Archive for the ‘Wirtschafts- und Finanzpolitik’ Category

1313: Es gibt keine globale Elite, welche die Welt regiert.

Montag, September 12th, 2016

Michael Hartmann zählt in der Soziologie zu den eher seltenen Eliteforschern. Er ist von Elisabeth Niejahr und Mark Schieritz in der „Zeit“ (1.9.16) zur Ungleichheit und zu Gegenmaßnahmen dazu befragt worden.

Einleitend bemerkt Hartmann: „Ich habe mir Daten von mehreren Tausend Spitzenmanagern und von über tausend Milliardären der sechs wichtigsten Wirtschaftsnationen sehr genau angeschaut. Seitdem bin ich sicher, dass völlig falsch eingeschätzt wird, wie sesshaft und national geprägt die Eliten sind. …“

Zeit: Aber in den Luxusgeschäften von Moskau, Shanghai oder Rio finden Sie doch überall die gleichen Handtaschen und Designerkleider.

Hartmann: Richtig. Aber sobald die reichen Russinnen nach dem Shoppen wieder auf ihren Datschen residieren, leben sie ganz anders als reiche Chinesinnen oder Brasilianerinnen. Je genauer man auf die Privilegierten schaut, desto offensichtlicher sind die Unterschiede. Ein Chinese isst anders als ein Schwede, auch wenn er Milliarden besitzt. Britische Manager haben andere Hobbys als Franzosen.

Zeit: Welche Hobbys pflegt die deutsche Elite?

Hartmann: Das kommt auf die Generation an. Früher war klassische Bildung für deutsche Spitzenmanager ganz charakteristisch. Ich habe vor gut zwanzig Jahren mal die Führung von Hoechst nach ihren Hobbys befragt. Drei von sieben Vorständen spielten konzertreif Instrumente. Heute ist Sport wichtiger. … Die Elite schickt die Kinder aufs staatliche Gymnasium, das allerdings gern einen altsprachlichen Zweig haben darf.

Zeit: Wenn es also keine globalen Eliten gibt: Ist die Welt weniger ungerecht als vermutet?

Hartmann: Nein. Das wäre die falsche Schlussfolgerung. Die Eliten sind nur eben national organisiert. Das ändert aber nichts an der ungerechten Verteilung. In Deutschland und in fast allen anderen westlichen Ländern nimmt die Konzentration der Vermögen und Einkommen stetig zu und damit auch der Einfluss der Reichen. Die Gewerkschaften  und andere Gegenkräfte haben an Einfluss verloren.

Zeit: Wenn Sie drei Maßnahmen vorschlagen könnten, um die Ungleichheit zu verringern: Welche wären das?

Hartmann: Das ist einfach. Erstens: Steuern. Zweitens: Steuern. Drittens: Steuern.

1307: SPD wackelt in der Flüchtlingspolitik.

Samstag, September 3rd, 2016

Wer die Umfragewerte (einschließlich der Sonntagsfrage) der SPD betrachtet, versteht, dass die Partei versucht, alles zu tun, um von ihrer schlechten Position wegzukommen. Dabei hat sie ja in der großen Koalition viele ihrer Projekte durchgesetzt (Rente mit 63, die ich persönlich für falsch halte, Mindestlohn, Mietpreisbremse u.a.). Der Vorsitzende Gabriel hat seit seiner Wahl kaum Fehler begangen. Trotzdem betrachten viele Wähler die SPD anscheinend weithin als Juniorpartner und nicht zur Führung der Bundesregierung geeignet. So weit, so ungerecht.

