Archive for the ‘Sport’ Category

2338: DFL muss für Polizei bei Risikospielen zahlen.

Montag, April 1st, 2019

Das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig hat entschieden, dass die umfangreichen Polizeieinsätze bei Risiko-Fußballspielen nicht dem Steuerzahler aufgebürdet werden müssen und von der allgemeinen Gefahrenabwehr getrennt werden können. Bremen hatte 2014 ein Gesetz geschaffen, nach dem für Risikospiele eine Gebühr von der DFL verlangt werden darf. Auf dessen Grundlage hatte das Bundesland der DFL 425718,11 Euro für ein Risikospiel zwischen Werder Bremen und dem Hamburger SV in Rechnung gestellt. Der bremische Innensenator Ulrich Mäurer (SPD) meinte, das Bundesverwaltungsgericht habe mit seinem Urteil „Rechtsgeschichte“ geschrieben. DFL-Präsident Reinhard Rauball bedauerte die Entscheidung. Bundesländer wie Bayern, Baden-Württemberg und Niedersachsen wollen dem Bremer Weg nicht folgen. Der Innenminister von Mecklenburg-Vorpommern, Lorent Caffier (CDU), forderte ein einheitliches Vorgehen der Länder. Innensenator Mäurer schätzt die jährlichen Mehrkosten durch Hochrisikospiele auf zwanzig Millionen Euro. Andere Bundesländer bräuchten keine Gesetze wie in Bremen. Im Grundsatz trifft die Bremer Regelung auch andere große kommerzielle Veranstaltungen mit Gefahrenpotential.

Kommentar: Die Entscheidung ist richtig. Auch andere Großveranstalter werden an den Kosten für Polizeieinsätze beteiligt. Niemand ist dazu verpflichtet, Gebühren zu erheben. Der Staat bleibt für Sicherheit und Ordnung verantwortlich. Der organisierte Fußball kann sich nicht auf seine Steuerzahlungen und Präventionsprojekte berufen. Er sieht sich stets nur für das Völkerverbindende zuständig, für Menschenrechtsverletzungen und Gewalt sei die Politik verantwortlich. Das ist nicht plausibel. Die Fans, auch die gewalttätigen, gehören zum Fußball. Das Leipziger Urteil setzt den Fußball unter Druck (FAZ 30.3.19; Reinhard Müller, FAZ 30.3.19). Johannes Aumüller meint, dass die Einsatzkosten der Polizei aus den Fernseh-Rechten des Fußballs beglichen werden könnten (SZ 30./31.3.19; Ralf Wiegand, SZ 30./31.3.19).

2307: Ines Geipels Familiengeschichte erklärt uns den Hass im Osten.

Freitag, März 1st, 2019

Ines Geipel ist bekannt als langjährige Vorsitzende der Doping-Opfer-Hilfe, bei der ca. 2.000 Opfer über die Folgen des Zwangsdopingsystems der DDR beraten worden sind. Sie hat bereits 1999 Texte von vier Autorinnen herausgegeben, die in der frühen DDR zensiert und verfolgt wurden. Sie hat das Archiv „Unterdrückte Literatur in der DDR“ gegründet, in dessen Rahmen sie die „Verschwiegene Bibliothek“ herausgibt. Allein dafür wird sie gehasst und gemobbt. Von Kommunisten, von Linken, von „Fortschrittlichen“. Aber damit nicht genug.

Nun erklärt uns Ines Geipel den Hass im Osten anhand ihrer eigenen Familiengeschichte. Veranlasst durch den Krebstod ihres Bruders Anfang 2018:

Umkämpfte Zone. Mein Bruder, der Osten und der Hass. Stuttgart (Klett-Cotta) 2019, 277 Seiten, 20 Euro.

