3793: Bundeswehr – ungeliebtes Kind

Besonders die SPD ist beleidigt von der harschen Kritik des ukrainischen Botschafters, Andrij Melnyk, an der geringen militärischen Unterstützung der Ukraine durch die Bundesrepublik. Dabei war sie, die SPD, es selbst, die lange Jahre als Friedenspolitik verkaufte, was nichts anderes war als das Verkommenlassen der Armee. Unverantwortlich. Jetzt fällt der Beitrag der Bundeswehr zu den Waffenlieferungen an die Ukraine so gering aus, weil die deutsche Armee gar nicht mehr hat. Die militärische Widerstandskraft der Ukraine resultiert auch aus den großen Mengen von Hightech-Abwehrwaffen aus den USA und Großbritannien.

„In den 16 Merkel-Jahren ist eine anfangs vernünftige Politik der Abrüstung zum Kaputtsparen der Bundeswehr verkommen.“ „Auf den linken Flügeln der Grünen und mehr noch der SPD wiederum ist schon absehbar, dass es wieder rumoren wird angesichts der ‚Aufrüstung‘ der Bundeswehr.“ Die 100 Milliarden Euro sind aber eine vernünftige Summe, um die Bundeswehr wieder in die Lage zu versetzen, ihren eigentlichen Auftrag zu erfüllen: die Verteidigung des eigenen Landes und seiner Freiheit (Joachim Käppner, SZ 21.3.22).

 

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