Das Bundesverfassungsgericht hat die Klage des BSW gegen die Bundestagswahl 2025 abgewiesen. Das BSW ist nicht im Bundestag.
Archive for the ‘Wissenschaft’ Category
5222: Klage des BSW gegen Bundestagswahl abgewiesen.
Freitag, März 14th, 20255221: Antwort auf Anfrage der CDU/CSU
Donnerstag, März 13th, 2025Die Bundesregierung hat die Anfrage der CDU/CSU (551 Fragen) zu Nichtregierungsorganisationen (NGOs) beantwortet. Dabei hat sie den Vorwurf der „Schattenstrukturen“ zurückgewiesen. „Die Bundesregierung sieht keine Anhaltspunkte für die in der kjleinen Anfrage enthaltene Behauptung, wonach die geförderten NGOs eine Schattenstruktur bildeten.“ (SZ 13.3.25)
5220: Protest bei Bischofskonferenz
Mittwoch, März 12th, 2025Rund 20 Initiativen von Missbrauchsopfern der katholischen Kirche protestieren am Kloster Steinfeld in der Eifel, wo die diesjährige Frühjahrskonferenz der deutschen Bischöfe stattfindet. Entlang der Klostermauer wurde eine 50 m lange Schnur gespannt. Mit Listen von ca. 88000 Unterschriften. Die katholische Kirche wird aufgefordert, bei Schmerzensgeldprozessen keine Verjährung geltend zu machen. Die Bischöfe befassen sich bis Donnerstag mit den Konsequenzen aus der Weltsynode und mit der Bundestagswahl (SZ 11.3.25).
5217: Die Grünen tragen eine große Verantwortung.
Dienstag, März 11th, 2025Die Union und die SPD haben nicht genug berücksichtigt, dass es für die von ihnen zu Recht angestrebte Veränderung des Grundgesetzes der Zustimmung der Grünen bedarf. Nun wird es um so schwerer. Denn für das letztlich insgesamt falsche Nein der Grünen gibt es viele gute Gründe, wie Daniel Brössler es formuliert (SZ 11.3.25). Die meisten – im Grunde unverzeihlichen – Fehler macht, wie immer, Markus Söder (CSU) mit seinen Pöbeleien gegen die Grünen. Diese haben auch nicht ganz unrecht, wenn sie beim Sondervermögen „Spielgeld“ zur Finanzierung von teuren Wahlkampfversprechen vermuten. Insgesamt aber kommen sie nicht um ein klare Verurteilung des Kriegsverbrechers Wladimir Putin und des Desperados Donald Trump herum. Unsere Kommunisten (Linke und BSW) kann man vergessen. Bei denen reicht es nicht zur Einsicht. Union, SPD und Grüne müssen eine Lähmung der Republik verhindern. Und Friedrich Merz (CDU) muss zeigen, ob er die Grünen ins Boot holen kann.
5216: EU will weniger Wolfsschutz.
Montag, März 10th, 2025Die Europäische Kommission will den EU-Mitgliedsstaaten ein schärferes Vorgehen gegen Wölfe ermöglichen. Die unterliegen dann nur noch „strengem“ statt „sehr strengem“ Schutz. Der Abschuss wird erleichtert. Die Dichte von Wolfsrudeln in einigen Gegenden sei zu einer echten Gefahr geworde, so die Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen. Die Zahl der Wölfe in Deutschland stieg 2024 um 262 auf 1601. Der EU-Beschluss sei eine gute Nachricht für die Weidetierhaltung und den Artenschutz, so Bundesagrarminister Cem Özdemir. Dann können endlich mehr Wölfe abgeknallt werden (SZ 10.3.25).
5214: Herfried Münkler mutet uns einiges zu.
Samstag, März 8th, 2025Herfried Münkler, 73, ist einer der bekanntesten und angesehensten Politologen in Deutschland. Gerade ist sein neues Buch
Macht im Umbruch – Deutschlands Rolle in Europa und die Herausforderungen des 21. Jahrhunderts. Hamburg 2025
erschienen. Nils Minkmar lobt es in der SZ (8./9.3.25) in den höchsten Tönen. Und Willi Winkler reflektiert kundig die Lage der Pressefreiheit auf der Welt.
Herfried Münkler wird von Moritz Baumstieger und Alexander Gorkow interviewt. Ich bringe wenige Ausschnitte:
SZ: Sie haben unter anderem Angela Merkel beraten.
Münkler: Das ist ein Punkt, der mich eher deprimiert. Vor zehn Jahren habe ich gesagt, wir müssen Kampfdrohnen anschaffen, sonst brauchen wir uns bald in keinem Gefecht mehr blicken zu lassen. … Die Realitäten auf den Schlachtfeldern, auch den peinlichen Ausrüstungszustand der Bundeswehr kennen Sie.
…
SZ: Keir Starmer und Emmanuel Macron, die jetzt die Initiative ergriffen haben, sind Demokraten.
Münkler: Natürlich. Und wenn ein Kanzler wie Scholz jahrelang von vornherein sagt, bis zu dem Punkt gehe ich und nicht weiter – dann ist er von Beginn an vollkommen ausrechenbar, dann hat er das Spiel von Beginn an verloren.
…
SZ: Sie sind langjähriges SPD-Mitglied.
