Archive for the ‘Außenpolitik’ Category

2058: Claude Lanzmann gestorben

Samstag, Juli 7th, 2018

Claude Lanzmanns (1925-2018) Film „Shoah“ (1985) war und ist etwas ganz Besonderes. Eine Dokumentation, über neun Stunden lang. Ich erinnere mich noch gut daran, wie ich mich mit meinen Mitarbeitern am Institut für Publizistik für ein Wochenende verabredet hatte, um diesen Film zu sehen und zu besprechen. Das Nachdenken und Sprechen über diesen Film hat dann noch viel länger gedauert. Es hält bis heute an. Was an diesem Film manche (es ist kein Film für jedermann) fasziniert und überzeugt, ist neben allen filmästhetischen und ideologischen Gedanken die Tatsache, dass er schlicht nach dem Prinzip vorgeht, Ross und Reiter zu nennen und zu Wort kommen zu lassen, bei den Tätern und den Opfern. Und nicht alles in Strukturen und Funktionen verschwinden zu lassen. Damit macht man sich nicht beliebt.

Dass der Regisseur tatsächlich nicht wusste, was er tat, geht aus folgendem Zitat hervor: „Ich wollte keine Gefühle hören, ich wollte so genau wie möglich erfahren, wie alles ablief. Ich wollte Beschreibungen. Räumliche und zeitliche Präzision. Dafür habe ich alles getan. Meine Gefühle haben mich dabei ganz und gar nicht interessiert.“ Ein solch großer Regisseur darf seine Gefühle verkennen. In seinem Film faszinieren einzelne Personen wie Abraham Bomba, der Friseur von Treblinka: „Er hat den Frauen und Kindern, die in die Gaskammer kamen, die Haare abgeschnitten, zwei Minuten pro Frau, vier Scherenschnitte, mehr Zeit war nicht.“

Claude Lanzmann, geboren am 27. November 1925, war ein Kraftkerl. Er gehörte zur kommunistischen Jugend und ging mit 18 Jahren in die Resistance. In dem Alter gingen andere in die Waffen-SS. Nach dem Krieg arbeitete er relativ kurz an der Freien Universität Berlin. Er lebte mit Simone de Beauvoir und Jean-Paul Sartre in einer denkwürdigen Ménage-à-trois. Wurde Chefredakteur der „Temps Modernes“. Die Liebesbriefe zwischen de Beauvoir und Lanzmann wurden kürzlich verkauft, sie sind bislang nicht gedruckt. Lanzmann überwarf sich mit Sartre 1967, weil er sich nach dem Sechstagekrieg ganz auf die Seite Israels stellte.

Er blieb ein sehr streitbarer Publizist und Filmemacher. Darüber hat er uns in seiner Autobiografie „Der patagonische Hase“ (2010), 682 Seiten, ausführlich informiert. Der „Karski-Bericht“ ist Jan Karski gewidmet, der sich bemüht hatte, Präsident Roosevelt von der Judenvernichtung der Nazis zu berichten. „Sobibor, 14. Oktober 1943, 16 Uhr“ erzählt vom Aufstand in Sobibor, geführt von dem Häftling Jehuda Lerner. Und schließlich 2o15 „Der letzte Ungerechte“ referiert über Benjamin Murmelstein, den letzten Vorsitzenden des Judenrats von Theresienstadt. Er kam schon in „Shoah“ vor. Claude Lanzmann hat sich um die Aufklärung über den Holocaust sehr verdient gemacht. Nun ist er im Alter von 92 Jahren in Paris gestorben (Fritz Göttler, SZ 6.7.18).

