Archive for the ‘Gesellschaft’ Category

1740: Russische Revolution 1917 – verheerend

Samstag, November 4th, 2017

2017 ist es angebracht, dass wir uns der Russischen Revolution von 1917 erinnern. Sie ist nur zu verstehen als typisch russisches Ereignis. Nach den sozialistischen Theorien hätte die Revolution in einem fortgeschrittenen kapitalistischen Land wie Großbritannien, Frankreich oder den USA ausbrechen müssen. Hier schon wird erkennbar der theoretische Unfug der Kommunisten (Marx, Engels, Plechanow et alii). Hoffentlich ist das heute allgemein bekannt.

Tatsächlich setzte der kommunistische Umsturz 1917 riesige positive intellektuelle und kreative Energien frei. Verwiesen sei kurz auf

Boris Pasternak (Literatur),

Konstantin Stanislawski (Theater),

Wsewolod Meyerhold (Theater),

Sergej M Eisenstein (Film),

Dmitri Schostakowitsch (Musik) et alii.

Dieser Modernisierungsschub brachte über die Grenzen Russlands hinaus weltweit künstlerische Erfolge (in Deutschland etwa bei Bertolt Brecht).

Für die russische Revoltion eher charakteristisch ist allerdings die Tatsache, dass damit der

Terror

zum Herrschaftsprinzip erhoben wurde. Vor allen Dingen im Stalinismus (1929-1956). Infolge des Bürgerkriegs verloren mehr als zehn Millionen Menschen ihr Leben. Leitend war das System des Archipel Gulag mit Massenmorden, das uns erstmals in vollem Umfang

Alexander Solschenyzin

in seinen Romanen und Erzählungen hat kennenlernen lassen (große Säuberung 1936-1938). In der Sowjetunion herrschten Gewalt und Elend. Es war eine brutale Diktatur, die sich u.a. auf ein umfassendes Propaganda-System verlassen konnte. Dessen Folgen sind heute noch erkennbar. Nicht nur in Russland. Zwischendurch war für einige Zeit Maos Volksrepublik China an die Stelle der Sowjetunion getreten (so z.B. bei den sogenannten K-Gruppen in Deutschland in den siebziger Jahren). Das ist hoffentlich ein für alle mal vorbei.

Denunziation, Verrat, Lüge und Hinterhältigkeit wurden zu Tugenden verklärt. Wegen der universellen kommunistischen Ideale lassen sich bis auf den heutigen Tag manche linke Intellektuelle von dieser Ideologie betören. Tatsächlich benutzten Stalin und seine Nachfolger den Geheimdienst (Tscheka, NKWD, KGB) zur Repression der Bevölkerung. Ein Mann aus diesem System ist Wladimir Putin (Reinhold Veser, FAZ 4.11.17).

1739: Journalisten wehren sich gegen Medienkapital.

Freitag, November 3rd, 2017

Seit den fünfziger Jahren des vergangenen Jahrhunderts haben sich die deutschen Zeitungs- und Zeitschriftenverleger bemüht, einen Teil des deutschen Rundfunks (Radio und Fernsehen) zu übernehmen, weil sie sich davon entsprechende Renditen versprachen. Das Bundesverfassungsgericht hat seit dem Fernsehurteil von 1961 dafür gesorgt, dass der Rundfunk nicht einfach Kapitalinteressen ausgeliefert wurde. Seit 1985 haben wir einen dualen (öffentlich-rechtlichen und privaten Rundfunk), bei dem der gesellschaftliche Rundfunk die Grundversorgung (Information, Bildung, Beratung, Unterhaltung) zu gewährleisten hat und gewährleistet.