Ein Buch, das seine theoretischen und schriftstellerischen Schwächen hat, es ist anscheinend sehr schnell geschrieben, das aber auf Grund seiner inhaltlichen Relevanz als Gesprächsanfang betrachtet werden kann in einem Jahr, in dem sich die AfD anschickt, drei östliche Landtage zu erobern. Schon in ihrem Buch „Generation Mauer“ (2014) hatte Geipel versucht, die Funktion ihrer Generation (geboren 1960) darin zu sehen, die Tabus und Lügen der Eltern zu entlarven, um eine freie Gesellschaft zu ermöglichen.

Geipel verbindet in plausibler Weise die Geschichte ihrer Familie mit der Geschichte der DDR. Dazu gehört die SS-Vergangenheit ihrer beiden Großväter (wie kann es anders sein) wie die Stasi-Tätigkeit des Vaters. Der gehörte zu der Abteilung, die im Westen Republikflüchtlinge bespitzelte. Dazu passt es gut, dass er in der eigenen Familie an den Kindern Gewalt übte. Geipel rekonstruiert die Schweigegebote, Lügen und das aggressive Angstsystem, auf das die DDR sich gründete. Und auf das der Osten der Republik heute mit Gedächtnisverlust reagiert. Geipel bespricht den „Buchenwaldmythos“, die so verlogene wie heroische Gründungserzählung der DDR, wonach kommunistische Insassen dort ein „Binnenregime“ errichtet hatten, das Widerstand leistete. Tatsächlich wurden so auch Kapos rekrutiert, die Mordgehilfen waren und so erpressbare Komplizen der SED wurden. Buchenwald ist bei Geipel ein Ort, „an dem sich rote und braune Gewaltwelten so nahe“ kamen, wie wohl nirgendwo sonst in Deutschland.

Geipel verfolgt die Entwicklung bis hinein in die Punk- und Skinhead-Szene am Ende der DDR. Sie ist sich bewusst, dass die Geschichte ihrer Familie extrem ist. Aber sie schafft eine Gegenerzählung zu den vielen Entlastungsgeschichten und zu den wutgetränkten Narrativen vom armen Osten, der ein Opfer der Wende, der Globalisierung und der Merkelschen Flüchtlingspolitik geworden sei. „Der Osten braucht einen guten, inneren Ort, ein eigenes Narrativ, er braucht die öffentliche Anerkennung seiner Schmerzgeschichte, er braucht Differenzierung, und seine Erfahrungen müssen nach draußen, in den politischen Raum, in die Bildung, vor allem aber an den Familientisch.“ (Alex Rühle, SZ 1.3.19).

 

2306: Im Zentrum der neuen Dopinglage: Erfurt

Freitag, März 1st, 2019

Der 2014 des Dopings überführte österreichische Skilangläufer Johannes Dürr hatte die Behörden informiert. Bei Hajo Seppelt in der ARD und in der SZ (23./24.2.19) hatte er sein Geständnis wiederholt. Nun haben die österreichischen Behörden zugegriffen. Mit Methoden, die ansonsten bei der Verfolgung der Mafia angewandt werden.

Als sie sein Zimmer betraten, hing der österreichische Langläufer Max Hauke noch an seiner Eigenblut-Infusion. Bei der Razzia in Seefeld wurde eine Zentrifuge und mehrere Dutzend Blutbeutel gefunden. Die Welt-Anti-Doping-Agentur (Wada) verfügt über zehntausende von Blutprofilen. Insofern können die Beutel mittels DNA-Test ihren Besitzern zugeordnet werden.

Neben Hauke wurden in Seefeld verhaftet: Dominik Baldauf (Österreich), Karel Tammjarv und Andreas Verpalu (Estland) und Alexej Poltoranin (Kasachstan). Sie wissen, dass man ohne Doping im internationalen Spitzensport nicht vorne liegen kann. Gegenwärtig werden sie verhört. Bisher schien das Doping-Zentrum ja in Spanien (bei Eufemio Fuentes) zu liegen. Als dort herauskam, dass der neben Radsportlern auch Tennisspieler und Fußballer „betreut“ hatte, verhinderte die spanische Justiz jede weitere Aufklärung. Sie gilt als besonders korrupt.

