Archive for the ‘Sport’ Category

1288: IOC: Betrug als Kerngeschäft

Mittwoch, Juli 20th, 2016

Das russische Staatsdoping treibt den Weltsport in eine neue tiefe Krise. Dazu schreibt Claudio Catuogno in der SZ (20.7.16):

„Deshalb ist es auch nur die halbe Wahrheit, dass die Russen das olympische Kerngeschäft beschädigt haben. Sie haben es auf die Spitze getrieben. Und sich dabei erwischen lassen.

Betrug, Mauschelei und Korruption

gehören längst zum olympischen Kerngeschäft. Das Anti-Doping-System ist ein Publikums-Beruhigung-System, das nicht funktioniert. Und Fairplay und Weltfriede sind die Marketing-Lügen die alles schön weichzeichnen.“

Zur Durchführung schreibt Catuogno: „Ein verstecktes Loch in der Wand des Anti-Doping-Labors. Dahinter ein Agent des Geheimdienstes, offiziell akkreditiert als Kanal-Ingenieur. Draußen in den Wettkampfarenen gehen für ein paar Stunden die Flutlichter aus. Und hier, in einem geheimen Labor-Trakt, beginnt ein Wettkampf der anderen Art: Urinfläschchen werden geöffnet, ohne die Siegel zu beschädigen, positive Dopingproben werden weggeschüttet, stattdessen kommen vorher eingelagerte und katalogisierte Körpersäfte aus der Urin-Bank in die Röhrchen.

Willkommen bei den Pipi-Panschern von Sotschi. …

Im Sportministerium wurde der Betrug geplant und überwacht, Mediziner entwickelten die Doping-Cocktails, Geheimdienstler die nötigen Verschleierungstechniken.“

 

1273: Stanley Matthews und der Brexit

Samstag, Juli 2nd, 2016

70 Prozent der Wähler in Stoke-on-Trent haben für den Brexit gestimmt. Die Stadt war die Heimatstadt des berühmtesten englischen Fußballers, Sir Stanley Matthews, Jahrgang 1915. Er war ein eleganter und blitzschneller Rechtsaußen, der bis 1947 und von 1961 bis 1965 bei Stoke City spielte (er war bis zum Alter von 50 Fußballprofi). Seine erfolgreichste Zeit verbrachte er beim FC Blackpool. 1947 gewann er mit der englischen Mannschaft gegen den „Rest von Europa“ mit 6:1.

Nach seinem Tod im Jahr 2000 wurde seine Asche unter dem „Britannia Stadium“ in Stoke begraben.

In Stoke herrscht die Meinung vor, dass Großbritannien verloren habe, seit es in der EU sei. Die Ausländer, nicht zuletzt die Polen, nähmen den Bewohnern die Arbeit und die Häuser weg (Karl-Heinz Büschemann und Björn Finke, SZ 2./3.7.16)

1272: Fontaine: Deutsche Abwehr steht wie die Berliner Mauer.

Samstag, Juli 2nd, 2016

Bei der Fußball-Weltmeisterschaft 1958 in Schweden schoss der Franzose Just Fontaine 13 Tore, vier allein beim 6:3 gegen Deutschland. Seinerzeit spielte er bei Stade Reims. Heute lebt Fontaine, der 82 Jahre alt ist, in Toulouse. Er wurde von Gunnar Meinhardt für die „Welt“ interviewt (2.7.16):

Welt: Welche Mannschaft gefiel Ihnen bisher am besten?

Fontaine: Die deutsche. Die Deutschen haben keinen Superstar wie Ronaldo, dafür aber elf großartige Spieler, die als Mannschaft hervorragend harmonieren. Dass sie in vier Spielen noch kein Gegentor kassiert haben, ist grandios. Dieses Abwehrbollwerk steht wie einst die Berliner Mauer. …

1271: Die Doping-Bestecke ukrainischer Fußballer

Samstag, Juli 2nd, 2016

Bei der Fußball-EM ist die Ukraine bereits ausgeschieden.

