2187: Club of Rome: der Trend

Der vom Club of Rome vor fünfzig Jahren vorausgesagte Trend hat sich bewahrheitet: Die Schere zwischen arm und reich weitet sich, Landwirtschaftsflächen gehen verloren, die Meere sind überfischt und fossile Rohstoffe werden knapper.

Inzwischen liegt der 46. Bericht vor, der sich an den Nachhaltigkeitszielen der Vereinten Nationen (UN) orientiert. Das 17-Punkte-Programm der UN sieht deutliche Fortschritte bei Bildung, Umwelt-, Klima- und Wasserschutz vor. Die Club of Rome-Forscher haben untersucht, ob wir diese Ziele im Rahmen der vorhandenen Ressourcen erreichen können. Tatsächlich bräuchte die gesamte Weltbevölkerung 1,7 Erden, wollte sie ihren Lebensstil aufrechterhalten.

Nur ein Modell verspricht Erfolg. Und das knüpfen die Forscher an fünf Bedingungen:

1. eine radikale Energiewende,

2. nachhaltige Lebensmittelproduktion,

3. neue Wachstumsmodelle für ärmere Länder,

4. Abbau von Ungleichheit durch faire globale Steuersysteme,

5. Investitionen in Bildung, Geschlechtergleichheit, Gesundheit und Familienplanung.

Von 2020 ist es nötig, jedes Jahrzehnt den Ausstoß fossiler Brennstoffe zu halbieren. Außerdem ist eine nachhaltigere Landwirtschaft erforderlich, damit im Jahr 2050 bis zu zehn Milliarden Menschen ernährt werden können. Sichergestellt werden muss, dass die reichsten zehn Prozent der Erde nicht mehr als 40 Prozent des Weltvermögens besitzen.

Das größte Problem sehen die Experten im Abbau der ungleichen Vermögensverteilung auf der Welt (SLB, AFP, SZ 5.11.18).

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