5686: Ehegattensplitting ist beliebt.

Finanzmininister Lars Klingbeil (SPD) hat den Vorschlag gemacht, das 1958 eingeführte Ehegattensplitting abzuschaffen. Dadurch würden binnen kurzem zehntausende von Vollzeitstellen besetzt. Kanzlerantsminsiter Thorsten Frei (CDU) hat Klingbeil widersprochen.  Das Ehegattensplitting stabilisiere Ehe und Familie und die Gesellschaft. Wenn Frauen nicht arbeiteten sei das weniger eine steuerliche Frage als ein Reflex auf die familiären Verhältnisse. Für die Abschaffung des Ehegattensplittings gibt es gegenwärtig keine politische Mehrheit, auch nicht unter den Anhängern der Koalitionsparteien CDU/CSU und SPD (Robert Roßmann, SZ 2./3./4.4.26).

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