Archive for the ‘Gesellschaft’ Category

1639: Barenboim gegen Isolationismus

Mittwoch, Juli 19th, 2017

Beim Eröffnungskonzert der „Proms“ in der Royal Albert Hall hatte der deutsch-russische Pianist Igor Levit am vergangenen Samstag als Zugabe Ludwig van Beethovens „An die Freude“ gespielt, die

Europahymne.

Am Sonntag war dann die Staatskapelle Berlin unter Daniel Barenboim mit einem Edward Elgar-Programm zu Gast. Danach wandte sich Daniel Barenboim an das Publikum und wandte sich gegen den zeitgenössischen

Isolationismus.

Er habe selbst viele Jahre in Großbritannien gelebt, sei hier verheiratet gewesen und habe viel Zuneigung erfahren. Das bewege ihn zu dieser Intervention. „Wenn man die Schwierigkeiten betrachtet, die der europäische Kontinent gerade erlebt, dann erkennt man, dass der Grund dafür ein Mangel an Bildung ist. Weil die Menschen in einem Land nicht wissen, warum sie etwas angehören sollten, zu dem auch andere Länder gehören.“ (Alexander Menden, SZ 18.7.17)

1638: Fifa: „Weitflächig verrottet“

Mittwoch, Juli 19th, 2017

Der spanische Fußballverbands-Chef Angel Maria Villar Llona ist von der spanischen Polizei verhaftet worden. Er wird der Korruption und der Unterschlagung bezichtigt. Villar ist drei Jahrzehnte lang der spanische Fußballboss. Seit einem Vierteljahrhundert besetzt er auch internationale Spitzenämter. Sein Sohn Gorka gehört dem Fifa-Reformkomitee an, kurz nachdem die US-Bundespolizei erstmals Fifa-Spitzenfunktionäre aus einem Zürcher Nobelhotel in die vergitterten Auslieferungsbaracken der Stadt umgesiedelt hatte. Im Reformkomitee arbeitet Sohn Villar eng mit Scheich Ahmed al-Sabah (Kuweit) zusammen, der sein Amt aber ruhen lässt, seit er von der US-Justiz als „Mitverschwörer“ in einer

Korruptionsorgie

bezeichnet wurde. Seine Funktion beim IOC übt er weiter aus.

Vater und Sohn Villar gehören zu den engsten Unterstützern von Fifa-Präsident Gianni Infantino (Schweiz). Infantino hat durch seine Affären Sepp Blatter (Schweiz) bereits vergessen lassen. Kürzlich wurden die Chefs der Fifa-Ethik- und Compliancekomitees von Infantino abgesetzt. Infantino war bis 2016 Uefa-Generaldirektor, zuletzt unter einem Interimspräsidenten Villar Llona. Inzwischen ist etwa ein von ihm unterzeichneter zweifelhafter Fernseh-Vertrag in den Panama-Papers aufgetaucht (Thomas Kistner, SZ 19.7.17).

Ja, dann mal immer munter weiter so, liebe Fifa!

1637: Motordoping ?

Mittwoch, Juli 19th, 2017

Als 2010 der Schweizer Radprofi Fabian Cancellara bei Frühjahrsklassikern scheinbar mühelos am Berg seine Geschwindigkeit steigerte, kam zum ersten Mal der Verdacht des Motordopings auf. Die Unterstützung der Radfahrer durch versteckte Motoren. Der ehemalige Direktor der französischen Anti-Doping-Agentur AFLD, Jean-Pierre Verdy, berichtete von einem Dutzend Fahrer, die bei der Tour de France 2015 Motordoping betrieben hätten, lieferte aber keine Beweise.