Wenn nun allerdings Sigmar Gabriel angesichts der Not, in der sich der mecklenburg-vorpommersche Ministerpräsiden Erwin Sellering (ebenfalls SPD) kurz vor der Landtagswahl befindet, die Flüchtlingspolitik der Union kritisiert, wird es gefährlich: „Er scheut sich nicht, die Wahrheit zu sagen: dass die Union in der Flüchtlingspolitik große Fehler gemacht hat.“ Gabriel spielt sogar auf eine Flüchtlingsobergrenze an: „Die Union hat die Herausforderungen unterschätzt, und wir haben immer gesagt, es ist undenkbar, dass wir in Deutschland jedes Jahr eine Million Menschen aufnehmen.“ (leu, Die Welt 3.9.16)

Damit lenkt Gabriel Wasser auf die Mühlen der AfD. Ein ganz gefährliches Vorgehen. Ähnlich wie bei der CSU.

1306: Die Grünen – tief gespalten

Freitag, September 2nd, 2016

Wollen die Grünen mit dem baden-württembergischen Ministerpräsidenten Winfried Kretschmann die Steuern nicht erhöhen und streben eine schwarz-grüne bzw. grün-schwarze Koalition im Bund an

oder

wollen sie mit der Parteivorsitzenden Simone Peter die Steuern erhöhen und streben eine rot-rot-grüne Koalition an?

Wahrscheinlich wollen sie meine Stimme gar nicht.

1300: Die SPD will die Vermögenssteuer.

Donnerstag, Juli 28th, 2016

Der nordrhein-westfälische Finanzminister Norbert Walter-Borjans (SPD), der sich um die Steuergerechtigkeit in Deutschland schon verdient gemacht hat, und der SPD-Fraktionsvorsitzende in Hessen, Thorsten Schäfer-Gümbel, machen in der FAZ (23.7.16) einen Vorschlag für eine Vermögenssteuer. Sie soll helfen

1. den Steuerbetrug zu verringern und

2. Mega Einkommen und Mega-Vermögen sinnvoll zur Staatsfinanzierung heranzuziehen.

Dass dies substanzgefährdend sei, halten die beiden SPD-Politiker für Propaganda von Super-Reichen. Ohnehin träfe die Vermögenssteuer nur einen von hundert Steuerzahlern.

„So hat sich in den vergangenen Jahren die Verteilung von Einkommensarten in Deutschland massiv verändert. Bei uns leben mehr als eine Million Vermögensmillionäre, mehr gibt es weltweit nur in China und in den Vereinigten Staaten. Die obersten zehn Prozent besitzen 60 Prozent des Nettovermögens, während die untere Hälfte der Bevölkerung praktisch nichts besitzt.“

„Wir lassen deshalb eine Vermögenssteuer prüfen – ergebnisoffen und von Experten des gesamten Interessenspektrums. Zur Debatte steht ein Steuersatz von einem Prozent. Der Freibetrag soll bei zwei Millionen, bei Verheirateten vier Millionen liegen. Mit wachsendem Vermögen sinkt der Freibetrag – wer mehr hat, muss mehr schultern. Nach Schätzung des Deutschen Instituts für Wirtschaft wären von dieser Vermögenssteuer rund 400.000 Menschen betroffen. Bei 40 Millionen Steuerpflichtigen also gerade mal jeder Hundertste. Verfassungsrechtlich gibt es unisono keine Bedenken – im Gegenteil, eine solche Beteiligung ist im Grundgesetz sogar erwünscht: ‚Eigentum verpflichtet. Sein Gebrauch soll zugleich dem Wohle der Allgemeinheit dienen.'“

Die SPD sieht Grenzen beim Betriebsvermögen. Arbeitsplätze und die Investitionsfähigkeit von Unternehmen dürften nicht gefährdet werden.

Gegen diesen Plan gibt es wohl keine Argumente.

1298: Warum Donald Trump US-Präsident wird

Dienstag, Juli 26th, 2016

Der anerkannte linke Dokumentarfilmer Michael Moore hat in der „Huffington Post“ erläutert, warum Donald Trump der nächste US-Präsident wird (Bernd Graff, SZ 26.7.16):

„1. werde sich Trumps Wahlkampf auf die Great-Lakes-Region konzentrieren, die Staaten Michigan, Ohio, Pennsylvania, Wisconsin, die – wegen der heruntergekommene Autoindustrien – der Rostgürtel genannt werden. In diesen ehemals von Demokraten regierten Staaten hätten die Menschen schon in den Vorwahlen für Trump gestimmt. Trump habe ihnen damals Unterstützung und nun Strafzölle auf Auslands-Importe versprochen.

