Archive for the ‘Philosophie’ Category

3254: Eugen Ruge misstraut dem Gendern.

Dienstag, Februar 2nd, 2021

Eugen Ruge ist 1954 noch in der Sowjetunion geboren und in der DDR aufgewachsen. Der Diplom-Mathematiker war angestellt bei der Akademie der Wissenschaften der DDR in Berlin. Seit 1986 hat er als Schriftsteller, Drehbuchautor, Übersetzer und Dokumentarfilmer gearbeitet. 1988 ging er in die BRD. 2011 erschien sein Roman „In Zeiten abehmenden Lichts“, für den er den Deutschen Buchpreis bekam. Darin zeigte Ruge, dass er das SED-Repressionssystem genau kannte und zu schildern wusste. 2019 publizierte er „Metropol“, in dem er demonstrierte, dass er die nationale und internationale kommunistische Nomenklatura der dreißiger Jahre vollständig überschaute.

Nun widmet Ruge sich dem Gendern (Die Zeit 21.1.21), dem er Misstrauen entgegenbringt. Und dies mit der Klarheit, die er aus der DDR-Opposition hat.

1. Am Beispiel des Wortes „Führungskraft“ zeigt er, dass biologisches und grammatikalisches Geschlecht nichts miteinander zu tun haben.

2. „Kein Deutscher meint den Angehörigen einer Ethnie, wenn er das Wort Krawatte benutzt, das – in seiner Mundartform Krawat – ursprünglich einen Kroaten bezeichnet.“

3. Unter „Bürgern“ verstehen wir Frauen und Männer, unter „Menschen“ weibliche und männliche Lebewesen. Das ist das

generische Maskulinum,

das nun vom Duden abgeschafft worden ist.

4. „Die Leiche ist nicht weiblich, weil nur Frauen sterben, sondern weil Substantive auf -e in der Regel weiblich sind. Die deutsche Sonne ist weiblich, aber die italienische männlich. Beim Mond ist es umgekehrt. Woran man sieht: Nicht der Inhalt bestimmt das grammatische Geschlecht, sondern die Endung – und leider auch nicht immer. Warum hat ausgerechnet muschtschina – Mann – im Russischen eine weibliche Endung?“

5. Ruge argumentiert schlüssig: „Die postmoderne Beliebigkeit endet mit einer gewissen Konsequenz im Konzept der alternativen Fakten.“

6. Heute muss man bei einer Immatrikulation an einer US-Universität seine „Rasse“ angeben. Zum Glück besteht man bei blonden Europäern nicht auf „arisch“.

7. „Die Barmherzigkeit, die Christus verkörperte, schlug in inquisitorische Härte um. Die Befreiung der Arbeiter mündete in ihre Versklavung.“

8. „.. die Befreiung von Denken und Sprache scheint gerade in die Reglementierung derselben umzuschlagen.“

9. „.. die übelste aller Revolutionen (die sich zumindest selbst als solche verstand) ist … von Victor Klemperer untersucht worden. Aber auch der Bolschewismus in der Sowjetunion oder der DDR-Sozialismus fanden sich ihre Sprache, die in Nachrichtensendungen und Geschichtsbüchern, bei Gewerkschaftsversammlungen und Studienplatzbewerbungen obligatorisch war.“

10. „Und ich habe mich als Sechzehnjähriger in meine Lehrerin verliebt, nicht in meinen Lehrer – so was soll ja immerhin vorkommen.“ (Kommentar W.S.: Wenn das nochmals vorkommt, ist aber alles verloren.)