Die Technik existiert, entwickelt wurde sie für E-Bikes. Bei der aktuellen Tour de France werden alle Bauteile von Fahrrädern untersucht, in denen ein Motor versteckt sein könnte: Rahmen, Tretlager, Nabe, Reifen. Neueste Prüftechnik wird eingesetzt. Magnetfelder schlagen an, wenn sie andere Magnetfelder kreuzen. Eingesetzt werden Wärmebildkameras, einige schon 2016. Dabei zeigte sich, dass manche Tretlager auffällig erhitzt waren. Die zu testenden Räder werden nach Siegen oder besonders guten Leistungen ihrer Besitzer ausgesucht.

Die einzige Radfahrerin, die bisher des Motordopings überführt wurde, war die Belgierein Femke van den Driessche, in deren Rad im Februar 2016 ein Motor gefunden wurde. Die Belgierin behauptete, dass sie das Fahrrad mit dem ihres Freundes verwechselt habe … (Johannes Knuth, SZ 18.7.17)

Wenn wir uns eine Meinung bilden wollen, wie es beim Motordoping aussieht, dann brauchen wir ja nur daran zu denken, wie bisher beim Fahrradfahren betrogen wurde, wenn es die Chance dazu gab.

1636: Regensburger Domspatzen: 547 Opfer

Mittwoch, Juli 19th, 2017

Bei den Regensburger Domspatzen haben Priester und Lehrer über Jahrzehnte insgesamt 547 Jungen Gewalt angetan, 67 Domspatzen sind sexuell missbraucht worden. Es gibt 49 Beschuldigte. Die Taten sind verjährt. Es handelt sich um einen der größten Gewalt- und Missbrauchsskandale der katholischen Kirche in Deutschland. In einem Atemzug zu nennen mit den Skandalen am

  • Canisius-Kolleg in Berlin und
  • der Odenwaldschule in Heppenheim.

Das geht aus dem Abschlussbericht des Rechtsanwalts Ulrich Weber hervor, den das Bistum Regensburg mit der Aufklärung der Fälle beauftragt hatte. Die Zahlen beziehen sich auf den Zeitraum von 1945 bis Anfang der Neunziger Jahre. Im Rahmen einer Pressekonferenz kritisierte Weber den früheren Chorleiter Georg Ratzinger, der offenbar Bescheid wusste, aber nichts gegen die systematische Gewalt unternahm und in Einzelfällen auch selbst gewalttätig geworden war. Den früheren Regensburger Bischof Gerhard Ludwig Müller, gewesener Präfekt der Glaubenskongregation, machte Weber dafür verantwortlich, dass die Aufklärung der Skandale zunächst verschleppt wurde. Seit 2010 hatten sich immer mehr Opfer gemeldet (Andreas Glas, SZ 19.7.17).

1635: Benedikt gegen Franziskus

Dienstag, Juli 18th, 2017

In seinem letzten Gruß an seinen Freund, den Kardinal Joachim Meisner, Köln, ging es dem emeritierten Papst Benedikt XVI. nicht um Persönliches. Wie Matthias Drobinski (SZ 18.7.17) schreibt, ist das Grußwort „ein Programm“. „Benedikt spricht von der ‚Diktatur des Zeitgeistes‘, der Kardinal Meisner widerstanden habe; er vergleicht den Zustand der katholischen Kirche mit einem Schiff im Sturm, das ’schon fast zum Kentern angefüllt ist‘. So hat Joseph Ratzinger schon einmal geredet: im Petersdom, am 18. April 2005, dem Tag, bevor die Kardinäle ihn zum Papst wählten. Es war eine so glänzende wie pessimistische Rede. Im Sturm der Gottlosigkeit und des Relativismus helfe es der katholischen Kirche nur, die Bordwände höher zu ziehen, die Luken zu schließen und die Schotten zu dichten.“

2005 wurde Benedikt gewählt, 2013 trat er zurück. Gewählt wurde Kardinal Jorge Mario Bergoglio, Papst Franziskus. „Der sieht seitdem seine Aufgabe darin, die Luken des Schiffs wieder zu öffnen und die Abschottungen aufzubrechen, auch auf die Gefahr hin, dass mal eine Welle Zeitgeist über die Bordwand schwappt.“

