Archive for the ‘Innenpolitik’ Category

2749: Die Grünen – heute

Sonntag, März 8th, 2020

Die Grünen eilen von Erfolg zu Erfolg. Roman Deininger (SZ 7./8.3.20) interessiert sich für die Gründe dafür. Er hat gerade sein neues Buch über die CSU vorgelegt. Unbestreitbar ist die lange und hohe ökologische Kompetenz der Grünen:

1. Die Grünen-Führung um Annalena Baerbok und Robert Habeck bemüht sich darum, ihren eigenen Aussagen die Schärfe zu nehmen.

2. So erwecken sie manchmal den Eindruck, als sei es leicht und ohne große Zumutungen möglich, den Klimawandel zu stoppen.

3. In Berlin verlangen die Grünen aus humanitären Gründen einen Abschiebestopp nach Afghanistan, in Baden-Württemberg und Hessen schieben sie Flüchtlinge nach Afghanistan ab.

4. Klar ist vor allem: Die Grünen sind gegen Klimawandel, Rassismus und Corona.

5. Manchmal muss einer Basis-Grünen erläutert werden, dass eine Masernimpfpflicht mit dem Grundgesetz vereinbar ist.

6. Die Grünen simulieren gegenwärtig noch eine Klarheit, die sie wahrscheinlich nur so lange aufrechterhalten können, wie sie im Bund nicht regieren.

7. Die Grünen-Führung befasst sich mit Themen, welche die ganze Gesellschaft betreffen. An der Basis interessieren manchmal mehr die Wärmepumpe und die Waldameise.

8. Robert Habeck sagte kürzlich, dass es „die Gesellschaft zerreißen würde, wenn sich 2015 wiederholt“. Damit hat er zwar ganz und gar recht, es passt aber nicht zur grünen Generalattitüde.

9. Die Grünen sind seit langem die Partei der Wohlstands- und Bildungselite.

10. Wie will man Häuser energetisch sanieren und gleichzeitig die Mieten senken?

11. In der Flüchtlingspolitik wird sich die grüne Kompetenz beweisen müssen.

12. Europa kann 5.000 Kinder von den griechischen Inseln holen, aber nicht noch einmal einen Massenansturm von Flüchtlingen verkraften.

2747: Matti Geschonneck verfilmt Juli Zehs „Unterleuten“.

Freitag, März 6th, 2020

Matti Geschonneck, geb. 1952, ist mit Krimis erfolgreich, hat aber 2017 mit Eugen Ruges „In Zeiten abnehmenden Lichts“ auch einen großen künstlerischen Erfolg erzielt. Nun hat er für das Fernsehen Juli Zehs Erfolgsroman „Unterleuten“ (als Dreiteiler) verfilmt (München/Luchterhand. 2016, 643 S.). Das Buch über die Anti-Windkraft-Hysterie in Brandenburg, gegen Landlebenverklärung, über Politikverachtung und Resignation. In dem der Politikwissenschaftler Herfried Münkler, geb. 1951, persönlich auftritt. Nun kommt auch noch Tesla.

Der Roman ist sehr differenziert, er versucht, Ossis und Wessis gerecht zu werden. In Geschonnecks Film werden die Ossis von Schauspielern aus der DDR gespielt (Thomas Thieme, Hermann Beyer, Dagmar Manzel, Christine Schorn und Charly Hübner) und die Wessis von West-Schauspielern (Mina Tander, Alexander Held, Ulrich Noethen): ZDF am 9., 11. und 12. März um 20.15 Uhr. Geschonneck, der die DDR 1976 nach der Ausbürgerung Wolf Biermanns verlassen hatte, spricht im Interview mit Christian Mayer (SZ 6.3.20) ausführlich über seinen Vater, den großen DDR-Schauspieler Erwin Geschonneck (1906-2008).

