3204: Bischof Bätzing kritisiert den Vatikan.

Der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Georg Bätzing, kritisiert den Vatikan. Er spricht sich selbst für weitreichende Veränderungen in der katholischen Kirche aus. So gehörten die Regeln des Katechismus zur Homosexualität geändert. Bätzing wünscht sich zudem kirchliche Segnungen für Paare, die nicht heiraten können. Er plädiert für Reformen bei der Beteiligung von Frauen. Es werde immer schwerer, das Verbot der Diakonen- und Priesterweihe zu begründen. Die kirchlichen Argumente überzeugten immer weniger. Spielraum sehe er hier bei der Diakonenweihe als erster Stufe vor Priester- und Bischofsweihe. Die Art und Weise, wie die Glaubenskongregation Vorschläge aus Deutschland von Experten zur Ökumene zurückgewiesen habe, habe etwas Zynisches. Auch bei der Debatte über das Reformprojekt „Synodaler Weg“ erlebe er im Vatikan Vorbehalte „gegenüber uns Deutschen und der Art und Weise, wie wir Dinge angehen“ (kna, SZ 29.12.20).

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