In Deutschland leben so viele Menschen mit einem Migrationshintergrund wie noch nie zuvor. Die Bevölkerung mit ausländischen Wurzeln hat 2016 zum fünften Mal in Folge einen Höchststand erreicht, wie das Statistische Bundesamt mitteilte. Insgesamt sind das rund 18,6 Millionen Menschen und damit gut jeder Fünfte (22,5 Prozent). Als Ursache für den stärksten Zuwachs seit Beginn der Erhebung im Jahr 2005 nennen die Statistiker die hohe Anzahl von Zuwanderern und Flüchtlingen in den Jahren 2015 und 2016. Die Türkei ist noch immer mit Abstand das größte Herkunftsland und Europa die wichtigste Herkunftsregion. Die Bedeutung anderer Regionen wie des Nahen oder Mittleren Ostens und Afrikas habe in den vergangenen fünf Jahren aber zugenommen (SZ 2.8.17)