Insbesondere seit sich die Möglichkeiten des Rundfunks auf dem Feld der Online-Kommunikation zeigen, sind nun wieder Kampagnen des Medienkapitals im Gange, den öffentlich-rechtlichen Rundfunk als „gebührenfinanzierte Staatspresse“ zu diffamieren. Das liegt dicht vor der „Lügenpresse“ der AfD. An der Spitze der Kampagne steht der Springer-Vorstandsvorsitzende („Bild“), Mathias Döpfner. Journalisten von ARD, ZDF und Deutschlandradio setzen sich nun dagegen zur Wehr. „Wir fühlen uns diskreditiert, wenn sie uns als Staatsfunk bezeichnen und uns damit unterstellen, dass wir uns politisch steuern lassen.“ (epd, dpa, SZ 3.11.17)

Das sind, um nur ein paar Beispiele zu nennen, die Kollegen von „Tagesschau“, „Heute-Journal“, politischen Magazinen, Wirtschafts-Magazinen, Kultur-Magazinen, Talk-Shows, Dokumentationen usw. Sie gewährleisten insgesamt, dass wir Bundesbürger umfassend informiert werden. Bei aller Kritik; denn selbstverständlich dürfen alle die genannten Formate im Ganzen und in Detail kritisiert werden. Davon lebt die Demokratie. Dazu benötigen wir aber nicht den Neid und die Missgunst des Hauses Springer und anderer Verdächtiger wie der „FAZ“.

1738: Jamaika kommt.

Freitag, November 3rd, 2017

Dass die Sondierungsgespräche für Jamaika zwischen CDU, CSU, FDP und Grünen stocken, ist angesichts der teilweise fundamentalen Unterschiede auf so zentralen Feldern wie der Klimapolitik, der Verkehrspolitik, der Steuerpolitik etc. nicht verwunderlich. Aber es gibt einen Grund, warum Jamaika kommt:

Die Union hat Angst vor Neuwahlen.

Bei der SPD sieht es nicht besser aus. Sie beschäftigt sich einmal wieder mit sich selbst. Sie hätte schon viel erreicht, wenn ihr eine machtvolle Opposition gelingen würde.

Die Grünen sollten auf dem baldigen Kohleausstieg bestehen.

Die Dobrindt-Maut muss weg.

Auf diese Weise bewahrt uns die Union wohl davor, dass die AfD bei Neuwahlen noch zulegen würde.

1737: Russischer Olympiasieger lebenslang gesperrt.

Donnerstag, November 2nd, 2017

Das IOC hat den russischen Olympiasieger Alexander Legkow, der in Sotschi 2014 Gold über 50 km Ski gewonnen hatte, lebenslang gesperrt. Mit ihm lebenslang gesperrt wurde der Russe Jewgeni Below. Es ist das erste Urteil nach den Untersuchungen der Oswald-Kommission. Die Verurteilten haben vom russischen Staatsdoping profitiert. Ihre Urinproben sind im Kontrolllabor manipuliert worden, ergab ein Report des Sonderermittlers Richard McLaren.

Der deutsche Anwalt der beiden Russen, Christof Wieschemann, nannte das IOC-Urteil „skandalös“ und kündigte den Gang vor das Schiedsgericht Cas an.

Ein Großteil der Sportwelt drängt auf den Kollektivausschluss Russlands von den Winterspielen 2018 (SZ/dpa 2.11.17).

1736: DDR wollte „Hochleistungs-Flieger“.

Mittwoch, November 1st, 2017

Wie Recherchen der Doping-Opfer-Hilfe unter Leitung der ehemaligen Weltklassesprinterin

Ines Geipel

ergaben, hat es in der DDR den Versuch gegeben, die militärische Leistungsmedizin mit der Sportmedizin zusammenzulegen. „Das vermeintliche Sportwunder war demnach ein Ergebnis der Jagd von Militärs und Wissenschaftlern nach einem optimal normierten Körper, welcher der ‚Beherrschung des außerirdischen Raumes‘ dienen sollte – mit allen Mitteln. Nuklear- und Militärforschung, Nuklear- und Sportmedizin arbeiteten demnach in einer Vielzahl von Instituten an der Entwicklung eines ‚Hochleistungs-Fliegers‘.“ Für diesen Super-Kosmonauten wurde an Kaninchen ebenso geforscht wie an Krebskranken und Amateurboxern.

