Archive for the ‘Sport’ Category

693: FC Bayern-Film „Landauer – Der Präsident“ am 15.10. im Fernsehen

Sonntag, Oktober 12th, 2014

Der FC Bayern München hat zwar viele Fans und wird von vielen Fanclubs unterstützt, aus Neid wird er aber auch von vielen nicht gemocht oder sogar gehasst. Da ist es erhellend, dass in der

ARD am 15.10., 20.15-21.45 Uhr, der Film

„Landauer – Der Präsident“

läuft, der an den jüdischen Präsidenten des FC Bayern München, Kurt Landauer, erinnert. Obwohl vier seiner Geschwister im Holocaust ermordet wurden, kam Landauer 1947 nach München zurück und wurde bis 1951 wieder Präsident des FC Bayern. In Landauers erster Präsidentschaft 1932 wurde der FC Bayern zum ersten Mal deutscher Meister. Er galt seinerzeit als „Judenklub“. 1961 starb Kurt Landauer in München, damals schon vergessen. Die Ultra-Fans von der „Schickeria“ haben sich Landauers erinnert und ihn aus dem Vergessen geholt.

Regie: Hans Steinbichler, Buch: Dirk Kämper, mit Josef Bierbichler, Herbert Knaup, Jeanette Hain, Eisi Gulp, Andreas Lust, Harry Täschner.

Außerdem gibt es am 15.10. über Kurt Landauer

– „Die Dokumentation“, BR 22.00 Uhr,

– „Der Talk“, BR 22.30 Uhr,

– die Website „kurtlandauer.de“,

– die Smartphone-App „Landauer Walk“,

– die Installation: 7.-26.10.14 im Jüdischen Museum München.

687: Prix de l’Arc de Triomphe: Ivanhowe gehört zum erweiterten Favoritenkreis.

Mittwoch, Oktober 8th, 2014

Seine Karriere ist von Höhen und Tiefen gekennzeichnet. Der vierjährige braune Hengst Ivanhowe gewann als Dreijähriger zwar das Union-Rennen, aber nicht das Deutsche Derby. 2014 siegte er im Gerling-Preis und wurde dann in Chantilly Sechster. Aber Anfang September beim Preis von Baden in Iffezheim demontierte er den Derbysieger Sea The Moon und schlug ihn mit drei Längen Vorsprung (FAZ 4.10.14).

Seither gehört der Hengst am kommenden Sonntag zum erweiterten Favoritenkreis in Paris-Longchamp beim Prix de l’Arc de Triomphe (Siegerpreis: 2,875 Millionen Euro). Das seit 1920 gelaufene Rennen wurde erst zweimal von deutschen Pferden gewonnen. 1975 von Star Appeal und 2011 von Danedream. Da war ich dabei.

676: Türkischen Fans droht wegen Politik lebenslange Haft.

Mittwoch, September 24th, 2014

Die Fans der drei großen Istanbuler Fußballklubs

Galatasaray,

Fenerbahce und

Besiktas

sind üblicherweise total miteinander verfeindet (Deniz Yücel, taz 10.9.14; Christiane Schlötzer, SZ 22.9.14). Nur einmal kam es zu einer historischen Verbrüderung. 2013 auf dem Taksim-Platz. Die Fans solidarisierten sich mit den Demonstranten und riefen

„Überall ist Taksim, überall ist Widerstand.“

Die Klubs sind nach Stadtteilen benannt. Ihre Fans nennen sich teilweise selbst „Ultras“. Im „linken“ Stadtteil Besiktas ist der politisch aktivste Fanclub „Carsi“ zu Hause. „Carsi“ hat sich gegen den Bau eines Atomkraftwerks am Schwarzen Meer engagiert, gegen den Abriss eines historischen Theaters in Istanbul protestiert und sich mit den Familien der Bergleute von Soma solidarisiert, wo 301 Menschen im letzten Jahr bei einem Grubenunglück starben.

