Archive for the ‘Philosophie’ Category

4112: Bodo Ramelow für Waffenlieferungen an die Ukraine

Montag, November 21st, 2022

Der thüringische Ministerpräsident Bodo Ramelow (Linke) spricht sich in einem Interview mit der SZ (21.11.22) entgegen den Beschlüssen seiner Partei klar für Waffenlieferungen an die Ukraine aus. Jeder, der angegeriffen werde, habe das Recht sich zu verteidigen. Seine Parteikollegin Sahra Wagenknecht griff Ramelow scharf an. Unter anderem für das Argument, die Wirtschaftssanktionen der Bundesregierung würden in Deutschland mehr Schaden anrichten als in Russland. „ich weiß nicht, warum Frau Wagenknecht das immer wieder wahrheitswidrig behauptet.“ Dasselbe gelte für das Argument, man müsse Nord Stream 2 eröffnen, weil das ein Signal an Putin wäre, dass man verhandlungsbereit sei. „Das ist Unsinn“, so Ramelow.

W.S.: Es ist erfreulich, dass es in der Linken immer noch so kluge Menschen gibt wie Bodo Ramelow.

4111: Briefwechsel Ingeborg Bachmann – Max Frisch: eine „Zerfetzung“

Sonntag, November 20th, 2022

Nach Jahrzehnten, in denen er zurückgehalten wurde, ist nun der Briefwechsel von Ingeborg Bachmann (1926-1973) und Max Frisch (1911-1991) erschienen. Ein Ereignis! Über 1.000 Seiten dick, die Hälfte davon Kommentar.

Ingeborg Bachmann/Max Frisch: „Wir haben es nicht gut gemacht.“ Der Briefwechsel. Mit Briefen von Verwandten, Freunden und Bekannten. Herausgegeben von Hans Höller, Renate Langer, Thomas Strässle, Barbara Wiedemann, Koordination: Barbara Wiedemann. München – Berlin – Zürich (Piper/Suhrkamp), 1.039 Seiten.

Die Beziehung ging von 1958 bis 1963 und endete mit einem Zusammenbruch von Ingeborg Bachmann. Von Anfang an gab es nicht nur rauschhafte Liebe, sondern auch Zweifel und Trennungsgedanken. Frisch: „Wir wären Unheil füreinander. Aber auch so ist kein Heil.“ 1959 bekam Max Frisch Hepatitis. Und Ingeborg Bachmann fuhr nach Rom. Mit ihrem neuen Liebhaber Hans Magnus Enzensberger. Laut Briefwechsel war diese Affäre viel gravierender als bisher bekannt. Auf Wunsch Bachmanns hat Enzensberger einige ihrer Briefe vernichtet. Das Krankenhaustagebuch Frischs fand Bachmann nach der Trennung, sie war entsetzt und verbrannte es. Ein Vertrauensbruch.

Ingeborg Bachmann versuchte ein Leben zu führen, wie es seinerzeit für Frauen nicht vorgesehen war. Selbstbestimmt. „Max, es ist so schwer zu erklären, aber ich habe nur ganz selten das Gefühl der Gleichberechtigung zwischen uns. Ich stehe von Anfang an etwas unter Dir oder hinter Dir. Du hast es bestimmt nicht gewollt, aber es bringt dich dazu, mit mir zu reden manchmal wie zu einer Schülerin, bald liebevoll, bald tadelnd. Ich bin aber, wenn ich nicht bei dir bin, auch erwachsen, einem Mann gewachsen und lasse mir, wie die Brechtmädchen sagen würden, nichts gefallen.“

Frisch fühlte sich Bachmann (und Paul Celan) als Schriftsteller unterlegen. Auch intellektuell. Die beiden erkannten sich als Schriftsteller an, halfen sich sogar bei ihren Werken, das war bisher unbekannt. „Sie liebt nicht mich, sowenig wie einen anderen, sondern sie liebt die Liebe und sich selbst als Liebende.“ Zunächst liebte sie den italienischen Germanisten Paolo Chiarini. Und sie war allmählich tablettenabhängig geworden, ein Verhängnis. Anscheinend neigte sie zur Sucht. Dazu kam, dass Frisch sich seinerzeit in die 28 Jahre jüngere Marianne Oellers verliebte. Der Briefwechsel zerstört aber bisher geläufige Bachmann-Mythen: sie hat keinen Selbstmordversuch unternommen und keine Abtreibung vornehmen lassen. Allerdings unterhielt sie inzwischen eine intensive Beziehung zu Paul Celan. Allmählich lief ihr Leben auf einen Zusammenbruch zu. Hier liefert der Briefwechsel erschreckende Einblicke. An Frischs „Mein Name sei Gantenbein“ hat Ingeborg Bachmann intensiv mitgewirkt, schon weil sie in der Figur der Lila selbst porträtiert wurde. Frisch akzeptierte ihre Veränderungsvorschläge. Kurze Zeit später behauptete sie, in seinem Roman missbraucht worden zu sein. Bei der Dämonisierung Max Frischs hat anscheinend auch ein fragwürdiger Psychotherapeut eine Rolle gespielt.

