3541: Es droht ein „Linksbündnis“.

Seit die SPD in Umfragen mindestens auf der gleichen Höhe liegt wie die Union und ihr Spitzenkandidat Olaf Scholz bei den Kanzlerkandidaten deutlich führt, hat Olaf Scholz ein Bündnis von SPD (22 Prozent), Grünen (20 Prozent) und Linken (6 Prozent), das „Linksbündnis“, expressis verbis nicht mehr ausgeschlossen.

Hiervor muss deutlich gewarnt werden.

Denn das würde bedeuten, dass die Linke in die Regierung kommt, die in der Außen- und Sicherheitspolitik äußerst unzuverlässig ist. Sie verlangt u.a. „die Abschaffung der NATO“. Auch die Grünen (Tobias Lindner, Florian Pfeffer, Astrid Rothe-Beinlich) möchten überwiegend die Linken nicht automatisch aus der Regierung ausschließen. Immerhin haben die Grünen Mitglieder wie Cem Özdemir, der ein guter Außenminister wäre und das „ideologisch getriebene Nein“ der Linken zur Bundeswehr kritisiert. Er interpretiert das als „klares Nein zur Übernahme von Verantwortung im Bund“. Er fügt hinzu: „Mir fehlt die Fantasie, mir vorzustellen, wie die Linkspartei in der verbleibenden Zeit (bis zur Bundestagswahl, W.S.) noch in der Wirklichkeit unseres Landes ankommen möchte“ (fbau./ul., FAS 29.8.21).

Am Beispiel des Linken-Spitzenkandidaten bei der Bundestagswahl und Co-Vorsitzenden der Linken-Bundestagsfraktion, Dietmar Bartsch, der mir persönlich nicht einmal unsympathisch ist, sehen wir, was es bedeutet, eine hasenreine Linken-Karriere gemacht zun haben: Geboren 1958 in Stralsund, 1976-1978 Fallschirmjägerbatailoon 40, 1977 Eintritt in die SED, Diplom-Wirtschaftswissenschaftler, promoviert 1990 an der Akademie für Gesellschaftswissenschaften beim ZK der KPdSU, Geschäftsführer der kommunistischen Zeitungen „Junge Welt“ und „Neues Deutschland“. Sicher hat er 1979 dem Überfall der Sowjetunion auf Afghanistan zugestimmt.

Hände weg vom „Linksbündnis“ !

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