Nun sind im System Erdogan „Carsi“-Mitglieder angeklagt, sie hätten die Regierung stürzen wollen. Zwei Ultras droht eine lebenslängliche Strafe. „Natürlich wollten wir, dass die Regierung zurücktritt“, sagt einer von ihnen. „Das war eine Reaktion auf das Verhalten des Staates: Die Brutalität, mit der die Polizei gegen die jungen Leute im Gezi-Park vorgegangen ist, hat uns und Millionen andere auf die Straße getrieben. Aber wir sind Fußballfans, wie sollten wir putschen können.“

Insgesamt sind 35 Fußballfans von der Staatsanwaltschaft angeklagt. Auf die Urteile dürfen wir gespannt sein.

672: Antisemitismus gegen Tottenham Hotspur

Sonntag, September 21st, 2014

Ein relativ großer Teil des Fans von Tottenham Hotspur, dem Nord-Londoner Klub der Premier League (White Hart Lane), pflegt einen dezidiert jüdischen Habitus. Er ist der Grund für manche antisemitische Bekundung, wenn Tottenham spielt. So im Europa League-Spiel am Donnerstag in Belgrad. Einige Fans von Partizan Belgrad präsentierten ein antisemitisches Plakat. Tottenham hat Beschwerde bei der Uefa eingelegt. Es war nicht der erste Vorfall mit Belgrader Fans. 2007 wurde Partizan Belgrad aus dem Uefa Pokal ausgeschlossen, weil es während des Spiels gegen Velez Mostar zu Ausschreitungen gekommen war. Nach Angaben von Partizan Belgrad hat der Klub Anzeige erstattet und rechnet damit, dass die Täter schnell gefunden werden (Die Welt, 20.9.2014).

653: Borussia Dortmund rüstet auf: Kampfansage an den FC Bayern

Freitag, August 22nd, 2014

Dem Profifußball in Deutschland geht es immer besser. 65 Prozent der Klubs aus erster und zweiter Liga sehen sich in der abgelaufenen Saison in der Gewinnzone. Das ergab die jährliche Umfrage der Unternehmensberatung Ernst & Young. „Der deutsche Fußball hat seine Hausaufgaben gemacht und steht heute erfreulich gut da.“ Die Manager der ersten Liga sind aber optimistischer als die der zweiten. „Die Fußballbranche professionalisiert sich weiter, wirtschaftet immer solider und erschließt sich zusätzliche Einnahmen.“ Für die Studie befragte Ernst & Young 51 der insgesamt 54 Manager der drei ersten Ligen in Deutschland, darunter alle 18 der ersten Liga. Die meisten Einnahmen stammen aus den

– Medienrechten.

Fernsehsender und Internet-Dienstleister zahlten in der abgelaufenen Saison 652 Millionen Euro. In der nächsten Saison werden es 57 Millionen mehr sein. Weitere Einnahmequellen sind

– Eintrittsgelder,

– Werbung,

– Sponsoring,

– Transfers und

– Merchandising.

Auch Finanzinvestoren können sich einige Vereine als Kapitalgeber vorstellen (Harald Freiberger SZ 21.8.14; Klaus Hoeltzenbein SZ 22.8.14).

Borussia Dortmund, der einzige börsennotierte deutsche Fußballclub, erhöht sein Kapital. Der Sportausrüster Puma, der Versicherer Signal Iduna und der Chemiekonzern Evonik übernehmen größere Aktienpakete. Für 24,6 Millionen Euro werden neue Aktien ausgegeben. Insgesamt will der Bundesligist 114,4 Millionen Euro von Investoren einsammeln. Ein Drittel davon soll in die Schuldentilgung fließen, rund 75 Millionen bleiben dann noch für Investitionen. Auf fünf weitere Jahre hat sich die Signal Iduna die Namensrechte am Borussia-Stadion gesichert, es heißt bis 2026 „Signal-Iduna-Park“. Der Verein, der sich gerne volksnah gibt, wird damit wohl bald schuldenfrei werden. Borussia Dortmund, dieser Ausbund an Bodenständigkeit, fordert den FC Bayern München heraus (Freddie Röckenhaus SZ 22.8.14).