Max Frisch war aber bei weitem nicht der Popanz, als der er in der Bachmann-Literatur gerne dargestellt wird. Die Lesart, dass Max Frisch an Ingeborg Bachmanns Unglück alleine schuldig geworden sei, erweist sich, das schreibt die Bachmann-Expertin Ina Hartwig ausdrücklich, als falsch (SZ 19./20.11.22). Hartwig findet in dem Briefwechsel auch keine neues Geheimnis, sondern sieht die weiteren Erkenntnisse der Bachmann-Philologie als bestätigt an. Frisch und Bachmann waren beide Alkoholiker, sie zudem tablettensüchtig, weshalb sie immer wieder Kliniken aufsuchen musste. Beide waren krankhaft eifersüchtig. Nicht immer ohne Grund. Tatsächlich kennen wir ja heute bei der Betrachtung biografischer Details kaum noch Tabus. Ingeborg Bachmanns literarische Größe war Max Frisch stets bewusst. Er unterstützte sie bei „Wildermuth“. Sie verwandte das Motiv des brachialen, pedantischen, mörderischen Mannes für „Malina“. Max Frisch hat nach Bachmanns Tod ein Resümée in „Montauk“ (für mich, W.S., sein größtes Werk!) gezogen.

Max Frischs Briefe waren übrigens größtenteils nicht mehr im Nachlass Bachmanns zu finden. Wir kennen sie nur, weil Frisch davon. selbst bei banalsten Anlässen, Durchschriften angefertigt hat. Die im Affekt der ersten Verliebtheit verfassten Briefe wurden von Frisch ebenso kopiert wie die der späteren Zerrüttung. Max Frisch spricht von „Zerfetzung“ (Andreas Bernard, SZ 19./20.11.22). Im Kommentarteil ist die Überführung der Korrespondenz in poetische Werke auf beiden Seiten minutiös belegt. Frisch und Bachmann „bekämpften sich auf Leben und Tod, am Rande der Vernunft“. Das hatte Züge eines Vernichtungskriegs. „Du trittst in mein Leben, Ingeborg, wie ein langgefürchteter Engel, der da fragt Ja oder Nein.“ Der Briefwechsel bewegt einen sehr. Da war etwas zusammengewchsen, was nicht zusammengehörte (Helmut Böttiger, SZ 19./20.11.22).

4109: Der große Filmregisseur Martin Scorsese wird 80.

Donnerstag, November 17th, 2022

Wenn unter Kennern die größten Filmregisseure genannt werden, fällt am häufigsten der Name Martin Scorsese. Er wird 80 Jahre alt. Und er dominiert Hollywood als Regisseur, Dozent und Produzent. Seine Meisterschaft ist die des brillanten Einzelstücks. Seine Stoffe kommen aus Romanen, aus seiner Lebenserfahrung und von genialen Mitstreitern. Er kann Schauspieler entfesseln und beherrscht die Sprache von Kamerabewegung, Schnitt und Musikeinsatz. Er steht für das klassische, arbeitsteilige Filmemachen. Um „Star Wars“ und „Der Herr der Ringe“ hat er stets einen großen Bogen gemacht. Und selbst er musste sich erst durchsetzen. U.a. mit Dokumentationen. Der Olymp des Filmemachen steht nur denen offen, deren Einzelstücke sich am Ende zu einer Macht verbinden. Scorsese stammt aus dem, was wir „Little Italy“ nennen, hat sich dort aber nie festbinden lassen. Er wolte zunächst Priester werden. Die Vielfalt seines Werks ist einmalig (Tobias Kniebe, SZ 17.11.22)

Da wir fast Jahrgangsgenossen sind, bin ich mit Scorseses Filmen erwachsen geworden, habe an und in ihnen gelernt und schätze sie außerordentlich (hier nur eine kleine Auswahl der wichtigsten Filme):

1973: „Hexenkessel“, mit Robert de Niro und Harvey Keitel,

1974: „Alice lebt hier nicht mehr“,

1976: „Taxi Driver“,

1986: „Die Farbe des Geldes“,

1990: „Goodfellas“,

2002: „Gangs of New York“,

2004: „Aviator“,

2006: „Departed“,

2013: „The Wolf of Wall Street“,

2019: „The Irishman“.

Martin Scorsese hat mit einzelnen Darstellern vielfach zusammengearbeitet: Rober de Niro, Harvey Keitel, Leonardo di Caprio, Joe Pesci und mehreren anderen. Er ist zum fünften mal verheiratet. Möge er uns noch den einen oder anderen Film bescheren.