„In Aix-en-Provence im EM-Land haben nun gerade Mitarbeiter des Recherchekollektivs ‚Corrective‘ Müllsäcke vor dem Teamquartier der abgereisten Ukrainer inspiziert. Sie fanden neben Trikotage und einer Kapitänsbinde der Uefa benutzte Spritzen, Packungen zu 14 Medikamenten und kleine Ampullen mit klarer Flüssigkeit, berichteten die Journalisten. Explizit Verbotenes sei nicht dabei gewesen, dafür Schmerz- und Entzündungshemmer und Infusionslösungen. Infusionen sind nur in engem Rahmen erlaubt. Bei anderen Teamquartieren war kein Zugang zum Hotel-Müll möglich, berichteten sie. Am Donerstag (30.6.16) verkündete die Uefa: Alle 1818 Dopingtests bei den EM-Teilnehmern waren ‚ausnahmslos negativ‘. Ruhig Blut, Fußball.“ (Thomas Kistner, SZ 2./3.7.16)

1267: Hajo Seppelt ist kein Fan.

Montag, Juni 27th, 2016

Hajo Seppelt, 53, ist der Journalist, der die größten Beiträge dazu geleistet hat, dass das Staatsdoping in Russland aufgedeckt worden ist. Weshalb der internationale Leichtathletikverband (IAAF) russische Leichtathelten bei den Olympischen Spielen in Rio 2016 nicht starten lassen will. Seit Jahren ist Hajo Seppelt Chef der Journalistengruppe, die unter dem Label

„Geheimsache Doping“

über das weit verbreitete Doping in der Welt berichtet. Seppelt war schon

2008 bei uns in Göttingen zum Thema im „Literarischen Zentrum“

zu Gast. 2006 wurde er noch von dem damaligen ARD-Sportkoordinator Hagen Boßdorf als Schwimm-Reporter abgesetzt. Boßdorf, der aus der DDR stammte und dem Stasi-Verwicklungen nachgesagt wurden, hatte wohl zu viel Verständnis für das Doping im Radsport. Etwa bei Jan Ulrich, über den er ein Buch mit veröffentlicht hatte. Er musste als ARD-Sportkoordinator zurücktreten. Hagen Boßdorf war schon

2006 bei uns im „Literarischen Zentrum“

zu Gast.

In einem Gespräch mit Bernd Dörries (SZ 23.6.16) hat Hajo Seppelt nun über die Probleme des Sportjournalismus gesprochen. Es gäbe einen „zu große Nähe“, das „Kumpelige“, „Gefühlige“, das „Fansein“. „So langsam kommt das Bild des Sports der Wirklichkeit näher.“ Für den WDR, für den Seppelt arbeitet, betonte Fernseh-Direktor Jörg Schönenborn, dass der Sender wie die ganze ARD Wert darauf legten, dass

nichts unter den Teppich gekehrt werde.

Hajo Seppelt reflektiert die Tatsache, dass die ARD einerseits zur Fifa-Korruption recherchiert und andererseits der Fifa Geld für die WM-Übertragungsrechte zahlt. „Uns ist allen klar, dass wir uns mit dem Gegenstand der Berichterstattung nie gemein machen.“ „Ich habe keine Begeisterung für die deutsche Mannschaft, das ist nicht mein Job, ich bin nicht ’stolz auf Deutschland‘, ich bin kein Fan. Ich bin lediglich interessiert.“

In seinen Beiträgen zur Sportberichterstattung kommt Hajo Seppelt selbst viel vor. Seppelt im Auto, Seppelt am Telefon, Seppelt am Computer. Das nennen die einen

Eitelkeit.

Er selbst bezeichnet es als

Transparenz.

