2886: SPD-Vorsitzende fordert Aufarbeitung von Rassismus bei der Polizei

Die SPD-Vorsitzende, Saskia Esken, verlangt die unabhängige Aufarbeitung von Gewalt und Rassismus bei der deutschen Polizei. Sie schlägt dazu eine eigenständige Beschwerdestelle vor. „Deutsche Demonstranten schauen aber auch auf die Verhältnisse vor der eigenen Haustür: Auch in Deutschland gibt es latenten Rassismus in den Reihen der Sicherheitskräfte, die durch Maßnahmen der Inneren Führung erkannt und bekämpft werden müssen.“

Der Bundesvorsitzende der Gewerkschaft der Polizei (GdP) wies die Vorwürfe zurück. „Der Polizei und ihren Beschäftigten .. eine solche Grundhaltung vorzuhalten, ist abwegig und trägt populistische Züge.“ Der Vorsitzende der Deutschen Polzeigewerkschaft, Rainer Wendt, sieht in der Polizei „erheblich weniger“ Rassismus als in der Gesamtbevölkerung. Mathias Middelburg (CDU) kritisiert Eskens „Generalverdacht“ als überzogen (epd, dpa, SZ 9.6.20).

Da sind ja wieder die richtigen (rechten) Kräfte beieinander.

Das Schlimme ist: Saskia Esken hat Recht.

Denken wir nur an das Polizeiversagen in den Fällen NSU und Anis Amri.

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