 

4106: Ukraine – Streit um Timothy Snyder

Dienstag, November 15th, 2022

Der US-amerikanische Historiker Timothy Snyder, geb. 1969, ist ein Freund der Ukraine. Gemeinsam mit Präsident Wolodimir Selenski sammelt er für ein Drohnenabwehrsystem. In dem Moment wird sofort die Ergebnisoffenheit und Objektivitätr seiner Forschung bezweifelt. Snyder hatte 2010 seinen Welt-Bestseller „Bloodlands“ veröffentlicht. Darin hatte er die „Todeszonen“ in Osteuropa im Zweiten Weltkrieg untersucht, wo hunderttausende Menschen ermordet worden sind, von Nazis, von Stalininisten und von anderen: in der Ukraine, in Weißrussland, im Baltikum, in Russland. Aber nicht entlang der Staatsgrenzen, sondern entlang der Todeszonen. So habe Stalin versucht, im Hungerwinter („Holodomor“) die Ukraine auszulöschen. Snyder unterstellt Stalin durchaus ähnliche Völkermordabsichten wie Hitler. Er nennt aber auch die Helfer der Nazis und der Stalinisten: Ukrainer, Balten, Polen. Ohne sie wäre die Shoah schwerer durchzuführen gewesen. Snyder nennt die Kreml-Lüge, die Ukraine sei ein Nazi-Staat, eine Lüge (Sonja Zekri, SZ 14.11.22).

4105: Daniel Barenboim 80

Dienstag, November 15th, 2022

Seit 1992 ist er mittlerweile Generalmusikdirektor der Staatsoper Berlin. Seit 2000 auf Lebenszeit. In Berlin hat er sich größte Verdienste erworben, das hauptstädtische Musikleben geprägt: Daniel Barenboim, der 80 Jahre alt geworden ist. Geboren ist er in Buenos Aires in eine Musikerfamilie mit russisch-jüdischem Hintergrund. Er debütierte als Pianist bereits 1950 und musste dann die nächsten Jahre als „Wunderkind“ absolvieren. 1954 gewann er seinen ersten Wettbewerb. Die Familie lebte inzwischen in Israel. Keiner hat Notentexte so „frei“ interpretiert wie Barenboim. Er wurde früh zu einer Legende. Seine Stationen als Dirigent: Paris, Chicago, Mailand.

Von 1988 an lieferte er seinen legendären Bayreuther „Ring“ ab. Er fuhr mit den Berliner Philharmonikern nach Israel und provozierte dort mit einer Zugabe aus Richard Wagners Vorspiel zu „Tristan und Isolde“. Unangefochten wirkte er. 2005 dirigierte er in Ramallah/Westjordanland ein Konzert (u.a. mit Ludwig Van Beethovens fünfter Sinfonie) seines 1999 gegründeten West-Eastern-Divan-Orchester mit Musikern aus Israel und den umliegenden arabischen Staaten. Kaum vorstellbar in den unerbittlichen Auseinandersetzungen zwischen Israel und den Palästinensern. Die Mauer zwischen israelischem und palästinensischem Staatsgebiet kritisierte er. Er will dem Frieden dienen und wird gerade dafür kritisiert. Drücken wir ihm die Daumen und wünschen ihm gute Besserung (Egbert Tholl, SZ 15.11.22).

4104: Strafprozesse sollen künftig mitgeschnitten werden.

Montag, November 14th, 2022

Nach einem Referentenentwurf des Bundesjustizmninisteriums von Marco Buschmann (FDP) sollen Strafprozesse in Deutschland durch eine Veränderung der Strafprozessordnung künftig mit Mikrofon und Kamera mitgeschnitten werden. Ab 2030. Das gilt für Land- und Oberlandesgerichte. Bisher sind elektronische Mitschnitte in Strafprozessen nicht erlaubt (SZ 14.11.22).

4103: Frank Plasberg tun Politiker leid.

Sonntag, November 13th, 2022

Cornelius Pollmer interviewt Frank Plasberg anlässlich dessen Rückzug von „Hart aber fair“ (SZ 12./13.11.22):

SZ: Wie haben Sie über all die Jahre als sehr prominenter Moderator den Bezug zur Wirklichkeit zu bewahren versucht?

