Wer unter 60 Prozent des mittleren Einkommens bezieht, stirbt als Mann im Durchschnitt mit 70,1 Jahren, als Frau mit 76,9 Jahren. Wer 100 bis 150 Prozent des mittleren Einkommens bezieht, stirbt als Mann im Durchschnitt mit 77,2 Jahren, als Frau mit 84,4 Jahren.
Die Risikogruppen für „Armut“ sind
1. Arbeitslose 59,0 %,
2. Alleinerziehende 43,8 %,
3. Ausländer 33,7 %,
4. Menschen mit Migrationshintergrund 27,7 %,
5. Familien mit drei oder mehr Kindern 25,2 %.
Bayern hat die wenigsten „Armen“ mit 11,6 Prozent, Bremen die meisten mit 24,8 Prozent. Den stärksten „Armutsrückgang“ erzielen Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern mit minus 2,4 Prozent. Den höchsten Zuwachs hat Nordrhein-Westfalen mit plus 3,1 Prozent (Sebastian Fischer, SZ 3.3.17).