2057: CSU-Migrationspolitik vollständig gescheitert

Freitag, Juli 6th, 2018

Österreichs Zurückweisung von Horst Seehofers (CSU) Vorschlägen zur Grenzregelung zeigt eindeutig, dass die CSU-Migrationspolitik vollständig gescheitert ist. Es überrascht ja nicht, dass Nationalisten wie Sebastian Kurz (Österreich) , Matteo Salvini  (Italien), Victor Orban (Ungarn) und andere gerade keine Migranten aufnehmen wollen, sondern die Grenzen schließen. CDU und CSU haben in den letzten Wochen viele faule Kompromisse geschlossen, die alle untauglich waren und das deutsche Ansehen in Europa und der Welt schwer beschädigt haben. Der Schaden ist kaum wieder gutzumachen. Gestiegen ist die Politikverdrossenheit in Deutschland, die am Ende nur der AfD nutzt.

Das ist die Schuld der CSU.

Wenn wir Rechtspopulisten und Nationalisten nach dem Munde reden, werden bei der nächsten Wahl mehr Menschen das Original wählen. Horst Seehofer kann uns leidtun. Seine Karriere neigt sich dem unrühmlichen Ende zu. Sein Rücktritt passte nur noch nicht in das Timing von Alexander Dobrindt (der mit der Maut) und Markus Söder (der mit den Kreuzen) hinein.

2055: Zur Lage von CDU und CSU

Dienstag, Juli 3rd, 2018

Zur Lage von CDU und CSU vgl. meinen Eintrag 2048 vom 30.6.18 „Die CSU verlässt Koalition und Regierung nicht.“.

2053: Biermann lobt Merkel.

Sonntag, Juli 1st, 2018

In einem großen, pathetischen Essay für die Wochenend-Ausgabe der „New York Times“ nennt Wolf Biermann, 81, Angela Merkel eine tragische Heldin, gleichsam einer Tragödie von William Shakespeare entsprungen. Der tragische Held könne nicht zwischen Gut und Böse wählen, sondern nur den einen oder den anderen Fehler machen. Merkels Entscheidung im Sommer 2015, die Flüchtlinge nach Deutschland hereinzulassen, sei ein Fehler gewesen, aber ein „richtiger Fehler“ („the right mistake“) (ank, FAS 1.7.18).

2049: Wirtschaftsverbände ergreifen Partei für Angela Merkel.

Samstag, Juni 30th, 2018

Die Wirtschaftsverbände Bundesverband der Industrie (BDI), Bundesvereinigung der Arbeitgeberverbände (BDA), Deutscher Industrie- und Handelskammertag (DIHK) und Zentralverband des deutschen Handwerks (ZDH) ergreifen in der Migrationspolitik Partei für Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU). Und das nicht zum ersten Mal. In einem anderthalbseitigen Schreiben der jeweiligen Präsidenten heißt es: „Mit Sorge blickt die deutsche Wirtschaft auf die Auseinandersetzungen der vergangenen Wochen innerhalb der Bundesregierung.“

„Die deutsche Wirtschaft ist überzeugt, dass nationale Alleingänge mehr Schaden als Nutzen anrichten. Renationalisierung als Antwort auf globale Herausforderungen ist wirkungslos.“

Dass Flüchtlinge in Deutschland berufliche Perspektiven haben, ist den kleineren und mittleren Betrieben zu verdanken. Besonders im deutschen Handwerk. Es gibt inzwischen mehr als 11.000 Auszubildende, die als Asylbewerber aus den wichtigsten acht Herkunftsländern kamen. Nach Angaben der Bundesagentur für Arbeit waren zuletzt 229.000 Flüchtlinge sozialversicherungspflichtig beschäftigt, also jeder Vierte aus dieser Gruppe (FAZ 30.6.18).

2048: Meine Prognose: Die CSU verlässt Koalition und Regierung nicht.

Samstag, Juni 30th, 2018

Wie wir die Ergebnisse des EU-Migrations-Gipfels auch bewerten, als „wirkungsgleich“, mehr als das, „faulen Kompromiss“ oder was immer, meine Prognose:

Die CSU verlässt die Koalition mit der CDU und die Regierung nicht.

Sie hat dafür keinen Plan, keinen Kanzlerkandidaten, sie hat alles versucht, auf den Anti-Flüchtlingszug aufzuspringen und Angela Merkel zu demontieren.

