Die Facebook-Mutter Meta (Mark Zuckerberg) zahlt Donald Trump 25 Millionen Dollar. Als Vergleich für die Sperrung seiner Social Media-Konten nach dem Sturm auf das Kapitol im Januar 2021. 22 Millionen fließen in einen Fonds für Trumps Präsidentenbibliothek (SZ 31.1.25).
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5165: Meta zahlt Trump 25 Millionen Dollar.
Freitag, Januar 31st, 20255164: Linke: Adelstitel abschaffen !
Donnerstag, Januar 30th, 2025Die Linke fordert die Abschaffung der Adelstitel. „Adelstitel passen nicht ins Jahr 2025 und sollten aus Pässen und offiziellen Dokumenten gestrichen werden“, sagte die Co-Parteivorsitzende Ines Schwerdtner. Solche Titel seien „Überbleibsel aus einer Zeit, als Privilegien und Macht abhängig waren von der Geburt.“ Schwerdtner betonte: „Eine moderne Demokratie, die sich die Gleichheit aller auf die Fahnen schreibt, braucht keine Barone, Grafen und Erbherzöge.“ Die Privilegien des Adels waren in der Weimarer Republik abgeschafft worden. Schwerdtner tritt bei der Bundestagswahl im Wahlkreis Berlin-Lichtenberg an. Eine Gegenkandidatin ist die AfD-Abgeordnete Beatrix von Storch (SZ 30.1.25).
5163: Horst Janson ist tot.
Mittwoch, Januar 29th, 2025Im Alter von 89 Jahren ist der Schauspieler Horst Janson gestorben. Gut aussehend, stark gebaut, mit kräftiger Stimme. Insbesondere bei den Frauen beliebt. 1958 hatte er schon in der Fernsehverfilmung der „Buddenbrooks“ mitgespielt. Sein Durchbruch gelang ihm ab 1973 im ZDF mit den 13 Folgen von „Der Bastian“. Er spielte glaubhaft einen aufgeräumten Normalbürger. Nach einem Plot von Barbara Noack. Damit stand sein Markenzeichen fest. Er verkörperte einen neuen Typ Mann. 1968 hatte er im Fernsehen schon mit „Salto Mortale“ geglänzt. Janson galt und gilt als Sympathieträger. Der deutsche Robert Redford. Von 1980 bis 1990 war er dann neben Liselotte Pulver der „Horst“ in der „Sesamstraße“. Spätestens jetzt war er fast überall bekannt und beliebt (Harald Hordych, SZ 29.1.25).
5162: Acht weitere israelische Geiseln tot.
Dienstag, Januar 28th, 2025Von den 33 israelischen Geiseln, die in der ersten Phase der Waffenruhe-Vereinbarung freikommen sollten, sind acht bereits tot. Das hat der israelische Geheimdienst bestätigt. Zuletzt waren vier israelische Soldatinnen aus der Geiselhaft entlassen worden. Israel hat nach der Einigung den Durchgang vom südlichen in den nördlichen Teil des Gazastreifens freigegeben ( SZ 28.1.25).
5161: Die linksliberale Presse bekämpft Friedrich Merz (CDU).
Montag, Januar 27th, 2025Die Zeitungen und Zeitschriften, aus denen ich mich neben den Nachrichten und politischen -, Wirtschafts- und Kulturmagazinen des öffentlich-rechtlichen Fernsehens hauptsächlich informiere: „Süddeutsche Zeitung“, „taz“, „Göttinger Tageblatt“, „Spiegel“ und „Stern“ bekämpfen seit langem Friedrich Merz, den Kanzlerkandidaten der CDU. Das dürfen sie. Vielleicht sollen sie es sogar. Das kommt von der Pressefreiheit, deren Wert gerade heute gar nicht hoch genug eingeschätzt werden kann.
Friedrich Merz hat der CDU wieder eine Struktur verliehen, die zur Zeit des Merkel-Chaos verschwunden war. Er kennt sich, auch als ehemaliger Blackrock-Manager, mit der Wirtschaft aus. Er steht für äußere (Nato) und innere Sicherheit. Und die Freundschaft mit Frankreich. Er möchte Schwarz-Grün. In Europa sieht er – richtigerweise – unsere einzige Chance. Und in der Migration muss etwas geschehen, sonst übernimmt 2029 die AfD die Kanzlerschaft.
Was wollen die genannten Zeitungen und Zeitschriften eigentlich? Olaf Scholz als Kanzler behalten und die kaputte Ampel zurück ? Oder den bayerischen Großsprecher Markus Söder ?
5160: Vor dem Rechtsruck gab es einen Linksruck.
Montag, Januar 27th, 2025Die Entwicklung insbesondere der westlichen Welt ist gegenwärtig gekennzeichnet davon, dass viele Gesellschaften nach rechts rücken: Trump (USA), Orban (Ungarn), Meloni (Italien), Vico (Slowakei), Wilders (Niederlande), Kickl (Österreich). Jochen Bittner (Die Zeit 16.1.25) macht uns überwiegend mit guten Argumenten darauf aufmerksam, dass es vorher überall lange einen Linksruck gegeben habe.
1. Der intellektuelle Diskurs wurde verdrängt von „wahren“ „progressiven“ Lehren.
2. Die Zeit liefe uns davon. Die anderen lebten immer noch in der falschen Welt. Die Moral gebiete uns eine schnelle und nachhaltige Veränderung.
