150. Geburtstag von Heinrich Mann: ein Vergleich

Mittwoch, März 31st, 2021

Tilman Krause schöpft aus seiner reichen Kenntnis der Familie (Heinrich und Thomas) Mann (Literarische Welt 27.3.21), wenn er anlässlich des 150. Geburtstags von Heinrich Mann die beiden Schriftsteller vergleicht:

Thomas Mann erlaubte kurz vor seinem Tod 1956 die Publikation seiner Tagebücher. Dadurch kam nicht zuletzt die Homosexualität des „Groß-Schriftstellers“ ans Tageslicht. Mit dem Nachlass Heinrich Manns hatte er selbst 1950 Probleme gehabt, weil darin sehr viel Pornografisches zum Vorschein kam, „nackte Weiber“, wie es in den Tagebüchern hieß. Das berühmte Brüderpaar war sehr gegensätzlich. Heinrich Mann schrieb: „Mein Hauptinteresse war und ist es noch heute und in anderer Weise – die Frau.“

Thomas Mann, verliebt in den Maler Paul Ehrenberg, wurmte es, wie unbekümmert Heinrich sich zu seinem Hauptinteresse bekennen konnte. Homosexualität zog um 1900 den „sozialen Tod“ nach sich. „Die strenge Selbstdisziplin, mit der Thomas Mann als pseudoheterosexueller Patriarch einer ansehnlichen Familie ‚vorstand‘ und mit der er ein ‚holdes Weib errungen‘ hatte, das zudem aus besten Münchener Kreisen stammte, diese Selbstdisziplin speiste auch sein Werk. Es gibt schlechterdings nichts Misslungenes, Hingehauenes, Halbgares bei Thomas.“ 1929 erhielt er den Literatur-Nobelpreis.

Heinrich hingegen startete mit „Im Schlaraffenland“. „Das hatte nicht den ironisch abgemischten Innerlichkeitston von ‚Buddenbrooks‘, aber es war doch ebenso auf der Höhe der Zeit, die unter dem Einfluss des naturalistischen französischen Romans stand.“ Danach rutschte er von der Satire in die Kolportage ab und erzählte Sexgeschichten.

Im Ersten Weltkrieg sprach sich Heinrich klar für die Demokratie aus, während Thomas insbesondere in seinen „Betrachtunbgen eines Unpolitischen“ (1918) für die Monarchie zu votieren schien. Er sah in Heinrich einen „Zivilisationsliteraten“. Dieser wiederum heiratete eine Prostituierte, Nelly Kröger. In der Familie Thomas Mann galt sie als „das Weib“ „betrunken, laut und frech“. Im Exil in den USA war Heinrich auf den monatlichen Wechsel von Thomas angewiesen. Die Amerikaner lasen ihn nicht. Sonst hätten sie seine Stalin-Elogen zur Kenntnis nehmen müssen. „Unbekümmert preist er die Sowjets. Unbekümmert konsumierte er nacktes Frauenfleisch, und als das nicht mehr ging, verabreichte er es sich täglich zeichnerisch. Nein, der Größere war er nicht.“

3334: Grüne sprechen mit gespaltener Zunge.

Mittwoch, März 31st, 2021

Machtvoll verlangen die Grünen im Bund bisweilen mehr Entschlossenheit im Kampf gegen Corona. In den elf (11) Bundesländern, in denen sie mitregieren, tun sie genau so jämmerlich wenig wie alle anderen auch. „Glaubwürdig ist das nicht. Wer Konsequenz im Bund postuliert, muss sie sich auch in den Ländern zumuten – oder sollte den Theaterdonner einstellen.“ (Constanze von Bullion, SZ 30.3.21).

3333: Meyerhoff rät Frauen von handwerklich begabten Männern ab.

Montag, März 29th, 2021

Der Schauspieler und Schriftsteller Joachim Meyerhoff rät in einem Interview mit Sven Michaelsen (MrIcon, Supplement der „Welt“, April 2021) auf die Frage

„Sollte ein Mann einen Autoreifen wechseln können oder reicht es, die Nummer eines Pannendienstes im Handy zu haben?“ das Folgende:

Unbedingt den Pannendienst anrufen. Bloß nicht selbst den Reifen wechseln. Kreuzschraubenschlüssel: ein absolutes No-Go! Ich würde tatsächlich so weit gehen, Frauen grundsätzlich zu raten, sich von handwerklich begabten Männern fernzuhalten.