Archive for the ‘Gesellschaft’ Category

1940: Vom Elend der Drittmittel

Freitag, März 23rd, 2018

1. Die Zigarettenindustrie hat die Blaupause entworfen, erprobt und für gut befunden: Wie kann man die Wissenschaft so verwenden, dass die Gewinne optimiert werden?

2. Die von den Autoherstellern VW, Daimler und BMW gegründete Europäische Forschungsvereinigung für Umwelt und Gesundheit im Transportsektor (EUGT) hat die bewährte Vorgehensweise angewendet.

3. Nach dem gleichen Muster agieren die Chemie-, Pharma- und Lebensmittelindustrie.

4. Zunächst suchen sie geeignete industrienahe Wissenschaftler, die bereit sind, die Meinungen der Unternehmen zu vertreten.

5. In den vergangenen Jahren ist die Kooperation von Automobilherstellern mit Universitäten bei Doktorarbeiten sprunghaft gestiegen. Allein Audi finanzierte im Jahr 2012 rund 130 Doktoranden.

6. Wer beschäftigt sich mit den nachteiligen Folgen des Autoverkehrs? Wo ist die Forschung über Umwelt und Soziales?

7. Sind geeignete Wissenschaftler gefunden, gilt es, diesen in Öffentlichkeit, Politik und Wissenschaft durch großzügige Finanzierung Wirkung zu verschaffen.

8. Wo sind die Kooperationen mit BUND, Greenpeace und Attac?

9. Am stärksten ist die Wirkung in der Öffentlichkeit, wenn nicht oder kaum bekannt ist, dass die Wissenschaftler von der Industrie bezahlt werden.

10. Um zu den gewünschten Ergebnissen zu gelangen, werden schon mal Daten gefälscht. Das ist allerdings gefährlich und kann sehr teuer werden, wie die VW-Dieselaffäre zeigt.

11. Biologische Prozesse in Lebewesen sind sehr komplex. Einfache, monokausale Zusammenhänge sind sehr schwierig nachzuweisen.

12. Ablenkungsmanöver und das Legen von Nebenfährten sind bei der Vernebelung von Zusammenhängen häufig erfolgreich. Lobbyisten nennen das „confounding“.

13. Solange keine eindeutigen Ergebnisse vorliegen, kann die Politik schwerlich Gegenmaßnahmen ergreifen. So werden wirkungsvolle Gesetze (dieselfreie Innenstädte, Citymaut, PS-Steuer, ein niedrigeres Tempolimit u.a.) lange verhindert.

14. Unter Renditegesichtspunkten ist jeder Tag Verzögerung durch Irreführung, Erzeugung von Skepsis etc. barer Gewinn.

15. Wirksame Gegenmaßnahmen wären eine stärkere Grundfinanzierung der Hochschulen statt der ständig zunehmenden Drittmittelfinanzierung, ausgewogenere Gremienbesetzung von Hochschulräten und größere Transparenz bei Kooperationsverträgen.

16. Keine Stiftungsprofessuren von privaten Geldgebern an einzelnen Hochschulen, sondern Spenden in einen allgemeinen Hochschulfonds, über dessen Mittelvergabe eine wirklich unabhängige Kommission entscheidet.

17. Keine konzernfinanzierten oder konzernintern erstellten Studien im politischen oder behördlichen Entscheidungsprozess.

18. Viele ehrlich und mühevoll erarbeiteten Forschungs- und Entwicklungsergebnisse werden zu Absatz- und PR (Public Relations)-Zwecken instrumentalisiert. Das widerspricht der freien Wissenschaft (Christian Kreiß, SZ 21.2.18).

1939: Wahl-Umfrage Bayern

Freitag, März 23rd, 2018

Eine Wahl-Umfrage des Hamburger GMS-Instituts für Bayern hat folgendes Ergebnis:

CSU 43,0 (2013: 47,7),

SPD 15,0 (2013: 20,6),

AfD 12,0,

Grüne 11,0 (8,6),

FDP 6,0 (3,3),

Freie Wähler 6,0 (2013: 9,0),

Linke 3,0 (2013: 3,0) (SZ 23.3.18).

1938: Rekord beim Länder-Finanzausgleich

Freitag, März 23rd, 2018

2017 wurde im Länder-Finanzausgleich die Summe von 11,2 Milliarden Euro verteilt, 5,3 Prozent mehr als 2016. 25 Jahre nach der Wiedervereinigung Deutschlands gibt es noch eklatante Unterschiede in der Finanzkraft der Länder. Das einnahmestärkste ostdeutsche Bundesland Brandenburg steht schlechter da als das einnahmeschwächste westliche Bundesland Saarland. Insgesamt 69 Prozent der Ausgleichszahlungen flossen in den Osten. Bayern war der größte Einzahler, weitere Geberländer Baden-Württemberg, Hessen und Hamburg. Der Umverteilungstopf zwischen den Ländern und zwischen Bund und Ländern ist aber insgesamt noch weit größer. So bekamen die Länder 8,4 Milliarden Euro aus dem Topf der Umsatzsteuereinnahmen (SZ 23.3.18).