Benedikt warnt Franziskus. „Verrate mein Erbe nicht. Gerade erst hat Franziskus Kardinal

Gerhard Ludwig Müller

ziemlich harsch entlassen, den noch von Benedikt eingesetzten Präfekten der Glaubenskongregation – da klingt die Warnung besonders laut. Müller und der vom Papst zum Rücktritt gedrängte Limburger Ex-Bischof

Franz-Peter Tebartz-van Elst

saßen unter den Trauergästen; sie dürften innerlich kopfnickend zugehört haben.“

1634: Henry David Thoreau (1817-1862) – ein früher Waldschrat

Dienstag, Juli 18th, 2017

Henry David Thoreau (1817-1862) gilt heute als Wortführer der Zivilisationskritik, des Aussteigens aus der Gesellschaft und als Natur-Apostel. Tatsächlich hat er sich zweimal große Verdienste erworben:

  1. als Verkünder des zivilen Ungehorsams in seiner Schrift „Über die Pflicht zum Ungehorsam gegen den Staat“,
  2. als kompromissloser Gegner der Sklaverei (dadurch wurde er ein Mitstreiter Abraham Lincolns).

Thoreau war tatsächlich ein Beerensammler, Hüttenbauer, Sklavenfluchthelfer, Steuerverweigerer und Neinsager. Vieles davon erklärt er in seinem Blockhüttenbericht

„Walden oder Leben in den Wäldern“.

Mit seinen Büchern hat Thoreau nie viel Geld verdient. Er war auch sonst beruflich nicht sonderlich erfolgreich. Aber das war ihm egal, da stand er drüber. Als reformpädagogisches Projekt gründet er eine Schule, die bald eingestellt werden musste. Er baute seine Hütte am Waldsee, verließ sie aber nach zwei Jahren wieder. Und er arbeitete aus Geldmangel als Landvermesser.

Die einen sehen ihn heute als „Purity-Fetischist“, dessen Idealismus und Städtephobie durchaus „tugendterroristische Züge“ annehmen konnte. Die anderen erkennen in ihm einen Prä-Hippie, der im Kreise der „Transzendentalisten“ um Ralph Waldo Emerson (1803-1882) an neuen, freien Lebenskonzepten feilte. Thoreau interessierte sich durchaus für die Geschichte und Gegenwart der indianischen Ureinwohner Amerikas. Darüber berichtet er ausführlich in seinen Tagebüchern. Dort philosophiert Thoreau auch über

  • Freundschaft,
  • Religionen und
  • das Göttliche.

„Vor allem aber lässt das Tagebuch erkennen, wie leicht das Wahrheits- und Aufrichtigkeitsbegehren des Verfassers ins Unduldsame und Schroffe wechseln kann.“ (Jutta Person, SZ 12.7.17) Henry David Thoreau war ein früher Waldschrat. Mit ihm war kein Staat zu machen.

 

1633: Die Angstgesellschaft

Montag, Juli 17th, 2017

Der an der Humboldt-Universität in Berlin lehrende Kulturwissenschaftler Joseph Vogl hat sich schon häufiger in sozialwissenschaftliche Kontroversen eingemischt. Jetzt hat er einen Begriff von Angstgesellschaft (Präventionsgesellschaft) hergeleitet, mit dem wir arbeiten können (Literarische Welt 15.7.17):

1. Terrorismus und Attentate rufen nach Präventionsmaßnahmen.

2. Sie dienen der Verteidigung moderner Gesellschaften.

3. So funktioniert Angstpolitik.

4. Angst kann rechtlich nicht reguliert, wissenschaftlich nicht widerlegt und diskursiv nicht bestritten werden.

5. Wenn Angst bekämpft wird, nimmt die Angst zu.

6. Sie charakterisiert den letzten Stand gesellschaftlicher Modernisierung.

7. Es geht nicht darum, was man tut oder getan hat, sondern darum, zu welchen Taten man einst fähig gewesen sein wird.

8. Die Befriedigung von Sicherheitsbedürfnissen erzeugt neue Sicherheitsbedürfnisse und steigert Gefahrenwahrnehmung und Schutzverlangen.

