Die „Harry Potter“-Autorin J.K. Rowling hat als Feministin scharfe Kritik auf sich gezogen, weil sie befürchtet, dass die Lebenswirklichkeiten von Frauen aus dem Diskurs verschwinden, wenn das Konzept des biologischen Geschlechts in Frage gestellt wird. Darüber schreibt Laura Sophia Jung in der „Welt“ (20.6.20).
Angeblich tut Rowling so, als wäre das Ziel von transidenten Aktivist*innen, aus dem Wort Frau ein neues Du-weißt-schon-wer zu machen. Der Artikel, auf den Rowling sich bezieht, hat den Titel „Creating a more equal post-COVID-19 world for people who menstrate“. Laut Frau Jung ist er so sensibel, anzuerkennen, „dass Menstruation nicht nur Frauen betrifft, sondern beispielsweise auch transidente Männer“.
Halt: bei menstruierenden Männern hört meine Kompetenz auf. Da kann ich nicht mehr mitreden (W.S.).