2. gebe sich Trump als die letzte Hoffnung des ‚wütenden weißen Mannes‘, der eine Frau nie und nimmer als Boss dulden wolle, und dem diese ganze Transgender-Correctness auf die Nerven gehe. Demnächst müsse man sich vermutlich von einem Hamster regieren lassen.

3. sei das allergrößte Problem bei dieser Wahl nicht Trump, sondern die Demokratin Hillary. Niemand glaube ihr, viele fürchteten, dass sie einen Krieg anzetteln könnte. Sie verkörpere eine alte Politik, die nur an den eigenen Vorteilen, nicht an das Wohl des Volkes denke.

4. würden die unterlegenen Bernie-Sanders-Befürworter zwar vermutlich für Hillary stimmen, aber eben nicht enthusiastisch, sondern nur deprimiert das kleinere Übel wählen. So werde ihnen im entscheidenden Moment die Energie fehlen, weitere Wähler an die Urne zu ziehen – wie es die Obama-Fans seinerzeit vorgemacht hätten.

5. werde es in Anlehnung an ein Wahldebakel der Neunzigerjahre in Minnesota auch noch den ‚Jesse Ventura Effekt‘ geben. Damals wurde ein Wrestler zum Gouverneur gewählt, weil die Bürger seinen Konkurrenten einen Denkzettel verpassen wollten. Die Wut sei jetzt ähnlich groß, das politische System und seine Akteure seien herabgewirtschaftet, den Showmenschen habe man eben gewählt – ‚weil man es konnte‘.“

Liebe Leserinnen und Leser, bei aller Ironie, die zwischen den Zeilen hervorscheint, fürchte ich, dass dieses Szenario wahrscheinlicher ist, als wir es uns wünschen können. Insbesondere Punkt 3 scheint mir von Gewicht.

Michael Moore will weiterkämpfen.

1279: Rot-rot-grün wähle ich nicht.

Dienstag, Juli 12th, 2016

1. Wer möchte, dass die Union (CDU/CSU) einmal aus der Bundesregierung verschwindet, muss über eine rot-rot-grüne Koalition nachdenken.

2. Diese Gedanken müssen auch schon eine Rolle spielen bei der Wahl des nächsten Bundespräsidenten, der nächsten Bundespräsidentin.

3. Die Linke ist nicht regierungsfähig. Sie hat ein a) gestörtes Verhältnis zur NATO und b) sieht in der Bundesrepublik „sozialen Zerfall“. Die sind noch nicht so weit.

4. Rüstungsschelte und Putin-Gekuschel der Linken sind kein tragfähiges außenpolitisches Konzept.

5. Wären alle linken Führungskräfte so wie Bodo Ramelow, sähe die Wahlmöglichkeit anders aus.

6. Oskar Lafontaine und Sahra Wagenknecht jagen die Linke von einer „heillosen Deabatte“ in die nächste (Europapolitik, Flüchtlingspolitik). Sie sind als Unsicherheitsfaktor der Hauptgrund für die nicht gegebene Regierungsfähigkeit der Linken.

7. Die Grünen wollen eigentlich mit der Union zusammengehen, was bei ihrer erzkapitalistischen Fundierung auch schlüssig ist. Dann können sie nicht gleichzeitig Rot-rot-grün betreiben.

8. Will die SPD, die ja eine in der großen Koalition eine durchaus solide Politik führt, glaubwürdig bleiben, dann muss sie an der Agenda 2010 und an Hartz IV festhalten.

9. Teile der SPD-Linken wackeln dabei. Dann führt der Weg in die Rolle der dritten Kraft hinter Union und Grünen.

10. Die Parteien machen es mal wieder uns Wechselwählern nicht leicht. Sie sollten nicht ignorieren, was wir wollen.

1269: Das bringt der Brexit.

