3514: Erfreuliche Zahlen bei der F.A.Z.

Im Geschäftsjahr 2020 und in den ersten Monaten dieses Jahres haben sich die Geschäftszahlen der FAZ positiv entwickelt. Mit 225,7 Millionen Euro wurden die Erwartungen 2020 übertroffen. Mit dem dynamischen Wachstum des Digitalgeschäfts verband sich eine beachtliche Resilienz des Printgeschäfts. Daher konnte die FAZ zum 1. Juli 2021 die Gehälter der Mitarbeiter erhöhen und zusätzlich im Dezember wie im Juni 2021 eine Corona-Sonderprämie ausschütten. Eine rege Nachfrage findet auch das Bezahlangebot F+. Insgesamt zählte die FAZ zur Jahresmitte mehr als 180.000 digitale Abonnenten. Gerne gehört werden die Themenpodcasts wie „Einspruch“, „Digitec“, „Wissen“, „Gesundheit“. Nutzern von Smartphones stellt die FAZ Audioinhalte für das Auto über Apple CarPlay und Android zur Verfügung. In den kommenden Monaten wird die Zeitung weitere digitale Produkte auf den Markt bringen.

Auf das Digitalgeschäft entfallen schon 35 Prozent des Unternehmensergebnisses.

Insgesamt wird dadurch das Bedürfnis vieler Leser nach Qualitätsjournalismus gerade in bewegten Zeiten belegt.

Das Abonnementgeschäft der FAZ ist im zweiten Quartal 2021 um 10,1 Prozent auf 201.400 Exemplare gestiegen. Die Umsatzrendite erreichte ein Niveau wie in den neunziger Jahren. Das von FAZ und „Süddeutscher Zeitung“ (SZ) zur besseren Vermarktung überregionaler Anzeigen gegründete Gemeinschaftsunternehmen Republic hat seine Arbeit erfolgreich aufgenommen. Ziel der Gründung ist es, gemeinsam eine noch höhere Reichweite in der Zielgruppe der Entscheider zu erreichen (FAZ 31.7.21).

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