Bei Hachette erscheint am 7. April Woody Allens, 84, Autobiografie „Apropos of Nothing“ in den USA, Deutschland, Italien, Frankreich und Spanien. Dagegen protestiert Allens Sohn Ronan Farrow, 32, der selbst bei Hachette ein Buch herausbringt. Eines über mächtige Männer, die sich ihrer Verantwortung für sexuellen Missbrauch entziehen. Farrow hatte die „MeToo“-Debatte in Gang gebracht.
Woody Allen wurde von seiner Ex-Partnerin Mia Farrow wiederholt beschuldigt, die gemeinsame Adoptivtochter Dylan 1992 sexuell missbraucht zu haben. Allen bestreitet das. Er ist nicht verurteilt worden.
Ich halte Woody Allen für einen der größten Filmregisseure. Mit Filmen wie „Der Stadtneurotiker“ (1977), „Manhattan“ (1979), „Hannah und ihre Schwestern“ (1986) und „Matchball“ (2005) hat er Filmgeschichte geschrieben (dpa, SZ 5.3.20).