11. „Begrüßt die Bahn ihre Fahrgäst*innen , weil Gast regelloserweise grammatisch männlich ist?“

12. „Das Türkische kennt zum Beispiel keine Geschlechter. Dass dies die Gleichstellung in der Türkei auf irgendeine Weise erleichtert hätte, wäre mir allerdings neu.“

13. „Schon heute ist es für einen öffentlichen Sprecher kaum noch möglich, die Genderregeln zu umgehen. Ob man mit einer genderverweigernden Bewerbung noch einen Job an einer Universität bekommt, wage ich zu bezweifeln. Bald wird man sich, ohne genderfest zu sein, auch nicht mehr erfolgreich um einen Studienplatz bewerben können, auch in keinem Ministerium, in keiner Behörde. Bekanntlich ist es den Angestellten der Stadt Hannover schon heute untersagt, bipolare Anreden zu verwenden. Wenn ich mein Bewerbungsschreiben an die Stadt Hannober mit ‚Sehr geehrte Damen und Herren‘ einleite, bin ich bereits durch die Genderkriterien gefallen.“

14. „Und diese Realität beginnt der DDR merkwürdig zu ähneln.“

15. „Wer gendern will, soll es tun. Aber darf das Gendern in Amtsstuben verordnet und durch Beauftragte überwacht werden? Ist Regelung der Sprache bald Sache der Ministerien oder Aufsichtsbehörden? Oder sollen wir es lieber der AfD überlassen, solche Fragen zu stellen?“

3253: Ernst Gottfried Mahrenholz ist tot.

Dienstag, Februar 2nd, 2021

Mit Ernst Gottfried Mahrenholz ist im Alter von 91 Jahren ein ganz lebendiger, ungewöhnlicher und herausragender Jurist und Politiker in Hannover gestorben. Im Alter von 21 Jahren war der Pastorensohn in die SPD eingetreten. Später prägte er sie mit, obwohl er, wie Helmut Kerscher schreibt (SZ 2.2.21), das Gegenteil von einem Parteisoldaten war. Bevor er Jura studierte, hatte er sich auch in Fächern wie Theologie und Psychologie umgesehen. Das kam seinem Blick auf die Welt zugute.

1960 wurde Mahrenholz persönlicher Referent des niedersächsischen Ministerpräsidenten Hinrich-Wilhelm Kopf. Später Staatssekretär. Einige Jahre war er Direktor des Landesfunkhauses Hannover des NDR, von 1974 bis 1976 niedersächsischer Kultusminister. Kultur und Medien waren seine inhaltlichen Schwerpunkte. Nach der Wahl von Ernst Albrecht (CDU) zum Ministerpräsidenten blieb Ernst Gottfried Mahrenholz Landtagsabgeordneter und ließ sich als Rechtsanwalt nieder.

Den Höhepunkt seines öffentlichen Wirkens erreicht er mit seiner Wahl zum Richter am Bundesverfassungsgericht (1981). 1987 wurde er dessen Vizepräsident. Hier hat er rechtspolitische Akzente gesetzt. Etwa bei der Reform des Abtreibungsrechts. Hauptsächlich in seinen Spezialgebieten Strafvollstreckungs-, Wahl- und Parlamentsrecht. Es wäre wünschenswert gewesen, wenn Mahrenholz‘ Vorschläge zur Reform des Wahlrechts mehr gehört worden wären. Dann hätten wir heute einige Probleme nicht.

Ernst Gottfried Mahrenholz hatte ein Herz für Minderheiten und blieb mit seiner Meinung unberechenbar. Er setzte sich für die Freiheit ein, Kopftuch zu tragen. Ein Verbot der NPD lehnte er ab. Seine Haltung war stets menschlich, klar und unmissverständlich. Er liebte das Leben. Helmut Kerscher will ihn noch in seinen achtziger Jahren auf einem Kettenkarussell gesehen haben. Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil nannte Marenholz einen „aufrechten, klugen und nachdenklichen Menschen mit hohem moralischen Anspruch, der in seinem langen Leben viel bewegt“ habe.