1937: Ein neuer Konservatismus ?

Donnerstag, März 22nd, 2018

Im Fazit meines Buchs „Deutsche Diskurse. Die politische Kultur von 1945 bis heute in publizistischen Kontroversen“, zweite, überarbeitete Auflage. Hamburg 2009, habe ich geschrieben:

„Insgesamt ist an den 20 Diskursen eine deutliche Entwicklung abzulesen. Das liegt nicht zuletzt an der Krise des Konservatismus nach 1945, von der er sich nie ganz erholt hat.“ (S. 187)

Ist die Krise des Konservatismus heute überwunden? Das könnte so erscheinen, wenn wir die „Erklärung 2018“ lesen:

„Mit wachsendem Befremden beobachten wir, wie Deutschland durch die illegale Masseneinwanderung beschädigt wird. Wir solidarisieren uns mit denjenigen, die friedlich dafür demonstrieren, dass die rechtsstaatliche Ordnung an den Grenzen unseres Landes wiederhergestellt wird.“

Dahinter stehen der Historiker Jörg Baberowski (Humboldt Universität Berlin) und der Zeitschriftenherausgeber Frank Böckelmann („Tumult“). Der Kreis der Unterzeichner ist groß und recht bunt. Dazu gehören Thilo Sarrazin, der „Welt“-Autotester Henryk M. Broder, der ehemalige „Spiegel“-Kulturchef Matthias Matussek, die ehemalige CDU-Bundestagsabgeordnete Vera Lengsfeld, Michael Klonovsky (AfD), der Chefredakteur der „Jungen Freiheit“, Dieter Stein, der Dresdner Kabarettist Uwe Steimle, die ehemalige „Tagesschau“-Sprecherin Eva Hermann, der Armin Mohler-Schüler („Konservative Revolution“) Karlheinz Weißmann und andere. Angefragt wurde der Chefdirigent der Dresdner Staatskapelle, Christian Thielemann, der aber absagte.

Viele der Unterzeichner gehören zu einer seit 2015 bestehenden „Gesprächsrunde“, die sich regelmäßig zweimal im Jahr in Berlin trifft. Dann gibt es einen Vortrag, „gepflegtes Palaver“ und ein gemeinsames Essen. Die Genannten sind sich also bestens vertraut. Henryk M. Broder soll dazu gesagt haben: „Wenn ich Straßenbahn fahre, frage ich auch nicht, ob Leute dabei sind, deren politische Meinung ich nicht teile.“ (Martin Machowecz, Die Zeit 22.3.18)

Repräsentieren die genannten Personen einen neuen Konservatismus in Deutschland?

1936: Wir werden manipulierbarer.

Mittwoch, März 21st, 2018

1. Seit Adam und Eva bedeutet reden immer überreden wollen, den Gesprächspartner zu einem bestimmten Verhalten bringen zu wollen.

2. Das finden wir hauptsächlich in allen Formen der Werbung, der Propaganda, der Wirtschaftswerbung (Reklame) und der Public Relations (Öffentlichkeitsarbeit).

3. Ein Virtuose der Propaganda, der NS-Propagandaminister Dr. Joseph Goebbels, sprach ihr Geheimnis aus, als er sagte, die beste Propaganda sei die, von der man nicht merke, dass sie Propaganda sei.

4. Deshalb kommt Werbung häufig im Mantel der Objektivität daher.

5. Heute ist Werbung durch die Verbindung von Big Data und sozialen Medien besonders wirkmächtig.

6. Michal Kosinski, 35, ein polnischstämmiger Psychologie-Professor in Stanford (Kalifornien), betreibt Psychometrie, die „Vermessung der Seele“, mittlerweile erfolgreich nur anhand von Daten, die ins Netz gestellt wurden.

7. Unbewusst geben diejenigen, die dort posten, eine Charakterisierung ihrer selbst.

8. Kosinskis Algorithmen können mit 93-prozentiger Wahrscheinlichkeit sagen, ob ein Mann oder eine Frau gepostet hat. Zu 82 Prozent, ob ein Christ oder ein Muslim. Zu 85 Prozent, ob Demokrat oder Republikaner. Zu 65 Prozent, ob Single oder liiert. Zu 88 Prozent, ob ein Mann schwul, zu 65 Prozent, ob eine Frau lesbisch ist oder nicht. Usw.