2745: Beschönigen der Verhältnisse in der DDR

Mittwoch, März 4th, 2020

2019 tönte der Fraktionsvorsitzende der Linken im Bundestag, Dietmar Bartsch: „Der Schaden, den die Treuhand angerichtet hat, ist bis heute eine wesentliche Ursache für den ökonomischen Rückstand des Ostens und für politischen Frust vielerorts.“ Kurz vor den Landtagswahlen forderte er einen Untersuchungsausschuss. Den hatte es allerdings 1994 schon gegeben. Petra Köpping (SPD) verlangte eine „Wahrheitskommission“. Ähnlich Björn Höcke (AfD): „Die Verelendung und Heimatzerstörung hier bei uns hat einen Namen. Dieser Name lautet Treuhand. Und die Machenschaften dieser Treuhand gehören rücksichtslos aufgeklärt.“ (Nikolaus Piper, SZ 29.2./1.3.20)

Hier sind die richtigen „Aufklärer“ beieinander. Besonders dreist erscheint mir Dietmar Bartsch, dessen SED die gesamten Verhältnisse in der DDR bekanntlich vor die Wand gefahren hatte. Ohne Menschenrechte, ohne Demokratie, ohne Rechtsstaat, mit einer nicht leistungsfähigen Wirtschaft usw. Solche Versager haben es gerade nötig, über die Verhältnisse im Osten zu klagen. Besonders, wenn sie ihre Stimmen an die AfD verlieren. Sie beabsichtigen eine Legendenbildung zur Beschönigung der Verhältnisse in der DDR.

Die Treuhand war ursprünglich eine Idee des „Runden Tischs“. Sie sollte aber nicht wie in Russland nach der Methode der Coupon-Privatisierung verfahren. Dieses Vorgehen hat uns in Russland nur die Oligarchen beschert, die das Land ausbeuten.

Die Treuhand stellte schnell fest, dass es beim DDR-Industrievermögen überhaupt nichts zu verteilen gab. Die Staatliche Plankommission der DDR bescheinigte der DDR am Ende die Zahlungsunfähigkeit. Die Menschen verließen die neuen Bundesländer. Die Bundesregierung bot eine Währungsunion an, um die Entvölkerung zu stoppen. Die Einführung der D-Mark bedeutete für die DDR-Unternehmen eine Aufwertung, der sie nicht gewachsen waren. Dazu kam die neue Tarifpolitik der DGB-Gewerkschaften. Der DDR-Wirtschaft brachen mit den Ländern des früheren Ostblocks die Kunden weg. Und eine DDR als Niedriglohngebiet konnte bei nun offenen Grenzen nicht funktionieren.

Die Treuhand schätzte im Herbst 1990 den Wert der DDR-Unternehmen auf 600 Milliarden Mark. Tatsächlich erlöste sie von 1990 bis 1994 40 Milliarden. Außerdem musste sie Altschulden abtragen und ökologische Altlasten beseitigen.

Präsident der Treuhand wurde der hoch angesehene Stahl-Manager Detlev Carsten Rohwedder (SPD). Von ihm stammte die Devise: „Schnell privatisieren, entschlossen sanieren, behutsam stilllegen.“ Er wurde am 1. April 1991 in seinem Haus ermordet. Wahrscheinlich von RAF-Terroristen. Die Täter sind aber nie identifiziert worden. Rohwedders Nachfolgerin wurde Birgit Breuel (CDU), eine qualifizierte Fachfrau.

Der Umbau der DDR-Wirtschaft wurde besonders für die damals 40- bis 50-Jährigen traumatisch. Sie waren zu alt für eine neue Karriere und zu jung für die Rente. Die Treuhand hat 6.456 Betriebe nach 1990 privatisiert, 3.718 wurden liquidiert, 2,5 Millionen Arbeitsplätze verschwanden. Dabei sind Fehler passiert, wie insbesondere Birgit Breuel in ihrer Rückschau eingeräumt hat. Vorher hatte aber noch niemand eine sozialistische Planwirtschaft in eine Marktwirtschaft umgebaut. Selten waren kriminelle Machenschaften.