Das ist ihr misslungen.

Festzuhalten ist aber: die beschlossenen Maßnahmen kommen sehr, sehr spät, zurückhaltend formuliert. Und sie werden noch von zu wenigen EU-Mitgliedern gewollt und angesteuert.

2047: Vom Gipfeltreffen USA-Russland in Helsinki droht Europa Gefahr.

Freitag, Juni 29th, 2018

Vom Gipfeltreffen Trump-Putin Mitte Juli in Helsinki droht der EU und ganz Europa Gefahr, weil der US-Präsident sich nicht mehr als Vertreter des gesamten Westens betrachtet. Seine nationalistische Wirtschaftspolitik ist nicht zuletzt gegen die EU gerichtet. Das zeigen die Aufkündigung des Pariser Klimaabkommens und des Iran-Deals. Trumps Bekenntnisse zur NATO klingen gequält. Kürzlich hat er Militärmanöver mit Verbündeten (Südkorea) abgeblasen, um einem Diktator (Kim Jong-un) zu gefallen. Trumps Verhältnis zu Russland ist ungeklärt. Warum hat er die Wiederaufnahme Russlands in die G 7-Gruppe gefordert? Hat sich Russland in den US-Wahlkampf eingemischt? Hat Trump als Geschäftsmann von Finanzzuwendungen russischer Geschäftsleute profitiert (Stefan Ulrich, SZ 29.6.18)?

Es ist nicht ausgeschlossen, dass Trump heimlich den Westen verrät und mit Russland paktiert!

Europa muss sich vom US-amerikanischen Einfluss befreien. Wir brauchen eine eigene Außen- und Verteidigungspolitik.

Auf die USA ist kein Verlass mehr.

2046: Volker Beck: Religionsunterricht nach der Verfassung

Freitag, Juni 29th, 2018

Volker Beck war religionspolitischer Sprecher der Grünen und Vorsitzender der deutsch-israelischen Parlamentariergruppe im Bundestag. Er ist ein Experte für das Desaster in der Politik der Islamverbände in Deutschland. Jetzt lehrt er Religionspolitik am Zentrum für religionswissenschaftliche Studien in Bochum. Christine Brinck hat ihn für die „Zeit“ (14.6.18) interviewt.

Zeit: Der Religionsunterricht fällt auch in das Feld der Religionspolitik. Wie stehen Sie dazu?

Beck: Ich bin ein Anwalt unseres verfassungsrechtlichen Modells: dass Religionsunterricht an staatlichen Schulen stattfindet statt in Hinterhöfen; dass Religion von Lehrern unterrichtet wird, die Theologie nicht an irgendeiner privaten Bibel- oder Koranschule gelernt haben, sondern an einer staatlichen Hochschule. Die universitäre Theologie muss sich im geistigen Kosmos einer Universität mit Historikern und Philosophen auseinandersetzen. Das tut ihr gut. Insgesamt fördert das kooperative Verhältnis von Religion und Staat die Glaubensgemeinschaften: Es holt sie in die Mitte der Gesellschaft und bietet ihnen Ressourcen. Dieser Deal nützt dem gesellschaftlichen Zusammenhalt.

2044: Innenminister droht mit Entzug des Polizeischutzes.

Donnerstag, Juni 28th, 2018

Der italienische Autor und Journalist

Roberto Saviano

steht seit 2006 unter Polizeischutz. Er hatte das Buch „Gomorrha“ veröffentlicht, in dem er die enge Verflechtung der organisierten Kriminalität (Mafia, Camorra, N’drangheta) mit legalen Wirtschaftsstrukturen und der Politik gezeigt hatte. Saviano steht seither auf der Todesliste der Camorra. Nachdem er in der vergangenen Woche die Flüchtlingspolitik der neuen italienischen Regierung (Lega und Cinque Stelle) im „Guardian“ scharf kritisiert hatte, reagierte der stellvertretende italienische Regierungschef und Innenminister Matteo Salvini (Lega), ein Rassist und Rechtsextremist, mit der Drohung, Saviano den Polizeischutz zu entziehen.