9. „So werden intime psychodynamische Eigenschaften mit hoher Wahrscheinlichkeit vorhersehbar.“

10. Das können Marketingmanager, Werbechefs und Wahlkampfleiter nutzen.

11. Wer Menschen kennt, kann ihnen die Botschaften senden, die bei ihnen wirken werden.

12. Heute hilft nicht einmal mehr Zurückhaltung in der digitalen Kommunikation. Denn selbst wenn wir unser Handy zu Hause lassen, werden wir permanent von Kameras verfolgt und gefilmt.

13. Bald können Diktatoren aus Gesichtern lesen.

14. Die Forschung dazu könnte das individuelle Wohlbefinden, die Freiheit oder sogar das Leben bedrohen.

15. Kosinski verteidigt sich mit der Aussage, er warne nur vor diesen Phänomenen.

16. „Wenn man Leute warnt, macht man auch Böse auf etwas aufmerksam. Das ist immer so. Damit muss ich leben.“

17. Die Firma Cambridge Analytica hat nicht nur illegal 50 Millionen Facebook-Dateien verwendet. Sie filmt grundsätzlich alle Gespräche mit Kunden und potentiellen Kunden.

18. Für Cambridge Analytica suchen Agenten und Spione nach „schmutzigen Geheimnissen“.

19. Manchmal schickt Cambridge Analytica auch „ein paar Mädels zum Haus des Kandidaten“.

20. Das sind Beispiele dafür, was schon getan worden ist. So kann Einfluss auf Wahlkämpfe genommen werden (Christina Berndt, SZ 3./4.3.18; Alexander Menden, SZ 21.3.18).

1935: Der Kampf um unsere Identität

Dienstag, März 20th, 2018

Den Schock der Bundestagswahl mit

12,6 Prozent AfD

habe ich noch nicht überwunden. Ich würde es aber gut verstehen, wenn Sie keine Lust mehr hätten, an Streitereien darüber teilzunehmen. Dann lesen Sie bitte nicht weiter. Denn eines will ich partout nicht: sie langweilen! Ich stütze mich hier auf Überlegungen von Stefan Raue, der von 2011 bis 2016 Intendant des MDR war und nun Intendant von Deutschlandradio ist (taz 10./11.3.18).

1. Das Wahlergebnis ist klipp und klar: die AfD-Wähler leben mitten unter uns, sie gehören zu uns.

2. Parteien, Kirchen, Gewerkschaften und auch die Medien glauben immer noch, dass die Ideen von Demokratie, Rechtsstaat, Sozialstaat sich in der ganzen Gesellschaft durchgesetzt haben.

3. Die Menschen können sich in den Massenmedien (Zeitungen, Zeitschriften, Radio, Fernsehen, soziale Medien) gut informieren, wenn sie wollen und sich dabei Mühe geben.

4. Viele Jahrzehnte haben wir gedacht, dass die Erfolgsgeschichte Deutschlands nach 1945 und nach 1989 als Begründung unseres Gemeinwesens überzeugend und attraktiv sei.

5. Mit Thilo Sarrazin 2010 kam der große Einspruch: Wir seien fremd im eigenen Land.

6. Dadurch brachen die Dämme der politischen Mitte, die vorher noch durch Anti-Rassismus, Linksliberalität, globales Denken und christliche Werte geprägt war.

7. Ein Teil des „antitotalitären Konsenses“ und der „demokratischen Erinnerungskultur“ trat in den Hintergrund oder verschwand.

8. Angesichts dessen trat eine „therapeutisch-volkspädagogische Fraktion“ auf den Plan, die in den Wählern und Sympathisanten der AfD bemitleidenswerte Opfer der widrigen Verhältnisse im Allgemeinen und von Angela Merkel im Besonderen sah und sieht.

9. Die Anhänger der liberalen Identitätspolitik (Hautfarbe, Geschlechter, sexuelle Orientierungen etc.) gibt es in Deutschland auch. Sie werden von dem amerikanischen Politologen Mark Lilla kritisiert, der behauptet, dass durch diese Politik zentrale Politikfelder außer acht gelassen würden. Das nutzten die neuen Nationalisten.

10. Die Bequemlichkeit der Bundesbürger und ihre Verachtung der komplizierten und zähen Entscheidungsabläufe in der Politik (Politikverdrossenheit) ist vollständig unangebracht.

11. „Minderheitenschutz gibt es nur dort, wo Mehrheiten gezählt werden.“ (Christoph Möllers)

12. „In der Demokratie besteht der einzige Weg, Minderheiten zu verteidigen, darin, Wahlen zu gewinnen.“ (Mark Lilla)

13. Der Argumentationsstrom, der Rassismus, Sozialpolitik, Heimatgefühl und Partizipationsansprüche zusammenrührt, kommt von ganz rechts und ganz links und ist verhängnisvoll falsch.