3252: Fehler der Heilpraktiker

Montag, Februar 1st, 2021

Wer Heilpraktiker werden will, muss einen Hauptschulabschluss haben und mindestens 25 Jahre alt sein. Sodann muss er einen Multiple-Choice-Test absolvieren. Darin befragt ihn der Amtsarzt nach Grundkenntnissen der Anatomie und Pathologie, es geht zudem um Berufs- und Gesetzeskunde. Insgesamt also eine Überprüfung, die zeigt, dass Heilpraktiker keine Ärzte sind. Das unterstreicht Dr. Jutta Hübner, Onkologin von der Universitätsklinik Jena. Sie ist zusätzlich qualifiziert in Naturheilkunde und Akupunktur und Expertin für alternative und ergänzende Heilverfahren. Im Heilpraktikergesetz von 1939 ist festgehalten, dass von der Tätigkeit von Heilpraktikern „keine Gefahr für die Gesundheit der Bevölkerung“ ausgehen darf. Viele Ärzte sehen es allerdings so, dass mannigfache Probleme vom Heilpraktikerwesen ausgehen.

Die Nachfrage nach Heilpraktikern erklärt sich nicht zuletzt daraus, dass unser Medizinsystem, insbesondere in den letzten Jahren, einer ökonomischen Rationalisierung unterzogen worden ist, die keine ausführlichen Gespräche der Mediziner mit den Patienten mehr erlaubt. Diese Zeit nehmen sich die Heilpraktiker. Das Medizinsystem investiert in Geräte und teure Medikamente. Es bewegt sich anscheinend auf einem hohen technisch-wissenschaftlichen Niveau, genießt hohes Ansehen und demonstriert aufwendige Therapien.

Heilpraktiker dagegen wenden Methoden wie die Irisdiagnostik an. Dahinter steht die Überzeugung, dass sich an bestimmten Zonen der Iris Befunde über einzelne Organe ablesen ließen. Nach ärztlicher Überzeugung ist die Methode nicht besser als Kaffeesatzlesen. Der Direktor des Instituts für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen, Dr. Jürgen Windeler, sagt zur Studienlage bei der Irisdiagnostik: „Man hat verschiedenen Iris-Diagnostikern dasselbe Foto gezeigt, sie kamen jedoch zu völlig unterschiedlichen Ergebnissen.“

Die Verzweiflung vieler Krebspatienten und ihrer Angehörigen treibt sie zu abwegigen Therapien. Das ist völlig verständlich. Hilft allerdings nichts. Viele Behandlungsfehler fallen dabei noch nicht einmal auf. Nach dem Tod vieler Menschen wird die Verantwortung meistens nicht beim Heilpraktiker gesucht. Das Bundesgesundheitsministerium hat 2019 ein Rechtsgutaschten in Auftrag gegeben, das eine Neuregelung des Heilpraktikerberufs prüfen soll, damit nicht so viele schwere Fehler auftreten. Die Heilpraktiker und ihre Verbände fürchten ein Verbot des Berufs. Das ist rechtlich wahrscheinlich kompliziert. In den letzten 75 Jahren sind schon mehrere solcher Versuche angestellt worden.

Durchgegriffen hat die Politik nie (Claudia Ruby, SZ 23./24.1.21).

3251: Korruption: Deutschland neunter (9.) von 180 Staaten

Montag, Februar 1st, 2021

„Transparency International“ hat den Korruptionswahrnehmungsindex veröffentlicht. Deutschland ist neunter (9.) von 180 Ländern, keine schlechte Placierung. Für die Beurteilung wurden von Experten Daten aus bis zu 13 Quellen genommen. Auf einer Skala von 0 bis 100. Den ersten Platz belegen mit 88 Punkten Dänemark und Neuseeland. Deutschland hat 80 Punkte, die Schlusslichter Südsudan und Somalia zwölf. „Je demokratischer ein Land ausgerichtet ist, desto geringer ist die Gefahr, dass es für Korruption anfällig ist.“ Polen und Ungarn, bei denen die Rechtsstaatlichkeit gefährdet ist, sind in den letzten Jahren auf dem Index abgerutscht (Katharina Kutsche, Sz 29.1.21).