Mittwoch, Juni 29th, 2016

1. Die Verlogenheit der Tories hat uns den Brexit beschert, der den gesamten Westen beschädigt.

2. Verlierer ist David Cameron.

3. Die Desinformationskampagne der Tories hat die britischen Wähler verwirrt.

4. Jetzt wissen wir, dass der Brexit nicht gewollt war.

5. Bei Labour sieht es nicht viel besser aus, Jeremy Corbyn genießt kein Vertrauen mehr.

6. Häme und Schadenfreude unsererseits sind unangebracht.

7. Es geht nun um zügige Schadensbegrenzung für die 27 EU-Staaten.

8. In Großbritannien werden besonders die Alten, die Ungebildeten und die Landbevölkerung unter dem Brexit leiden, den sie selbst gewählt haben.

9. Der für die Brexit-Kampagne geschürte

Rassismus

wird Großbritannien lange beherrschen.

10. Bei der Globalisierung verliert Großbritannien, z.B. an den Universitäten.

1260: Großbritannien gehört zur EU.

Mittwoch, Juni 15th, 2016

Ein Brexit würde den Finanzplatz London schwächen und Beschränkungen im europäischen Handel mit sich bringen. Das wäre schon schlimm. Weitere Argumente fügt Edgar Klüsener hinzu, der Medientheorie an der Universität Manchester lehrt (SZ 15.6.16).

„Irland ist im Moment de facto vereinigt, zwischen der Republik und dem britischen Nordirland sind alle Grenzen gefallen. Menschen, Waren und Dienstleistungen fließen ungehindert in beide Richtungen und Familienbande verflechten die Republik mit dem Norden und der britischen Hauptinsel. Nach dem Brexit würden die Barrieren zwischen dem EU-Mitglied Irische Republik und dem britischen Nordirland wieder aufgerichtet werden, das Miteinadner in persönlicher wie politischer und ökonomischer Sicht erheblich komplizierter werden. Den Nordiren dämmert das langsam, eine klare Mehrheit darf das Brexit-Lager dort kaum noch erwarten. Wohl aber ein gewalttätiges Wiederaufleben alter Konflikte, die man mit dem Karfreitagsabkommen von 1998 eigentlich begraben geglaubt hatte.

EU-Bürger zieht es seit Jahrzehnten aus den unterschiedlichsten Gründen ins Vereinigte Königreich. Sie studieren und arbeiten dort, sind Ingenieure und Barkeeper, Ärzte und Krankenschwestern, Fußballer und Ladenhilfen. Andere kamen der Liebe wegen, oder wegen der britischen Pop- und Ravekultur. Was auch immer der Grund war oder ist, eins ist allen gemeinsam:

Man wird schnell heimisch in einer Gesellschaft, die zugleich konservativ und weltoffen ist, die auf Distanz achtet und einen trotzdem willkommen heißt. …

Eine der extremen Brexit-Ideen ist die Theorie, wonach die EU Teil eines deutschen Geheimplans zur Etablierung eines

Vierten Reichs

ist. Die Verschwörungstheorien wuchern im gleichen Maße wie die Fremdenfeindlichkeit. …

Ein Auseinanderbrechen des Landes nach dem Referendum ist zudem eine durchaus realistische Möglichkeit. Schottlands regierende Nationalisten haben bereits unmissverständlich angedeutet, dass im Falle eines Ausscheidens Großbritanniens aus der EU auch die Frage des weiteren Verbleibs Schottlands im Vereinigten Königreich neu gestellt werden müsse. …“

1252: Gauck-Nachfolge: Die Linke ist das Problem.

Donnerstag, Juni 9th, 2016

1. Joachim Gauck ist ein guter Bundespräsident, so sehen es viele.

2. Angela Merkel und die Linke wollten ihn seinerzeit nicht.

3. Die Linke nahm noch zu sehr Rücksicht auf ihre SED-Veteranen, die damals den Bürgerrechtler und den Leiter der Stasiakten-Behörde Gauck scharf ablehnten.