14. „Die, die das Identitätsspiel spielen, sollten darauf vorbereitet sein, dass sie dieses Spiel auch verlieren können.“ (Mark Lilla)

15. Wir werden viel damit zu tun haben, die neuen Nationalisten abzuwehren und eine eigene schlüssige Vision unserer modernen Gesellschaft zu entwerfen.

1934: Unverzichtbar: links und rechts

Dienstag, März 20th, 2018

1. Seit in der französischen Nationalversammlung 1789 die Verteidiger der Monarchie rechts und ihre Gegner links saßen, kennen wir die politischen Begriffe „rechts“ und „links“.

2. Nach 1945 ging diese Unterscheidung um die ganze Welt.

3. Neuerdings gibt es Politiker und politische Beobachter, welche diesen Gegensatz für nicht mehr tauglich halten.

4. Manche sehen den Unterschied zwischen „Technokratie“ und „Populismus“.

5. Manche zwischen „autoritär“ und „antiautoritär“.

6. Andere zwischen „offen“ und „geschlossen“.

7. Im Westen ist der alte Gegensatz in der politischen Kultur verankert. Wenn den Parteien die homogenen Wählermilieus wegbrechen, bekommt der Links-Rechts-Gegensatz möglicherweise sogar wieder eine größere Bedeutung.

8. Der Begriff der Mitte verdankt sich der Annahme von links und rechts.

9. Die Grünen in Europa sortieren sich links ein, obwohl sie anfangs das bipolare Lagerdenken vermeiden wollten.

10. Links, das ist heute ein kollektiver Erinnerungsort, der gefüllt ist mit Bildern, die für Gleichheit, Freiheit, Emanzipation und Fortschritt stehen und für die Widersprüche darin.

11. Diese Widersprüche kennt die Rechte wohl nicht.

12. Nach dem Rückzug Angela Merkels muss sich die Union wieder eindeutiger positionieren. Und damit als Gegenposition auch die Linke (Torben Lütjen, Die Zeit 8.3.18).

1933: Reiche Länder: weniger Frauen studieren Mint-Fächer.

Dienstag, März 20th, 2018

Die Psychologen Gisbert Stoet und David C. Geary (Leeds Beckett University, Großbritannien) haben herausgefunden, dass je besser die Gleichstellung der Geschlechter in einem Land ist, um so niedriger ist der Prozentsatz der Frauen mit Abschlüssen in Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik (Mint). Mädchen und Jungen sind zwar

ähnlich gut in Naturwissenschaften,

aber in fast allen Ländern ist die größte persönliche Stärke von

Mädchen das Lesen.

Bei Jungen findet man sie viel öfter in der Mathematik oder den Naturwissenschaften (Ruth Fulterer, Die Zeit 8.3.18).

1932: Horst Heldt über 50 + 1

Sonntag, März 18th, 2018

Im Gespräch mit Christian Otto (FAS 18.3.18) sagt der Sportdirektor von Hannover 96, Horst Heldt:

„Die Ansprüche an Deutschlands Vereine sind gestiegen. Man kann nicht einerseits bemängeln, dass außer Bayern München kein deutscher Verein mehr in der Champions League konkurrenzfähig ist, aber gleichzeitig den Einfluss von Investoren begrenzen und deshalb die 50 + 1-Regel (nach welcher ein Investor nicht die Stimmenmehrheit eines Vereins besitzen darf) bewahren wollen.“

1931: Meinungsvielfalt in Deutschland

Sonntag, März 18th, 2018

Es ist wohl kein Zufall, dass es mit Uwe Tellkamp und  Monika Maron („Munin oder das Chaos im Kopf“, 2018) zwei Autoren mit überwiegend ostdeutscher Biografie sind, die Ächtung konstatieren, wenn man in Deutschland seine Meinung sagt. Aber das ist Unfug. Es war die Stadt Dresden, welche die Autoren Tellkamp und Durs Grünbein zum Thema „Streitbar! Wie frei sind wir mit unseren Meinungen?“ eingeladen hatte. Der Eintritt war frei, tausend Besucher nahmen teil.

Die Beispiele, die Tellkamp zitierte, stammten aus Zeitungen und dem öffentlich-rechtlichen Rundfunk. Allerdings waren sie weithin nicht geeignet. Etwa die Entfernung eines Gedichts von Eugen Gomringer von der Fassade einer Berliner Hochschule. Das Gedicht ist nicht verboten. Es wurde jetzt erst richtig bekannt. Jeder kann sich dazu frei äußern.

„Es ist niemandem in diesem Land verboten, auch noch den größten Unsinn zu verbreiten, nur muss er sich dafür kritisieren und auch widersprechen lassen. Gerade in Dresden wird das seit Pegida permanent trainiert, ständig gibt es Podien, auf denen gestritten, diskutiert und debattiert wird. Freilich nicht immer konstruktiv, aber mit einer ungeheuren Meinungsvielfalt.“ (Stefan Locke, FAS 18.3.18)