Demnächst soll Seppelt wohl über seine eigene Produktionsfirma beauftragt werden. Im investigativen Sportjournalismus eher selten. Seppelt: „Der ist weiter notwendig. Was in der Politik mittlerweile als No-Go gilt, ist im Sport immer noch üblich, die totale Vermengung der Interessen: Der Vizepräsident des IOC ist gleichzeitig Präsident der Welt-Anti-Doping-Agentur Wada. Das ist so, als würde der Chef eines Zigarettenkonzerns gleichzeitig dem Nichtraucherbund vorstehen.“

1261: Muhammad Ali – everybody’s darling ?

Mittwoch, Juni 15th, 2016

Lange vor seinem Tod in diesem Jahr galt Muhammad Ali als der Nenner, auf den sich alle einigen konnten. Spätestens seit er mit zitternden Händen (Parkinson) 1996 bei den Olympischen Spielen in Atlanta (USA) als US-Repräsentant auftrat. Das war in der Präsidentschaft Bill Clintons.

Mich hat das stutzig gemacht.

Ich kannte Cassius Clay, wie er damals noch hieß, als großartigen Boxer seit 1960, als er in Rom Olympiasieger im Halbschwergewicht wurde. Schon damals verkörperte er die Schnelligkeit und Eleganz des Boxens perfekt. Leider verstehen die meisten Menschen zu wenig vom Boxen, das im übrigen tatsächlich vor allem eine Geschichte des Betrugs, der Täuschung, der faulen Absprachen (mit einem Wort: der Korruption) ist.

Bei Muhammad Ali, wie er sich seit 1964 nannte, müssen wir vor allem den Zusammenhang zwischen dem betrachten, was im Ring geschah und was außerhalb. Beides steht bei ihm in einem unlösbaren Zusammenhang. Clay trat neben dem Boxen als Dichter und PR-Mann hervor („Fliege wie ein Schmetterling, stich wie eine Biene.“).

Die beiden schnellen Ko-Siege 1964 über den seinerzeit für unschlagbar gehaltenen Sonny Liston standen noch im Verdacht der Bestechung. Aber Ali zeigte bald in seinem unnachahmlichen Kampfstil, dass er ein wahrer Weltmeister war. Ich hatte meinen boxerischen Verstand an den drei Kämpfen zwischen Sugar Ray Robinson und Gene Fullmer Mitte der fünfziger Jahre geschult und bei der Armee selbst im Schwergewicht (ab 82 kg) geboxt.

Ali verweigerte 1967 den Wehrdienst mit den berühmten Worten, er werde „nicht 10.000 Meilen von zu Hause entfernt helfen, eine andere arme Nation zu ermorden und niederzubrennen, nur um die Vorherrschaft weißer Sklavenherren über die dunkleren Völker der Welt sichern zu helfen“. Wir überlegen, ob und wie weit dieser Satz heute (2016) noch gilt. Alis Haltung resultierte aus seiner Mitgliedschaft bei der Nation of Islam seit 1964 unter der Führung von Elijah Muhammad. Er wurde der prominenteste Mitstreiter von Malcom X und den radikalen Black Muslims. Diese sind Vorläufer der fundamentalistischen Moslem-Gruppen auf der ganzen Welt.

Das gefiel mir schon damals nicht.

Muhammad Ali war drei Jahre als Boxer gesperrt und kam 1970 in den Ring zurück. 1971 verlor er den legendären Weltmeisterschaftskampf gegen Joe Frazier über fünfzehn Runden nach Punkten. Frazier, der erheblich kleiner als Ali war, brillierte durch seine konsequente Angriffsführung. Er konnte fast nur auf der „Innenbahn“ agieren und musste dabei angesichts von Alis Reichweite sehr beweglich vorgehen. Gesundheitlich könnte ihm der Kampf nicht förderlich gewesen sein. M.E. war dies einer der sportlich maßgebenden Kämpfe der Boxgeschichte.