Nunmehr liegt das Doping-Zentrum in Deutschland, im schönen thüringischen Erfurt. In der Praxis von Mark Schmidt. Er war schon vor Jahren von Radprofis beschuldigt worden, als Teamarzt von Gerolsteiner in Dopingpraktiken verwickelt gewesen zu sein. Es passierte: nichts! Natürlich hatte und hat Schmidt viele Helfer. Einige davon sind ebenfalls schon verhaftet worden. Vom Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB), vom thüringischen Landessportbund (LSB Thüringen) und vom Österreichischen Skiverband (ÖSV) liegen bereits die üblichen Lippenbekenntnisse vor, andere Athleten aus dem eigenen Verband seien nicht betroffen (Thomas Kistner, SZ 1.3.19; Johannes Aumüller, SZ 1.3.19).

Der internationale Hochleistungssport ist insgesamt so korrupt, dass er moralisch nicht mehr zu retten ist. Seine Helfer: IOC-Präsident Thomas Bach (Deutschland) und der russische Präsident Wladimir Putin.

2285: Heinz Fütterer ist tot.

Montag, Februar 11th, 2019

Heinz Fütterer (Karlsruher SC) egalisierte am 31. Oktober 1954 in Yokohama (Japan) mit 10,2 Sekunden den 100 m-Weltrekord, den Jesse Owens 1936 bei den Olympischen Spielen in Berlin aufgestellt hatte. Fütterer hielt auch den 200 m-Europarekord mit 20, 8 Sekunden und den 60 m-Hallenweltrekord mit 6,5 Sekunden. Von 1953 bis 1955 legte er eine Siegesserie hin. 1954 wurde er in Bern Doppeleuropameister im Sprint. Fütterer absolvierte seinerzeit bis zu 100 Läufe im Jahr. Er führte den Ehrennamen der „weiße Blitz“. Bei den Olympischen Sommerspielen 1956 in Melbourne (Australien) hatte er wegen einer Verletzung einen Trainingsrückstand. Mit der deutschen 4 x 100 m-Staffel errang er immerhin noch die Bronzemedaile. Im Alter von 87 Jahren ist Heinz Fütterer gestorben (Joachim Mölter, SZ 11.2.19).

2265: Dürrs Dopingbekenntnis macht Deutschen Probleme.

Sonntag, Januar 20th, 2019

Der österreichische Skilangläufer Johannes Dürr hat am 17. Januar bei Hajo Seppelt in der ARD offen sein Doping gestanden. Vor den Olympischen Spielen in Sotschi 2014, den Doping-Spielen, wurde er erwischt und gesperrt. Mittlerweile plant er ein Comeback.

Dürr berichtet von der Systemfalle des Spitzensports, wo schon in den Sportschulen die Nachttische mit Pillen übersät sind (Kultur des Schluckens). Bald werden immer mehr Spritzen diskret appliziert. Man bekommt eine „Ausnahmegenehmigung“ für Asthma-Mittel. Dürr sagt: „Mit der Summe an Wissen stieg die Frustration: Man wirft alles in die Wagschale, aber das nutzt nichts, wenn man nicht den letzten Schritt tut.“ Dürr tat ihn und dopte mit Epo, Eigenblut, Wachstumshormonen. In Sotschi konnte er nicht starten. Viele der dortigen Olympiasieger mussten ihre Medaillen wegen Dopings zurückgeben.

