Archive for the ‘Philosophie’ Category

2669: Wilhelm (BR): Für europäische Alternative zu US-Plattformen

Mittwoch, Januar 1st, 2020

Der Intendant des Bayerischen Rundfunks (BR), Ulrich Wilhelm, fordert eine europäische Alternative zu den US-Plattformen Amazon, Google, Facebook, Apple et alii. Laura Hertreiter und Claudia Tieschky haben ihn dazu in der SZ (21./22.12.19) befragt. Ich bringe hier Teile von Wilhelms Antworten:

„In Wahrheit ist mittlerweile der digitale öffentliche Raum selbst in privaten Besitz übergegangen. Er unterliegt damit Geschäftsmodellen, die nicht auf das Gemeinwohl ausgerichtet sind, sondern auf unternehmerische Ziele.“

„Und als Intendant und Verantwortlicher eines großen Medienhauses geht es mir darum, eine europäische Alternative zu den US-Plattformen zu bekommen, um in der digitalen Welt unser Angebot verbreiten zu können – auf der Basis europäischer Werte.“

„Hass und Häme stecken nicht in Algorithmen, sondern in der menschlichen Natur. Aber Algorithmen steuern die Sichtbarkeit von Inhalten im Netz. Sie lenken die Aufmerksamkeit auf bestimmte Inhalte. Bei Facebook, Youtube und Co. steht das Ziel im Mittelpunkt, eine möglichst lange Verweildauer von Menschen in diesem Gesamtangebot zu erreichen. Dabei ist die Erkenntnis aus der Gehirnforschung eingeflossen, dass Menschen am liebsten in ihrer eigenen Wahrheit leben, sich bestätigen und geborgen fühlen wollen, und dass sich Identität auch in Abgrenzung zu anderen bildet. Wenn Algorithmen die Fußballfans des gleichen Klubs verbinden, ist das selbstverständlich in Ordnung. Aber in politischen Debatten wird diese Verengung auf Gruppen Gleichgesinnter gefährlich.“

„So soll zum Beispiel eine Übersetzungssoftware entwickelt werden, die es Menschen ermöglicht, ein Nachrichtenvideo der ‚Tagesschau‘ in Frankreich oder Italien in der jeweiligen Landessprache zu sehen – und umgekehrt Nachrichtensendungen von dort auf Deutsch.“

„.. der öffentliche Raum ist sensibel, Demokratie ist störanfällig. Die Zwanziger- und Dreißigerjahre des 20. Jahrhunderts haben uns gelehrt, was Hetze und demagogisches Feuer bewirken können. Selbstverständlich wollen die großen Plattformen aus den USA nicht die Demokratie zerstören. Aber sie haben ein Geschäftsmodell, das nicht sensibel ist für seine Auswirkungen auf die Demokratie.“

2668: Das Christentum auf dem Weg nach Europa

Dienstag, Dezember 31st, 2019

Manchmal ist bei uns noch die Rede vom „christlichen Abendland“. Ich bin mir darüber klar, dass dieser Begriff häufig ironisch verwandt wird. Viele Menschen bei uns lehnen die Kirche gerade ab und machen sie für viele Fehlentwicklungen verantwortlich. Eine Gegenbewegung hat aber immer noch einen Bezug zur Kirche, wenn auch manchmal wenig Kenntnisse. Diese hat der Historiker und Archäologe Martin Kroker (Die Zeit 18.12.19). Er ist Leiter des LWL-Museums in der Kaiserpfalz in Paderborn. Wir bewegen uns mit seinem Text in einer Zeit, in der die Frage, ob das Christentum zu Europa gehöre, nicht abwegig schien (von Christi Geburt bis ins 15. Jahrhundert). Klar sind wir uns darüber, dass die Verbreitung des Christentums kein friedvoller pazifistischer Akt war, sondern mit Krieg, Mord und Totschlag geschah.