4. Joachim Gaucks Ankündigung seines Rückzugs ist wohlbegründet mit seinem Alter.

5. Heute soll die SPD mit einem Rot-rot-grünen Bündnis dazu verlockt werden, sich aus der „Umklammerung“ durch die Union zu befreien. Dazu soll sie mit der Agenda 2010 und Auslandseinsätzen der Bundeswehr brechen, für die sie seit 1998 stets gestimmt hat. Die SPD hat im Gegensatz zur Linken kein Problem mit der NATO.

6. Die Bundespräsidentenwahl wird als Vorbote für einen Machtwechsel überschätzt (trotz Gustav Heinemann).

7. SPD, Grüne und Linke haben keine Mehrheit in der Bundesversammlung. Die Landtagswahlen in Berlin und Mecklenburg-Vorpommern dürften das verstärken.

8. Die Grünen werden von ihren Rivalen als links eingestuft. Sie selbst tun das nicht, sondern begreifen sich richtigerweise als Öko- und Kleinbürgerpartei, die vielfach in den sozialen Bewegungen verankert ist.

9. Angela Merkel muss einen Kandidaten für das Bundespräsidentenamt finden, der auch den Grünen und der SPD gefällt.

10. Die Linke ist noch nicht reif dafür, in Kompromisse für die Machterringung einbezogen zu werden. Sie hat immer noch ein gestörtes Verhältnis zu den westlichen Institutionen und Bündnissen (NATO, EU, Europäischer Gerichtshof für Menschenrechte etc.). (Nico Fried, SZ 9.6.16)

1232: Grüner Steuerstreit

Montag, April 25th, 2016

Die schwarz-gelbe Regierung Kohl schaffte die

Vermögenssteuer

1997 ab. Nun wollen sie einige Grüne, insbesondere vom linken Flügel, wiederhaben Als Instrument gegen die wachsende Ungleichverteilung in der Gesellschaft. Toni Hofreiter: „Wir müssen uns trauen, sehr große Vermögen zu besteuern.“ Simone Peter: „Dass Vermögen heute gar nicht besteuert wird, macht es einigen Leuten leider zu leicht, ihren Besitz und ihr Einkommen daraus, vor dem Fiskus zu verstecken – zum Beispiel in Steueroasen.“ Auch der grüne Finanzpolitiker Gerhard Schick meint: „Eine verfassungskonforme Vermögenssteuer ist machbar und notwendig.“ Sogar viele Realos sind dieser Meinung. In Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen, Rheinland Pfalz, Berlin und Bremen haben sich die Grünen für eine Vermögenssteuer ausgesprochen. Die Bundesländer haben Interesse an einer solchen Steuer; denn sie käme ihnen zugute.

Aber es gibt natürlich auch Gegner einer solchen Politik. Hauptsächlich aus Realo-Kreisen. Die Grünen in Baden-Württemberg möchten mehr Mut bei der Reform der

Erbschafts- und Schenkungssteuer.

Eine grüne Steuerkommission arbeitet permanent. Für einige Realos ist die Vermögenssteuer nur ein Placebo-Vorschlag. Außerdem lenke sie von einer wertschöpfungsstarken Erbschaftssteuer ab. Privatvermögen und Betriebsvermögen seien schwer voneinander zu trennen. So stehen sich auf der einen Seite Toni Hofreiter mit seiner Aussage „Trotz guter Steuereinnahmen brauchen wir viel Geld für Wohnungsbau, Integration oder faire Löhne in Kitas und Schulen.“ und andererseits Matthias Wagner mit der Aussage „Ich habe ein Déjà-vu und kann nur davon abraten, die Steuerpolitik erneut zum Thema des üblichen Flügelstreits zu machen.“ gegenüber.

2013 hatten grüne Steuerpläne für ein sehr schlechtes Wahlergebnis gesorgt. (Ulrich Schulte, taz 21. und 22.4.16)