Dürrs Bekenntnis hat einen Sturm der Entrüstung vor allem in Deutschland entfacht, nicht zuletzt weil er einige deutsche Doping-Schauplätze (Ruhpolding, Oberhof, München) genannt hat. Bei der Biathlon-Ikone Magdalena Neuner, bei Skilangläufern, beim DSV. Dürr habe ja nur „seine Sicht der Dinge“ dargetan. Das zeigt, dass die Betreffenden immer noch nicht begriffen haben, worum es geht. Indirekt (und ungewollt) stützen sie das Doping-System. Von weitergehenden Verdachtsmomenten zu schweigen. Glauben die Betreffenden eigentlich, dass die Zuhörer und Zuschauer dämlich sind? Der Staatsanwaltschaft in München sowie der Nationalen Anti-Doping-Agentur (Nada) erscheinen Dürrs Aussagen klar genug, um zu ermitteln. Es besteht begründeter Anfangsverdacht. Johannes Dürr hat dem deutschen Wintersport ein Problem beschert. Mit all den schwarzen Schafen des Dopings könnte man ein Olympiastadion füllen (Thomas Kistner, SZ 19./20.1.19; Anno Hecker, FAS 20.1.19).

2263: Der Videobeweis verhindert 40 Fehlentscheidungen.

Samstag, Januar 19th, 2019

In der laufenden Saison der ersten Fußballbundesliga hat der Videobeweis 40 Fehlentscheidungen der Schiedsrichter verhindert. Das teilten DFB und DFL mit. In den 153 Bundesligaspielen gab es insgesamt 879 durch den Video-Assistenten überprüfte Situationen. In 248 Fällen kam es dabei zur Kommunikation zwischen den Schiedsrichtern und dem Videoassistenten (Die Welt, 19.1.19).

2259: Toni Turek – „Fußballgott“

Samstag, Januar 19th, 2019

Im vorletzten seiner 20 Länderspiele stand Toni Turek bei der Fußball-WM 1954 in Bern im Tor der deutschen Fußball-Nationalmannschaft. Er spielte insgesamt sehr gut und zeigte einige überragende Paraden, die den deutschen Sieg über Ungarn mit 3:2 ermöglichten. Daraufhin nannte ihn der berühmte Radioreporter Herbert Zimmermann einen „Fußballgott“. Das hat Werner Raupp in den Titel seines Turek-Buchs aufgenommen:

Toni Turek – Fußballgott. (Arete) 208 Seiten, 16 Euro.

Es ist am 18. Januar 2019 erschienen, Tureks 100. Geburtstag. Der war mit einem Granatsplitter im Kopf aus dem Zweiten Weltkrieg gekommen, der nie entfernt worden ist. Danach spielte Turek bei TuS Duisburg, Eintracht Frankfurt, TSG Ulm 46, Fortuna Düsseldorf und Borussia Mönchengladbach. Er starb 1984 mit 65 Jahren (Ulrich Hartmann, SZ 18.1.19).

 

2170: Heike Drechsler war keine IM.

Donnerstag, Oktober 25th, 2018

Die zweifache Weitsprung-Olympiasiegerin Heike Drechsler hat in einem Gutachten feststellen lassen, dass sie keine inoffizielle Mitarbeiterin der Stasi gewesen ist. Erstattet hat das Gutachten der Stasi-Forscher Helmut Müller-Enbergs, der Mitherausgaber des Lexikons „Wer war wer in der DDR?“ gewesen ist: „Frau Heike Drechsler war zu keinem Zeitpunkt (…) als IM ‚Jump‘ beim MfS erfasst gewesen.“

Heike Drechsler hatte 1987 von Heinz Bergner, einem Freund der Familie und Stasi-Offizier, 500 DM erhalten. Auf der Quittung hatte sie mit „Jump“ unterschrieben. 1993 trat Drechsler mit Bergner im ZDF-Sportstudio auf und kriegte von ihm bescheinigt, dass sie keine Informationen gegeben und konspirativ gearbeitet habe.

Helmut Müller-Enbergs, der 2018 an der dänischen Universität Odense Spionage-Geschichte lehrt, hat das Lexikon korrigieren lassen. „Sie hatte Kontakte zur Stasi, ob wissentlich oder nicht, und sie war – zumindest vorübergehend – Begünstigte der Stasi.“ (dpa, SZ 25.10.18)

2109: DDR-Olympiasieger gibt Doping zu.