Plasberg: Ich habe meiner eigenen angeblichen Bedeutung immer misstraut. Mein Erfolg war, die eigene Durchschnittlichkeit als Maßstab zu nehmen. Und was unsere Sendung betrifft, stand es nie zur Diskussion, mit der Firma aus Düsseldorf nach Berlin zu gehen. Die Stadt finde ich großartig – aber die Selbstreferenzialität speziell des Medienbetriebes, die sich auch in manchen Sendungen widerspiegelt, die war zum Glück nie eine Gefahr für uns. … Meine Einstellung zur Politik .. hat sich, ich würde sagen, .. verändert. … Weil ich das, was man von einem „Hart aber fair“-Moderator erwartet, zunehmend nicht mehr bereit bin zu liefern. Politiker so hart ranzunehmen, bis an die Grenze der Bloßstellung. … Wenn ich heute sehe, welche Arbeitsleistung Politiker bringen, wie sie nicht nur im Internet bepöbelt werden, wenn ich sehe, dass manche ohne Personenschutz nicht mal ’ne Pizza essen gehen können, dann fehlt mir die Unbefangenheit, die Beißzange anzusetzen. Das kann man Altersmilde nennen …

SZ: Und in welche Sendung würden Sie demnächst gerne einmal selbst eingeladen werden?

Plasberg: Ich hau jetzt mal einen raus: zu Markus Lanz, um das Thema „kollegiale Freundschaft in dünner Luft“ zu besprechen – das hätte auch den Vorteil, dass Markus mal eine andere Perspektive als die aus der philosophischen Kemenate von Precht zu hören bekommt. Und der hätte frei – da hätten alle was davon!

4102: Auch der Papst hat schuld.

Sonntag, November 13th, 2022

Mit großer Wucht und Geschwindigkeit werden die Belange des Erzbistums Köln und der katholischen Kirche in ganz Deutschland vor die Wand gefahren. Kardinal Woelky ist eine große Belastung für die Kirche. Er hat Schuld auf sich geladen. Aber, wie Annette Zoch (SZ 11.11.22) zurecht schreibt, auch Papst Franziskus trägt eine Mitschuld. Etwa indem er das Rücktrittsgesuch Woelkys nicht angenommen hat.

„Denkt der Papst eigentlich auch an die Gläubigen im Erzbistum Köln? An die Missbrauchsbetroffenen, die mit ansehen müssen, wie der Kardinal sich als oberster Aufklärer inszeniert und gegensätzlich handelt? An die Menschen, die ihre geistliche Heimat verlieren, die Brautpaare, die Eltern von Kommunionskindern, die Firmlinge? An die vielen Mitarbeitenden der Kirche, die an ihrem Arbeitgeber schier verzweifeln? Dass vom großen und stolzen Erzbistum Köln vielleicht irgandwann nur noch ein Trümmerhaufen übrig ist, das hat am Ende auch Papst Franziskus zu verantworten.“

4101: Mehr Erstklässler in Deutschland

Samstag, November 12th, 2022

Wie das Statistische Bundesamt mitteilte, gab es in diesem Jahr 810700 Erstklässler in Deutschland. So viel wie in den letzten 17 Jahren nicht mehr. 5,2 Prozent mehr als im Vorjahr. Das lasse sich vor allem auf höhere Geburtenzahlen und stärkere Zuwanderung zurückführen. Der Anteil ukrainischer Kinder lasse sich bisher nicht beziffern (SZ 12./13.11.22).

4100: Esoterik – anschlussfähig an Nazis und Neonazis

Donnerstag, November 10th, 2022

Die Psychologin Pia Lamberty und die Autorin Katharina Acun haben schon mehrere Bücher über Geheimwissen und Antisemitismus verfasst. Ihr gegenwärtiger Band

Gefährlicher Glaube. Die radikale Gedankenwelt der Esoterik. Köln (Quadriga) 2022, 300 Seiten, 22 Euro

hat es auf die Shortlist des NDR-Sachbuchpreises 2022 geschafft. Die Autorinnen sprechen darüber mit Julia Wertmann (SZ 10.11.22).

Lamberty und Ocun sehen falsche Heilsversprechen, finanzielle Ausbeutung und unterlassene medizinische Hilfeleistung. Esoterik ist dem Wortsinn nach Geheimwissen, etwas, zu dem nicht alle Zugang haben. Ein Element ist der Glaube an die Gerechtigkeit („Jeder bekommt, was er verdient.“). In der Esoterik hat das Bauchgefühl mehr Gewicht als rationale Argumente. Auf Esoterik-Messen haben Lamberty und Ocun Geschäftstüchtigkeit kennengelernt und die Verbreitung von Angst.

Die Esoterik richtet sich eher an Frauen als an Männer. Das verspricht eine gewisse Aufwertung in einer von Sexismus geprägten Welt. Eine Zielgruppe sind insbesondere die Frauen mit Kinderwunsch. Auch bei den 68ern gab es elitäre esoterische Kulte. Ein Feindbild sind die profitorientierten Pharmakonzerne. Nicht jede Esoterik ist rechtsextrem. Was wir aber überall finden, ist Antifeminismus und Antisemitismus. Deshalb ist der Anschluss an Nazis, Querdenker, Reichsbürger auch so leicht. Esoteriker geben sich gerne den Anstrich, links, feministisch und emanzipatorisch zu sein. Tatsächlich gilt das Gegenteil.