3250: 2020: So viele künstliche Befruchtungen wie nie zuvor

Sonntag, Januar 31st, 2021

2020 hat es in Deutschland so viele künstliche Befruchtungen wie nie zuvor gegeben. Das ergibt die „Sonderauswertung Covid-19“ der nationalen Datenbank für künstliche Befruchtungen. Die deutschen Kinderwunschzentren nahmen 9,3 Prozent mehr Behandlungen vor als 2019, nämlich 108.000 gegenüber 99.000 im Jahr zuvor. Das erstaunt Fachleute; denn die Eizellen nehmen keinen Schaden, wenn man sie zunächst auf Eis legt. Außerdem hatten die Zentren im Frühjahrs-Lockdown keine neuen Behandlungen anzubieten. Im März und April 2020 brachen die Zahlen ein. Danach war die Nachfrage um so höher. Dafür erkennen die Experten zwei Gründe: einmal erhöhen die Homeoffice-Möglichkeiten die zeitliche Flexibilität. Zudem fielen Ausgaben für Restaurantbesuche und Urlaub häufig weg (maj., FAS 31.1.21).

3248: Margitta Gummel gestorben

Freitag, Januar 29th, 2021

1968 gewann sie in Mexiko für die DDR die Goldmedaille im Kugelstoßen der Frauen mit der damaligen Weltrekordweite von 19,61 m. Die Athletin von der SC DHfK Leipzig wurde zur Sportlerin des Jahres. 1972 holte sie noch einmal Silber. 1966, 1969 und 1971 unterlag sie nur knapp ihrer Dauerrivalin Nadeschda Tschichowa aus der UdSSR. Nach dem Ende ihrer Karriere diente sie dem Sport als Verbandsfunktionärin und war Mitglied im DDR-NOK. Nach der Wiedervereinigung gehörte sie bis 1993 dem deutschen NOK an. Margitta Gummel ist im Alter von 79 Jahren nach langer Krankheit gestorben (SZ 28.1.21).

3247: „Passen Sie auf auf unser Land.“

Donnerstag, Januar 28th, 2021

Anlässlich des Jahrestags der Befreiung des KZ Auschwitz hat im Bundestag die Präsidentin der Israelitischen Kultusgemeinde München und Oberbayern, Charlotte Knobloch, 88, gesprochen. Sie war früher Vorsitzende des Zentralrats der Juden in Deutschland. Knoblochs emotionale Rede hat viele innerhalb und außerhalb des Bundestags ergriffen. Die Präsidentin knüpfte an persönliche Erfahrungen an und sprach konkrete Mahnungen aus.

Sie selbst hatte auf dem Land in Mittelfranken bei Bekannten der Familie in „unsagbarer Einsamkeit“ überlebt. Ihre von ihr geliebte Großmutter wurde in Theresienstadt ermordet. Von ihr hatte sie die Grundlagen des jüdischen Glaubens gelernt. Von ihrem Vater die Liebe zu Deutschland. Die Eltern hatten sich unter dem Druck der Nazi-Repression getrennt. Knobloch sprach deutlich davon, dass 76 Jahre nach der Befreiung von Auschwitz heute wieder der Antisemitismus Hochkonjunktur hat. Es finden sich auf den Anti-Corona-Demonstrationen Menschen mit Davidsternen und der Aufschrift „Ungeimpft“, ein schwerer Missbrauch der Shoah.

Charlotte Knobloch appellierte an die Bundestagsabgeordneten „Passen Sie auf auf unser Land.“ Dann wandte sie sich kurz an die AfD-Fraktion: „Sie haben ihren Kampf vor 76 Jahren verloren.“ Dafür bekam sie spontan Beifall. Außer von der AfD-Fraktion (Viktoria Spinrad, SZ 28.1.21).

3246: Felix Stephan bedauert den Rückgang der Literaturkritik.