Mittwoch, August 29th, 2018

Der DDR-Olympiasieger im Zehnkampf bei den Olympischen Spielen in Seoul/Südkorea 1988, Christian Schenk, hat jetzt eingeräumt, systematisch gedopt und das auch gewusst zu haben. Christian Schenk spricht von seinen gravierenden psychischen Problemen. „Die Depressionen waren so tief gewesen, dass ich sogar daran gedacht hatte, meinem Leben ein Ende zu setzen.“ In seiner am kommenden Montag erscheinenden Biografie beschreibt Schenk auch seine vermeintliche Flucht vor der Polizei Silvester 2016. Das sei eine Folge seiner seit 2009 diagnostizierten Depressionen gewesen. „Ich hielt mich für Anis Amri, den Attentäter vom Weihnachtsmarkt auf dem Breitscheidplatz.“ (dpa, SZ 29.8.18)

2105: DFB – dynamisch ?

Dienstag, August 28th, 2018

Nach dem Desaster der deutschen Fußballnationalmannschaft bei der Weltmeisterschaft in Russland, fragen sich viele, warum Oliver Bierhoff und Joachim Löw noch im Amt sind. Die Lage analysiert Michael Ashelm (FAZ 25.8.18).

„Der WM-Absturz der Nationalmannschaft lenkt den Blick auf Risiken und Defizite im Bundesliga-Business. Auch wenn die Liga in den vergangenen zehn Jahren vieles richtig gemacht hat, siebenmal stärker wuchs als die deutsche Volkswirtschaft, zur zweitgrößten Liga (gemessen am Umsatz) der Welt wurde und sich nie zuvor mehr Menschen im Land für Fußball interessierten – diese Dynamik ist in Gefahr.“

„En vogue sind auf einmal Positionen, die unter dem Deckmantel deutscher Fußballtraditionen auf schrägen Anti-Kommerz-Populismus und Abschottung zielen. Um die eigene Stellung zu sichern, verbündet sich manch ein Vereinsvertreter mit fragwürdigen Fangruppen, die sogar Gewalt zur Konfliktlösung propagieren. Seit Jahren gärt eine Konfrontation mit halbstarken Anhängern, welche die Klubs nicht in den Griff bekommen. Jedes Spielwochenende knallt es irgendwo in Deutschland, werden von Bundesliga-Randalierern, die sich zur Jugendbewegung stilisieren, Unbeteiligte bedroht und verletzt, Bahnhöfe beschmiert, Züge der Bahn zerstört oder Stadiontribünen mit gefährlichem Feuerwerk okkupiert. Für die Vereine könnte das alles noch teuer werden, wenn sie sich auf Grund des politischen Drucks oder von Gerichtsentscheidungen an den Einsatzkosten der Polizei beteiligen müssen.“

„Es ist zu hoffen, dass aufgrund von Verfahren der Wettbewerbshüter oder staatlicher Gerichte, demnächst die antiquierte, aber wohl auch nach europäischem Kartellrecht nicht mehr haltbare 50+1-Regel kippt, die bisher verhindert, dass Investoren Fußballklubs in Deutschland mehrheitlich übernehmen dürfen. So dominiert die Vereinsmeierei der Deutschland AG des Fußballs. Das Wachstum für die Zukunbft muss aber irgendwo herkommen. Die Einnahmen aus der Vermarktung von TV-Rechten, dem Merchandising, von Sponsoren oder dem Ticketverkauf sind zwar steigerbar. Der Einstieg von potenten Geldgebern mit frischen Ideen und höheren Zielen würde jedoch die gesamte Bundesliga beflügeln, was sie dringend nötig hätte. Expansion ist zwingend geboten, um sich als attraktiver Standort gegen die mit Investorenmilliarden befeuerte Konkurrenz aus England, Spanien, Italien und Frankreich zu behaupten.“