4211: Die Ära Merkel: eine erschreckende Bilanz

Die 16 Jahre der Ära Merkel sind längst nicht abgearbeitet. Trotzdem zeigen sich bei allen guten Ansätzen, die es bei ihr gegeben hat, überwiegend schlechte Ergebnisse. Und viele können sie heute kaum kritisieren, weil sie selbst mitgemacht haben. Bei Merkel wurden die regenerativen Energien nie ernsthaft ausgebaut, die Bundeswehr vergammelte.

Es gibt zu wenige Windräder und Wärmepumpen, zu wenige E-Ladestationen und Dächer mit Fotovoltaik, die Wälder sind krank und die Arten sterben und die Deutsche Bahn ist in einem bejammernswerten Zustand. In der Pflege, in Kitas und Schulen fehlt das Personal. Die Mieten sind im Durchschnitt zu hoch. Es gibt keine rationale Einwanderungspolitik. Und die Bürokratie ist nicht hinreichend digitalisiert. Merkels Russlandpolitik war ein einziges Desaster.

Da hilft wenig die Feststellung, dass es bei Angela Merkel keine Skandale gab.

Die zwei Prozent des Bruttosozialprodukts für Verteidigung waren mit der SPD eventuell wirklich nicht zu machen, aber Frau Merkel hat es uns nicht erklärt (wie Olaf Scholz). Heute hören wir von ihr Beschönigungen.

Angela Merkel hat daran mitgewirkt, dass die globale Dominanz des Westens gefährdet ist. Und die Erzählung, dass es den Kindern einmal besser gehen soll als ihren Eltern, glaubt heute keiner mehr.

Eine erschreckende Bilanz (Bernd Ulrich, Die Zeit 2.2.23).

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