1. Im Matthäus-Evangelium steht: „Darum gehet hin und lehret alle Völker: Taufet sie auf den Namen des Vaters und des Sohnes und des heiligen Geistes.“ Das unterscheidet das Christentum von anderen Religionen.

2. Christen verbreiteten sich im Imperium Romanum. Gleichzeitig wanderten das Judentum und der Islam aus dem Nahen Osten nach Europa.

3. Die Ursprungsorte des Christentums, Jerusalem, Galiläa und die Gegenden, in denen die Apostel missionierten, gehörten zur Zeit Jesu zum Römischen Reich. Dort gab es zunächst brutale Christenverfolgungen.

4. Kaiser Konstantin besiegte seinen Mitkaiser Maxentius 312 an der Milvischen Brücke in Rom. Vor der Schlacht soll ihm ein Kreuz erschienen sein. Konstantin machte die Kirche künftig zur Klammer zwischen dem Imperium und dem Kreuz.

5. Kaiser Theodosius I. erklärte 380 die Dreifaltigkeit aus Gottvater, Sohn und Heiligem Geist als verbindlich und wirkte damit gegen die Religionsfreiheit.

6. Um 500 herum drangen germanische Eroberer ins Römische Reich ein. Sie waren Bewunderer des römischen Reichtums und der römischen Kultur. Der griechische Theologe Wulfilas wurde zum „Bischof der Christen bei den Goten“ ernannt. Er übersetzte die Bibel ins Griechische. Ein Großteil der Westgoten, Ostgoten, Vandalen und Langobarden trat zum Christentum über.

7. Um 500 nahm der Frankenkönig Chlodwig den römisch-katholischen Glauben an. 496 schlug er die Alemannen in der Schlacht bei Zülpich.

8. Eine besonders erfolgreiche Rolle in der Christianisierung nimmt Irland ein. Es beginnt damit bei den Angeln, Sachsen und Jüten in England.

9. Um 600 lässt sich König Ethelberht taufen. Die Christianisierung geht in Friesland weiter.

10. 730 lässt Wynfred (Bonifatius) im nordhessischen Fritzlar die Donareiche fällen, um die Ohnmacht der heidnischen Opfer zu beweisen. Er wird 755 in Friesland erschlagen und gilt danach als Märtyrer.

11. Nach dem Tod Mohammeds 632 breitet sich der Islam nach Spanien aus. 711 überqueren islamische Berber die Meerenge von Gibraltar.

12. 732 plündert ein arabisches Heer Bordeaux. Es wird bei Poitiers von dem Frankenherzog Karl Martell geschlagen. Die Franken drängen die Araber über die Pyrenäen zurück.

13. Karl der Große, der Enkel Karl Martells,  lässt sich 800 in Rom zum Kaiser krönen. Er besiegt und christianisiert die Sachsen.

14. Diese stellen bald darauf eine große Zahl von Kaisern des heiligen Römischen Reichs deutscher Nation (Heinrich, Otto et alii).

15. Im 13. und 14. Jahrhundert wird das Baltikum christianisiert. Am Ende des 15. Jahrhunderts wird in der Reconquista die Iberische Halbinsel rechristianisiert.

Es war ein langer Weg voller Zufälle und Rückschläge.

2665: Hohenzollern wollen Entschädigung und Rückgabe.

Montag, Dezember 30th, 2019

Die Hohenzollern haben den letzten deutschen Kaiser, Wilhelm II., gestellt. Sie waren verstrickt in die Entfachung des Ersten Weltkriegs. Nun verlangen sie Entschädigung und Rückgabe.