647: Bremen kassiert bei Fußballspielen.

Mittwoch, Juli 23rd, 2014

Bremen will vom Spiel Werder Bremens gegen Hannover 96 an, dem 13. Dezember 2014, erstmals die Kosten für den dabei erforderlichen Polizeieinsatz von der Deutschen Fußball Liga (DFL) zurückhaben. Es werde dann eine Rechnung verschickt, sagte Bremens Innensenator Ulrich Mäurer (SPD). Der rot-grüne Senat hat beschlossen, dafür das Gebührenrecht zu ändern. Es geht darum, bei „gewinnorientierten Großveranstaltungen“, bei denen „erhebliche gewalttätige Auseinandersetzungen“ zu erwarten sind, die Kosten für den verstärkten Einsatz der Polizei in Rechnung zu stellen. Bei einem solchen „Rotspiel“ werden in Bremen 700 Beamte eingesetzt. Bei einem Spiel, bei dem weniger Gewalt zu erwarten steht, einem „Grünspiel“, nur 150 bis 180.

Wenn der HSV nach Bremen kommt, sind 1.200 Beamte geplant. Das liegt wohl an den in der Regel eher gewaltbereiten HSV-Fans.

Die DFL will alle juristischen Möglichkeiten ausschöpfen, solch einen Gebühren-Regress zu verhindern. „An öffentliche Sicherheit darf kein Preisschild gehängt werden.“ Zunächst einmal hat sie beschlossen, keine Länderspiele mehr im Weserstadion auszutragen. Das EM-Qualifikationsspiel gegen Gibraltar am 14. November soll in eine andere Stadt verlegt werden. DFB-Präsident Wolfgang Niersbach sieht sich damit „voll auf einer Linie“ (Jan Bielicki, Marc Widmann, SZ 23.7.14).

Der Grund für das Bremer Vorgehen ist klar: die Stadt ist pleite. Die stolzen Hanseaten haben notorisch das Bundesland mit den höchsten Schulden und den schlechtesten Schülern. Allein in der Saison 2013/14 hat das Land Bremen 1,4 Millionen Euro für die Polizeieinsätze bei Bundesligaspielen gezahlt. Das ist den rot-grünen Abgeordneten in der Bürgerschaft nun zu viel.

Eine bundeseinheitliche Regelung ist bisher nicht in Sicht.

643: Fußball-Nationalmannschaft: Die Differenz gefällt uns.

Sonntag, Juli 20th, 2014

Wir dürfen uns in Deutschland, dem Land der politischen Korrektheit, darüber freuen, dass die Fußballnationalmannschaft den Weltmeistertitel gewonnen hat. Aber wir brauchen dabei nicht gleich vollständig den Kopf zu verlieren. Claudius Seidl schreibt dazu in der FAS (20.7.14):

„Wer also heute einigermaßen erwachsen ist und trotzdem glaubt, sich selbst im Spiel der deutschen Mannschaft zu erkennen, wer im Befreiungspass von Bastian Schweinsteiger die eigene Freiheit und geistige Beweglichkeit zu entdecken glaubt, der gibt sich einer Täuschung hin. Wenn es das allseits beschworene ‚Wir‘ überhaupt gibt, dann unterscheidet es sich gewaltig von der deutschen Mannschaft. Wir sind nicht wie sie, wir können uns nicht identifizieren. Wir können sie nur

bewundern

und

verehren.

Das ist die Einzigartigkeit der deutschen Nationalmannschaft – und womöglich ist es auch ihre Einsamkeit. Sie sind nicht wie wir, sie sind schon gar nicht mit uns identisch – was uns, ihre Fans, in den schönsten Momenten der Weltmeisterschaft gefallen und bezaubert hat, war die Differenz, nicht das Gleichheitszeichen.“

Freuen wir uns also über den Sieg.