Ein ehemaliger Kugelstoßer aus Neubrandenburg, der gedopt worden war, danach 25 Jahre alkoholabhängig war und heute medikamentenabhängig ist, erschrak im August 2017, als er im Fernsehen sah, dass die chinesische Kugelstoßerin Li-jiao Gong den Titel gewann. Ihr Trainer war

Dieter Kollark,

der unseren Kugelstoßer jahrelang an der Sportschule betreut und mit Dopingmitteln versorgt hatte.

Rund 1 000 Sportlerinnen und Sportler haben sich gemeldet, denen Trainer und Ärzte Dopingmittel verabreichten, als sie noch Kinder waren. Von geschätzten rund 15 000. „Schweigen, das Ahnungslosigkeit entspringt, kann Aufklärung beenden. Schweigen, das in Schuld und Scham begründet ist, hält länger an.“ (Michael Reinsch, FAZ 28.10.17) 1 000 Fragebogen waren an Betroffene verschickt worden, 500 blieben unbeantwortet.

Im nächsten Sommer will der Greifswalder Ordinarius für Psychiatrie und Psychotherapie,

Harald J. Freyberger,

seine einschlägige Forschung zu diesem Themenkomplex abgeschlossen haben. Seine Arbeit mit Überlebenden aus Konzentrationslagern der Nazis, mit Betroffenen von Zersetzungskampagnen der Stasi und mit Kriegsflüchtlingen hat ihn den Umgang mit Schweigen gelehrt.

Freyberger: „Sobald sie ein Narrativ liefern sollen, werden sie mit dem Trauma konfrontiert.“ „Spitzensport hat eine große Verführbarkeit, künstliche Erfolge zu erzielen.“ „Spitzensport ist eigentlich etwas fast Absurdes: Wir wollen das Maximum an Leistung, wir wollen das Maximum an Spaß, gleichzeitig wissen wir aber, dass die Athleten damit erhebliche gesundheitliche Risiken eingehen. Das ist die

Dialektik des Spitzensports.

Die Dialektik der politischen Betrachtung des Spitzensports finde ich fast noch kritischer. Unser Innenminister hat mehr Medaillen gefordert. Diese Forderung impliziert, und das weiß Herr de Maizière, dass die Doping-Anstrengungen in verschiedenen Sportarten hochgesetzt werden müssen.“

Freybergers These: Gedopte Athleten unterliegen einer vorzeitigen Zellalterung, die alle Körpersysteme betrifft und deshalb, vergleichbar mit den Folgen langjähriger Haft oder dem Aufenthalt im Konzentrationslager, zu einem erhöhten Erkrankungs- und Mortalitätsrisiko führt.

Ines Geipel sagt: „Dies kann nicht das Ende der Fahnenstange sein. Für die Betroffenen muss es eine Rente geben, das ist vollkommen klar.“ (Michael Reinsch, FAZ 28.10.17)

 

1735: Bedingungsloses Grundeinkommen – unsozial und zu teuer

Mittwoch, November 1st, 2017

Das bedingungslose Grundeinkommen ist beliebt. Wie viele simple Lösungsmuster, die so erscheinen, als ob mit einem Schlag dann alle Probleme gelöst wären. Christoph Butterwegge, Emeritus für Politikwissenschaft der Universität Köln (Linke), zeigt schlüssig, dass ein bedingungsloses Grundeinkommen unsozial und – vor allem – viel zu teuer wäre (SZ 11.10.17).

