2003: AfD-Wähler haben am meisten Angst.

Von den AfD-Wählern stimmen 83 Prozent dem Satz zu:

„Wenn das so weitergeht, sehe ich schwarz für Deutschland.“

In der Gesamtbevölkerung stimmt nur ein Drittel dem Satz zu. Bei den Linken stimmen immerhin 53 Prozent dem zu. Das ergab eine Untersuchung der Konrad-Adenauer-Stiftung vom November/Dezember 2017 und Januar/Februar 2018 (zwei Wellen). 59 Prozent der AfD-Wähler haben häufig Angst vor der Zukunft. Das ist bei der Gesamtbevölkerung in 34 Prozent der Fall. Die meisten Optimisten gab es bei der CDU. Sie löst positive Gefühle aus und wurde mit Stabilität, Sicherheit, Vertrauen und Zuversicht in Verbindung gebracht. Ähnliche Gefühle löst die SPD aus. Sie wurde von der Gesamtbevölkerung aber auch mit Aufregung, Resignation und Verzweiflung verbunden (Ulrich Schulte, taz 25.5.18).

Bei aller begründeten Ablehnung der AfD ist hier der Punkt

innezuhalten.

Denn wahrscheinlich wollen die AfD-Wähler nicht nur eine ganz unbegründete und falsche, teils rassistische und fremdenfeindliche Politik, sondern sie haben wirklich viel mehr Angst vor der Zukunft als andere Menschen.

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