Am erfolgreichsten gegen die Verschwörungstheorien im Zusammenhang mit der Treuhand hat Richard Schröder (SPD) gekämpft. Ein promovierter Theologe und typischerweise ein Sozialdemokrat. Durch ihn sind „Legenden“ hinfällig geworden wie die, dass die Treuhand die lästige Ostkonkurrenz aus dem Weg geräumt habe, dass es einen massiven Vermögenstransfer von Ost nach West gegeben habe und dass Ost-Betriebe massenhaft plattgemacht worden seien und dass der Maschinenpark dann in den Westen gegangen sei.

80 Prozent der größeren Betriebe wurden von westdeutschen Firmen erworben, 15 Prozent von Ausländern, 5 Prozent von Ostdeutschen. Nach 40 Jahren Sozialismus hatte niemand im Osten Kapital. Allerdings gelangten bei der „kleinen Privatisierung“ viele Gaststätten, Apotheken und Einzelhandelsgeschäfte in die Hände von Einheimischen. Die Treuhand hat den Umbau vom realen Sozialismus in den realen Kapitalismus bewerkstelligt. Das konnte nicht ohne Konflikte abgehen. Und das Gefühl mancher Ostdeutscher, über den Tisch gezogen worden zu sein, erscheint verständlich. Die Wiedervereinigung Deutschlands war ein großes Glück für uns Deutsche, besonders für die Ostdeutschen. Aber einige von ihnen wollen das bis heute nicht wahrhaben. Dann greifen sie zu Legenden und Beschönigungen. Das ist aber nicht die Wahrheit.

2743: Ultras: im Kern linke Rassisten

Dienstag, März 3rd, 2020

Wer wie wir alten Fußballfans die Entwicklung unseres Sports über Jahrzehnte beobachtet (im Stadion, auf dem Trainingsplatz, vor’m Fernseher), kann über die Zuspitzung der letzten Tage nicht überrascht sein. Im Stadion machen die Ultras die Stimmung. Sie liefern die Kulisse („Choreografie“) für die Vermarktung des Fußballs im internationalen Fernsehgeschäft. Soweit sind sie Verbündete der Vereine.

Sie beklagen aber als Antikapitalisten (also als Linke) die Kommerzialisierung des Fußballs. Und jeder von uns, der es wissen will, kennt die weit verbreitete Korruption und die Käuflichkeit im internationalen Hochleistungssport. Staatssport a la Putin ist keine Alternative. Das ist noch schlimmer, hat aber Verbündete beim IOC, bei Uefa und Fifa. So sind die Dopingspiele von Sotschi (Russland) 2014 zustande gekommen.

Ein großer Teil der Ultras ist gewalttätig, brennt Pyros und vermummt sich. Wie sie ins Stadion kommen, wissen wir nicht genau. Sie sind menschenverachtende Rassisten wie der AfD-Vorsitzende Alexander Gauland, als er über Jerome Boateng sprach. Der Hoffenheim-Mäzen Dietmar Hopp muss sein Gesicht hinter einer Zielscheibe für die kriminellen Fantasien der Ultras herhalten. Ihm gehört unsere Solidarität. Im Grunde ist er nur ein Kollateralopfer.

Die Bundesligavereine, DFB und DFL haben kein Konzept und keine Ahnung. Das wurde ganz deutlich beim Interview des DFB-Präsidenten Fritz Keller (Freiburg) im „Aktuellen Sportstudio“ (29.2.20), wo er von einer ziemlich inkompetenten Frau befragt wurde und keine rechte Antwort wusste. Durchgreifend wären wohl nur Spielabbrüche. Schlimme Zustände (Klaus Hoeltzenbein, SZ 2.3.20; Thomas Kistner, SZ 3.3.20).

2742: Die Türkei öffnet die Grenze – profitieren könnte die AfD.