Mittwoch, Januar 27th, 2021

Der WDR hat massive Streichungen in seinem Literaturprogramm angekündigt. Vier Literatursendungen stehen vor einer ungewissen Zukunft. Felix Stephan beklagt das (SZ 26.1.21):

„Das wäre tragisch genug: dass der WDR seine Rolle als ‚Business Angel für Intellektuelle‘, wie Frank Schirrmacher die Rolle des öffentlich-rechtlichen Rundfunks in Deutschland beschrieben hat, leichtfertig und ohne jede öffentliche Diskussion aufgibt. Dass er mit den Rezensionen auch eine weiterführende Schule für republikanisches Dasein beseitigt, die Kunstkritik natürlich immer auch ist, eine Probebühne für Formanalyse und Begriffskritik.“

„Die Zeitschriften und Blogs der ganz rechten Infosphäre bauen ihre Literaturkritik kontinuierlich aus, und sie unterbreiten den freien Kritikern, die von den öffentlich-rechtlichen Medien stempeln geschickt werden, Angebote. Die antiglobalistische, völkische, deutschblütige Rechte hat genau verstanden, dass ein Land morgen von jenen geführt wird, die heute den Kanon formulieren.“

„Auf Youtube wimmelt es von völkischen Diskussionsrunden, die über die Verbindungen zwischen Hannah Arendt und Renaud Camus (dem Erfinder der Umvolkungs-These, eine Frechheit, W.S.) philosophieren; der Sloterdijk-Schüler Marc Jongen ist nicht nur AfD-Abgeordneter, sondern auch Obmann des Ausschusses für Kultur und Medien im Bundestag; in Radebeul ist der völkische Dichter Jörg Bernig als Kulturamtsleiter im vergangenen Jahr nur mit Ach und Krach verhindert worden. Die Rechten drängen in den kulturellen Raum, wo immer sie können, auf nationaler, regionaler, kommunaler Ebene, in den sozialen Netzwerken in Wort und Schrift, um ihre Sprache und ihre Begriffe zu platzieren.“

„Es wird bald das preiswerte Argument zu hören sein, die Sparmaßnahmen seien der ostdeutschen CDU zu verdanken, die eben erst die Erhöhung des Rundfunklbeitrags blockiert hat und zwar ausdrücklich, weil ihr die Berichterstattung nicht gefiel. Aber erstens gibt es kein Gesetz, das dem WDR vorschreibt, ausgerechnet da zu sparen, wo sich Deutschlands geistiges und ideelles Schicksal mit entscheidet – in der Literaturkritik. Und zweitens fehlte das Geld auch vorher schon an allen Ecken und Kanten.“

„Mehr als eine halbe Milliarde Euro zahlt der öffentlich-rechtliche Rundfunk allein für Renten, während junge Kritiker beim Radio heute kaum mehr ernsthafte Honorare erhalten.“

3244: Merkel räumt Fehler bei der Virus-Bekämpfung ein.

Mittwoch, Januar 27th, 2021

Auf dem virtuellen Weltwirtschaftsforum „Davos Agenda“ hat Bundeskanzlerin Angela Merkel Fehler bei der Bekämpfung des Corona-Virus eingeräumt. Der Kampf gehe zu langsam vor sich und habe in Deutschland entscheidende Mängel bei der Digitalisierung offenbart. Wir fragen uns, warum Angela Merkel nicht mit einem besseren Zustand des Landes in ihren politischen Herbst schreitet. Hätte sie in den fünfzehn Jahren ihrer Regierungszeit daran nichts ändern können? Dass zu viel Bürokratie unser Land plagt, ist nicht gerade neu. Wir gelangen zu dem Ergebnis, dass Frau Merkel viele Änderungen gar nicht versucht hat. Ein trauriges Ergebnis (Stefan Braun, SZ 27.1.21).

3242: Verbände fordern Soforthilfe für Arme.

Dienstag, Januar 26th, 2021

36 Gewerkschaften und Verbände fordern angesichts der Pandemie ein Anhebung der Regelsätze von Hartz IV und Altersgrundsicherung auf mindestens 600 Euro und sofortige zusätzliche Corona-Hilfen für arme Menschen. Zu den Unterzeichnern gehören die Gewerkschaft Verdi, die GEW, die Awo, der Sozialverband VdK und die Diakonie (SZ 26.1.21).