Statt wie im bestehenden Wohlfahrtsstaat nur jene Menschen durch eine spezielle Transferleistung wie das Arbeitslosengeld II aufzufangen, die weder über ein ausreichendes Erwerbseinkommen noch über Leistungsansprüche aus dem Versicherungssystem verfügen, sollen alle Bürger ohne Ansehen der Person, ohne Arbeitspflicht und ohne besonderen Nachweis in den Genuss einer Zuwendung gelangen, die zur Sicherung ihrer materiellen Existenz ausreicht. An die Stelle eines komplizierten Wohlfahrtsstaats, individuell geltend zu machender Ansprüche und behördlicher Kontrollen soll ein Universaltransfer treten.

Das würde den Wohlfahrtsstaat in seiner ganzen Struktur zerstören. Der Wohlfahrtsstaat gründet seit Bismarck auf einer Sozialversicherung, die in unterschiedlichen Lebensbereichen auftretenden Standardrisiken

Krankheit, Alter, Invalidität, Arbeitslosigkeit und Pflegebedürftigkeit

kollektiv absichert, sofern entsprechende Beiträge entrichtet wurden. Nur wenn dies nicht der Fall ist oder der Leistungsanspruch bei längerer Arbeitslosigkeit endet, muss man auf steuerfinanzierte Leistungen zurückgreifen, die bedarfsabhängig – also nur nach Prüfung der Einkommensverhältnisse – gezahlt werden.

„Selbst ein reiches Land wie die Bundesrepublik kann sich nicht beides zugleich leisten, die Sozialversicherung mit einem Beitragsvolumen von gut 600 Milliarden Euro und außerdem ein Grundeinkommen, das die öffentlichen Haushalte erheblich mehr Geld kosten würde, als Bund, Länder und Gemeinden heute an Steuern einnehmen. Im Haushaltsjahr 2016 waren das knapp 650 Milliarden Euro.“

Unberücksichtigt lässt das Grundeinkommen die Lebensumstände der Individuen. Alle erhalten den gleichen Geldbetrag, unabhängig davon, ob sie ihn brauchen oder nicht. Der Spezialbedarf vieler Menschen, etwa von Schwerstbehinderten, die teure Geräte oder eine Vollassistenz brauchen, werden missachtet. Eine Sozialpolitik nach dem Gießkannenprinzip widerspricht dem vorherrschenden Gerechtigkeitsverständnis. Dies strebt nach

Bedarfsgerechtigkeit,

Leistungsgerechtigkeit und

Verteilungsgerechtigkeit.

Das bedingungslose Grundeinkommen ist in Wirklichkeit elitär, weil es nach dem Lebensentwurf eines Lottogewinners oder reichen Müßiggängers konstruiert wurde. An der sozialen Ungleichheit würde es nichts Wesentliches ändern. „Weil das Grundeinkommen den Menschen schon aus Kostengründen höchstens eine spartanische Lebensführung ermöglicht, ihr Existenzminimum aber auf einem Minimalniveau durch den Staat gesichert wird, könnten dessen Bürger auch schlechter entlohnte Jobs annehmen, ohne darben zu müssen.“ Das würde den Interessen des Kapitals entsprechen. Der Niedriglohnsektor würde noch größer als heute.

1733: Der Protestantismus 2017

Dienstag, Oktober 31st, 2017

1. Der Kulturbeauftragte der Evangelischen Kirche in Deutschland, Johann Hinrich Claussen, sagt werbend: „Das Reformationsjubiläum ist überall dort geglückt, wo wir als Kirchenleute aus den Kirchentüren hinausgegangen sind und mit anderen gesellschaftlichen Kräften etwas gemeinsam auf die Beine gestellt haben.“

2. Das Dilemma dabei ist, dass man hier nicht im stillen Kämmerlein und gepflegt „kulturprotestantisch“ agieren kann. Wenn Kirchenfunktionäre ihren oft geforderten Anspruch auf gesellschaftspolitische Einmischung tatsächlich erheben, dann taucht der alte Vorwurf der zu großen Staatsnähe auf. „Denn dieser Makel hängt seit jeher am Protestantismus: der Pakt mit der Obrigkeit. Durch ihn konnte sich die Konfession durchsetzen, obwohl sie bei Luther gegen das Papsttum eigentlich von der