1. Das bezieht sich auf Grundstücke, Herrenhäuser, Kunstsammlungen, Wohnrechte etc.

2. Dazu schreibt der Ordinarius für Geschichte Prof. Dr. Jörn Leonhard (Freiburg): „Wenn man über den Charakter der DDR als Unrechtsstaat und damit indirekt über die Anerkennung von generationellen Biografien streitet, dann wirken die Rückgabansprüche eines gewesenen Herrscherhauses auf den ersten Blick eigentümlich anachronistisch – wie ein Ruf aus einer Vorvergangenheit, die man längst hinter sich gelassen zu haben glaubte.“ (FAZ 21.12.19)

Ergo: die Hohenzollernforderungen sind anachronistisch (W.S.).

3. Inzwischen liegen dazu vier Gutachten vor. Das Land Brandenburg hat damit einmal Stephan Malinowski beauftragt, zum anderen Peter Brandt.

Die Hohenzollern haben Christopher Clarke als Gutachter bestellt.

Neuerdings liegt ein Gutachten von Wolfram Pyta und Rainer Orth vor.

4. Der Emeritus für Geschichte und Bestsellerautor Prof. Dr. Heinrich August Winkler (Berlin) schreibt über den Hohenzollernkronprinz Wilhelm, der 1932/33 geholfen hat, Adolf Hitler an die Macht zu bringen: „Er war ein reaktionärer Opportunist, der als Fernziel die Wiederherstellung der Monarchie anstrebte. Dafür wollte er Hitler instrumentalisieren. Aber es lief genau umgekehrt: Hitler hat den Kronprinzen für die Festigung seiner Herrschaft instrumentalisiert. Wer ihn nachtäglich zum Hitler-Gegner stilisiert, entlastet ihn zu Unrecht – und die antirepublikanischen Verbündeten und Steigbügelhalter Adolf Hitlers gleich mit.“ (Die Zeit, 12.12.19)

5. Leonhard: „Ganz sicher ist der Kronprinz in das Lager derjenigen einzuordnen, die in der Krisenphase der deutschen Demokratie nach Kräften den Weg in eine rechtsautoritäre Ordnung förderten, um die ungeliebte Republik zu überwinden. Wie genau diese Alternative aussehen sollte, ob neokorporativ oder nach dem Vorbild Mussolinis in Italien mit einer Restauration der Monarchie, mochte unklar sein. Aber dass man in den rechtskonservativen Milieus mit Energie und Ranküne daran arbeitete, die Republik von 1918 hinter sich zu lassen, daran besteht kein Zweifel. In diesen Kontext gehörte das opportunistische Agieren Wilhelms seit dem Frühjahr 1932, um die Monarchie wieder ins Spiel zu bringen: sei es zunächst mit Hitler, dann kurzfristig mit einem politisch schwachen General Schleicher und ab Januar 1933 erneut mit Hitler. Was man an Wilhelm wie an anderen Teilen der deutschen Eliten studieren kann, ist der aus Selbstüberschätzung entstandene instrumentelle Blick auf Hitler und die fatale Unterschätzung der Gewaltdynamik seiner Bewegung. Ebenso sicher nutzte der Kronprinz Bilder und Botschaften, um an diesem autoritären Projekt mitzuwirken und die monarchische Option zur Geltung zu bringen. All das trug zur Schwächung der Republik bei, und aus diesem Zusammenhang heraus gehört es zu den Bedingungen für den Aufstieg Hitlers.“

2662: Tempolimit spaltet Regierungskoalition.

Sonntag, Dezember 29th, 2019

Die SPD will 2020 wieder über ein Tempolimit von 130 km/h auf deutschen Autobahnen sprechen. Die SPD-Vorsitzende Saskia Esken: „Ein Tempolimit auf unseren Autobahnen ist gut für den Klimaschutz, dient der Sicherheit und schont die Nerven der Autofahrer.“ Außerhalb Deutschland sei ein Tempolimit der Normalfall. Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer (der mit der Maut) widerspricht: „Wir haben weit herausragendere Aufgaben als dieses hoch emotionale Thema wieder und immer wieder ins Schaufenster zu stellen – für das es gar keine Mehrheiten gibt.“ Der SPD hielt er vor, dass sie im Bundestag kürzlich einen Antrag der Grünen für ein solches Tempolimit mehrheitlich abgelehnt habe.

