Archive for the ‘Außenpolitik’ Category

5062: Nordkoreanische Soldaten an der ukrainischen Grenze

Mittwoch, November 6th, 2024

Nach ukrainischen Angaben befinden sich 11.000 nordkoreanische Soldaten im ukrainisch-russischen Grenzgebiet bei Kursk. Präsident Selensy dazu: „Wir sehen eine Zunahme der Nordkoreaner, aber wir sehen keine Zunahme der Reaktion unserer Partner.“ Das US-Verteidigungsministerium spricht von 10.000 Nordkoreanern an der Grenze (SZ 6.11.24).

5061: Die USA kriegen jetzt wieder einen Präsidenten, der nicht alle Tassen im Schrank hat.

Mittwoch, November 6th, 2024

Das ist wirtschaftlich, kulturell und in Bezug auf die Menschenrechte für den Westen hoch gefährlich.

5060: Außenministerin Baerbock (Grüne) besucht ukrainische Soldaten.

Dienstag, November 5th, 2024

Bundesaußenministerin Annalena Baerbock (Grüne) hat sich bei ihrem achten Besuch in der Ukraine seit Beginn des russischen Vernichtungskriegs über den Einsatz der von Deutschland gelieferten Flugabwehrpanzer Gepard informiert. Davon hat Deutschland bisher 55 geliefert und 176000 Stück Munition. Baerbock möchte die Ukraine weiter unterstützen (SZ 5.11.24).

5058: Gerhard Schröder (SPD) lobt Donald Trumps Ukrainepolitik.

Samstag, November 2nd, 2024

Und die SPD streitet sich darüber. Schröder hatte an einer Veranstaltung der „Weltwoche“ in Wien mit dem ungarischen Ministerpräsidenten Victor Orban teilgenommen. Währen sich die SPD in Brandenburg mit dem BSW über die Russlandpolitik streitet.

Der SPD-Bundestagsabgeordnete Frank Schwabe sagte: „Gerhard Schröder ist eine Schande für die deutsche Sozialdemokratie.“ (SZ 2./3.11.24)

5057: Scholz (SPD) lädt Habeck (Grüne) und Lindner (FDP) wieder nicht ein.

Freitag, November 1st, 2024

Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) lädt Wirtschaftsminister Robert Habeck (Grüne) und Finanzminister Christian Lindner (FDP) wieder nicht zum nächsten Industriegipfel ein. „Im Augenblick ist für das Treffen am 15. November nur der Kreis derer, die da gestern zusammengekommen sind, vorgesehen“, sagte Regierungssprecher Steffen Hebestreit. Beim Gipfel hatten sich 13 Vertreter von Industrieverbänden, Gewerkschaften und ausgewählten großen Unternehmen getroffen. Es könne sein, dass es noch ein weiteres Treffen im gleichen Kreise gäbe (SZ 31.10./1.11.24).

5055: Die SPD gehört in die Opposition.

Mittwoch, Oktober 30th, 2024

In der SPD gibt es verschiedene Meinungen. Wie in einer Volkspartei. Aber dafür ist die Partei inzwischen zu klein. Das brandenburgische Papier mit Sahra Wagenknecht ist eine Rolle rückwärts in Bezug auf die

Ukraine.

Aber das ist doch Dietmar Woidke egal. Der neue Generalsekretär, Matthias Miersch, bemüht sich, Gerhard Schröder zu rehabilitieren: Aber der arbeitet für Geld für den

Kriegsverbrecher Putin.

Ja, was will denn die SPD überhaupt? Oskar Lafontaine hatte die SPD seinerzeit gespalten. Über die Stationierung von US-Mittelstreckenraketen in Deutschland hat die SPD gar nicht erst diskutiert. Das überlässt sie einem Trüfel wie Ralf Stegner. Es sieht so aus, als ginge es mit der SPD noch weiter nach unten (Georg Ismar, SZ 30.10.24).

