1748: Ein Einwanderungsgesetz

Deutschland braucht schon lange ein Einwanderungsgesetz, um den Fachkräftemangel zu beheben. Bisher kommen zu wenige nach Deutschland.

1. Staaten wie Kanada, die eine strikte Bewerberauswahl und Quotierung betreiben und teils hohe Gebühren kassieren, können sich über mangelndes Interesse nicht beklagen.

2. Dazu müssen die Kriterien klar sein und die Spielregeln offengelegt werden, Online-Bewerbungsverfahren sind zu etablieren und Obergrenzen festzulegen.

3. Deutschland braucht nicht nur Ingenieure und Hochschulabsolventen in den Naturwissenschaften, sondern etwa auch Pflegekräfte.

4. Es muss eine jährliche Zielgröße genannt werden. Daneben können Orientierungswerte für andere Zuwanderergruppen gelten (Qualifikation, Berufserfahrung, Sprachkenntnisse, Alter).

5. Wer seine Familie gleich zu Beginn mitbringen will und damit eine gute Integrationsperspektive hat, kann zusätzliche Punkte erzielen.

6. Aus diesem Pool werden dann zu Stichtagen die besten Kandidaten ausgewählt.

7. So bekommt gerade der Mittelstand neue Chancen zur Besetzung offener Stellen.

8. Ein solches Auswahlverfahren stellt das Asylrecht in keiner Weise in Frage.

9. Vielmehr kann ein entsprechendes Auswahlverfahren zwischen Flucht und Arbeitsmigration vermitteln.

10. Ein Einwanderungsgesetz ist die richtige Antwort auf populistische Stimmungsmache (Holger Hinte, SZ 23.10.17).

Leave a Reply

You must be logged in to post a comment.