2493: Weltwirtschaft am Abgrund ?

Die Weltwirtschaft ist durch die Globalisierung weithin zusammengewachsen. Es geht auch um die Frage, wer im 21. Jahrhundert dominieren wird, die USA oder China. Mit Auswirkungen für uns alle. Auch unsere Arbeitsplätze. Beide, China wie die USA,  sind Sünder wider den Geist des erfolgreichen Freihandels. China kupfert reichlich fremde Ideen ab, beschränkt den Zugang zum eigenen Markt und päppelt heimische Konzerne. Donald Trump, welcher der Anführer der freien Welt sein sollte, ist nicht nur Rassist, sondern auch Nationalist und Protektionist. Das ergibt nichts Gutes.

China hat über Jahre den Wechselkurs künstlich hoch gehalten, um der Kritik vorzubeugen, wie sie jetzt von Trump formuliert wird. Jetzt ruft er „Währungsmanipulation“. Absurdes Theater. Es geht auch um die US-Wahl nächstes Jahr. Peking möchte Trumps Wiederwahl verhindern und setzt deshalb seine Kernwählerschaft wirtschaftlich unter Druck. Trump will sogar bei Demokraten durch ein hartes Vorgehen gegen China punkten. Auch der chinesixsche Diktator Xi Ping steht in seiner Partei unter Druck.

Solange es nur um Zölle ging, waren die wirtschaftlich negativen Folgen überschaubar. Ein Hilfsprogramm für US-Farmer hier, eine Ausnahmeregelung für Handyhersteller dort. Das genügte. Nun aber sind die Finanzmärkte einbezogen. Und die sind schwer zu kontrollieren. Es drohen Kursstürze. Am Ende eine Rezession. Sie würde weltweit Millionen Arbeitnehmer ihren Arbeitsplatz kosten, Menschen in die Armut treiben und Staaten in den Bankrott (Claus Hulverscheidt, SZ 7.8.19). Eine Katastrophe.

Toll, die Wirtschaftspolitik der US-Amerikaner und der Chinesen.

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