Und wer sich nicht freuen kann, der projiziere seine Emotionen auf andere Objekte.

642: Argentinien – Staatsbankrott und Soja-Terror

Sonntag, Juli 20th, 2014

Wir deutschen Fußballfans kennen den argentinischen Fußball natürlich gut. Die bekannten und erfolgreichen Klubs wie

Boca Juniors, Velez Sarsfield, River Plate, Independiente, San Lorenzo, Estudiantes de la Plata (um nur einige zu nennen).

Auch die erfolgreichen Fußball-Generationen

1958 mit Angel Labruna (Corbatta schoss damals beim 1:3 gegen Deutschland in Schweden in den ersten Sekunden ein Ausnahmetor.),

1978 die Weltmeister um Mario Kempes,

in den achtziger und neunziger Jahren (des 20. Jahrhunderts) die Teams um Diego Maradona,

heute die Mannschaft mit Lionel Messi, die im Endspiel in Rio nur knapp gegen Deutschland verloren hat. Aber damit wird Argentinien leicht fertig.

Viel schwerwiegender ist die Tatsache, dass Argentinien vermutlich vor der zweiten Staatspleite innerhalb von zwanzig Jahren steht. 2005 wurden dem Land von seinen 81,80 Milliarden Dollar Schulden 43,4 Prozent erlassen. Eine Mehrheit der Besitzer von Staatsanleihen verzichtete auf ihre Forderungen. Aber ein Teil der Anleihen wurde von Hedgefonds gekauft, die nicht auf ihre Forderungen verzichten. Es geht um einen dreistelligen Milliardenbetrag. Falls Argentinien den nicht binnen 30 Tagen überweist, ist der nächste Staatsbankrott da (Mark Schieritz, Die Zeit 3.7.14).

Noch schlimmer ist es, dass auch in Ansätzen kein Konzept erkennbar ist, mit dem Argentinien seine wirtschaftlichen Probleme lösen will. Und da kommen auch wir Europäer ins Spiel. Denn ohne das aus Argentinien stammende Soja, mit dem Mastfleisch produziert wird, wären bei uns die Kühlregale nicht so voll. Der Soja-Export ist der wichtigste Devisenbringer für Argentinien.

Das führt zu blutigen Landkonflikten und enthemmter Gewalt, zu Morden und Gruppenvergewaltigungen. Etwa im weiten Nordwesten des Landes um die Stadt Inginiero Suarez. Die Leidtragenden sind die dort ansässigen indigenen Völker. Es gibt den Satz „Vamos a chinear“, wenn Weiße Indianermädchen suchen, gehen wir „chinesen“. Denn im rassistischen Slang der Region  heißen indigene Frauen „Chinesinnen“.

Der industrielle Soja-Anbau zerstört die Lebensgrundlagen der indigenen Völker, das Buschland. Es war früher das Weideland für hunderttausend Rinder. Das Land ist heute eine riesige Eiweißfutterfabrik. Einige wenige Bauern sind Millionäre geworden. Argentinien ist auf den Soja-Export angewiesen; denn nur damit können die Devisenreserven auf knapp unter 30 Milliarden Dollar gehalten werden. Partner bei der Ausbeutung des Landes sind Agrokonzerne wie Monsanto und Bayer. Alle verdienen an Soja.

Das soziale Gefüge Argentiniens geht aus den Fugen. Mitarbeiter von „Ärzte ohne Grenzen“, die immerhin Erfahrungen aus Ruanda haben, berichten, dass nirgendwo solche Verheerungen herrschen wie in Argentinien (Kriminalität, Analphabetismus, Kindersterblichkeit etc.). Die Menschen sind den Funktionären in den Kommunen und Provinzverwaltungen hilflos ausgesetzt (Stefan Biskamp, Die Welt 19.7.14).

Da hätte auch der Weltmeistertitel nichts geholfen.