1974 boxte Ali aus Steuergründen im Kongo des Diktators Mobutu gegen George Foreman um den Weltmeistertitel. Es wurde der berüchtigte „Rumble in the Jungle“ (im Netz zugänglich), den Ali gewann. Allerdings musste er sehr viele schwere Treffer des schlagstarken Forman einstecken. Der Kampf riss Schriftsteller wie

Norman Mailer und Joyce Carol Oates

in Essays zur Begeisterung hin. Ali war endgültig zur Legende geworden.

1975 gab es den dritten Kampf gegen Joe Frazier, den „Thrilla in Manila“. Ali gewann durch Aufgabe Fraziers in der 14. Runde. Viele Experten meinen, dass dieser Kampf, den viele als Schlacht bezeichneten, das Leben beider Boxer nachhaltig verändert habe. Ali sagte nach dem Kampf, er habe sich noch nie dem Tode so nah gefühlt.

Danach gab es das insgesamt unwürdige Schauspiel einiger Kämpfe aus Geschäftsgründen. Bis 1981. Da war Ali 39 Jahre alt. 1984 wurde bei ihm Parkinson diagnostiziert, der seither sein Leben bestimmte. 1975 war Ali aus der Nation of Islam ausgetreten und hatte sich dem sunnitischen Islam zugewandt. Er wurde bürgerlich, milde, angepasst.

Präsident Obama würdigte Ali bei seinem Tod als einen „Mann, der für das gekämpft hat, was richtig war. Er hat für uns gekämpft.“ Ex-Präsident Bill Clinton erklärte: „Hillary und ich sind tieftraurig.“ Und Donald Trump nannte Ali einen „wahrhaft großen Champion und wunderbaren Kerl“ (Bernd Pickert, taz 6.6.16).

Ist das alles nur Propaganda ?

Und wie sieht es mit der Sklavenherrschaft der weißen Herren über die dunkleren Völker der Welt heute aus ?

1258: Rudi Altig, „die radelnde Apotheke“, ist tot.

Montag, Juni 13th, 2016

Er war ein sehr starker deutscher Radrennfahrer von internationaler Klasse, vielleicht der stärkste, Rudi Altig. 1966 wurde er auf dem Nürburgring Straßen-Weltmeister vor seinem Freund, dem fünfmaligen französischen Tour-de-France-Sieger Jacques Anquetil. Rudi Altig war dreimal Weltmeister in der Einzel-Verfolgung, vielfacher Etappensieger bei den großen Rundfahrten Tour de France, Giro d’Italia und Vuelta. Er gewann die Flandern-Rundfahrt 1964 und 1968 Mailand-San Remo. Eine große Karriere.

In einer Zeit, in der noch nicht so sehr auf Doping geachtet wurde, gehörte Rudi Altig aber auch zu den großen Beschwichtigern und Lügnern. Er wollte vom Doping nichts hören. Wir Radsportfans nannten ihn

„die radelnde Apotheke“.

Der „Bild“-Zeitung sagte Altig 1997: „Ich habe Pillen geschluckt, klar. Wie alle anderen auch. Aber in Absprache mit meinem Arzt, nie unkontrolliert. Außerdem: Zu meiner Zeit war Doping nicht verboten.“

Jetzt ist Rudi Altig an Krebs gestorben (Peter Burghardt, SZ 13.6.16)

1256: Prokop-Brief an Bach wegen Olympia in Rio

Samstag, Juni 11th, 2016

Der Präsident des Deutschen Leichtathletikverbands (DLV), Clemens Prokop, hat wegen Olympia in Rio 2016 einen Brief an den IOC-Präsidenten Thomas Bach (Deutschland) geschrieben. Darin verlangt Prokop, der Direktor des Amtsgerichts Regensburg ist, russischen Leichtathleten, die einem System des Staatsdopings wie in der Sowjetunion unterliegen, keine Hintertür zu den Olympischen Spielen in Rio zu eröffnen. Die Chancengleichheit bei den Olympischen Spielen von 2008 und von 2012 sei offensichtlich nicht gegeben gewesen. Es habe beim Nachtest 55 positive Doping-Ergebnisse gegeben, davon 22 russische.