9. Präventionsapparate erhöhen die Angstbereitschaft.

10. Die Zirkulation von Ängsten ist systemrelevant.

11. Es wird aufgerufen zum Tausch der punktuellen Abgabe von Rechten (Datenschutz, Fernmeldegeheimnis, Unverletzlichkeit der Wohnung etc.) mit Sicherheitsversprechen.

12. Hanna Arendt hatte einst die Zirkulation von Angst als „Grundtatsache“ der Tyrannis gekennzeichnet.

1632: Europa und die Türkei

Sonntag, Juli 16th, 2017

1. Seit in der Türkei das Erdogan-Regime an der Macht ist, bewegt sich das Land allmählich, aber konsequent in Richtung einer Diktatur.

2. Der Putschversuch von 2016 war ein Geschenk für das Erdogan-Regime.

3. Seither gibt es von dort so viele Informationen, dass ich mich der Lage kaum gewachsen fühle.

4. Der Rechtsstaat (z.B. die Gewaltenteilung) wird allmählich abgeschafft.

5. Ungefähr 150 türkische und nicht-türkische Journalisten sitzen dort im Knast. Darunter Denis Yükcel, der die türkische und die deutsche Staatsbürgerschaft besitzt.

6. Durch Volksabstimmung wurde im April 2017 ein Präsidialsystem eingeführt.

7. Menschenrechtsverletzungen sind an der Tagesordnung.

8. Zum Völkermord an den Armeniermn 1915/16 hat die Türkei nicht annähernd eine Position bezogen, die eine Aufarbeitung verspricht.

9. In der Unterdrückung der Kurden besteht Kontinuität.

10. Es besteht die Gefahr, dass dann, wenn Europa sich endgültig von der Türkei abwendet, diese sich mit der Nachbar-Autokratie Russland (Annektion der Krim !!) verbündet.

11. Die an sich nicht kleine und schwache türkische Zivilgesellschaft (in den großen Städten und im Ausland) wird regelmäßig vom türkischen Nationalismus kleingemacht.

12. Im Syrienkonflikt beschränken sich die Türken auf die Bekämpfung der Kurden.

13. Deutsche Bundestagsabgeordnete konnten mehrfach nicht Bundeswehrsoldaten in Incirlik und Konya besuchen.

14. Die politisch-strategische Lage der Türkei und ihre Rolle bei der Bewältigung der Flüchtlingskrise sind für Europa sehr wichtig.

15. Deswegen muss Europa trotz aller Widrigkeiten der Lage bestrebt sein, den Gesprächsfaden nach Ankara nie ganz abreißen zu lassen.

1631: 32 ohne Akkreditierung

Sonntag, Juli 16th, 2017

Wenn Journalisten eine einmal erteilte Akkreditierung entzogen oder sie anderweitig behindert werden, kann sehr schnell die Demokratie in Gefahr geraten. Beim Hamburger G 20-Gipfel war das – neben allen anderen Misshelligkeiten und Absurditäten – der Fall. Und die 32 betroffenen Journalisten wissen immer noch nicht, warum gegen sie vorgegangen wurde. Vom Bundespresseamt. Das hält sich bedeckt. Der Vorsitzende des

„Deutschen Journalisten-Verbands“,

Frank Überall: „Journalisten und Berichterstatter sind nicht Krawallmacher.“ Das sehen einige deutsche Sicherheitsbehörden (BKA, BfV), die sich, wie die letzten Jahre zeigen, nicht mit Ruhm bekleckert haben, möglicherweise anders.