Verkehrsexperten und die Gewerkschaft der Polizei sprechen sich für eine Geschwindigkeitsbegrenzung aus, weil sie Zahl und Schwere der Unfälle auf den Autobahnen verringern könne (MBAL, SZ 27.12.19).

2661: Mehrheit für Böllerverbot

Samstag, Dezember 28th, 2019

Laut einer Umfrage des Meinungsforschungsinstituts YouGov mit 2.000 Teilnehmern für das Redaktionsnetzwerk Deutschland befürworten 57 Prozent der Deutschen ein Böllerverbot zu Silvester. 36 Prozent sind dagegen, sieben Prozent unschlüssig (SZ 28./29.12.19).

2659: Jens Söring wieder in Deutschland

Donnerstag, Dezember 26th, 2019

33 Jahre saß Jens Söring in den USA wegen eines angeblichen Doppelmordes im Gefängnis. Er hat bis zum Schluss geleugnet. Nun ist er zurück in Deutschland. Moritz Geier hat dazu den emeritierten Strafrechtler und Kriminologen Frieder Dünkel, 69, befragt (SZ 24./25./26.12.19).

SZ: Hätte ihm das in Deutschland auch passieren können?

Dünkel: Nein, aus deutscher Sicht ist sein Fall verfassungsrechtlich höchst problematisch, zumal er ja nicht rückfallgefährdet ist. Söring saß für ein in Anführungszeichen „normales“ Tötungsdelikt, das aus einer einmaligen Konfliktsituation entstand, er war damals 18 Jahre alt. In Deutschland hätte er maximal zehn Jahre nach Jugendstrafrecht bekommen und wäre nach sieben jahren vermutlich entlassen worden.

SZ: Ist es überhaupt möglich, nach so langer Zeit ein normales Leben zu führen?

Dünkel: Ja, das zeigt der vielleicht berühmteste Langzeithäftling der Geschichte, Nelson Mandela. Wenn man ein bestimmtes Umfeld und auch eine Aufgabe hat, kann auch die Wiedereingliederung nach so langer Zeit gelingen. Im Fall Söring stehen die Integrationschancen gut, weil er kein „Normalkrimineller“ ist, weder sozial entwurzelt noch arm. Und er hat ja wohl auch einen großen Unterstützerkreis, ein soziales Netz, das ihn auffängt.

SZ: Der offene Vollzug hat in Deutschland aber keinen guten Ruf und wird oft als „Hotelvollzug“ verspottet.

Dünkel: Das ist er aber nicht. Der offene Vollzug ist für den Übergang sehr wichtig, um den Schock der Entlassung abzufedern. Er wird in Deutschland zu wenig entwickelt. Nur Nordrhein-Westfalen und Berlin nutzen ihn in großem Umfang und arbeiten damit sehr sozialintegrativ. Der offene Vollzug bietet sich für Leute an, die in der Kindheit nicht komplett negativ sozialisiert wurden. Bayern ist beim offenen Vollzug leider äußerst rückständig. Da muss man schon Hoeneß heißen, um dort frühzeitig reinzukommen.

2658: Monika Grütters über Annie Ernaux‘ „Erinnerungen eines Mädchens“ (2018)

Mittwoch, Dezember 25th, 2019

Kulturstaatsministerin Monika Grütters (CDU) schreibt über Annie Ernaux‘ „Erinnerungen eines Mädchens“ (2018):

„Die französische Schriftstellerin begibt sich auf eine schmerzhafte Reise in die eigene Vergangenheit. Sie schildert eine Urszene ihres Lebens: die erste sexuelle Erfahrung im Alter von 18 Jahren – ein Erlebnis, das keineswegs glücklich war. Annie Ernaux betrachtet ihr eigenes Ich wie eine Fremde; schonungslos schildert sie die Scham, die ihr ganzes Leben geprägt hat. Diese ‚Erinnerungen‘ sind delikat, sie sind heikel, auch als erwachsene Frau sind sie nicht leicht zu lesen. Aber viele Leser und vor allem Leserinnen werden sich und den Geist der Emanzipationsbemühungen in den vergangenen Jahrzehnten sofort wieder erkennen.“ (SZ 20.12.19)

2654: Bei Vermögenssteuer verlässt Milliardär Hasso Plattner Deutschland.

