Archive for the ‘Außenpolitik’ Category

2432: Grüne erwägen Kanzlerkandidatur.

Sonntag, Juni 16th, 2019

1. Der Fraktionschef der Grünen im Bayerischen Landtag, Ludwig Hartmann, hat eine grüne Kanzlerkandidatur ins Gespräch gebracht. „Wenn es die Umfragen weiterhin hergeben, bin ich für eine klare Kanzlerkandidatur und gegen eine Doppelspitze bei der nächsten Bundestagswahl.“

2. Zuletzt hatten die Grünen 2005 einen Spitzenkandidaten, den damligen Vizekanzler und Außenminister Joschka Fischer. Aber der hatte damals – im Gegensatz zu heute – keine Chance.

3. Bedenken gegen eine Kanzlerkandidatur äußert Hessens grüner Sptzenpolitiker Tarek Al-Wazir: „Könnte es sein, dass die Stärke der Grünen gerade darin liegt, dass wir uns nicht an jedem Tag mit der Frage beschäftigen: Und was wird aus mir? Deshalb sollten wir uns jetzt nicht eine Debatte über Kanzlerkandidaten aufnötigen lassen.“

4. Schwierig würde es mit einer Urwahl im Fall von vorgezogenen Bundestagswahlen. Etwa im März 2020.

5. Die Bestimmung eines Kanzlerkandidaten würde einen Keil zwischen das Führungs-Duo Anna-Lena Baerbock und Robert Habeck treiben, das bisher verlässlich zusammenarbeitet.

6. Außerdem würde eine Kanzlerkandidatin oder ein Kanzlerkandidat der ur-grünen Überzeugung widersprechen, dass Geschlechtergerechtigkeit nur mit einer Doppelspitze demonstriert werden kann.

7. Andererseits gibt es das Erfordernis, dem Wahlbürger vor der Wahl möglichst ehrlich den Spitzenkandidaten oder die Spitzenkandidatin zu benennen.

8. Im direkten Umfrage-Vergleich liegt Robert Habeck zur Zeit überall vor Anna-Lena Baerbock.

9. Frau Baerbock hat aber eindeutig, seit sie dem Führungs-Duo angehört, Profil gewonnen und sich in Fernseh-Debatten bewährt.

10. Robert Habeck gilt vielen Parteifreunden als sprunghaft (T.G., FAS 16.6.19).

2430: Weltgesundheitsorganisation (WHO) erklärt Impfgegner zur globalen Bedrohung.

Samstag, Juni 15th, 2019

Impfgegner speisen sich auch aus trüben Quellen und pflegen eine obskure Ideologie. In den sogenannten „sozialen Medien“ sind sie mit wilden Behauptungen sehr aktiv, obwohl sie nur eine kleine Gruppe sind. Ähnlich wie Identitäre, Reichsbürger und ähnliche Gruppierungen. Nun hat die Weltgesundheitsorganisation (WHO) sie zur globalen Bedrohung erklärt wie Luftverschmutzung, Klimawandel und Ebola (Kim Björn Becker/Anna-Lena Niemann, FAZ 15.6.19).

2429: EKD kämpft gegen sexuellen Missbrauch in der Kirche.

Freitag, Juni 14th, 2019

Vom 1. Juli 2019 an gibt es bei der EKD die „Zentrale Anlaufstelle. help“ für Missbrauchsopfer in der evangelischen Kirche. Erreichbar ist sie kostenlos über Telefon: 0800-5040 112, via Mail: zentrale@anlaufstelle.help und über das Internet: www.anlaufstelle.help. Dort stehen „geschulte Fachkräfte für Beratungsgespräche im geschützten Rahmen“ zur Verfügung. Die EKD erklärte, sie habe dafür einen Vertrag mit der Fachberatungsstelle „Pfiffigunde Heilbronn“ geschlossen. In der evangelischen Kirche hätten Opfer sexuellen Missbrauchs immer wieder eindrücklich geschildert, dass sie es bisher angesichts der dezentralen Strukturen der Kirche sehr schwer gehabt hätten, den richtigen Ansprechpartner zu finden.

Die EKD spricht von 600 bekannten Missbrauchsfällen seit 1945. In der katholischen Kirche sind innerhalb der 27 Diözesen 1.679 Beschuldigte und fast 3.700 Betroffene bekannt. Lange Zeit fuhr die evangelische Kirche recht bequem damit, auf den Missbrauch bei den Katholiken zu verweisen (Zölibat usw.). Damit soll jetzt Schluss sein, wie die Hamburger Bischöfin Kirsten Fehrs erklärte. Mittlerweile seien gerade die strukturellen Ursachen der Gewalt sichtbar geworden. Wie in der katholischen Kirche auch sei es Geistlichen immer wieder gelungen, sich auch auf Grund ihrer Amtsautorität unangreifbar zu machen. In der evangelischen Kirche spielte die weitgehende Enttabuisisierung der Sexualität beim Missbrauch eine Rolle. Charismatische Kirchenmänner hätten kritische Fragen allzu oft als spießig abgetan. Für die Aufklärung sexuellen Missbrauchs hat die EKD für 2019 eine Million Euro bereitgestellt.