Montag, März 2nd, 2020

1. Warum will kein Flüchtling nach Russland? Oder China?

2. Warum wollte keiner in die DDR? Dort hauten die Menschen massenhaft ab.

3. Flüchtlinge wollen immer nur in die USA oder nach Westeuropa.

4. Die Türkei hat 3,5 Millionen Flüchtlinge aufgenommen. Um die EU zu erpressen, hat sie jetzt die Grenze geöffnet.

5. Dem ist Europa letztlich nicht gewachsen. Die Flüchtlinge werden sich nach Mitteleuropa durchschlagen. Hauptsächlich nach Deutschland. Das könnte der AfD nützen.

6. Auch wenn man die Politik der Türkei grundsätzlich ablehnt wie ich, kann man ein wenig Verständnis für die Türkei aufbringen.

7. Der Grund dafür ist die Politik des Massenmörders Baschar el Assad in Syrien, der schon mehrfach Giftgas gegen die eigene Bevölkerung eingesetzt hat.

8. Unterstützt wird er militärisch massiv (nicht zuletzt aus der Luft) in Idlib von seinem Verbündeten, Wladimir Putins Russland. Die Russen sind es nicht gewohnt, menschenrechtliche Rücksichten zu nehmen.

9. Die Syrienpolitik der USA (Barack Obama) war falsch. Wer einen Raum aufgibt, sollte wissen, dass dann andere ihn besetzen.

10. Die EU ist migrationspolitisch uneins und de facto zur Grenzsicherung unfähig. Das ergibt eine Katastrophe.

2740: Autobahn-Tempolimit reduziert CO 2-Ausstoß.

Samstag, Februar 29th, 2020

Nach Berechnungen des Umweltbundesamtes können durch ein Tempolimit auf Autobahnen je nach Ausgestaltung die Treibhausemissionen um 1,9 bis 5,4 Millionen Tonnen pro Jahr verringert werden. 2018 verursachten  Personenfahrzeuge und leichte Nutzfahrzeuge auf deutschen Autobahnen Treibhausemissionen von 39,1 Millionen Tonnen Kohlendioxid (FAZ 29.2.20). Minister Scheuer (CSU) ist gegen ein Tempolimit.

2739: Kopftuchverbot im Gericht verfassungskonform

Samstag, Februar 29th, 2020

Das Bundesverfassungsgericht hat entschieden, dass das hessische Kopftuchverbot für Rechtsreferendarinnen mit der Verfassung vereinbar ist. Eine Muslimin hatte sich beschwert, die ihr Kopftuch auch während der praktischen Ausbildung im Gericht tragen wollte. Das Bundesverfassungsgericht entschied, dass das Verbot nicht ihre Religionsfreiheit verletze. Zwar begründe allein das Tragen eines religiösen Symbols im richterlichen Dienst noch keinen Zweifel an der Objektivität der Juristin. Allerdings könne ein sichtbares politisches oder religiöses Bekenntnis im Gerichtssaal das allgemeine Vertrauen der Bevölkerung in die Neutralität der Justiz beeinträchtigen (Wolfgang Janisch, SZ 28.2.20).

2737: Verkehrstote auf dem niedrigsten Stand seit 60 Jahren

Freitag, Februar 28th, 2020

Die Zahl der Verkehrstoten ist 2019 auf den niedrigsten Stand seit 60 Jahren gesunken. Es starben 3.059 Menschen, 216 oder 6,6 Prozent weniger als 2018. Die Zahl der Verletzten lag bei 384.000, 3 Prozent weniger als 2018. Die Polizei erfasste allerdings mehr Unfälle als 2018. Die Steigerung betrug 1,9 Prozent. Gemessen an der Einwohnerzahl war das Risiko, im Straßenverkehr zu sterben, in Sachsen-Anhalt und Mecklenburg-Vorpommern am höchsten (dpa, SZ 28.2.20).