„Damit sind nicht nur Athletinnen und Athleten betrogen worden, auch das IOC und die olympische Idee sind hintergangen worden. Ich bitte Sie daher, die Sorge der Athletinnen und Athleten ernst zu nehmen und alle Möglichkeiten für glaubwürdige und chancengleiche Wettkämpfe in Rio auszuschöpfen. Dies sind wir gemeinsam den Athletinnen und Athleten schuldig.“ Die Welt-Anti-Doping-Agentur (Wada) geht Hinweisen auf weitere Manipulationen in anderen russischen Verbänden nach.

Thomas Bach hatte in einem FAZ-Beitrag vom 18. Mai bereits nach Möglichkeiten gesucht, das Startverbot für die russischen Leichtathleten in Rio zu umgehen.

In Russland werden die Doping-Kontrollen seit November 2015 von der britischen Anti-Doping-Agentur durchgeführt. Der Hammerwerfer Sergej Litwinow hat mitgeteilt, er sei sieben Monate ohne Kontrolle gewesen. Prokop wendet sich nicht ausschließlich gegen Russland, sondern auch gegen

Eritrea, Äthiopien, Kenia und Marokko.

Noch immer ist nicht geklärt, welche elf (11) Weltverbände olympischer Sportarten außer den Boxern Doping-Tests vollständig verweigern.

Clemens Prokop: „Der Sport erlebt eine Glaubwürdigkeitskrise. Wenn wir nicht handeln, wird er in sich zusammenbrechen.“ (Michael Reinsch, FAZ 11.6.16)

1255: Elfmeter immer in dieselbe Ecke

Freitag, Juni 10th, 2016

Eine Untersuchung von Verhaltensökonomen des Kieler Instituts für Weltwirtschaft (IfW) hat ergeben, dass es beim Elfmeterschießen regelmäßig besser ist, in dieselbe Ecke zu schießen wie der Mannschaftskollege beim Schuss zuvor. „Die Wahrscheinlichkeit, dass ein Torwart in die entgegengesetzte Ecke wie beim Schuss davor hechtet, ist mit durchschnittlich 55 Prozent signifikant höher, als dass er in die gleiche Ecke hechtet.“ Für die Untersuchung sind mehr als 350 Elfmeterduelle bei internationalen Turnieren ausgewertet worden. (SZ 10.6.16)

1254: Soccermatics

Freitag, Juni 10th, 2016

Wer David Sumpters Buch

Soccermatics – Fußball und die Magie der Zahlen. Salzburg 2016, 320 Seiten, 19,95 Euro,

lesen will, braucht Begeisterung für den Fußball und eine hohe Motivation für die Mathematik. Sumpter kommt zu dem Schluss:

„Was sich auf dem Fußballplatz abspielt, wird immer eine einzigartige Kombination von Glück, Struktur und Magie bleiben.“

Das beruhigt. Der britische Mathematiker untersucht moderne Spielsystem (4 – 4 – 2 oder 3 – 4 – 3 etc.). Er vergleicht die Netzdiagramme der ungarischen Nationalmannschaft von 1953, von Inter Mailand in den sechziger Jahren, dem FC Liverpool in den Siebzigern und dem FC Barcelona 2010/11. Sein Buch hat drei Teile:

„Auf dem Platz“,

„Auf der Trainerbank“ und

„In der Menge“.

Es ist aber Skepsis gegenüber Sumpters Analysen angebracht. Einmal hält er

England

für den Favoriten bei der EM. Zweitens untersucht er Zlatan Ibrahimovics Fallrückzieher-Tor von 2012 im Spiel Schwedens gegen England. Das schaut man sich besser an:

https://www.youtube.com/watch?v=7lVghHoWnwo ! (Holger Gertz, SZ 10.6.16)