3232: Trans-Community gegen J.K. Rowling

Die „Harry Potter“-Schreiberin J.K. Rowling ist eine Weltbestseller-Autorin. Seit einiger Zeit wird sie hasserfüllt von der Trans-Community bekämpft. Denn sie hatte sich über den Ausdruck „people who menstruate“ mokiert. Es könne auch weiterhin von „Frauen“ die Rede sein. Außerdem verteidigte Rowling die konventionellen Zutrittsbestimmungen für Damentoiletten.

Unerhört?

Jetzt ist Rowling mit ihrem Krimi „Böses Blut“, den sie unter dem Pseudonym Robert Galbraith veröffentlicht hatte, wieder ins Visier der Trans-Community geraten. Dabei handelt es sich um den fünften Teil einer 2013 begonnenen Krimiserie. Darin muss der Privatdetektiv Cormoran Strike einen 40 Jahre alten Fall aufklären. Der Roman umfasst über 1.200 Seiten. Verdächtig ist der heterosexuelle Serienkiller Dennis Creed, der in Frauenkleidern auftritt und sehr rational agiert. Von einem Crossdresser oder einer Transfrau kann keine Rede sein.

Für den „Daily Telegraph“ besteht allerdings Rowlings Moral darin, dass einem Mann in Frauenkleidern niemals zu trauen sei. Auf Twitter gab es die entsprechenden Reaktionen: Rowling sei eine Ratte und eine transphobe Bitch. Ihr neuer Roman zeige die Skrupellosigkeit, mit der sie Trans-Personen in Gefahr bringe. Und das nur, um mehr Bücher zu verkaufen (Ronald Düker, Die Zeit 7.1.21).

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