Manche Dinge sind so banal, dass wir uns manchmal kaum noch trauen, sie auszusprechen. So ist es mit der
linken Gewalt.
Ich schreibe ihnen hier ein paar Slogans auf, deren Autoren wir genau kennen, wo wir uns dann nicht wundern dürfen, dass einige von deren Fans das als Gewaltaufruf verstehen, gerade die kleinkariertesten. Es geht meistens gegen das
„Schweinesystem“:
„Kein Mensch ist illegal.“/“Keine Macht für niemand.“/“Macht kaputt, was euch kaputt macht.“/“Verbrannte McDonalds zeugen von unseren Heldentaten.“
Genügt das? Ich bin ja wohl nicht der einzige, der diese Aufrufe kennt. An einigen Plätzen in Göttingen könnte ich Ihnen zeigen, wie sie dort wirken. Aber vielleicht wollen Sie das gar nicht wissen.
Das kommt nämlich dazu, das links-liberale Milieu, wo es heißt: „Gewalt geht gar nicht, aber man muss doch verstehen, …“ Häufig ist das links-liberale Milieu gekennzeichnet durch ordentliche Beamtengehälter, Immobilien, Vermögen, politischen oder gesellschaftlichen Einfluss. Vielfach finden wir in diesem Milieu Ökologen und Pazifisten, von denen dann einige, wenn der Mob durch Hamburg zieht, an der Gardine stehen
und klammheimliche Freude
empfinden. Das hatten wir doch in Göttingen schon mal.
Inzwischen ist die linksextremistische Szene in Europa nicht zuletzt durch das Internet sehr gut vernetzt. Das wissen wir doch, oder hätten es wissen können. Dort wird jahrelang geplant. Meistens aus mit Steuergeldern subventionierte Zentren wie der „Roten Flora“. Können wir das hinnehmen?
Der Staat muss sein Gewaltmonopol wahrnehmen.
Am Ende noch etwas, das so klar ist wie Kloßbrühe, die Tatsache nämlich, dass die national und international wichtigsten kommunistischen und anarchistischen Führer
Theoretiker, Propheten und Propagandisten der Gewalt
waren. Sie sahen in der Gewalt das zentrale und positive Mittel zum Fortschritt. Hier nur eine kleine Auswahl:
Karl Marx (1818-1883),
Friedrich Engels (1820-1895),
Michail A. Bakunin (1814-1876),
Pjotr A. Kropotkin (1842-1921),
Wladimir I. Uljanow (Lenin) (1870-1924),
Josef W. Dschugaschwili (Stalin) (1878-1953),
Mao Tse Tung (1893-1976),
Pol Pot (1925-1998),
Fidel Castro (1926-2016),
Che Guevara (1928-1967),
darunter veritable Massenmörder wie Stalin, Mao und Pol Pot. Warum sollten deren Anhänger friedlich agieren?