2736: Das Bundesverfassungsgericht erlaubt Sterbehilfe.

Donnerstag, Februar 27th, 2020

In einem Urteil von nicht erwarteter Klarheit hat das Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe entschieden, dass Sterbehilfe nach der Verfassung erlaubt ist. Damit ist der erst 2015 ins Strafgesetzbuch gekommene § 217 verfassungswidrig. Er sollte die Arbeit von Sterbehilfevereinen unterbinden. Geklagt hatten neben Sterbehilfevereinen Mediziner und Schwerkranke, die sich durch das Gesetz eingeschränkt fühlten. Begründet wurde das Urteil mit dem Recht auf selbstbestimmtes Sterben. Das schließe die Freiheit ein, sich das Leben zu nehmen und dazu Angebote von Dritten in Anspruch zu nehmen. Die Freiheit gelte nicht nur für unheilbar kranke Menschen, sondern für alle. Suizidhilfe dürfe vom Staat kontrolliert und verboten werden, wenn dadurch auf Menschen unzulässiger Druck ausgeübt werde.

Das Urteil stärkt die Autonomie des Einzelnen.

Beschränkt werden die Eingriffsmöglichkeiten von Kirchen, Hospizvereinen und bestimmten Typen von Palliativmedizinern et alii, die manchmal beinahe so tun, als wüssten sie besser als ich selbst, was für mich gut ist und was ich will. M.E. weist das Urteil in die richtige Richtung. Zweifellos bedarf es nun an vielen Stellen der konkreten rechtsstaatlichen Neuformulierung von Einzelbestimmungen (Michaela Schwinn/Wolfgang Janisch, SZ 27.2.20).

2735: Moderate Erhöhung des Rundfunkbeitrags

Mittwoch, Februar 26th, 2020

Die KEF (Kommission zur Ermittlung des Finanzbedarfs beim öffentlich-rechtlichen Rundfunk) schlägt eine Erhöhung des Rundfunkbeitrags in der Zeit von 2021 bis 2024 um 86 Cent auf 18,36 Euro monatlich vor (1,2 Prozent). Die letzte Erhöhung gab es 2009. Abgesehen wird damit von einer Index-Lösung. Die vorgeschlagene Erhöhung bleibt weit hinter dem zurück, was jede Indexierung (Parallelisierung mit den Lebenshaltungskosten) gebracht hätte.

Die KEF wird von den 16 Bundesländern mit unabhängigen Experten besetzt. Sie überprüfen die Finanzen von ARD, ZDF und DRadio (Deutschland-Radio) alle zwei Jahre. Alle vier Jahre machen sie einen Vorschlag zur Höhe des Rundfunkbeitrags. 2015 senkte die KEF den Rundfunkbeitrag von 17,98 auf 17,50 Euro. Umstritten sind der Rundfunkbeitrag und seine Höhe besonders in den „neuen Bundesländern“ Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen. Sie machen uns ohnehin mehr Sorgen als andere Bundesländer. Das haben die Wahlen dort gerade gezeigt.

Die AfD lehnt den öffentlich-rechtlichen Rundfunk grundsätzlich ab.

ARD-intern wurde bereits der Finanzausgleich geändert zugunsten von Radio Bremen und dem Saarländischen Rundfunk. Bis zum 12. März 2020 könnten die Ministerpräsidenten einen ersten Vorschlag für einen neuen Rundfunkfinanzierungsstaatsvertrag machen. Anschließend werden die Bundesländer informiert. Dort stimmen die Landtage ab. Von den Rundfunkanstalten werden vermutlich weitere Reformen verlangt (Claudia Tieschky, SZ 21.2.20).

Der Axel-Springer-Verlag (u.a. „Bild“-Zeitung) kämpft seit Jahrzehnten gegen den öffentlich-rechtlichen Rundfunk. Von dort stammt der aktuelle Vorschlag, ARD und ZDF zu privatisieren (Jan Schnellenbach, Die Welt 22.2.20).