Archive for the ‘Wirtschafts- und Finanzpolitik’ Category

5471: Friedrich Merz grenzt die CDU von der AfD ab.

Montag, Oktober 20th, 2025

Friedrich Merz bemüht sich, die CDU von der AfD abzugrenzen. Das ist vor dem Superwahljahr 2026 (vier Landtagswahlen, die Wahl zum Berliner Abgeordnetenhaus, drei Kommunalwahlen in in großen Flächenländern) auch dringend erforderlich. Unter ihm als Parteivorsitzenden gäbe es keine Zusammenarbeit. Er erklärt die AfD zum Hauptgegner. Das ist sie auch. Merz betont zu Recht die fundamentalen Unterschiede. Während die CDU nicht ganz ohne Grund stolz ist auf die Entwicklung der Bundesrepublik, will die AfD sie abschaffen. Aber die Versuche der CDU, durch Ignorieren oder Dämonisieren die AfD zu verkleinern, sind gescheitert. Insbesondere unsere Ossis sind zu doof, das zu begreifen. Kein Wunder. Die AfD ist gegen die EU, gegen die Währungsunion, gegen die Nato, gegen die Wehrpflicht. Damit zieht Friedrich Merz einen rote Linie gegen die AfD.

Das wäre schon viel früher und energischer notwendig gewesen.

5470: Ein soziales Jahr für alle wäre richtig.

Montag, Oktober 20th, 2025

Alle ohne Unterschied würden erfasst und gemustert. Gerecht. Und nicht nur nur die Bundeswehr würde bedient, sondern auch THW, Rotes Kreuz, Kliniken, Pflegedienste etc. Selbstverständlich müsste es beim Recht auf Kriegsdienstverweigerung bleiben. Ich habe noch zur Zeit der alten Wehrpflicht in der Armee gedient (1965-1968). Am Ende als Panzerzugführer (Leutnant). Auch seinerzeit empfanden viele die Bundeswehr als lästig. Aber gerecht verteilt. Hinnehmbar.

5469: Gerichte dürfen den öffentlich-rechtlichen Rundfunk überprüfen.

Sonntag, Oktober 19th, 2025

Eine vermutlich rechtsextreme Frau aus Bayern ist mit ihrer Klage gegen den öffentlich-rechtlichen Rundfunk vor dem Bundesverwaltungsgericht gelandet. Sie hatte keinen Rundfukbeitrag mehr bezahlt, weil die „linksgrünen Rundfunkanstalten“ weder vielfältig noch ausgewogen seien, sondern als „Erfüllungsgehilfen der vorherrschenden staatlichen Meinungsmacht“ agierten. Tatsächlich trifft das nicht zu, aber Journalisten sind stark abhängig vom Urteil von Kollegen. Das Bundesverwaltungsgericht stellte fest, dass  nur dann, wenn das „Gesamtprogrammangebot“ des öffentlich-rechtlichen Rundfunks  die Anforderungen „über einen längeren Zeitraum gröblich“ verfehe, es gerechtfertigt sein könne, den Rundfunkbeitrag nicht zu entrichten. Tatsächlich ist das Gesamtangebot des öffentlich-rechtlichen Rundfunks riesig. Man sollte, um ein begründetes Urteil zu fällen, auf das in letzter Zeit schnell geschrumpfte Programmangebot  in den USA schauen (Aurelie von Blazekovic, SZ 17.20.25).

5468: Die Abschaffung des Bürgergelds bringt kaum finanzielle Entlastung.

Sonntag, Oktober 19th, 2025

Das zeigt der Gesetzentwurf von Bundesarbeitsministerin Bärbel Bas (SPD).

5466: Israel droht der Hamas.

