2436: 17. Juni 1953

Rund eine Million Menschen ging am 17. Juni 1953 in etwa 700 Städten der DDR auf die Straße, um für Freiheit und Demokratie zu demonstrieren. Gefordert wurde der Rücktritt der DDR-Regierung und freie und geheime Wahlen. Ein zentraler Punkt in der deutschen Freiheitsgeschichte. Brutal wurde diese Erhebung vom sowjetischen Militär niedergeschlagen. Mehr als 50 Menschen starben, Hunderte wurden verletzt, bis zu 15.000 kamen in Haft. Der Bundesvorsitzende der Opferverbände kommunistischer Gewaltherrschaft (UOKG), Dieter Dombrowski, erinnerte daran, dass die Demokratie auch heute verteidigt werden müsse.

Die neo-nationalistischen Kräfte (u.a. AfD) von heute stehen gegen den auf Freiheit und Demokratie gerichteten Geist des 17. Juni 1953 (epd, dpa, SZ 18.6.19).

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