Eine öffentliche Ausschreibung wird das Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf unter der Projektleitung des Trauma- und Stressforschers Ingo Schäfer ausarbeiten. Schäfer betonte, dass den Betroffenen „eine bedeutsame Rolle im Rahmen der Aufarbeitung zukommen soll“. Erste Ergebnisse soll es Ende 2021 geben. Um zu repräsentativen Ergebnissen zu kommen, müssten vermutlich mehr als 100.000 Menschen befragt werden. Bischöfin Kirsten Fehrs sagte, es werde überlegt, ob man nicht mit der Beauftragten der Bundesregierung für Fragen des sexuellen Missbrauchs von Kindern zusammenarbeiten solle. Hier sei zwischen 2010 und 2018 einiges verschlafen worden (Matthias Drobinski, SZ 12.6.19).

2428: Brexit-Wahlkampf führt in den Abgrund.

Freitag, Juni 14th, 2019

Catrin Kahlweit (SZ 14.6.19) beschreibt die Verheerungen des Brexit Wahlkampfs. Gerade auf den Favoriten Boris Johnson geht sie ein.

„Als Journalist in Brüssel war Boris Johnson bekannt dafür, dass er Horror-Artikel über die Bürokratie zusammenschusterte, die ‚Times‘ feuerte ihn wegen ausgedachter Zitate, als Londoner Bürgermeister setzte er einige Megaprojekte in den Sand, als Außenminister fiel er durch Wurschtigkeit und mangelnde Detailkenntnis auf. Und in der Vote-Leave-Kampagne log er, dass sich die Balken bogen, Stichwort: das 350 -Milliarden-Versprechen auf einem roten Bus. Aber: der Mann kann Wahlen gewinnen, sagen sie bei den Tories, das habe er in London zwei Mal bewiesen. Und seine burschikose Art erreiche die Menschen.“

„Die Tories werden damit zu Anarchisten: Sie ahnen, dass sie für das Chaos stimmen. Aber es fühlt sich verdammt gut an.“

„Die Tories wollen sich selbst vor der Auslöschung und vor der Spaltung bewahren, indem sie einen Mann an die Spitze lassen, der – wenn es nach Charakter und Lebensleistung geht – nicht zum Premier taugt.“

Johnsons einziger Programmpunkt: Er werde den Brexit „abliefern“. Details stören da nur.

Es geht wohl nur darum, Nigel Farrages Siegeszug zu stoppen.

„Der Wahlkampf ist damit zum Rennen in den Abgrund geworden. Die politischen Botschaften werden danach beurteilt, ob sie mit dem Siegesversprechen auch die Partei revitalisiern können – selbst wenn der Sieg über Brüssel am Ende gar nicht errungen wird.“

„Wahrscheinlicher werden .. zwei Optionen. No Deal – oder No Brexit.“

2427: Russischer Journalist aus der Haft entlassen.

Donnerstag, Juni 13th, 2019

Auf Anordnung des russischen Innenministers Wladimir Kolokolzew ist der Journalist

Iwan Golunow

aus der Haft entlassen worden. Offiziell war er verhaftet worden, weil angeblich bei ihm Drogen gefunden worden waren. Er wäre nicht der Erste, dem Rauschmittel untergeschoben worden wären, um ihn  aus dem Verkehr zu ziehen. Nun hat sich gezeigt, dass alle Drogentests negativ waren. Rauschgift-Fotos waren nicht in seiner Wohnung entstanden. Offenbar ist Golunow geschlagen worden. Ärzte stellten eine Gehirnerschütterung bei ihm fest.

Golunow hat investigativ für das Onlineportal „Meduza“ hauptsächlich über

Korruption

recherchiert. Die Leiterin des Onlineportals, Galina Timtschenko, zeigte sich über die Entlassung Golunows sehr zufrieden. „Wir haben alle zusammen das Unmögliche erreicht.“ Die Solidarität mit Iwan Golunow war beispiellos gewesen. Drei führende Zeitungen des Landes, „Kommersant“, „Wedomosti“ und „RBK“, hatten ausführlich auf ihren Titelseiten und auf mehreren anderen Seiten über den Fall berichtet. Golunow hatte prominente Unterstützer wie den Musiker Boris Grebentschikow: „Ich möchte auf Russland stolz sein und das, was jetzt passiert, ist eine Schande.“ Eine Online-Petition, die Golunows Freilassung gefordert hatte, sammelte binnen kurzem 178.000 Unterschriften. Die Zivilgesellschaft in Russland ist wohl doch nicht ganz verloren (Silke Bigalke, SZ 12.6.19).