Nicht alle der 32 betroffenen Journalisten erschienen im Pressezentrum, aus dem sie dann abgewiesen wurden. Es gab plötzlich eine zweiseitige Liste mit 66 Namen, Servicekräfte, Techniker, Essenslieferanten und eben Journalisten. Neun (9) von ihnen wurde der Zugang verwehrt. Es wurde ein unerhörter Verdacht kolportiert: die inkriminierten Informationen über die Journalisten stammten vom türkischen Geheimdienst; denn einige der neun Journalisten hatten vorher kritisch über die Türkei berichtet. Das Bundespresseamt bestand darauf, dass der Entzug der Akkreditierung auf deutschen nachrichtendienstlichen Informationen beruhte.

Ja, gehen denn die deutschen Dienste genau so vor wie die türkischen?

Nach Informationen der SZ steht eine Person, der die Akkreditierung entzogen wurde, im Verdacht, „Führungsperson des linksextremistischen Spektrums“ zu sein, mit dem bekanntermaßen nicht zu spaßen ist. Eine andere soll „Reichsbürger“ sein. Sie bestreitet das (FAZ 15.7.17; Harald Staun, FAS 16.7.17).

In Deutschland darf sich jeder Journalist nennen. Die Bezeichnung ist nicht geschützt. Der freie Zugang zur journalistischen Tätigkeit darf nicht eingeschränkt werden. Das Grundgesetz schützt die Pressefreiheit. Ein Presseausweis ist nicht in jedem Fall ein verlässlicher Beleg für eine journalistische Tätigkeit. Trotzdem wollen sechs große Journalisten- (darunter der DJV und die dju) und Verlegerverbände (darunter der BDZV und der VdZ) 2018 einen bundeseinheitlichen Presseausweis wieder einführen (Sebastian Jannasch, SZ 15./16.7.17).

Über den Entzug der Akkreditierung für Journalisten sollte alsbald aufgeklärt werden.

1630: „Mescalero“ verurteilt Gewalt gegen G 20-Gipfel.

Samstag, Juli 15th, 2017

Als „Mescalero“ hatte Klaus Hüllbrock, 69, sich 1977 in einem studentischen Pamphlet zu seiner

„klammheimlichen Freude“

über die Ermordung des Bundesanwalts Siegfried Buback bekannt. Die RAF hatte den Bundesanwalt und seine zwei Begleiter kurz zuvor in Karlsruhe ermordet. Die Empörung war groß, Hüllbrock wurde aber nicht gefunden. Drucker, die das Pamphlet nachdruckten, wurden schwer bestraft. Professoren, die den Text publizierten und zur Debatte stellen wollten, wurden als „Sympathisanten“ gekennzeichnet.

Was schon seinerzeit in der allgemeinen Aufregung unterging, war die Tatsache, dass „Mescalero“ in dem Pamphlet hauptsächlich die RAF aufforderte, mit der Gewalt aufzuhören und umzukehren. „Wir müssen davon runterkommen, die Unterdrücker des Volkes stellvertretend für das Volk zu hassen (…). Unser Weg zum Sozialismus (wegen mir: Anarchie) kann nicht mit Leichen gepflastert werden.“

Klaus Hüllbrock meldete sich erst 2001, als der damalige grüne Umweltminister Jürgen Trittin beschuldigt wurde, „Mescalero“ zu sein, mit dem Hinweis, dass er, der ehemalige „Mescalero“, seit 1977 in seiner Arbeit ausländischen Studenten und Wissenschaftlern Deutsch beigebracht hatte.

Nun hat sich Hüllbrock wieder gemeldet. In der „taz“. Als Reaktion auf den „Kampftext“ des ehemaligen RAF-Terroristen Karl-Heinz Dellwo, der die Krawalle in Hamburg beim G 20-Gipfel als „Riot“ (Aufruhr, W.S.) bejubelt hatte. Hüllbrock: „Mir ist ganz schlecht geworden. Der G 20-Protest ist dumm gelaufen. Die ganze Bewegung läuft dumm. So kommt sie den Herrschenden niemals bei.“ (Willi Winkler, SZ 15./16.7.17)