4828: Hildegrad Knef hat uns zur Selbstironie verholfen.

Als 1963 Hildegard Knefs Album „Eins und eins, das macht zwei“ erschien, hatte sie schon eine große Filmkarriere hinter sich. Sie spielte sowohl in Helmut Käutners „Unter den Brücken“ (1944) als auch in Wolfgang Staudtes „Die Mörder sind unter uns“ (1946). Und in „Die Sünderin“ (1951) machte sie sich weithin unbeliebt. In Hollywood kriegte sie keine Rollen, sondern sang zwei Jahre am Broadway. Dann kam sie nach Deutschland zurück und veröffentlichte bis Ende der siebziger Jahre 20 Alben. Gegen Spießertum, Falschheit und Verzweiflung. Das konnten wir gut gebrauchen (Johannes Wächter, SZ 18./19./20.5. 24).

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