2426: AKK (CDU) fordert mehr Geld für Verteidigung.

Donnerstag, Juni 13th, 2019

Die CDU-Vorsitzende Annegret Kramp-Karrenbauer hat höhere Verteidigungsausgaben gefordert. Auf der Deutsch-Amerikanischen Konferenz in Berlin bekräftigte die CDU-Chefin am Mittwoch ihr Bekenntnis zum Zwei-Prozent-Ziel der NATO und warnte vor überzogener Kritik an US-Präsident Donald Trump (SZ 13.6.19).

2424: Kritik an Michael Kretschmer (CDU)

Dienstag, Juni 11th, 2019

Der sächsische Ministerpräsident Michael Kretschmer (CDU) muss im Herbst Landtagswahlen bestehen. Bei der Europawahl war in Sachsen die AfD, die russlandfreundlich agiert, die stärkste Partei. Vor dem Besuch eines internationalen Wirtschaftsforums in St. Petersburg (Russland) hatte Kretschmer den Abbau der Wirtschaftssanktionen gegen Russland verlangt. Sie seien für Sachsen und Ostdeutschland ein großes Problem. Zahlreiche Betriebe in Ostdeutschland hatten ihre Kontakte zu einstigen Partnern aus der Sowjetunion reaktiviert. Die EU hatte die Sanktionen verhängt, weil Russland die Bestimmungen des Minsker Friedensabkommens von 2015 nicht erfüllt hatte. Die Verlängerung der Sanktionen erfolgte bisher halbjährlich.

Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) kritisierte Kretschmer und erklärte, „dass die Sanktionen so lange in Kraft bleiben sollten, wie die Gründe für ihr Zustandekommen fortbestehen“. Annegret Kramp-Karrenbauer sagte: „Die Wirtschaftssanktionen sind die Reaktion auf das völkerrechtswidrige Verhalten der russischen Regierung auf der Krim und in der Ostukraine.“ Der Chef der Münchener Sicherheitskonferenz Wolfgang Ischinger bemerkte: „Herr Ministerpräsident, haben Sie einen außenpolitischen Berater? Falls ja, sofort feuern.“ Michael Kretschmer verteidigte sich damit, dass er sagte: Zwar brauche es „die Befriedung dieses Ukraine-Konfliktes, in dem jeden Tag Menschen sterben. Aber wir wollen auch, dass die Sanktionen so schnell wie möglich enden.“

Die CDU ist also uneins über ihren Kurs gegenüber Russland und der Ukraine.

Ähnlich wie Kretschmer äußerte sich der brandenburgische Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD): „Deutsche Alleingänge bringen nichts. Aber wir können Türöffner sein.“ Zustimmung aus Sachsen erhielt Ministerpräsident Kretschmer von dem AfD-Bundestagsabgeordneten Tino Chrupalla (lock, FAZ 8.6.19; SZ 11.6.19).

2423: Konstruktiver Journalismus ?

Montag, Juni 10th, 2019

1. Der traditionelle westliche, aus dem anglo-amerikanischen Raum (Trennung von Nachricht und Meinung) stammende Journalismus wird in letzter Zeit scharf kritisiert. Insbesondere seine Nachrichtengebung. Bei den Neo-Nationalisten (u.a. AfD) ist er geradezu verhasst („Lügenpresse“, „Fake News“).

2. Die Nachrichten sollen allgemein, unabhängig und „objektiv“ sein. Sie sollen „stimmen“. Diese Normen gelten in Deutschland (alte Bundesrepublik) seit 1945.

3. Für den realen Sozialismus hat Wladimir I. Lenin in seiner Schrift „Was tun?“ (1903) für den Journalismus die Prinzipien von Propaganda und Agitation formuliert. Sie galten in der DDR bis 1989.

4. Nun ist Objektivität im erkenntnistheoretisch exakten Sinn gar nicht zu erreichen (Auswahl, Wortwahl, Gewichtung, Zusammenhang usw.). Trotzdem ist es sinnvoll an der Forderung festzuhalten, weil die sozialistische Alternative Willkür bedeutet (vgl. 3). Diese Willkür wollen auch die Neo-Nationalisten mit ihren News-Rooms.

5. Unser Gehirn ist so beschaffen, dass es auf negative Informationen schneller anspringt als auf positive.

6. Das hat unter Marktanteils-Gesichtspunkten dazu geführt, dass in der journalistischen Praxis weithin der Satz „Bad news is good news“ befolgt wurde.

7. Dies wiederum hat stark dazu beigetragen, dass unser Weltbild prinzipiell zu negativ ist. So schätzen Deutsche die Alphabetisierungsrate weltweit auf 40 bis 60 Prozent. Tatsächlich beträgt sie 86 Prozent. Usw.