Münkler: Ich bin SPD-Mitglied und in diser Eigenschaft langjährig vor allem melancholisch.
…
SZ: Wenn man zuletzt das schlechte deutsch-französische Verhältnis beklagte, wirkte man ein wenig aus der Zeit gefallen …
Münkler: … richtig, dabei war diese Klage sehr berechtigt. … die Schließung der Goethe-Institute war die Sache von Frau Baerbock. Und die war absolut töricht. …
SZ: Politik nur noch ein Job?
Münkler: Wenn man an die gegenwärtige Generation von Politikern heranzoomt: Wirkliche Leidenschaft sehe ich da oft nicht – vielleicht inszenierte Leidenschaft, etwa, wenn Rolf Mützenich vom ‚Tor zur Hölle‘ spricht, das Friedrich Merz im Bundestag geöffnet haben soll. Eine unglaubliche moralische Überfrachtung, der reine Kitsch, selbst für einen rheinischen Katholiken wie den gewesenen SPD-Fraktionsvorsitzenden.
…
5208: Weiter: Skandal um NS-Raubkunst
Dienstag, März 4th, 2025Die bayerischen Staatsgemäldesammlungen besitzen hunderte von Kunstwerken, die ihren jüdischen Eigentümern gestohlen oder abgepresst wurden. Das ist seit langem bekannt. 1999 hat Deutschland die „Washingtoner Prinzipien“ unterzeichnet, nach denen es alle Anstrengungen unternehmen muss, die rechtmäßigen Eigentümer zu ermitteln und ihnen die Kunstwerke zurückzugeben. Geschehen ist fast nichts. In den vergangenen 27 Jahren sind 24 Kunstwerke zurückgegeben worden. Diese „Bunkermentalität“ ist nicht verständlich. Denn die NS-Raubkunst ist nicht rechtmäßig bei den bayerischen Staatsgemäldesammlungen. Den meisten Wählern ist das egal. Die Antragsteller warten immer noch. Oder sind schon tot. Ein Skandal. Ihnen begenete man stets mit Arroganz. Moralisch verwerflich. Eine Schande. Deutschland hat sich nie zu einem Raubkunstgesetz durchringen können (Jörg Häntzschel, SZ 22./23.2.25).
5207: Drohnen über Norddeutschland
Dienstag, März 4th, 2025Über Norddeutschland wurden wieder Drohnen gesichtet. Zum Teil mit meterlangen Tragflächen. Über Hamburg und Cuxhaven. Aber auch über dem Marinestützpunkt Wilhelmshaven und dem Fliegerhorst Nordholz. Die Herkunft ist bisher nicht geklärt. Russland könnte dahinter stecken (SZ 4.3.25).
5205: Die deutsche Demokratie geht nicht unter.
Sonntag, März 2nd, 2025Angesichts mancher fast ungeheuerlich erscheinender Vorgänge in der Weltpolitik (besonders gruselig die USA) haben manche von uns Angste vor dem Untergang der deutschen Demokratie. Aber der ist nicht wahrscheinlich. Auch wenn die AfD deutschlandweit ca. 20 Prozent hat. Diese Partei lebt von dem Schüren von Ängsten und hat keinerlei Lösungen parat. Wie die Nazis am Ende der Weimarer Republik. Und gegen sie sind in den letzten Wochen mehrmals hintereinander Massen für die Demokratie auf die Straße gegangen. Auch wenn sich das nicht unmittelbar in Wahlergebnissen niederschlägt, so ist es doch einermutigendes Zeichen.
Wichtiger aber noch sind andere Fakten. Wir haben keine Massenarbeitslosigkeit, es ziehen keine verarmten Familien durch das Land wie in der Weimarer Republik, die Inflation liegt heute bei 2,3 Prozent und nicht wie 1923 bei 2.000. Deutschland ist ein angesehenes Land, in das es viele Ausländer zieht, von denen wir manche als Fachkräfte brauchen. Ein Niedergang zeichnet sich nicht ab. Vor allem wenn wir jetzt endlich eine vernünftige Regierung bekommen. Und daran arbeiten Union und SPD gerade. Manche Ängste sind ja nicht gänzlich unbegründet. Die schärfste Waffe dagegegen ist
Bildung.
Insofern müssen wir uns den Problemen stellen und sie lösen. Das geht nicht ohne Härten, aber es geht. Die Ölkrise wurde überwunden, die RAF besiegt. Helmut Schmidt (SPD) hat den Nato-Doppelbeschluss durchgesetzt, Gerhard Schröder (SPD) die Massenarbeitslosigkeit um die Jahrtausendwende besiegt und Angela Merkel (CDU) geholfen, die Finanzkrise 2008/09 zu überwinden. Jetzt steht Aufrüstung auf der Tagesordnung, um notorische Kriegsverbrecher wie Wladimir Putin zu besiegen. Die deutsche Demokratie ist noch lange nicht am Ende (Roland Preuß, SZ 1./2.3.25).
5203: Freihandelsabkommen Indien – EU
Samstag, März 1st, 2025Indien und die EU planen ein Freihandelsabkommen. Das „größte dieser Art auf der Welt“, sagte EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen (SZ 1./2.3.25).
Das ist genau die richtige Politik. Wirtschaftswachstum, Freihandel, Offenheit, freies Denken, freie Medien.
Weiter so !