Freiheit,

der individuellen Glaubenserfahrung,

der Unabhängigkeit von seligmachenden Hierarchien

ausgegangen war.“ (Johan Schloemann, SZ 28./29.10.17)

3. Geblieben sind die Museen und Gedenkstätten in Thüringen, Sachsen-Anhalt und anderswo, die auf feinste renoviert, erweitert, mit neuen Dauerrepräsentationen ausgestattet sind. Beide Bundesländer, in denen kaum noch Christen leben, sind touristisch zufrieden.

4. Es bleibt der protestantische Alltag: Predigt, Bibelauslegung, Gebet, Gesang, Liturgie, Seelsorge. Und Sozialfürsorge für Alte, Arme, Kranke, Behinderte, Flüchtlinge.

1732: Martin Luthers Antwort

Dienstag, Oktober 31st, 2017

Matthias Drobinski schreibt häufig kundig über Luther, ohne zu bevormunden. Hier knüpft er an Günter Franzens Schilderung des Krebstods seiner Frau unter Schmerzen an. Franzen hatte kein christlicher Seelsorger geholfen, sondern der Ausruf eines Therapeuten „Verdammte Scheiße!“ Drobinski schreibt: „Das ist tatsächlich viel näher an Martin Luther als manche Erbauungspredigt zum Reformationstag.“

Und Luthers Antwort?

„Der Christengott ist kein Gott des innerweltlichen Triumphes, des Himmelreiches auf Erden, kein ‚Spiritual Leader‘ für angenehmes Leben. Der gnädige Gott ist für ihn der gekreuzigte, leidende Gott, grausamstmöglich hingerichtet und erniedrigt, aller Menschenwürde beraubt. Es ist der Gott an der Seite des Krepierenden, Ertrinkenden, Krebszerfressenen und Bombenzerfetzten, der keine menschenverständliche Antwort hat, außer vielleicht: verdammte Scheiße. Es gibt gute Gründe, warum die evangelische Kirche den Karfreitag, den Kreuzestag, für den höchsten Feiertag hält. Und zu den schlechtesten Forderungen zeitgenössischer Theologie gehört es, sich von dieser Kreuzesgeschichte zu verabschieden, weil sie so grausam ist und vielleicht Kinder und andere zartbesaitete Gemüter erschrecken könnte. Wer das Erschreckende und Beunruhigende aus dem Nachdenken über Gott herausfiltert, macht es flach und banal.“ (SZ 30./31.10.17)

1731: Der beste Lutherwitz

Montag, Oktober 30th, 2017

Als der neu getaufte ICE „Martin Luther“ vorgestellt wurde, twitterte jemand: Das sei ja ein treffliches Motto für die Deutsche Bahn mit ihren Verspätungen.

„Hier stehe ich und kann nicht anders.“

(Johan Schloemann, SZ 28./29.10.17)

1730: Reformation: Die zahlenmäßige Bilanz 2017

Montag, Oktober 30th, 2017

21,9 Millionen Menschen in Deutschland gehören der evangelischen Kirche an (nach Angaben der EKD für 2016). Das ist ein Rückgang gegenüber dem Vorjahr um 1,57 Prozent – Tendenz weiter fallend. Dafür gibt es zwei Gründe: Allein 2016 starben 340 000 Mitglieder, getauft wurden aber nur 180 000 Menschen. Weitere 25 000 traten der Kirche wieder bei. 190 000 Menschen verließen eine der 20 Landeskirchen. Der Trend zum Kirchenaustritt nimmt ab. Zuletzt sind die Austritte um zehn (10) Prozent zurückgegangen (SZ 28./29.10.17).