633: „Der Profifußball ist Firmen weit voraus.“

Sonntag, Juli 13th, 2014

Wolfgang Jenewein ist Professor für Betriebswirtschaftslehre an der Universität St. Gallen in der Schweiz. Er beschäftigt sich seit 15 Jahren mit Hochleistungsteams im Sport. Aus dem Sport zieht er Lehren für das Führen von Unternehmen. Für die SZ hat ihn Harald Freiberger interviewt (12./13.7.14)

SZ: Gibt es .. Erkenntnisse aus der WM?

Jenewein: Bei guten Mannschaften sind komplexe, voll vernetzte, multivariable Systeme am Werk. Es ist die Intelligenz des Schwarms, die Weisheit der Vielen. In der Management-Forschung kennt man das schon seit den 1960er-Jahren: Bei komplexen Problemen helfen nur Komplexität, Variabilität und Vielfalt. Der Verteidiger spielt im Mittelfeld, der Mittelfeldspieler in der Innenverteidigung, der Innenverteidiger ist rechter Außenverteidiger. Man baut Vielfalt auf, um den Gegner zu verwirren, geht neue Wege, um Probleme zu lösen. Es gibt nicht mehr die großen Einzelkönner, die Peles, Beckenbauers oder Maradonas. Früher gaben einzelne Platzhirsche den Takt auf dem Spielfeld vor, heute spielt ein ganzes Orchester zusammen.

SZ: Meinen Sie, dass Spitzentrainer .. weiter sind als die Spitzenmanager?

Jenewein: Der Profi-Fußball ist Firmen weit voraus – um Jahre in Sachen Führung und Kultur. Man sieht es schon daran, dass es im Fußball keine Spielertrainer mehr gibt. Es bringt nichts, wenn der Trainer selbst mitspielt. Er soll sich auf das eigentliche Führen konzentrieren: entwickeln, coachen, inspirieren, motivieren, Konflikte lösen.

SZ: Viele deutsche Tore sind aus Standardsituationen gefallen, die bei Löw früher verpönt waren.

Jenewein: Er und Co-Trainer Hansi Flick haben die Spieler sogar selbst Ideen für Standardsituationen entwickeln lassen. Das ist inspirierend und intellektuell anregend. Die trainieren ganz anders, als wenn der Trainer zehn Vorgaben macht. Das zeigt, wie weit der Fußball heute ist.

 

629: Khedira, Klose und Co haben Vorurteile gegen Deutschland abgeräumt.

Donnerstag, Juli 10th, 2014

Das 7:1 der deutschen Fußballnationalmannschaft gegen Brasilien hat ein großes internationales Echo gefunden (SZ 10.7.14). Darunter auch von so fachkundigen Blättern wie „The Guardian“, in dem von „Kroos‘ Kontrolle“ die Rede ist.

„The Guardian“ (Großbritannien):

Die siebte Hölle – Meisterhafte Deutsche zerstören Brasilien in einer Demütigung Scolaris. Die Gastgeber haben keine Antwort auf die Macht, die von Kroos‘ Kontrolle ausgeht.

„El Mundo“ (Spanien):

Zum Spiel der Deutschen fehlen die Worte. Es war wunderbar, präzise und schnell.

„Libération“ (Frankreich):

Deutschland läuft quasi auf dem Wasser.

„Sport Express“ (Russland):

Deutsche Schocktherapie. Die brasilianischen Spieler wirkten wie Clowns aus einem Wanderzirkus. Dante erlebte ein Inferno. Im Boxen hätte der Ringrichter den Kampf bald abgebrochen.

„Svenska Dagbladet“(Schweden):

Ein historischer Zusammenbruch und eine Show, wie wir sie noch nie gesehen haben. Brasilien fiel komplett auseinander.

W.S.: Seit 2006 spielt die deutsche Nationalmannschaft im Durchschnitt guten Fußball. In den Spitzen schnell, technisch elaboriert, fair und erfolgreich. Khedira, Klose und Co haben sehr viele Vorurteile gegen uns weggeräumt. Sie sind überzeugende Botschafter eines modernen Deutschlands.