2623: Feiertage in Deutschland

1. Während Bundesländer wie Schleswig-Holstein, Niedersachsen und Hamburg zehn (10) Feiertage haben, ist für Bayern an 13 Tagen frei, sofern sie in einer katholischen Gemeinde leben, wo Mariä Himmelfahrt (15. August) gefeiert wird. In Augsburg gibt es noch das hohe Friedensfest.

2. Der christliche Hintergrund bei den Feiertagen ist den meisten nicht bewusst.

3. Sechs (6) der insgesamt neun (9) gesetzlichen Feiertage, die in den 16 Bundesländern gleich sind, haben einen christlichen Ursprung.

4. 37 Prozent der Bevölkerung sind heute konfessionslos.

5. 65 Prozent der Bevölkerung sprechen sich dagegen aus, dass gesetzliche Feiertage anderer Religionen eingeführt werden.

6. 61 Prozent der Bevölkerung plädieren für gleich viele gesetzliche Feiertage in allen Bundesländern.

7. In Hamburg, Bremen, Niedersachsen und Schleswig-Holstein ist der Reformationstag am 31. Oktober seit 2018 wieder gesetzlicher Feiertag.

8. Als mögliche neue Feiertage stehen zur Diskussion der 17. Juni als Datum des Volksaufstands in der DDR 1953, der 8. Mai als Tag der Befreiung vom Faschismus und der 18. März als Gedenken an die Märzrevolution 1848.

9. Der internationale Frauentag ist von 2019 an am 8. März frei.

10. Feiertage bdeuten für Unternehmen insgesamt Miliardenverluste.

11. Vieles wird durch Vor- und Nacharbeit in Form von Überstunden und Sonderschichten kompensiert.

12. An Feiertagen müssen Ärzte, Pfleger, Busfahrer, Kellner, Feuerwehrleute und die Bediensteten des Hotel- und Gaststättengewerbes ohnehin arbeiten.

13. Fällt ein Samstag aus, sind die Folgen für den Einzelhandel durchaus schmerzhaft; denn der Samstag ist der verkaufsstärkste Tag.

14. Bayern und Baden-Württemberg haben die meisten Feiertage und sind trotzdem die wirschaftsstärksten Bundesländer!

15. Feiertage haben eine positive soziale und gesundheitliche Wirkung (bis auf die Weihnachtsfeiertage).

16. Feiertage fördern das Gemeinschaftsgefühl auf politischer und persönlicher Ebene.

17. Feiertage entschleunigen und ermöglichen „soziale Synchronisation“.

18. Der Geschäftsführer der Agenturgruppe MSM digital hat für seine Mitarbeiter in Lübeck, Berlin und Hamburg die katholischen Feiertage Fronleichnam, Mariä Himmelfahrt, Allerheiligen und den Dreikönigstag importiert (Nicole Grün, SZ 2./3. 11.19).

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