Montag, Dezember 23rd, 2019

Der Milliardär und Mäzen Hasso Plattner hat angekündigt, Deutschland zu verlassen, wenn hier die Vermögenssteuer eingeführt wird. „Bei einer zweiprozentigen Vermögenssteuer muss ich Deutschland verlassen.“ Was er dann mit seinen SAP-Aktien mache, wisse er noch nicht. Nicht betroffen sind das Hasso-Plattner-Institut an der Universität Potsdam und das Kunstmuseum Barberini, die über eine Stiftung finanziert würden. Plattner hatte 1972 mit vier Kollegen IBM verlassen und SAP gegründet, das Software für Unternehmen entwickelt (bern, FAS 22.12.19).

Haben die Plattner-Kritiker, etwa auf Fußballplätzen, doch recht, die meinen, die Kapitalisten erpressten die Politik?

2653: Robert Habeck: „Man darf mit Trump nicht bangbüxig sein.“

Sonntag, Dezember 22nd, 2019

In einem Interview mit Konrad Schuller (FAS 22.12.19) äußert sich der Grünen-Vorsitzende Robert Habeck über Donald Trump.

FAS: Trump pfeift auf die WTO (Welthandelsorganisation, W.S.).

Habeck: Trump pfeift auf alles und jeden und droht schon jetzt ständig mit Strafzöllen gegen Europa. Deswegen darf man hier nicht bangbüxig sein.

FAS: Das heißt, man muss einem Konflikt mit Amerika ins Auge sehen?

Habeck: Richtig. Der kommt wahrscheinlich sowieso. Wenn Trump mit China fertig ist, fängt er mit Europa an. Politik nach Donald Trumps Launen auszurichten hat wenig Sinn. Da ist es doch besser, sich in Europa auf Standards zu einigen, und sie dann auch durchzusetzen. Dann müssen die USA sich überlegen, ob es nicht ’ne coole Idee wäre, bei Gütern, die sie nach Europa verkaufen möchten, ähnliche Standards einzuhalten.

FAS: Trump wird sich dann überlegen, ob es noch ’ne coole Idee wäre, uns das Ende der Nato anzudrohen.

Habeck: Tut er ebenfalls jetzt schon.

FAS: Wo führt das hin?

Habeck: Zwischen Europa und den USA gibt es eine historische Beziehung, und an der muss man arbeiten und sie stärken. Und zwar mit den Kräften, die diese Beziehung auch schützen. Man muss immer die Hand ausstrecken, aber die eigenen Werte hochhalten. Man kann sich allerdings nicht von einem Präsidenten abhängig machen, dessen Rationalität bezweifelt werden kann. Europa muss sich klarwerden, was seine Interessen sind. Und für sie eintreten.

2650: Prozess wegen Journalistenmord

Freitag, Dezember 20th, 2019

Vier Menschen sind bei Bratislava wegen des Mordes an dem slowakischen Journalisten Jan Kuciak und seiner Freundin Martina Kusnirova angeklagt. Die beiden 27-Jährigen waren am 21. Februar 2018 in ihrem Haus erschossen worden. Angklagt ist der Geschäftsmann Marian Kocner, über den Kuciak recherchiert hatte und der auch wegen anderer Delikte in Untersuchungshaft sitzt. Angeklagt sind zwei weitere Männer und eine Frau in der Kleinstadt Pezinok bei Bratislava (VGR, SZ 19.12.19).