Sarah Wynn-Williams war von 2011 bis 2017 Facebook-Mitarbeiterin. Sie erhebt in ihrem Buch „Careless People“ schwere Vorwürfe gegen ihre alte Firma. In Richtung auf individuelles Fehlverhalten und institutionelle Verantwortungslosigkeit. Beschuldigt wird auch Firmenchef Mark Zuckerberg. Joel Kaplan wirft die Autorin sexuelles Fehlverhalten vor. China habe man politische Zugeständnisse gemacht, um dort Marktmacht zu gewinnen. Am Genozid in Myanmar habe Facebook sich beteiligt. Am Ende sei bei Facebook Geld immer wichtiger als Moral. So auch jetzt gegenüber Donald Trump mit dem Verzicht auf einen Faktencheck. Die Mutterfirma von Facebook, Meta, kämpft mit allen Mitteln gegen Wynn-Williams. Das Buch darf aber weiter verkauft werden. Ein Bestseller (Simon Hurtz, SZ 19.3.25).