8. Aktuell hat das zur Forderung nach „konstruktivem Journalismus“ geführt. Er soll einen „lösungsorientierten Blick“ auf die Probleme werfen.

9. Das erinnert mich an die Erich Kästner gestellte Frage: „Herr Kästner, wo bleibt das Positive.“ Kästner antwortete: „Ja, verdammt noch mal, wo bleibt das eigentlich?“.

10. Der Ansatz des „konstruktiven Journalismus“ führt uns nicht weiter. Wenn es schlechtes Wetter gibt, ist das nicht durch den Hinweis im Wetterbericht der Nachrichten wettzumachen, dass es auch einmal wieder besseres Wetter geben kann.

2422: Überall droht: Grün-Rot-Rot.

Sonntag, Juni 9th, 2019

1. Durch die Bremer Richtungsentscheidung der Grünen gegen ein Bündnis mit der CDU wird schmerzlich klar, dass nun überall grün-rot-rote Bündnisse drohen.

2. Erleichtert werden sie durch die zunehmende Bedeutungslosigkeit von Oskar Lafontaine und den Rückzug von Sara Wagenknecht.

3. Ähnliche Versuche hatten wir schon in Sachsen-Anhalt mit Reinhard Höppners (SPD) „Magedeburger Experiment“ und Andrea Ypsilantis (SPD) in Hessen gescheitertem Versuch.

4. Die Linkspartei braucht im Kampf gegen ihre Bedeutungslosigkeit dringend eine Regierungsbeteiligung.

5. Grünen-Vorsitzender Robert Habeck will nicht Teil eines linken Lagerwahlkampfs werden und sagt: „Das eine hat mit dem anderen zunächst einmal nichts zu tun.“

6. Aber das stimmt nicht: Es gibt noch manche Alt-Kommunisten (KPD-AO, KPD-ML, KBW) bei den Grünen, die als harmlose Ökologen auftreten.

7. Bei Grün-Rot-Rot würde der Westen in Frage gestellt. NATO und EU würden dort weithin abgelehnt, weil sie als massive Vertreter von Kapitalinteressen gelten.

8. Westliche Auslandseinsätze würden verhindert.

9. Wir kriegten Steuererhöhungen.

10. Eine solide Haushaltspolitik geriete in Gefahr.

2421: Dohnanyi: Grüne leben von Hoffnungen und Forderungen.

Sonntag, Juni 9th, 2019

Der ehemalige Bundesminister und Erste Bürgermeister Hamburgs, Klaus von Dohnanyi, ist mit seinen 91 Jahren der Elder Statesman der SPD. Er nimmt – wie auch früher schon – auf parteitaktische Manöver keine Rücksicht. Für die „Welt“ (8.6.19) hat ihn Jana Werner insbesondere zum Klimawandel interviewt. In Auszügen gebe ich hier nur Aussagen Dohnanyis wieder:

„Beim Thema Elektromobilität etwa hält Baden-Württembergs Ministerpräsident Winfried Kretschmann den Vorschlag seiner Partei, im Jahr 2030 nur noch Elektroautos zuzulassen, für ‚unseriös‘. Mit solchen, nicht ausdiskutierten Themen können wir zwar Menschen fangen, nicht aber die Probleme lösen.

Wir müssen die wirklichen Probleme aufdecken. Es ist aus meiner Sicht eine Illusion, kurzfristig durch Wärmedämmung von Häusern viel zu erreichen. Müssten wir nicht innen anfangen, weniger heizen und uns einen warmen Pullover und dicke Socken anziehen, wenn uns kalt ist? Der Autoverkehr kann auch nicht sehr schnell konfliktlos begrenzt werden. Wie sollen denn die Pendler vom Land ohne Auto in die Städte kommen? Und beim Thema Urlaub: Sollten wir nicht lieber mit dem Zug in den Harz fahren als mit dem Flugzeug auf die Bahamas? …

Wir Bürger und Verbraucher haben eine Lebensform entwickelt, die wohl unvereinbar mit den Zielen der Klimapolitik wird. Es ist unser Lebensstil, der den Klimawandel produziert. Das zu diskutieren, traut sich aber keiner. Solange wir das nicht verstehen, werden wir die Entwicklung nicht aufhalten. Wir müssen unser Verhalten ändern.

Wo sind denn die Grünen, wenn die Stromleitungen von Norden nach Süden blockiert werden, weil sich Bürger sogar gegen unterirdische Trassen wehren? Ich habe weder Robert Habeck noch Annalena Baerbock dort in einer Diskussion gesehen. Die Bürgermeister werden von ihnen alleingelassen. Wenn die Grünen nicht, wie in Baden-Württemberg, die Regierungsverantwortung selber tragen, leben sie mehr von Hoffnungen und Forderungen als von konkreter Politik.