5053: Brandenburg und Thüringen: Koalitionsverhandlungen mit dem BSW geplant

Dienstag, Oktober 29th, 2024

In Brandenburg und Thüringen sind Koalitionsverhandlungen mit dem BSW geplant. Man reibst sich die Augen … Was planen CDU und SPD? Sahra Wagenknecht mäßigt sich nicht und stellt immer neue Forderungen. Es wurde schon die Behauptung vertreten, das BSW sei gar nicht an den drei Ländern Thüringen, Sachsen und Brandenburg interessiert, sondern an der Bundestagswahl 2025.

Bei Kommunisten ist alles möglich.

Reiner Haseloff (CDU), der sachsen-anhaltinische Ministerpräsident, sprach davon, dass es Wagenknechts

„stalinistisches Erbe“

sei, dass den Kurs des BSW bestimme. Möglich ist das. Für die CDU sind die Forderungen Wagenknechts unannehmbar: keine Waffenlieferungen an die Ukraine, keine Stationierung von US-Mittelstreckenraketen in Deutschland, Distanzierung vom Vorsitzenden Friedrich Merz (Iris Mayer. SZ 29.10.24).

Merz wird im Bundestagswahlkampf 2025 die entscheidende Person sein. Er muss Kanzler werden.

5052: Ökonomen fürchten Wahlsieg Trumps.

Dienstag, Oktober 29th, 2024

Ein Wahlsieg Donald Trumps würde die Weltwirtschaft schwer schädigen. Das ist die einhellige Meinung führender Ökonomen. „Ein Präsident Trump bedeutet viel mehr Unsicherheit und Willkür“, sagt Gabriel Felbermayr, der Direktor des Österreichischen Instituts für Wirtschaftsforschung. Strafzölle in den USA und Deutschland könnten mehr als eine Million Jobs vernichten. Unter Trump würde die Inflation zunehmen, sagen die Ökonomen. Internationale Organisationen würden geschwächt (SZ 28.10.24).

5050: Die Ampel sollte aufhören.

Sonntag, Oktober 27th, 2024

Es ist seit sehr langem bekannt, dass die Ampel nicht kooperieren kann. Es gibt nur öffentlichen Streit. Zugleich möchten SPD, Grüne und FDP bis zum Herbst 2025 im Amt bleiben, um nicht noch verheerendere Wahlergebnisse zu erzielen, als sie jetzt schon in Umfragen erscheinen. Das dient nicht dem Wohl des Landes. Die Koalition könnte in drei Wochen beim Haushalt am Ende sein. Christian Lindner (FDP) wirft Robert Habeck (Grüne) „konzeptionelle Hilflosigkeit“ vor. Öffentlich.

Bitte macht den Weg frei für Neuwahlen im Frühjahr 2025.

Wenn wir die Ampel weiter stümpern lassen, könnte das unserem Land schweren Schaden zufügen. „Die Partner gehören voneinander erlöst.“ (Detlef Esslinger, SZ 26./27.10.24) Das kommt dabei heraus, wenn eine Partei mit knapp über 25 Prozent den Kanzler stellt. Ähnlich schwierig ist die Lage in den Ländern Thüringen, Sachsen und Brandenburg. Wegen dem BSW. Die Kommunistin Sahra Wagenknecht, die dem „demokratischen Sozialismus“ verpflichtet ist, ist es gewohnt, dass Befehle erteilt und befolgt werden. Das können wir nicht wollen.

5047: Freihandelsabkommen EU – Indien

Freitag, Oktober 25th, 2024

Bundeskanzler Olaf Scholz ist mit einer großen Regierungsdelegation in Indien. Es geht um Regierungskonsultationen. Aber auch um eine Wirtschaftskonferenz, deren Ergebnis ein Freihandelsabkommen zwischen Indien und der EU sein soll. Der Fachkräfteaustausch soll erleichtert werden. Und die Zusammenarbeit in der Rüstung ausgebaut (SZ 25.10.24).