5674: Hasnain Kazim: Ein Paradebeispiel für gelungene Integration

Ein Musterbeispiel für gelungene Integration haben wir mit Hasnain Kazim vor uns, der 1974 geboren ist. Das zeigt sein neues Buch

Der Islam und ich. Was mich meine Familie, meine norddeutsche Heimat und mein Leben in muslimischen Ländern gelehrt haben, München 2026 (Penguin Random House) 2026, 228 Seiten,

Darin refelktiert Kazim sein Leben, auch als Journalist. Derzeit ist er Auslandskorrespondent in Wien und lebt mit seiner Familie dort. Vorher war er, u.a. für den „Spiegel“ Korrespondent im Nahen Osten, in Pakistan und in Afghanistan. Aufgewachsen ist Kazim in einem Dort im Alten Land bei Hamburg. In einem Interview mit Joachim Käppner (SZ 21./22.3.26) gibt er Auskunft. In seiner Jugend hat er neben Abgrenzung auch viel positive Zuwendung durch  seine Dortnachbarn erfahren. 1994 ging Kazim zur Bundeswehr. Den deutschen Journalismus hat er gelernt und gut kennengelernt. Seine schiitischen Eltern, die 16 Jahre auf die deutsche Staatsbürgerschaft hatten warten müssen, traten zum Christentum über. Am Islam schätzt Kazim das soziale Leben, die Gemeinschaft. Er tritt dezidiert für die Religionsfreiheit ein und neigt selber zur evangelischen Kirche. Kazim argumentiert sehr differenziert und sieht darin einen Grund, weshalb er von manchen abgelehnt wird.

Ich finde, dass Hasnain Kazim ein großartiges Beispiel für gelungene Integration ist.

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