2016 wurden in Italien 412 Journalisten und Blogger körperlich angegriffen, bedroht oder in ihrer Arbeit behindert. 2017 standen 196 Journalisten unter Polizeischutz (Roberto Saviano, FAZ 23.6.18; Interview mit Alex Rühle, SZ 25.6.18; Roberto Saviano, Die Zeit 28.6.18).

Im Interview mit Alex Rühle sagt Saviano: „Mein Leben sieht seit zwölf Jahren so aus: Wenn ich rausgehe, kann ich nicht einfach die Tür hinter mir zumachen. Ich muss erst die Carabinieri informieren, die sich um meine Sicherheit kümmern. Ich muss ihnen sagen, wen ich treffe und wo, weil sie dann erst mal den Ort genau inspizieren müssen. Ich kann nie sagen: ‚Wart auf mich, ich bin in zehn Minuten da.‘ Bevor ich losgehen darf, vergehen mindestens zwei Stunden. Fahrten durch Italien werden noch viel länger im voraus geplant, weil jeweils lokale Sicherheitskräfte bereitgestellt werden müssen. Wenn ich ein neues Buch vorstelle, werde ich zu einer Art Paket, das von einem Auto ins nächste gereicht wird. Ich kenne Dutzende von Polizisten, die mich jeweils in Gewahrsam nehmen, wenn ich in ihre Stadt komme. Wenn ich ins Ausland fahre, muss ich vorab jeden einzelnen Ort angeben, an dem ich mich wann genau aufhalten werde, die Hotels, die Lesungsorte, die Restaurants, in denen ich essen werde. Wer von Ihnen weiß, was er am Abend des fünften Tages einer Urlaubsreise abends um 21 Uhr machen wird? Ich muss so was wissen. Einige tun so, als sei es ein Privileg, so leben zu müssen. Ich bin noch nicht mal 40 und lebe so seit meinem 26. Lebensjahr. Ich kann Ihnen versichern, dass nichts an diesem Leben unterhaltsam oder angenehm ist.“

2043: Europa darf kein Vasall der USA bleiben.

Dienstag, Juni 26th, 2018

1. Der Westen, das ist die Wertegemeinschaft, die, alles in allem genommen,

1776

mit der Gründung der Vereinigten Staaten von Amerika und der Erklärung der Menschenrechte begründet worden ist. Geografisch erstreckt er sich heute (noch) auf die USA und Kanada, die EU, das restliche Europa (einige Balkanstaaten kommen in die entsprechenden Bündnisse) und Israel. Wichtig für ihn ist auch die französische Revolution (Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit) von 1789.

2. Mit dem Eintritt der USA in den Ersten Weltkrieg 1917, der den Kampf zugunsten der westlichen Mächte entschied, begann das amerikanische Zeitalter. Deutschland hatte sich in der Auseinandersetzung, die es verlor, überwiegend als Macht der Mitte verstanden.

3. Die USA sind eine Seemacht, von zwei weiten Ozeanen begrenzt. Sie haben es nicht gelernt, auf unmittelbare Nachbarn Rücksicht zu nehmen (Trump will eine Mauer zu Mexiko bauen lassen).

4. Die Globalisierung bringt es mit sich, dass wirtschaftliche Entscheidungen in fernen Ländern schwerwiegende Folgen bei uns entfalten können.

5. Viele Menschen empfinden das so, als ob wir nicht mehr Herren im eigenen Hause seien.

6. Die USA haben alle Kriege nach 1945 militärisch verloren (Vietnam, Afghanistan, Irak, Libyen, Syrien).

7. Führend sind die USA auf dem Gebiet der „Soft Power“ (ein Begriff nach dem Politikwissenschaftler Joseph Nye): Englisch ist Weltsprache, der Dollar die Leitwährung. Die USA sind führend bei den Kommunikationstechnologien (Facebook, Microsoft, Google, Amazon et alii). Sie sind Teilhaber der größten Anwaltskanzleien, Wirtschaftsprüfungsgesellschaften, Werbe- und PR-Agenturen.