3. Der Klimawandel wurde apokalyptisch verkündet.
4. Wir sollten uns nicht auf Pro-und-contra-Debatten einlassen; denn die zerstörten den wahren Diskurs.
5. In der Migrationsdebatte wurde nicht genau genug zwischen Flüchtlingen und Migranten unterschieden.
6. Die Corona-Pandemie hat die Konflikte überdeckt und verzerrt.
7. Das deutsche Selbstbestimmungsgesetz ermöglicht es jedem, sein Geschlecht beliebig frei zu wählen und zu verändern.
8. Wer Bedenken äußert gilt als „Terf“ (trans exclusionary radical feminist“).
9. Tatsächlich brauchen wir „vielstimmige Institutionen“: Parteien, Redaktionen, Universitäten.
10. Im olympischen Boxring konnten physische Männer bei den Frauen gewinnen.
11. Es gab noch nie so wenig Einfluss der traditionellen Qualitätsmedien auf die Diskussionen.
12. Der Begriff „Remigration“ differenziert nicht zwischen abgelehnten Asylbewerbern und Migranten.
13. Verbreitet wurde das Motto: „Mehr Mut zur Demagogie.“
14. Das „Bündnis Sahra Wagenknecht“ kuschelt mit dem russischen Faschismus und pflegt den Antiamerikanismus der Rechten.
5159: Eva Szepesi war als Zwölfjährige in Auschwitz.
Montag, Januar 27th, 2025Eva Szepesi war als Zwölfjährige in Auschwitz. Allein, ohne ihre Eltern. 50 Jahre hat sie geschwiegen, seither redet sie und klärt auf. Sie geht zwei bis drei Mal im Monat zum Friseur. Eine KZ-Wächterin hatte ihr in Auschwitz die Zöpfe abgeschnitten (SZ 25./26.1.25).
5158: Klimaaktivistin darf in Bayern nicht Lehrerin werden.
Montag, Januar 27th, 2025Das Land Bayern verwehrt der Klimaaktivistin Lisa Poettinger nach einem erfolgreichen Lehramts-Studium den Eintritt ins Referendariat. Wegen „Tätigkeit und Mitgliedschaft“ in „extremistischen Organisationen“. Frau Poettinger hatte als Mitglied der Gruppe „Offenes antikapitalistisches Klimatreffen“ an Protesten gegen den Braunkohleabbau und die Automesse IAA teilgenommen (SZ 27.1.25).
Berufsverbot ?
5157: „Neue Sachlichkeit“ – aktuell wie je
Sonntag, Januar 26th, 20251925 veranstaltete Gustav Friedrich Hartlaub in Mannheim die erste Ausstellung zur „Neuen Sachlichkeit“ (Max Beckmann, Otto Dix, George Gross, Christian Schad u.a.). Mit 124 Bildern. Meistens von Männern. 2025 wird das Ganze in Mannheim rekonstruiert. Mit viel mehr Frauen. Anita Rée, Lotte Laserstein, Jeanne Mammen, Ilona Singer, Kate Dien-Bitt u.a. Gefeiert wurde und wird das neue Gebot der Künstlichkeit. Die dargestellten Menschen erscheinen erschöpft und ernüchtert. „Realistisch“. Die Rekonstruktion kommt in dem Moment, wo wir Jens Biskys „Die Entscheidung“ lesen. Wo die Sehnsucht nach Rationalität (auch und gerade in der Politik) stark ist. Offenbar sind wir noch keinen Schritt weiter als 1925.
Schirmherr Frank-Walter Steinmeier: „Und auch heute können wir daraus lernen, die Dinge so zu sehen, wie sie sind: sachlich.“ Schon Hartlaub unterschied 1925 zwischen „Rechten“ und „Linken“. Bei den Nazis wurden die „Rechten“ (Franz Radziwill, Georg Schrimpf, Alexander Kanold) Professoren. Die „Linken“ wie George Grosz mussten emigigrieren. Ihre Werke erschienen 1937 als „entartete Kunst“. Kurt Tucholsky schrieb dazu: „Wir hatten geglaubt, der Zeit entrinnen zu können. Aber man kann das nicht. Sie kommt nach.“ „Gegenwartsüberforderung, Utopieverlust, Emotionskontrolle, Kriegsangst, Spiel mit Identitäten. Das sind die großen Themen der Neuen Sachlichkeit – und das sind großen Themen unserer aktuellen Zwanzigerjahre. Kein Wunder also, dass die wahre Kunst der Stunde hundert Jahre alt ist. Aber vielleicht, so sollten wir als gebrannte Kinder sachlich fragen, könnte statt Kälte auch Wärme eine mögliche Haltung zu den Dingen sein.“ (Florian Illies, Die Zeit 12.12.24)
5156: Auslandsstudium beliebt bei deutschen Studenten
Samstag, Januar 25th, 2025Wie das Statistische Bundesamt ermittelt hat, ist ein Auslandsstudium bei deutschen Studenten beliebt. Im Jahr 2022 waren 138800 deutsche Studenten im Ausland. Mehr als vor der Pandemie. Ein Prozent mehr als im Vorjahr. Die beliebtesten Zielländer waren Österreich, die Niederlande und die Schweiz (SZ 25./26.1.25).