Samstag, Oktober 18th, 2025

Isragel fordert die Hamas zur Übergabe aller toten Geiseln auf. Sonst gäbe es eine Rückkehr zum Krieg in Gaza. Israels Verteidigungsminister Katz verlangte dem Abkommen gemäß die Entwaffnung der Terrororganisation. Es soll 28 tote Geiseln gegeben haben, von denen zehn schon übergeben worden sind. Nach Israels Darstellung war davon eine tote Person keine Geisel. Die Hamas behauptete, für die Bergung der restlichen toten Geiseln brauche sie eine spezielle Bergungs-Ausrüstung (SZ 11.10.25).

5463: Olympia ist zu teuer und für uns entbehrlich.

Donnerstag, Oktober 16th, 2025

Fast alle Olympischen Spiele der letzten Jahre sind in Schulden versunken. Die Sommerspiele übrigens mehr als die Winterspiele. Ausnahmen waren vor allem Los Angeles 1984 und Atlanta 1996. Dieses Mal haben wir vier deutsche Bewerber: München, Berlin, Hamburg und Rhein-Ruhr. Die erste Volksabstimmung findet in vierzehn Tagen in München statt. Alle deutschen Bewerber haben noch keine Zahlen vorgelegt. Wahrscheinlich um den Steuerzahler nicht zu erschrecken. Würden Staat und Wirtschaft nicht so massiv helfen, wäre das IOC mit seinen Spielen längst bankrott. Anscheinend ist noch nicht einmal klar, auf welches Jahr die Bewerbung zielt: 2036, 2040 oder 2044. Also lassen wir die Finger davon. Olympische Spiele sind etwas für Diktaturen und Autokratien wie unter Hitler und Putin (Johannes Knuth, SZ 11./12.10.25).

5461: Die Bahn verzichtet auf Preiserhöhungen.

Dienstag, Oktober 14th, 2025

Die Deutsche Bahn verzichtet in diesem Winter im Fernverkehr auf Preiserhöhungen. Die Kosten für Spar- und Flexpreise und für Bahncards werden nicht erhöht. Auch nicht für Sitzplatzreservierungen und für Stornierungen. Damit soll ein Zeichen für Stabilität gesetzt werden. Das hängt natürlich mit dem schlechten Zustand des Schienennetzes und der Unpünktlichkeit zusammen. Der Preis für das Deutschlandticket steigt ab Januar von 58 auf 63 Euro. Die Bahn steuert eine Pünktlichkeitsquote von 70 Prozent an (SZ 11./12.10.25).

5460: Die Union hat die Merkel-Misere noch nicht überwunden.

Montag, Oktober 13th, 2025

Die Union hat die Merkel-Misere (falsche Energiepolitik, falsche Russland-Politik, falsche Verteidigungspolitik, falsche Migrationspolitik) noch nicht überwunden. Und Friedrich Merz ist ein wirklich konservativer, kluger und beweglicher Politiker. Der sich aber von seiner Partei von einem Fehler in den anderen treiben lässt. Das tut uns nicht gut.

5459: Die SPD hat es nicht leicht.

Montag, Oktober 13th, 2025

Einerseits muss sie die Arbeiterstimmen zurückgewinnwn, die sie an die AfD verloren hat. Andererseits muss sie die woken Milieus in Kunst, Kultur und Universität halten. Das ist nicht einfach. Und der Frieden in der Koalition soll ebenfalls erhalten bleiben. Die Pflegekraft auf dem Land und die Philharmonie-Intendantin in der Stadt müssen beide gewonnen werden. Dafür sind Bärbel Bas und Lars Klingbeil das richtige Führungs-Duo.

5455: Bundespolizei wird bei Drohnenabwehr gestärkt.

Donnerstag, Oktober 9th, 2025

Die Bundesregierung hat beschlossen, die Bundespolizei bei der Drohnenabwehr zu stärken. Es gibt einen Entwurf für ein neues Bundespolizeigesetz. Dadurch soll die Bundespolizei technisch hochgerüstet werden. Das betonte Bundesinnenminicher Alexander Dobrindt (CSU). Die Behörde soll für jährlich 90 Millionen Euro mehr Abwehrsysteme erhalten 341 neue Mitarbeiter werden eingestellt (FAZ 9.10.25).