8. Falls Russland, das heute nicht annähernd mehr so mächtig ist wie zu Zeiten der Sowjetunion,  durch die Sanktionspolitik des Westens destabilisiert würde, wäre das für die unmittelbaren europäischen Nachbarn schlimm, die USA blieben davon weithin unberührt.

9. Die Globalisierung und deren Folgen haben die geopolitischen Interessengegensätze zwischen den USA und Europa schonungslos offengelegt. Hauptsächlich aus militärischen Gründen sind wir aber – nolens volens – Vasallen der USA. Das darf so nicht bleiben. Aber die europäische Linke hat ein traumatisch schlechtes Verhältnis zur Rüstung. Sie behindert dadurch Europas Autonomie.

10. In der NATO haben sich die Partner zu gegenseitiger militärischer Hilfe verpflichtet. Im Vorfeld von Konflikten gibt es aber keine Regelung für eine wirksame außenpolitische Abstimmung. So kommt es immer wieder zu verhängnisvollen Alleingängen der USA. Die Probleme der EU resultieren aus dem Defizit an politischer Geschlossenheit (auch im Auftreten gegenüber den USA).

11. Dem US-amerikanischen Präsidenten Donald Trump ist es binnen kurzem gelungen, die gesamte positive Ausstrahlung des Westens (Menschenrechte, Demokratie, Rechtsstaat, Freihandel etc.) zu dekonstruieren. Er hat die Axt an die westliche Gemeinschaft gelegt.

12. Die Methode dabei stammt aus der Digitalwirtschaft und heißt „Disruption“, etwas radikal Neues, ein Systembruch. Verlässlich ist dabei nur die Nicht-Verlässlichkeit. Das können die EU und Europa insgesamt nicht gebrauchen.

13. Ein US-amerikanischer Wissenschaftler schreibt an seinen deutschen Kollegen: „Während unser Präsident sein Bestes tut, um zu zerstören, was aufzubauen Jahrzehnte gedauert hat, dränge ich in Ihre Mailbox, um zu sagen, dass unsere Gemeinschaft von Gelehrten wichtiger ist denn je, und dass es besonders wichtig ist, in Kontakt zu bleiben.“

14. Europa braucht eine eigene handlungsfähige Verteidigungsgemeinschaft. Wobei es durch den Brexit noch die britische Atommacht verliert.

15. Der Euro muss weiter gestärkt werden, damit er auch ohne Berührung des Dollarraumes eingesetzt werden kann.

16. Europäische Unternehmen müssen mit Investitionen in den USA vorsichtiger sein, weil sie dort Sanktionsgefahren ausgesetzt sind. Die Zollerhöhung für deutsche Autos kommt.

17. Europa muss auf dem Feld der Internetunternehmen versuchen, mit den USA gleichzuziehen, deren Konzerne in Deutschland bekanntlich keine Steuern zahlen.

18. „Wenn Europa kein Vasall der Vereinigten Staaten bleiben will, dann müssen wir uns mit gelassenem Mut, ohne emotionalen Antiamerikanismus, aber mit entschlossenem Handeln von der Vorherrschaft der Vereinigten Staaten befreien.“ (Klaus von Dohnanyi)

(Herfried Münkler, Die Zeit 14.6.18; Norbert Frei, SZ 23./24.6.18; Klaus von Dohnanyi, FAZ 23.6.18).

Der ehemalige Bundesminister (1972-1974) und Erste Bürgermeister der Freien und Hansestadt Hamburg (1981-1988), Klaus von Dohnanyi (SPD), ist gerade 90 Jahre alt geworden. Als politischen Analytiker verehren wir ihn.